Ich sage nicht, daß sich Täter nicht für ihre Taten verantworten sollen. Aber ... wenn man den Hebel viel früher ansetzt und schon bei auffälligen Familien - Deutsche wie Ausländer - offensiv eingreift und Hilfestellungen gibt, dann kann im Vorfeld viel verhindert werden. Am effektivsten packt man diese Leute immer beim Geld, so machen es unsere niederländischen Nachbarn. Da wird auch mal die Sozialhilfe gekürzt. Man muß diesen Leuten - Deutsche oder Ausländer - halt noch einmal die Spielregeln in diesem Land erklären. Wer sich nicht dran hält, der bekommt eben die Konsequenzen zu spüren.

Und jugendliche Intensivtäter begehen den Großteil ihrer Taten in einem bestimmten Radius ( meistens ca. 3000 Meter ) rund um ihren Wohnort. Wenn man die aus ihrem Umfeld herausnimmt und für bestimmte Zeit an einen anderen Ort verfrachtet und sich dort um sie kümmert, dann stehen die Chancen nicht schlecht da etwas zu verbessern. Und ich meine keine Unterbringung in sog. " Boot Camps " ... da halte ich absolut nichts von. In den USA sollen die Rückfallquoten nur minimal niedriger sein, als bei straffällig gewordenen Jugendlichen die nicht in solchen Camps waren. Es geht um eine langfristige Verhaltensänderung, die erreiche ich nicht mit kurzzeitigem Drill.