50:50 würde schon ausreichen, aber nicht mal jenes sieht man beim WT u. Co. Formen kann man natürlich trainieren. Sie schulen die Achtsamkeit für die Bewegung, haben einen meditativen Aspekt und prägen Bewegungsmuster - mechanik ein, geben eine Idee von Prinzipen usw. alles legitim. Aber die Formen sind nur das ABC quasi, das Chi Sao u. Drills etc. nur die ersten Worte, die Verknüpfungen, Willenskraft etc. sind Attribute, die man aber auch kampfrelevant entwickeln könnte. Aber all jenes führt noch nicht zu der Fähigkeit eines freien Dialogs, nicht zur Fähigkeit, einen Roman z.b schreiben zu können, nicht zur Fähigkeit, in einem Diskurs bestehen zu können, um bei der Analogie zu verbleiben.
Es geht sich nicht darum, ob es damals keine Kameras gab, die gab es auch, und es wurde reichlich gefilmt, nur seltsamerweise kein Sparring! Heute hat, wie besagt, jeder eine Kamera in der Tasche und von all den Tausenden Schülern dieser WT-Legenden sieht man kein ordentliches Sparring ... schon seltsam, oder? Ich kann die gesamte „große“ WT-Szene nicht mehr für voll nehmen! Es ist immer der gleiche Unsinn, den man sieht, Drills und Gelabere und dieser Quatsch von „zu tödlich“ und „man überrennt alles“ bumm ... sieht man nur nichts von, im Unkooperativen! Da werden die devoten Schüler überrannt, die irgendwelche Pseudo-Angriffe ausführen und steigt die Person mal in den Ring, zum Sparring, bleibt nichts übrig. Sah man auch beim 6. PG, der mit dem UCC-Typen in den Ring stieg.
Und vom Schrön kann man sich dann, beim „Ruf der Hyäne“, anhören, dass er und seine Schüler zwar Sparring machen ... aber auf Nachfrage schwenkt er schnell um à la er hätte Keinen, den er nach Hamburg schicken könnte, keiner im Verband hätte Lust auf sowas, auf einen Austausch, auf Sparring? Glaube, er definiert das Wort Sparring irgendwie anders. Aber schon ein Armutszeugnis, für ein Kampfsystem mit Zehntausenden .... das man Sparringsclips mit der Lupe suchen muss. Und findet man sie doch mal, kommt nicht viel dabei rum, lustigerweise sogar noch viel weniger als beim UCC, die nicht mal WT machen.
Und nein, wie besagt, es muss nicht alles kampforientiert sein. Kung Fu kann man auch dreiteilig betrachten, Gesundheit -> körperlich, mental und Selbstverteidigung ... absolut legitim. Aber um den letzten Punkt erfüllen zu können, muss man das Kämpfen halt auch trainieren! und mal ins Wasser gehen und das sehe ich dort nicht! Das ist maximal ein diffuses Rumplanschen im Pinkelbecken, bei dem von all den Gelehrten nichts übrig bleibt, während anderswo die Leute, quasi, den Ärmelkanal durchschwimmen und ihren Kram umsetzen können.





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