Kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man es sieht. Es gibt Martial Arts Filme, die gewisse Prinzipien einem Laienpublikum durchaus nahebringen.
Ein Beispiel aus Scaramouche:
Die Vogelmetapher dürfte vielen Fechtern bekannt sein, zu fest und man verkrampft sich zu leicht und man verliert die Waffe, zumindest mit französischem Griff. Den Vogel weder erwürgen noch wegfliegen lassen. Das habe ich als Kind so ähnlich durchaus von den Trainern beigebracht bekommen.
Natürlich unterscheidet sich Theaterfechten schon von Sport und von ernsthafter historischer Anwendung. Aus Gründen der Sicherheit, damit der Zuschauer die Bewegungen sieht, zur Inszenierung....
Vieles ist Massenware und als Sportler sagt man natürlich dies und das funktioniert so nicht. In gewisser Weise verliert es den Zauber, wenn man sich damit beschäftigt. Das gilt es auszublenden und das Popcorn rauszuholen, wenn man sich die Freude daran bewahren möchte. Ab und an ist auch ein Trashabend mal nett.
Manchmal hilft auch der Gedanke an Chacki Chan und drunken boxing für eine schöne lockere tai sabaki Ausweichbewegung
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"Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)