Eben. Natürlich eignet sich das Üben von Formen auf Zählzeiten ganz vorzüglich für militärische Einheiten, zumal es ja auch die Disziplin schult.
Die Demonstrationen an der Nakano-Schule, über die hier schon einmal diskutiert wurde [https://www.kampfkunst-board.info/fo...11-ww2-karate] , sollten die Tauglichkeit für militärische Zwecke zeigen.
Beides hat, wie Henning oben ausführt, nichts mit den Graduierungen zu tun.
Den Fortschrittsgrad durch eine entsprechende Bezeichnung zu kennzeichnen ist aber nicht nur in der Kampfkunst üblich. Ein Beispiel, wo ich sicher bin, ist Go/Weiqi/Baduk.
Dort ist allerdings der jeweilige Rang keine Ermessensfrage des Lehrers, sondern wird anhand der Spielergebnisse permanent neu berechnet. Der Abstand zwischen den Rängen ist gekennzeichnet durch einen Spielstein auf dem Brett bzw. 6,5 Punkte in der Abrechnung.
Beispiel: Wenn ich als 5. Kyu gegen einen 4. Kyu spiele, bekomme ich als der (nominell) schwächere den ersten Zug. Spiele ich gegen einen 7. Kyu, so erhält der 2 Steine Vorgabe auf dem Brett. Ebenso im Dan-Bereich. Es wird also stets für einen Ausgleich der Spielstärke gesorgt.
Es kann keinen Dan geben, der schwächer ist als ein z.B. ein x-ter Kyu, was nicht heißt, dass er aufgrund der Vorgabesteine nicht auch verlieren kann.







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