Stimme ich Dir natürlich zu, dass bei differenzierter Betrachtung vieles im Bereich des möglichen liegt. Die, in meinen Augen übertriebene Formulierung von CeKaVau war ja auch in Form eines (freien) Zitats. Aber solche, in meinen Augen übertriebenen Aussagen habe ich halt auch schon oft gehört und die verzerren in meinen Augen die Realität relevant. Es ist über 20 Jahre (25?) her, dass ich Geoff Thompson gelesen hatte und kann mich da gar nicht mehr an so sehr viel erinnern, aber im Gedächtnis war mir jetzt weniger, dass er ein Typ gewesen wäre, der von Angststarre geplagt war und (rein instinktiv) bin ich auch Skeptisch, dass dies das Hauptproblem seiner Schüler wäre.
Kannst Du erläutern, was Du mit "Freeze" meinst? Ich habe schon Schrecksekunden gesehen in denen nicht adäquat reagiert wurde und auch, dass jemand sich bei einer Bedrohung nicht recht gewehrt hatte, der aber wahrscheinlich instinktiv wusste, dass er der Unterlegene ist.
Meine Erfahrung ist aber, wie gesagt begrenzt und ich lasse mich da gerne belehren; habe das Leute hier, die trainiert waren und eigentlich mit einer Situation adäquat hätten umgehen müssen, es selbst so erlebt, dass dann plötzlich unter Stress keine differenzierteren Fähigkeiten mehr abrufbar waren? Ich meine jetzt natürlich nicht Regelrechte Fingerfertigkeit, sondern einer Auseinandersetzung angepasste Bewegungen. Mich würde das wirklich interessieren ob ich hier einfach grob falsch liege (kann durchaus sein), oder ob diese Tunnelblick-Thematik einfach sehr häufig wiedergegeben wurde, dass sie sich verselbständigt hat.




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