Gut, aber wäre der witz nicht gewesen, den wt-trainingsfreikampf durch "try and error" in der ewto mit hieran interessierten personen systematisch weiterzuentwickeln?
Könnte mir vorstellen, dass da dann von 1976 bis jetzt was "sv"-mäßig ziemlich brauchbares hätte rauskommen können.
Hatte es so verstanden, dass es wohl ansätze dazu gab, die aber abgerochen bzw. nicht konsequent weiterverfolgt wurden?
Bei der entwicklung eines freikampfsystems in der o.g. form hätten sich über die jahre möglicherweise noch viele weitere derartige erkenntnisse ergeben?Etwas später habe ich dann was über das "Zentrallinienprinzip" erfahren, welches nicht einfach postuliert, stumpf "auf der Mitte" nach vorne zu stoßen, sondern sich mit der Dynamik aufeinander treffender oder streifender Kräfte beschäftigt, und dass sich die Verdrängungswirkung unterschiedlich verhält, wer jeweils näher an der Zentrallinie dran ist, als der andere und von da aus ausstrahlt.
Von da an haben in meiner eigenen Erfahrung die gegnerischen Cross-Schläge nicht mehr so weh getan ;-)
Na ja, für den anfang war das doch eine ganz brauchbare basis, vor allem um interessierte personen für den hausgebrauch draußen zügig wehrhaft zu bekommen?Das mit "Auf der ZL mit Hand und Fuß vor" war aus meiner heutigen Sicht eine extreme Vereinfachung und Sifu KRK war ja dafür nicht ganz unbekannt, die Dinge, die er gerade betrachtete, extrem zu betonen und universell einzusetzen und daraus die "nur so ist es sinnvoll"-Formel zu publizieren.
Auf dieser basis hätte man doch dann in der oben beschriebenen richtung systematisch weitermachen können?
Ist klar.Ja und die nicht zu leugnende Möglichkeit, dass der Gegner einfach fix wie ein Wiesel ist und den Kontakt schneller löst, als der durchschnittliche WT-ler (ohne jegliche Realerfahrung) glaubt, ...
Aber imo werden bzw. wurden da oft äpfel mit birnen verglichen, nämlich zb ein "durchschnitts"-wtler mit einem wettkampfathleten oder einem körperlich fitten und erfahrenen straßenkämpfer.
So ein vergleich würde imo nur sinn machen, wenn man unterstellt, dass der wt-mann zeitlich und intensitätsartig ein vergleichbare(s) (freikampf)training (zb in der oben beschriebenen form), (echt)kampferfahrung und körperliche/geistige voraussetzungen hat, wie die o.g. vergleichspersonen.





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