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Thema: Skrupellos ohne Grenzen?

  1. #16
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Sehe gerade das war in Neukölln - also keine Verschlimmerung, Neukölln war vor 30 Jahren schon asozial und gefährlich...
    augen zu und weiter so. 16 Jahre merkel prägen

  2. #17
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Sehe bei mir in FFM auch keine Zunahme der Schlägereien gegenüber den 80/90ern. Die waren ein echter Hochpunkt der regelmäßigen Gruppenauseinandersetzungen (Nazis, Skinns, Punks usw). Auch asoziales Verhalten hat mE nicht zugenommen.
    ist ja alles belegt : subjektiv durch persönliche eindrücke von Plus 50 KKB´ler oder durch statistiken, die bestimmte dinge belegen sollen

  3. #18
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    ist ja alles belegt : subjektiv durch persönliche eindrücke von Plus 50 KKB´ler oder durch statistiken, die bestimmte dinge belegen sollen
    Na zum Glück sind deine Beiträge ja völlig neutral , ergebnisoffen und bar jeglicher Subjektivität
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  4. #19
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    augen zu und weiter so. 16 Jahre merkel prägen
    Kennst Du das Buch Neukölln ist überall? Ist von 2012... Eine Freundin von mir ist in Neukölln aufgewachsen, die wurde schon auf offener Straße dumm angemacht und dann KO geschlagen und auch mal mit dem Messer angegriffen und verletzt. Vor den 16 Jahren Merkel...

    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    ist ja alles belegt : subjektiv durch persönliche eindrücke von Plus 50 KKB´ler oder durch statistiken, die bestimmte dinge belegen sollen
    Ist natürlich so, dass jemand der seit Jahrzehnten in FFM lebt keine Ahnung hat aber marq es checkt. Kann ja nicht anders sein. Mal wieder...

  5. #20
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Kennst Du das Buch Neukölln ist überall? Ist von 2012... Eine Freundin von mir ist in Neukölln aufgewachsen, die wurde schon auf offener Straße dumm angemacht und dann KO geschlagen und auch mal mit dem Messer angegriffen und verletzt. Vor den 16 Jahren Merkel...



    Ist natürlich so, dass jemand der seit Jahrzehnten in FFM lebt keine Ahnung hat aber marq es checkt. Kann ja nicht anders sein. Mal wieder...
    Naja, man kann beide Eindrücke unter einen Hut bringen: Die Neuköllner oder Kreuzberger oder Frankfurter Hotspots sind wahrscheinlich nicht mehr ganz so schlimm wie früher in den 80ern/90ern (oder gleich geblieben), dafür gibt es eine fortschreitende Ausbreitung solcher Zustände in vormals "normale" Gegenden. Ich sehe das hier in Berlin im Prenzlauer Berg/Pankow: Fortschreitende Vermüllung auf der Straße, immer mehr Dönerbuden, Barbershops usw. über die letzten 5–10 Jahre. Letztens wurde hier auch eine Frau von einem Afghanen auf offener Straße erstochen. Ähnlich wird es in anderen Gegenden Deutschlands sein, schätze ich mal.
    Geändert von egonolsen (31-12-2025 um 15:03 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  6. #21
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    Ich hab ja auch geschrieben Neukölln war schon immer asozial und nicht es war schon immer überall asozial

  7. #22
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    Nachtrag - aus meiner Sicht ein guter und differenzierter Artikel zum Thema, falls Ihr irgendwie drauf zugreifen könnt:

    https://www.zeit.de/politik/2025-12/...ung-sicherheit

  8. #23
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Ich hab ja auch geschrieben Neukölln war schon immer asozial und nicht es war schon immer überall asozial
    OK, aber marq hat doch auch explizit von einer unguten Entwicklung außerhalb der bekannten Hotspots geschrieben:

    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    die ländliche gesellschaftstruktur wird ja auch massiv von den städtischen eliten bekämpft und die entwicklungen in den städten wird massiv in die ländlichen gegenden getragen.
    Was eben kein Widerspruch zu deiner oder Alfons' Beobachtung bezogen auf die Hotspots selbst ist.
    Geändert von egonolsen (31-12-2025 um 15:09 Uhr)
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  9. #24
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    OK, aber marq hat doch auch explizit von einer unguten Entwicklung außerhalb der bekannten Hotspots geschrieben:

    Was eben kein Widerspruch zu deiner oder Alfons' Beobachtung ist.
    Ich habe geschrieben Neukölln war schon immer asozial und darauf hat marq seinen 16 Jahre Merkel Post abgesetzt und das ist der Kontext von meinem Post dazu und nicht irgendwas anderes vorher.

