Heumacher kenne ich, die anderen beiden nicht.
Aber mir juckt schon die Nase.
Geändert von MGuzzi (12-08-2025 um 22:15 Uhr)
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“
So ich versuchs mal:
1. Was ist Sparring (Randori): es ist eine Übungsform, bei der ein Kampf simuliert wird. ES IST KEIN KAMPF. Es ist eine Simulation. Wenn deine Techniken viel zu tödlich fürs Sparring sind, dann
a: lass sie im S. weg (Judo-Ansatz) oder
b: mach sie so, dass sie nicht tödlich sind. Immerhin bist du in der Lage, die tödlichen Techniken im kooperativen Training so zu machen, dass sie nicht tödlich sind. Also ist es grundsätzlich möglich
was möchte ich im guten S. sehen:
klare Techniken, die zum Stil gehören. Gute Distanz. Nicht zu weit, nicht zu nah. Keine Kissenschlacht. Gutes Timing. Nicht jeden Fake abkaufen. Nicht bei jedem Angriff flinchen und 3m wegspringen. Präzise minimale Defense, Präzise Offense. Intelligentes taktisches Verhalten. Keine Selbstmordangriffe. Ich möchte das S. zu jedem Zeitpunkt unterbrechen können und eine sinnvolle Antwort auf die Frage "was machst du da eigentlich?" bekommen. "Ich versuche zu überleben" ist keine sinnvolle Antwort.
gutes KB-, schlechtes BBT-Sparring: s. o. mit KB-Techniken: Jab, Cross, Roundhouse, Doppeldeckung, Schienbeinblock
Warum ist es schlechtes BBT-Sparring? Weil viele KB-Techniken nicht mit Waffen machbar sind. BBT kommt von Waffen. Nicht philippinischer Kleinkram, sondern große, schwere Apparate. Schienbeinblock gegen Naginata-Hieb? High-Kick mit Yari? Vll. noch in Rüstung? Daher ist die Idee des KB-Sparrings, um irgendwelche Attribute zu schulen, absurd. Heraus kommt bestenfalls
schlechtes KB-, gutes BBT-Sparring: die Techniken sind aus dem schon erwähnten TCJRNM. Ja, manche kann man nur andeuten, andere muss man weglassen. Die Schläge sind in Ten und z. T. in Chi-Kapitel aufgezählt. Gerade Stöße, Vor- und Rückhände, Hammerfäuste, diverse Tritte. Ja, es sind nur die Schläge mit dem Schritt abgebildet. Allerdings machen die in den Videos aus den 90-ern(??) auch Schläge ohne Schritt bzw. mit X-Schritten und was weiß ich noch alles für Verrenkungen. SKH erwähnt im 5. Buch explizit die 3 Schlagmechaniken: Jab, Cross, Schritt. Ok, SKH ist bäh, aber von irgendwo hat er es ja her. Ausweichtechniken sind die Wechsel zwischen den Kamae. Blocks sind Blocks + die oben erwähnte Parade + Wechsel zwischen Kamae. Warum ist es schlechtes KB-Sparring? Einmal, weil es gegen KB-Regeln verstößt und viel zu passiv aussieht. In etwa wie Messerkampf ohne Handtreffer. Deswegen kann es aus meiner Sicht auch kein gutes KB- und gutes BBT-Sparring geben.
Was ist jetzt mit Hebeln? Ja, Hebel können vorkommen. Die haben in etwa den gleichen Seltenheitswert, wie eine Entwaffnung beim Klingenkampf. Theoretisch machbar, kann man auch mal üben, aber wenn du sie explizit suchst, wirst du höchstwahrscheinlich sterben
Clinch kann vorkommen. Da gibt TCJRNM auch einiges her
Bodenkampf ist ein Problem. Also grundsätzlich versuchst du aus dem Wurf rauszurollen oder du stirbst. Der Boden ist Lava
Tackert mich bitte nicht an Jahres- und Kapitelzahlen fest. Ich schreibe das aus dem Kopf auf
köstlich
so was, wie sibat (speer) oder die noch längere "staff" variante? oder kleine, niedliche schwerter, wie ein 1,20m Kampilan (war bei uns in form schwerer holzattrappen oder stöcke zb. ein standard fürs teilweise dann beidhändige largo training) oder eine igorot headhunter axt?
