Zitat Zitat von derKünstler Beitrag anzeigen
Na dann war das eh so vorgesehen, wie es aktuell nun ist. Da LT aber so reagiert, stellt sich die Frage, wieso das nicht zwischen KRK und LT zeitig dingfest gemacht wurde... Dann hätte die IWTA ein ganzes Jahr früher in Europa aufbauen können.
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Nochmal der ganze Text, konnte vorhin am Handy nicht copy pasten - Quelle EWTO Facebook Seite von heute:

EWTO WingTsun Unterricht in China, der Kreis schließt sich.
Das intensive WingTsun- ( 詠春) Trainingsseminar der EWTO in Shijiazhuang, der Hauptstadt der Provinz Hebei, rund 300 km von Peking entfernt, wird von Großmeister Oliver König mit den Assistenten Meisterin Natalie Kernspecht und Meister Stanislav Bagalev geleitet.

Die Schüler der Shijiazhuang-Schule, von denen einige bereits seit über zehn Jahren trainieren, andere seit ein paar Jahren und wieder andere erst seit wenigen Monaten dabei sind, üben alle mit großem Interesse die ersten zwei klassischen EWTO-Schülerprogramme. Sie wollen unser Unterrichtssystem von der Pike auf strukturiert lernen, um es dann auch erfolgreich unterrichten zu können.

Die richtige Körperstruktur, geführt von den traditionellen Prinzipien des Shou Zhung (守中, im Sinne von „erhalten, bewachen, verteidigen, beobachten der Zentrallinie“), die Idee von Zentrum und Peripherie sowie das Prinzip von Yin und Yang, Öffnen und Schließen, vermitteln einen neuen Einblick in die Tradition der Siu-nim-tau-Form (xiǎo niàn tou, 小念头).

Die BlitzDefence-Selbstverteidigungsprogramme verschaffen den Schülern ein klares Verständnis von Distanz, Reaktion, Verteidigung und Angriff aber auch angemessenes Reagiern im Rahmen des Notwehrrechtes.
Wie kam das Seminar zustande?

GM Prof. Keith R. Kernspecht plante schon Anfang 2024 China zu besuchen und dort das Wing Tsun der EWTO zu unterrichten. Der Schulleiter hat damals schon die Erlaubnis seines Lehrers eingeholt, in Shijiazhuang das EWTO WingTsun einzuführen, das war GM Kernspecht ein Anliegen. Noch vor seinem Tod beauftragte er seine Tochter Natalie mit GM Oliver König die Reise anzutreten, es war sein Herzenswunsch, sein in den letzten 40 Jahren weiterentwickeltes WingTsun in China zu präsentieren, dazu erhielt er auch zahlreiche Einladungen von verschiedenen Wing Chun Schulen.

Das ist keine leichte Bürde, sondern eine große Ehre – denn es geht nicht nur darum, WingTsun zu unterrichten, sondern das fortzuführen, was GM Kernspecht selbst begonnen hat.
In China ist es ein Trend, die alte Tradition mit modernen Vorzügen zu kombinieren, z. B. in der Architektur, in der Kunst, in der Mode etc.
Erhalt der Tradition und Weiterentwicklung mit Hilfe der modernen Wissenschaft war auch immer ein Anliegen vom GM Kernspecht.

Das Feedback? Begeisterung pur!
Die Teilnehmer waren fasziniert davon, wie tiefgründig, logisch und praktisch anwendbar dieses Wissen ist. Keine vagen Theorien, keine rätselhaften Geheimnisse – nur pure, durchdachte, wissenschaftliche Kampfkunst mit den traditionellen Prinzipien des WingTsun auf höchstem Niveau.