Wieder mal ein Fall aus der Praxis:
Ein guter Bekannter von mir ist bei der Bundespolizei. Er arbeitet jetzt in einer anderen Funktion, aber er war lange an einem Bahnhof in einer mittelgroßen Stadt im Süden. Da hatte ein Kollege mal die Idee, einmal im Monat die bekannten " Randständigen " in diesem Fall Obdachlose, einmal im Monat in Räumlichkeiten, die die DB zur Verfügung stellte einzuladen und zu verköstigen. Die Idee kam so gut an, daß auf der Dienststelle immer gesammelt wurde um den Menschen dann heißen Kaffee und belegt Brötchen auszugeben.
Natürlich ergaben sich daraus auch Gespräche. Die Erkenntnis war, daß viele von diesen Menschen schlechte Erfahrungen mit Behörden gemacht hatten und sogar Angst vor der Polizei hatten. Im Laufe der Zeit, wandelte sich das ganze. Jetzt erfuhren die Kollegen mal etwas über die Gründe, warum die Menschen obdachlos geworden sind und was für Hintergründe dahinter standen. Sie berichteten auch von ihren Ängsten, vor allem die Angst vor Gewalt. Es gibt ja immer wieder Fälle wo Obdachlose im Schlaf angezündet ( !!! ) werden. Oder Gruppierungen, die regelrechte Jagd auf sie machten.
Nun ja, zumindest an diesem Bahnhof und an dieser Dienstelle gibt es jetzt eine gute Beziehung zwischen Polizei und Szene.







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