da fühlt sich echt jemand auf den schlips getreten, weil man seine geliebte KK in ihrem jetzigen zustand kritisiert (und das nicht mal grundsätzlich, sondern aus dem versuch heraus, den TE mit seinen schwierigkeiten zu verstehen).
aber egal, ist doof, sich weiter auf das geplänkel eizulassen. mach ich nicht mehr...
ja, ich gebe dir in vielem recht, was du geschrienen hast, wenn es denn so laufen soll, wie es bisher lief. und das wäre ja in ordnung FÜR SICH genommen, nur geht es nicht darum, sondern um den willen des TE etwas zu ändern, das mit waffenlosem kampf zu tun hat und nicht mit japanisch vormodernen naginata-rüstung-kriegsführungsaktionen.
DAS ist doch das thema: der versuch des TE aus dem BBT etwas zu machen, das er so trainieren kann, dass es auf die bedingungen hier und jetzt passt und die unsägliche entwicklung seit den frühen 90ern zurückdrängt.
die antwort meinerseits: entweder man muss viel ändern und das ist nur machbar, wenn es auch mit den inhalten, die der Te anscheinend will, zugelassen wird (es wäre dann ja kein richtiges BBT mit all den rüstungen, Naginatas usw.). ein teil dieser änderungen wäre eine andere trainingsmethode, als sie ihm in seinem verein geboten wird.
oder aber, er mag sein BBT so sehr, dass er da auch ohne änderungen gerne weitermacht .... oder er muss gehen und sich etwas suchen, das dem entspricht, was er will (er macht ja schon BJJ und MT! meine frage: reicht das denn nicht? warum soll es nicht reichen, eine "neo-traditionelle" kunst und zwei kampfsportarten zu trainieren? wäre doch alles da, was gewollt wird, nur nicht in einem paket.)
zum sparring hab ich geschrieben: sportliches duellsparring ist als add on am ende des trainings für einige attribute gut (falls du das noch nie gehört hast: waffensparring hilft auch fürs waffenlose und waffenloses für die waffenanwendung, was grundlegende allgemeine "attribute", wie timing, distanzmanagement in unterschiedlichen distanzen, footwork.... noch einmal: nehmer- und geberqualitäten usw. angeht. ich hab das gefühl, du siehst in sparrings was komplett anderes, als ich - v.a. was das mit den allgemeinen kämpferischen attributen angeht auch (da glaub ich, denkst du eher "technisch" und sportlich, denn du erwähnst selberist die Idee des KB-Sparrings, um irgendwelche Attribute zu schulen, absurd., die in meinem verständnis eines sparrings mit treten und schlagen, das technisch kickboxen ist, nicht so vorkommen, wie es die sportlichkeit will. regeln werden vorher abgesprochen, je nach können und zu trainierendem aspekt, der im aktuellen sparring betont werden soll). wie gesagt: das geht in szenarien besser, bzw. ist ja "aufgabensparring" auch schon ne art szenario mit rollen und technik/taktikvorgaben (das, was speziell eingedrillt und verbessert werden soll). es ist eben kein wettkampf. deshalb auch keine selbstmordangriffe, denn es zählen nicht "punkte", die man sammeln soll, sondern nur die überwältigung des oder die räumliche trennung vom gegner, ohne selbst allzu viel abzubekommen (am besten gar nichts).KB-Regeln
aber sparring sollte ohnehin nicht im zentrum stehen, denn es gibt passendere übungsformen (hab ich auch geschrieben. das, was ich unter szenarien verstehe, gehört dazu).
zu den "szenarien" : was verstehst DU darunter? ich rede nicht von den klassischen szenarien in pitsche-patsche SV seminaren, sondern im prinzip um freies kämpfen (besser: freie kampfsimulation) unter vorher festgelegten bedingungen und KEIN sparring im duellsinn.
unser "problem" miteinander rührt wesentlich daher, dass ich über die bedürfnisse des TE rede und wie man die umsetzen könnte in einem "combat Bujinkan" oder, wie man das immer nennen möchte und du über BBT an sich als KK redest in der dies und das so und so gemacht wird, weil das eben so ist (weil BBT seine entsprechende historie und seine spezialisierungen als KK hat).
das sind zwei verschiedene dinge.
ich weiß nicht, ob der TE da auch "kampfsimulationen mit rüstung und Naginata" im sinn hat.
