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Thema: Ted Wong-Stil

  1. #1
    A.M. Gast

    Standard Ted Wong-Stil

    Netzfund - Zitat:

    "Probably the best explanation I've heard is from one of Ted Wong's students who said that Jun Fan was about engagement and making contact and shutting your opponent down on the inside, while late-stage JKD was about disengagement and keeping your distance and hitting without being hit or having to trap."



  2. #2
    QuiRit Gast

    Standard

    Entsprechen die gezeigten Sachen dort der Lehrmeinung in dieser Linie oder ist das eher persönicher Stil?
    - Fuss vor Hand beim Step und tiefen Haken
    - Beim Pack Fauststoss mit der Rechten ausholen; Greifen über dem rechten Arm

    Ist nicht als Kritik durch die Hintertür gemeint; ich kenne Systeme, wo das "Ausholen" beim Kontakt in dem Moment wo der "Pak Sao" trifft gelehrt und begründet wird und Ted Wong würde eh mit mir den Boden wischen. Allerdings kenne ich halt aus dem Wing Tsun/Wing Chun eine andere Lehre.

  3. #3
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    Beiträge
    13.074

    Standard

    Geht mir tatsächlich ähnlich, aber ist auch irgendwie klar, wenn man halt keine WC-Basis hat und gelrent hat, überhaupt einige Ausholbewegungen, aber noch viel schimmer finde ich, das er mMn zu hoch steht und dadurch hüpfen muss um schnell nach vorne zu kommen. Und das ganze halt auch nur an nem bewegungslosem Dummy, macht keinen guten Eindruck, aber klar ist auch, damals wr das Niveau überall nicht so hoch wie heute, vergisst man schnell mal...

  4. #4
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    12

    Standard

    Ging mir bei einem Ted Wong Seminar ähnlich. Ausholen, Fuß vor Hand und was mich auch störte war, dass als sein Partner einen Pak Sao Da machte er den Kopf immer weg drehte. Er war schnell, und seine "tänzerische" Fußarbeit erinnerte sehr stark an BL, aber ist halt nur das, was ich aus einem Seminar erinnere....
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  5. #5
    QuiRit Gast

    Standard

    Danke für die Stellungnahme Frank; Deine Einschätzung beruhigt mich sehr. Ich hatte ja selbst ein ganz klein wenig ins JKD (also Inosanto Linie, aber auch ganz wenig Selbststudium) ins JKD hineingschnuppert und schon befürchtet, alles falsch verstanden zu haben.

    Auch Dir danke angHell: bei unserem Backgraound ist ja klar, dass wir es ähnlich sehen.

  6. #6
    A.M. Gast

    Standard

    Quirit, kanken, und auch der gepostete Text von Pat Strong scheinen ja eher davon auszugehen, dass Bruce Lee eine "innere Struktur" (oder wie Pat Strong es mal ausdrückte: ein "Inner Game") hatte, auf der er das Nachfolgende aufgebaut hat. Dem schließe ich mich an.
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:03 Uhr)

  7. #7
    QuiRit Gast

    Standard

    Zitat Zitat von A.M. Beitrag anzeigen
    Quirit, kanken, und auch der gepostete Text von Pat Strong scheinen ja eher davon auszugehen, dass Bruce Lee eine "innere Struktur" (oder wie Pat Strong es mal ausdrückte: ein "Inner Game") hatte, auf der er das Nachfolgende aufgebaut hat. Dem schließe ich mich an.
    Zwar erinnere ich mich nicht daran das explizit geschrieben zu haben, aber wenn ich darüber nachdenke macht es schon Sinn. Bei ing ung Leuten (man kann darüber diskutieren wie weit man das den "inneren Fähigkeiten" zuordnet) entwickelt sich im "Trapping" ein "sattes Gefühl", das man wahlweise an- oder auch abstellen kann, während ich bei Leuten ohne ing ung Background das Trapping, dass sie im JKD gerlernt haben (da ist mein Erfahrungsschatz aber sehr klein; auf dem Niveau eines Anfängers - jetzt ohne Bescheidenheit) als eher "luftig" erlebt habe.

    Das ist jetzt aber keine Kritik, sondern liegt vielleicht nur in der Natur der Sache. Auf der anderen Seite habe ich auch bei nur leicht fortgeschrittenen Anfängern im JKD "boxerische" Skills gesehen, mit denen ing ung Leute nur schwer klarkommen. Das liegt wahrscheinlich einfach in der Natur der Sache: Fokus, Trainingszeit in der jeweiligen Distanz; Chi Sao und auch daran wie man den Kampf im allgemeinen sieht.
    Ted Wong hatte also keinen WC Background lese ich heraus. Ok, interessant zu wissen. Das mit dem Fuss vor Hand ist aber für mich das komischste; ich kann mich auch nicht darann erinnern, dass ich das jemals irgend wo gehört, oder gesehen hätte; ausser mal in einer Taiji- Form, mit Begründung, welche nichts unmittelbar mit dem Kämpfen zu tun hat.

