vor ein paar tagen hat ein nachbar (ca. 50m von meiner wohnung) eine hausmitbewohnerin niedergeknüppelt, ist mal eben um die ecke auf die pferderennbahn, hat dort einen mann mit nem riesenküchenmesser durch zahlreiche stiche schwer verletzt (ist dabei von zeugen zum glück gestört worden), lief zu den pferdeställen und hat die rausgetrieben (mit dem knüppel auf sie einschlagend). als er festgenommen wurde, hat man, neben dem messer, noch ein hackbeil in seiner umhängetasche gefunden.
hat, bis auf die lokalpresse, niemand interessiert. ist deutscher. wenn er es nicht wäre, wäre das geschrei mal wieder groß gewesen. möglicherweise auch, wenn er minderjährig gewesen wäre.
es wäre mal interessant, wenn jemand herausfinden könnte, wieviel prozent der messerangriffe es in die medien schaffen und ob das dann zufall ist oder damit zu tun hat, das bestimmte tätertypen mehr "nachrichtenwert" haben.
in diesem fall in der nachbarschaft hat es mich erstaunt, dass es so klein gehalten wurde, denn immerhin: eine art amoklauf und "psychische probleme" soll der täter auch haben. eigentlich ist doch alles da, um für großen wirbel zu sorgen. ... fast alles.
vielleicht liegt es ja daran, dass die pferderennbahn kein zug ist und der mann beim messern nicht in kreuzfahrertradition "gott will es" gerufen hatwahrscheinlich war der nicht mal reichsbürger ... völlig uninteressant also.





wahrscheinlich war der nicht mal reichsbürger ... völlig uninteressant also.
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