wenn ja, dann geht es um was anderes, als das, was ich meine, verstanden zu haben. aber dazu kann er ja selber was sagen.
komisch... keiner hat danach gefragt, wenn ich mich recht entsinne: was soll das Combat Bujinkan denn INHALTLICH sein, abseits der bemängelten intensität und art des trainings? kampf mit traditionellen waffen? waffenloser nahkampf? irgendwas zwischen waffenlos und bewaffnet (mit leichten, kleinen oder mit großen schweren waffen? mit improvisierten waffen?). soll das ziel SV tauglichkeit sein? traditionspflege, aber bitte hart, so "wie früher"?
für mich ist das alles nicht geklärt. hörte sich für mich so an, als ginge es v.a. um den waffenlosen zweikampf. für andere wohl auch, weil recht früh der einwand kam, dass die art des trainings durch die "traditionelle" waffenorientierung in bewegungsart und technik/taktik geprägt sei und es deshalb kein wunder sei, dass es schwierig wird mit dem "combat Bujinkan".
deshalb meine einschätzung: entweder man lässt im verein zu, dass auch anders trainiert wird und viel "experimentieren" mit äußeren anregungen erlaubt ist, was aber dann den pfad der tradition verlässt und am ende evtl. gar nicht mehr als BBT erkennbar ist, oder man wechselt die KK und geht dahin, wo das gemacht wird, was man sucht.
ich hoffe, dass ich das jetzt nicht auch wieder erklären muss.
was du übrigens in einem guten sparring sehen willst, da kann ich nur zustimmen. natürlich. sagt hier niemand was widersprechendes...
ja, genau so...Gute Distanz. Nicht zu weit, nicht zu nah. Keine Kissenschlacht. Gutes Timing. Nicht jeden Fake abkaufen. Nicht bei jedem Angriff flinchen und 3m wegspringen. Präzise minimale Defense, Präzise Offense. Intelligentes taktisches Verhalten. Keine Selbstmordangriffe.
hast du ein videobeispiel für ein richtig gutes und knackiges sparring/randori/kontaktkampfszenario im rahmen einer BBT trainingseinheit, in dem BBT in deinem sinne umgesetzt wird? her damit! fänd ich gut.
und bitte... nicht mit den "tödlichen techniken" argumentieren, die im sparring nicht möglich seien. das hat immer so ein geschmäckle. ich mache ne menge "tödlicher techniken" im messersparring. ist noch keiner gestorben. auch nicht im waffenlosen. hab noch niemanden dabei zu tode gewürgt oder bin auf ihm minutenlang rumgetrampelt... was ist denn beispielsweise so eine tödliche technik, die im sparring nicht vorkommen kann und die man, wenn waffen im spiel sind, nicht ausführen kann, trotz schutzmaßnahmen? ok, eine übungsnaginata hat zu viel gewicht.... aber damit will der TE bestimmt nicht sparren oder sonstwie im VK oder auch nur Lk trainieren....Techniken viel zu tödlich fürs Sparring sind...
nach all dem geplänkel: was soll der TE nun PRAKTISCH machen, wenn er eben NICHT weitermachen will, wie bisher, was trainingsmethodik und (evtl.?) inhalte angeht?
gar nichts, weil BBT eben ist, wie es ist und er ja mit MT und BJJ ohnehin hat, was er will? wäre eine durchaus akzeptable antwort. aber ich dreh mich hier im kreis.
deshalb: das war's zum thema.
![]()
Geändert von amasbaal (13-08-2025 um 01:16 Uhr)
OK es gibt hier eine Menge Fragen an mich. Ich versuch es mal, auch wenn ich nicht so ganz glaube, dass das verständlich ist
Tatsächlich, ich hab es aber tatsächlich bisher auch nirgendwo geschrieben, geht es mir vor allem um den waffenlosen (Zwei)Kampf in Richtung SV. Wir nehmen im allgemeinen in unserer Gruppe nur SEHR selten eine Waffe in die Hand. Wenn ueberhaupt dann einen HanBo.
Ich trainiere BBT faktisch mit meinem engsten Freundeskreis. Also auch ausserhalb der KK/KS. Das hat sich über die Jahre einfach so entwickelt. Das erklärt vielleicht ein wenig, warum ich nicht einfach das BBT sein lassen und mehr in Zeit BJJ und MT investiere wo es doch dort faktisch alles gibt, was ich versuche im BBT zu finden. Es hatte ja auch einen Grund warum ich mit den anderen Sachen angefangen hatte.
