Doch genau das kann man bis zu einem gewissen Grad (die gute alte Wahrscheinlichkeit) beeinflussen und dazu ist es nützlich unterschiedliche Stereotypen zu kennen. Ebenso kann es helfen kritische Situationen zu entschärfen (gerade wenn man schon Erfahrung hat ist es wichtig zu wissen bei wem eine Deeskalation warum funktioniert hat und sich dabei gleichzeitig bewusst zu sein, dass die gleiche Vorgehensweise bei einem anderen "Typen" nicht zwangsläufig auch funktionieren wird).
Viele Grüße
Thomas
https://www.thiele-judo.de/portal/
The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.
P.S.
versteh mich bitte nicht falsch; das letzte was ich möchte ist Stimmung gegen Ex- Legionäre zu machen so war das nicht gemeint! ... zu zweien pflege ich ein freundschaftliches Verhältins.
Die Wahrscheinlichkeit auf bestimmte Personen zu treffen, die in dem Moment auch potentiell gefährliche Absichten hegen, kann man dadurch beeinflussen, wie, wo, wann und mit wem man sich bewegt. Das ist klar und darüber kann man sich evtl. auch vorher Gedanken machen.
In einer konkreten Situation ist es aber halt nicht mehr beeinflussbar, nicht unbedingt erkennbar und auch nicht wichtig. Die "Dynamik der Situation" tritt in den Vordergrund und auf diese reagiert man. Mir geht es durchaus auch mal von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde anders - ich bin entspannt, gestresst, aufgedreht, niedergeschlagen usw. - was meine Reaktionsmöglichkeiten beeinflusst, z.B. könnte eine bestimmte Reaktion an einem Tag ganz natürlich aus mir herauskommen, während ich sie an einem anderen Tag spielen müsste, was beides durchaus vom Gegenüber bemerkt werden und eine jeweils andere Reaktion seinerseits hervorrufen kann.
Mal abgesehen davon, wird mein Gegenüber auch nicht jeden Tag gleich drauf sein und ebenfalls in einer gleichen oder ähnlichen Situation zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten haben. Einer irgendwie gearteten Blaupause statt seinen eigenen "Instinkten" zu folgen, kann daher einfach nicht gut sein.
Wie ich schon oben schrieb, kann man immer irgendetwas in einer theoretischen Situation verändern - "und was ist, wenn X? und was, wenn Y? aber wenn der andere Z?" - man ist niemals damit fertig, alle möglichen Gegebenheiten mit einzubeziehen, was genau das ist, was Unterhaltungen darüber sinnlos macht. Man selbst lernt und passt sich an, klar, aber das beruht eben auf den eigenen Erfahrungen und nicht denen anderer. Eine Geschichte darüber, wie irgendwer, irgendwem mal zur Strafe eine aufs Maul gehauen hat, kann ich lustig finden, aber meinem "Erfahrungsschatz" fügt sie ganz einfach nichts hinzu.
Ich kann an einer theoretischen Situation auch dergestalt etwas ändern, dass das, was ich eben schrieb, nicht mehr hinhaut. "Was ist, wenn X?" ... "Was ist, wenn wir über jemanden reden, dessen natürliche Reaktion es ist, selbst (unangemessen) gewalttätig zu werden?" Ja, dann hat er in manchen Situationen einen Vorteil, sollte sich in anderen aber dringend andere Handlungsoptionen aneignen und wenn es erstmal nur nach einer Blaupause ist.
Den ersten beiden Absätzen kann ich voll- und ganz zustimmen.
Das Durchspielen von Szenarien im Vorfeld (gestellt oder auch nur in der eigenen Vorstellung) kann aber sehr wertvoll sein. Dies um so mehr wenn es auf Wissen und Erfahrungen basiert. Wissen und Erfahrung kann (und sollte) auch von externen Quellen genutzt werden. Gleichwohl gilt natürlich immer auch der alte, oft missverstandene, Spruch: Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.![]()
Viele Grüße
Thomas
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der wollte Jeden irgendwie boxen, bzw hat es auch getan...eines Tages kam er nachts mit dem Messer besoffen an und wollte meinen Nachbarn abstechen...ich glaube, er sitzt längst wieder dort, wo er immer wohnt![]()
Der Typ dürfte in seinem Leben auf jeden Fall mehr gesehen und erlebt haben, als die meisten von uns jemals werden.[/QUOTE]
das ist unbestritten....
Ja, man kann denken, was man will, aber er ist seinen Weg gegangen. Und egal, wie man zur Fremdenlegion steht, Fake ist er nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Gast
"Er wurde 2002 nach 17,5 Dienstjahren im Rang eines Adjudant ehrenhaft entlassen"...
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