  8. #8
    A.M. Gast

    Standard

    Ich würde aber auch die persönliche, subjektive Meinung vertreten, dass der durchschnittliche Boxer dem durchschnittlichen Ausübenden einer asiatischen KK potentiell überlegen ist.
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:48 Uhr)

  9. #9
    QuiRit Gast

    Standard

    Zitat Zitat von A.M. Beitrag anzeigen
    (Schreibweise der VT Athletic Association, keine besondere Lineage gemeint)
    Die "richtige" Schreibweise für diesen Kung Fu Stil fällt mir dauerhaft schwer; eine Zeit lang hatte ich chin. Schriftzeichen verwendet, aber das wirkt wahrschienlich etwas eccentrisch. Ich werde Deine Schreibweise übernehmen.

    Zitat Zitat von A.M. Beitrag anzeigen
    Ich würde aber auch die Meinung vertreten, dass der durchschnittliche Boxer dem durchschnittlichen Ausübenden einer asiatischen KK potentiell überlegen ist.
    Jetzt lehnst Du Dich sehr weit aus dem Fenster will ich meinen, wobei die Frage danach was "durchschnittlich" heisst, natürlich so unklar ist wie "Überlegenheit" (in welchem Kontext?); das Wörtchen "potentiell" lässt ja auch viel Spielraum.
    Ich gehe der Diskussion darum aus dem Weg

  10. #10
    A.M. Gast

    Standard

    -
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:43 Uhr)

  11. #11
    A.M. Gast

    Standard

    Das Zitat, das allerdings der Leseprobe entstammt, das ich im Thread "Bruce Lee - for real etc." als Bilddateien gepostet habe:

    "At the end of Bruce's life, he was beyond technique. IN A SENSE he was just fencing with hands and feet. Whenever he saw a hole he just put something into it." (Jesse Glover)

    verstehe ich wiederum ein wenig anders.

    Es spiegelt eine Wahrnehmung der letzten Entwicklungsstufe der gesamten Fähigkeiten Bruce Lees - Schnelligkeit, Auge / Perzeption, mobiles Angreifen in alle Richtungen, Timing, Intuition, etc. - vor seinem Tod. Ob diese strukturabhängig war, und BL dies z.B. auch mit Monkey Kung Fu, FMA Empty Hands, Shotokan oder sonst etwas hätte ausführen können, vermag ich nicht zu beurteilen. So würde ich "beyond technique" zwar verstehen, aber man muss natürlich auch bestimmte Bewegungsstrukturen verinnerlicht haben. Just my 2 cent.
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:44 Uhr)

  12. #12
    QuiRit Gast

    Standard

    Zitat Zitat von A.M. Beitrag anzeigen

    "At the end of Bruce's life, he was beyond technique. IN A SENSE he was just fencing with hands and feet. Whenever he saw a hole he just put something into it." (Jesse Glover)

    verstehe ich wiederum ein wenig anders.

    Es spiegelt eine Wahrnehmung der letzten Entwicklungsstufe der gesamten Fähigkeiten Bruce Lees - Schnelligkeit, Auge / Perzeption, mobiles Angreifen in alle Richtungen, Timing, Intuition, etc. - vor seinem Tod. Ob diese strukturabhängig war, und BL dies z.B. auch mit Monkey Kung Fu, FMA Empty Hands, Shotokan oder sonst etwas hätte ausführen können, vermag ich nicht zu beurteilen. So würde ich "beyond technique" zwar verstehen, aber man muss natürlich auch bestimmte Bewegungsstrukturen verinnerlicht haben. Just my 2 cent.
    Sehe ich genauso. Das Konzept „beyond technique“ ist jedoch nichts, was spezifisch Bruce Lee zuzuordnen wäre, sondern ist im Gegenteil in der Welt der Kampfkünste weit verbreitet. Ich selbst würde das, was ich mache übrigens auch lieber als „Kunst des Kämpfens“ bezeichnen statt als Kampfkunst; mir scheint dieser Begriff passender.

    Besonders Techniken sind an sich eher Werkzeuge, die innerhalb einer Trainingsmethode verwendet werden (manchmal so wie Stützräder an einem Kinderfahrrad), um das Kämpfen zu erlernen. Im Ilustrisimo-System wurde mir dies sogar in der ersten Stunde genau so erklärt (was dieses System ausmacht sind Prinzipien und Detailwissen), und ich kenne diese Sichtweise auch aus anderen Systemen – sowohl aus dem WT und ein erfahrener Praktiker des VT hat sich - wenn ich ihn richtig verstanden habe - mir gegenüber auch in diesem Sinn geäussert.

    Vielleicht verlieren sich manche auf dem Weg (der Weg ist ja manchmal das Ziel). Das mag auch im WT vorkommen, wenn man sich in das ChiSao (verliebt)- wurde hier bestimmt schon diskutiert
    Geändert von QuiRit (12-01-2025 um 15:34 Uhr) Grund: nur Rechtschreibung

  13. #13
    A.M. Gast

    Standard

    -
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:44 Uhr)

  14. #14
    QuiRit Gast

    Standard

    Zitat Zitat von A.M. Beitrag anzeigen
    Ich stimme Dir im Rahmen dessen, was Du meinst, ZU, aber nicht auf das spezifische o.g. Zitat bezogen.
    Gut, dann kannst Du mir Deine Gedanken dazu sicher etwas erläutern. Ich lerne gerne dazu!

  15. #15
    A.M. Gast

    Standard

    -
    Geändert von A.M. (16-01-2025 um 00:44 Uhr)

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