Wie gesagt ich habe hier im Thema bereits SEHR viele Ideen und Anregungen gelesen, die mir echt gefallen. Auch die Tatsache, dass BBT nicht für das entwickelt wurde, was ich mir jetzt vielleicht vorstelle, und deshalb auch nie dorthin entwickelt werden kann ist nicht von der Hand zu weisen. Aber vielleicht kann man es ETWAS in diese Richtung bringen?!?
So und es gibt einen ersten, kleinen, ernuechternden Erfahrungsbericht:
Nach kurzer Diskussion und trotz anwesendem Dai-Shihan, durfte ich das Training gestern uebernehmen. Ich habe versucht zu beschreiben worum es mir geht und die Zustimmung war auf jeden Fall da. Ich hatte mir ueberlegt ich lasse Uke aus Shizen (natuerliche Stellung in der man auf keine Seite festgelegt ist) wahlweise links, rechts oben und unten angreifen. Tori sollte, wenn der Angriff oben ist mit Ichimonji no Kata und wenn er unten ist mit Hicho no Kata antworten (Fuer nicht Bujinkaner hier im Thread, das sind beides einfache Katas aus der Kihon Happo, die man sehr zeitig und relativ oft uebt).
Das hat leider nicht mal ansatzweise funktioniert. Die Trainierenden waren viel zu sehr mit den Kata-Ablaeufen beschaeftigt, als damit auf den Angriff zu reagieren. Egal wie langsam angegriffen wurde, es gab ganz schnell wieder das Foto-Schiessen und Sekundenlange ueberlegen "Was muss ich jetzt machen". (Meine Antwort: "Nicht dastehen und die die Nase in den Kopf druecken lassen waere ein Anfang.")
Also sind wir einen Schritt zurueck und es sollte nur den Angriffen, und einem frei waehlbaren Folgeangriff ausgewichen oder geblockt werden. Da hat sich vor allem erstmal ganz schnell gezeigt, dass ueberhaupt niemand angreifen kann. Der erste Angriff war noch ok, obwohl ich bei einigen erst einmal korrigieren musste, dass man nicht 5 Sekunden lang sieht was er denn vor hat, aber der 2. eine Katastrophe. Schlaege, wo ueberhaupt keine Luecken waren und einfach nur die Hand irgendwo hin bewegen, die Kicks fast noch schlimmer. Also mussten wir erst einmal daran arbeiten, was tatsaechlich recht produktiv war. Alles in allem sind so VIEL weniger tatsaechliche Uebungsablaeufe zustande gekommen, als ich es gedacht haette.
Ich selbst habe vor allem festgestellt, dass ich beim blocken immer ins MT gefallen bin. Kicks grundsaetlich in der MT art geblockt anstatt mit Gedan Uke (hoeher kickt kein Mensch bei uns).
Also Fazit: Jemand Aussenstehendes haette in der gesamten Trainingseinheit wohl kein BBT erkennen koennen und somit ist genau das dabei rausgekommen, was viele hier im Thema so oft geschrieben haben schlechtes (katasthrophales) Kickboxen.
Allerdings war das Fazit meiner Mittrainierenden wesentlich positiver. "Das ist ja total schwer. Wir sollten das oefter machen!"
Dazu hätte ich dann eine Frage, wie lange üben die denn schon?
Hört sich für mich nach absoluten Anfängern an.
Naja, auf einen Angriff oben oder unten mit zwei verschiedenen Aktionen zu antworten, ist alles andere als ein Kampf.
Ja ich hab so meine Probleme mit Begrifflichkeiten. Wie auch immer man die Uebung nennen will.
Aber wenn Du 10 Jahre Katas gegen abgesprochene (und uneffektive) Angriffe uebst, kannst Du halt nur genau das.
Dann ist man 10 Jahre lang ein Anfänger...
Morgen Steapa,
eigentlich klingt das doch ganz gut. Du hast einen Anfang gemacht und erste wichtige Erkenntnis gewonnen.
Allerdings klingt es auch ein bisschen so, als ob der dritte, vierte oder fünfte Schritt vor dem ersten Schritt gemacht wurde. Finde ich auch nicht schlimm - man muss ja anfangen.
