
Zitat von
derKünstler
Was soll das?
Wenn du DAS schon für dich beobachtet hast , dann sage ich auch hier , "verändere doch einfach" ^^. (ich weiss , das hast du dann ja auch gemacht)
Und ja , es ist natürlicher seine hintere Ferse zu heben wenn mann etwas bewegen möchte oder zur Bewegung gegen Widerstand in Bereitschaft ist . Stichwort Vorspannung aufbauen , Stichwort Plyometrie ...man sieht es im Ringen permanent,
Und genauso ist es natürlich wenn man einer Kraft widerstehen möchte die hintere Ferse zum Boden zubringen . BEIDES ist sinnvoll.
Wenn du das erkannt hast , ja dann mach es doch einfach . deshalb werden doch nicht die Übungsmethoden der einzelnen KK Stile verkehrt , sondern du ordnest einfach nur neu für dich , wann du was und wo in der Anwendung dann einbringst und benutzt die entsprechenden Übungen aus den kampfkünsten um beide Funktionsweisen zu verbessern .
Und dieses Beispiel gilt für alle und jede Bewegungen . Ob du dich mit KK.Training selbst limitierst liegt allein an dir . Deshalb werden aber die einzelnen konkreten Trainingsmethoden nicht verkehrt oder blockierend.. Also nutze ich plyometrisches Training für den Start nach vorn in den Mann und die Festigkeit mit aufgesetzter Ferse aus dem taichi oder ZRM , wenn es darum geht ankommende Kräfte zu verwalten .
(sondern die richtigen Spannungen an die richtige Stelle zu setzen und sie automatisch geschehen zu lassen)
spätestens das hier kommt dem sehr nahe was bei uns mit Song verstanden wird. jetzt muss nur noch per Berührung am Mann abgeglichen werden , was der einzelne unter "richtig" versteht.
Man hält an seinen paar Bewegungen mit ein paar Gelenken fest, um eine scheinbare Kontrolle zu gewährleisten in einem bestimmten definierten Rahmen.
1.das ist in meinen Augen etwas zu kurzsichtig . Dieser "Rahmen" in dem man sich bewegt dient nicht nur der scheinbaren Kontrolle , sondern auch dazu den Gegner zu rahmen ! . meine Bahnen auf denen ich mich bewege legen in gewisser Weise auch die (sinnvollen) Handlungsmuster des Gegners vor und bahnen ihn damit ebenfalls gleichzeitig .
bei der Kontrolle wie du es nennst geht es in erster Linie eher um Wahrscheinlichkeiten . Ich erhöhe also damit die wahrscheinlichkeit wo der Gegner nicht angreifen würde und wo er es versuchen wird. Hier ist übrigens das problem mit dem Untrainierten , der ignoriert gerne solche dinge und kommt über Wege die normal wenig Sin machen und deshalb auch weniger im Fokus sind.
Ist also wie vieles eine Schwachstelle und eine Stärke zugleich .
2. scheinst du die angesprochene Funktion wieder vergessen zu haben , welche ohne diese Vorgabe , z.b. stellung der Gelenke , nur bedingt oder garnicht abgerufen werden kann. Wenn du diese Funktionen nicht benötigst , weil du dich entschlossen hast dich anders zu bewegen , anders im kampf zu agieren , dann bringen sie dir auch nichts . das ist klar , aber es macht die Funktionen ansich deshalb nicht unfunktionell .
Geändert von Cam67 (30-12-2025 um 11:58 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)