Ich kapiere ehrlich nicht, worauf egonolsen eigentlich die ganze Zeit hinaus will?
1. Es gibt ja gar keine Möglichkeit ein Führverbot für "gefährliche Gegenstände" nur für "Nichtdeutsche", was eben für jeden ohne deutsche Staatsangehörigkeit gelten würde, irgendwie gesetzlich zu verankern.
Bei den sogenannten Verbotszonen geht es nämlich es ja nicht wirklich um Waffen, sondern um Gegenstände die normalerweise als Gebrauchsgegenstände gelten, die nicht unter das Waffengesetz fallen, aber eben auch gefährlich genutzt werden können.
2. Wie man ja nun doch den wenigen Daten entnehmen kann, die bei uns das jeweilige LKA und das BKA gesammelt haben, gibt es auch keine Grundlage dafür, dass man nur Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit mit einem "Sondergesetz" betreffend einer nicht so ganz überschaubaren Anzahl von Gebrauchsgegenständen belegt.
Wenn hier immer wieder Thesen betreffs "Ausländer und Migranten" runtergerattert werden, dann wird scheinbar immer übersehen, dass selbst in Statistiken, die vielleicht eine Häufigkeit nahelegen, eigentlich nie 100% aller "Messerdelikte" von diesen Bevölkerungsgruppen erreicht werden.
Gesetze kann man ja nicht auf einer frendenfeindlichen Prognose aufbauen, ala der ist ein Ausländer, der hat eine höhere Wahrscheinlichkeit kriminell zu werden, aber der ist ein Deutscher, der hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, kriminell zu werden.
Wenn es um erlaubnisfreie Gegenstände geht, wäre da schon das rechtsstaatliche Prinzip durch so eine wirre Gesezgebung gehen würde. (Hätte dann nichts mit den Grundrechten im Grundgesetz zu tun, sondern mit dem dort verankerten Rechtsstaatsbekenntnis, das eben doch für alle Menschen in der Bundesrepublik gilt, egal ob diese Ausländer oder deutsche Staatsbürger sind)