Ichimonji und Hicho sind vom Prinzip her simpel. Von der Anwendung jedoch nicht, wenn man sie nicht kategorisch eingeschliffen hat. Auch sie müssen (wie die Eingänge zu Hebeln) eher "passieren" als absichtlich eingenommen werden, zumal die Kamae ja ohnehin nicht das sind, als was sie erscheinen. Es sind ja bekanntermaßen eher Elemente aus Bewegungen, keine statischen Stellungen oder Posen. Aus meiner Sicht sind beide Kata - auch ausschnittsweise als "Fototechnik", also wenn die Pose eingefroren wirkt/wird - sehr rüstungsbezogene Posen/Bewegungen/Ausschnitte.
Ich würde anhand Deiner Beschreibung mindestens zwei Dinge als vorab notwendig sehen:
1. Pratzentraining/Schlagkissen/Pads (mit BBT Techniken), um zu lernen, wo das Ziel überhaupt ist und ob es getroffen werden kann und wie es sich anfühlt etwas (ohne Hemmung) zu treffen.
2. Anschließend: wirklich selber getroffen werden. Natürlich nicht, bis die Zähne fliegen. Minimum PSA sollte ein Zahnschutz sein und wäre meine Voraussetzung und Empfehlung, selbst wenn nicht zum Kopf geschlagen wird.
Dieser Teil ist schwer. Man braucht Partner, die das wollen und denen man vertrauen kann. Viele KK-Ausübende werden nicht gerne getroffen und suchen die Kampfkunst, in der das durch die optimale Distanz, bessere Technik, etc. gar nicht erst passiert - weil es in der Regel unangenehm und schmerzhaft ist. Leider gibt es sowas aber in der Realität nicht. Im Bujinkan ist diese "Unantastbarkeit" oft ein höchst "großmeisterliches" Problem. Manache sind sehr gut und werden im Bujinkankontext tatsächlich nicht mehr (signifikant) getroffen, andere werden derart ehrfürchtig betrachtet, dass es ihnen nicht passiert etc. pp. Oft wird die Qualität eines Lehrers dennoch daran bemessen.
Ich glaube: Das funktioniert aber nur im Vorführungsmodus und für einige Hochgraduierte. Alle anderen sollten wissen, wie es ist und was mit ihrem Körper passiert, wenn sie ordentlich getroffen werden.
Geändert von Super Famicom (13-08-2025 um 08:06 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert
Did they come to see a man fall or to see him fly?!
Nimms mir nicht übel, aber wenn deine Trainingspartner so reagieren wie du es beschreibst, dann ist das erschütternd.
Wozu übe ich eine KAMPFkunst aus, wenn ich nicht mal im Ansatz frei kämpfen kann, sondern in einer "Form" bleibe?
Jeder Trainierende soll doch "formlos" werden im Sinne von "Sei wie Wasser".
Also die erlernten Bewegungen frei kombinieren können.
Ich hoffe, dass die ganze Truppe inklusive Lehrer nicht ernsthaft glaubt sie kämpfen lernen und es auch nicht aös solches verkaufen.
Ich kenne BBT nicht, aber alles was ich bisher gelesen habe, läßt mich zu dem Ergebnis kommen, dass BBT zu dem gehört, was in der Öffentlichkeit als Bullshido betrachtet wird.
Wenn eine KK nicht gegen reale Angriffe funktioniert taugt sie nur zur Traditionspflege oder als Bewegungskunst.
Ich wünsche dir trotzdem auf deinem Weg viel Erfolg.
Geändert von Takezo (13-08-2025 um 08:06 Uhr)
Warum soll ich Dir das uebel nehmen? Es ist einfach die Realitaet. Es hat doch einen Grund das ich einen Versuch starten moechte das zu verbessern.
Nur eine Anmerlung noch: Es sollte nicht ganz so klingen, als ob NIEMAND etwas kann. Der Dai-Shihan konnte sehr wohl all das. Also richtig angreifen und auf die Angriffe anstaendig zu ruinieren. Auch 2-3 andere waren ganz ordentlich dabei, ohnen einen anderen KK Background zu haben. Und dann haben wir da noch unseren Weißgurt, der aber Dan-Traeger in einer anderen KK ist und bereits MMA Kaempfe bestritten hat. Der wuerde uns alle gruen und blau hauen
Aber die Allgemeinheit ist, wie Du so schoen sagst, erschuetternd.
Aktive Benutzer in diesem Thema: 3 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 3)