Manche sehr gute Leute (Yuli Romo z.B.) sprechen von "human nature" und gehen sogar so weit nicht nur die Übergeordneten Konzept in den verschiedenen Systemen/Linien/Trainingsmethoden zu sehen, sondern das "Gleiche" im Kampf, egal ob waffenlos, mit Klinge oder Stock. Auch wenn mir jetzt kein konkretes Interview bekannt ist, lässt sich dazu bestimmt auch etwas aus seinem Munde auf Youtube finden.
Ein, in meinen Augen sehr guter Kung Fu Lehrer hat sich mir gegenüber auch so geäussert, dass für ihn die Unterscheidung in Systeme und Stile nicht mehr relevant sei, sondern die Verständnistiefe.
Ich könnte an der Stelle auch die Äusserung eines erfahrenen 詠春 lers mit hineinbringen, welche da auch 1:1 reinpasst, aber ich fürchte, dass dies zu einer lebhafteren Diskussion führen könnte.
Es sind ja nicht nur Bewegungen (da kann man auch die Parallele von Tan und tiefer Handfläche in der HP und dem tiefen Leberhacken des Boxers sehen) sondern, bei guten Leuten spürt man im Kontakt halt einfach auch eine Qualität. Meiner Erfahrung nach ist, dass diese halt beim Training chinesischer Kampfkunst sehr stark in den Vordergrund rücken kann und dadurch bedeutungsvoller erscheint als z.B. im philippinischen, wo auf eher trockene Art damit umgegangen wird.





Mit Zitat antworten