  10. #25
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Naja, man kann beide Eindrücke unter einen Hut bringen: Die Neuköllner oder Kreuzberger oder Frankfurter Hotspots sind wahrscheinlich nicht mehr ganz so schlimm wie früher in den 80ern/90ern (oder gleich geblieben), dafür gibt es eine fortschreitende Ausbreitung solcher Zustände in vormals "normale" Gegenden. Ich sehe das hier in Berlin im Prenzlauer Berg/Pankow: Fortschreitende Vermüllung auf der Straße, immer mehr Dönerbuden, Barbershops usw. über die letzten 5–10 Jahre. Letztens wurde hier auch eine Frau von einem Afghanen auf offener Straße erstochen. Ähnlich wird es in anderen Gegenden Deutschlands sein.
    Das mit der Vermüllung kann ich bestätigen. Das ist hier vor ein paar Jahren aufgetreten und reisst nicht mehr ab. Dabei brauchen die Leute nur anrufen. Aber die wollen keine Termine machen, "Ich wills sofort " ist das Motto. Kursioserweis hat das in Gegenden wo es besonder schlimm war dazu geführt, dass dort Extra-Räumlichkeiten für Sperrmüll geschaffen wurden: man bekommt einen Schlüssel, trägst es hin und lässt es dort einfach fallen. Diejenigen Korrekten (also dort wo es die RExtraräume nicht gibt), machen weiterhin Termine, warten brav und dürfen erst Tag vorher raustragen... . Und bekommen natürlich keinen Extra-Raum. Anfnag der 2000er gab es bei mir auch noch keine Drogenszene. Die hat sich dann aufgebaut. Seit 2,3 Jahren ist es ruhiger, ggf hat man umstrukturiert oder es kamen mal ein paar in den Knast.

  11. #26
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    Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben ...

    Ich habe die 90er als eine Zeit wahrgenommen, wo es noch mehr " Miteinander " gab. Das hat sich z.T. verschoben. Es gibt heute mehr Vereinzelung, weniger " Miteinander " ... jedenfalls ist das mein persönlicher Eindruck. Die Entwicklung geht stärker in Richtung Individualisierung, jeder ist so für sich. Ich war in den letzten Jahren viel im ÖPNV unterwegs und da kann man interessante Beobachtungen machen. DIe meisten sitzen stumm nebeneinander, ich kann mich an Zeiten erinnern wo das nicht so war. Viele wirken müde und abgehetzt, ich fand es auffällig wieviele am späten Nachmittag/frühen Abend schon Alkohol konsumierten. Die sichtbare Armut hat auch zugenommen. Man kann heute den sozialen Status vieler Menschen an den Zähnen ablesen ... fast schon englishce Verhältniße. Manchen Leuten scheint es auch völlig egal zu sein, wie sie tagsüber herumlaufen. Wartet man an Haltestellen in größeren Städten dauert es nicht lange und man wird angebettelt. Das gab es immer, aber in der Häufigkeit ?

    Trotzdem bin ich der Überzeugung das sich das auch umkehren läßt. Wenn es in den " gar-nicht-so(zialen)-Medien " immer mehr KI-Blödsinn gibt, könnte es ja sein daß die Leute da keinen Spaß mehr dran haben und sich davon abwenden. Dann reden wir wieder mehr miteinander und gehen vielleicht auch respektvoller miteinander um. Wertewandel hat es ja schließlich immer gegeben und vielleicht auch mal wieder in eine positivere Richtung.

  12. #27
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    Ob meine alltäglichen Kontakte mit meinen Mitmenschen irgendwie unangenehmer geworden sind, bzw. mir allgemein mehr Unfreundlichkeit bis Aggressivität entgegenschlägt, würde ich von der Frage trennen, ob die Kriminalität gestiegen ist bzw. ob mehr Irre durch die Straßen laufen.

  13. #28
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    Zitat Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
    Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben ...

    Ich habe die 90er als eine Zeit wahrgenommen, wo es noch mehr " Miteinander " gab. Das hat sich z.T. verschoben. Es gibt heute mehr Vereinzelung, weniger " Miteinander " ... jedenfalls ist das mein persönlicher Eindruck. Die Entwicklung geht stärker in Richtung Individualisierung, jeder ist so für sich. Ich war in den letzten Jahren viel im ÖPNV unterwegs und da kann man interessante Beobachtungen machen. DIe meisten sitzen stumm nebeneinander, ich kann mich an Zeiten erinnern wo das nicht so war. Viele wirken müde und abgehetzt, ich fand es auffällig wieviele am späten Nachmittag/frühen Abend schon Alkohol konsumierten. Die sichtbare Armut hat auch zugenommen. Man kann heute den sozialen Status vieler Menschen an den Zähnen ablesen ... fast schon englishce Verhältniße. Manchen Leuten scheint es auch völlig egal zu sein, wie sie tagsüber herumlaufen. Wartet man an Haltestellen in größeren Städten dauert es nicht lange und man wird angebettelt. Das gab es immer, aber in der Häufigkeit ?

    Trotzdem bin ich der Überzeugung das sich das auch umkehren läßt. Wenn es in den " gar-nicht-so(zialen)-Medien " immer mehr KI-Blödsinn gibt, könnte es ja sein daß die Leute da keinen Spaß mehr dran haben und sich davon abwenden. Dann reden wir wieder mehr miteinander und gehen vielleicht auch respektvoller miteinander um. Wertewandel hat es ja schließlich immer gegeben und vielleicht auch mal wieder in eine positivere Richtung.
    Wie kommst du darauf, dass soziale Medien und KI die Haupttreiber der zunehmenden Verwahrlosung, Vermüllung und Verrohung von ehemals "normalen" Gegenden sein sollen?
    "man ist keine elitäre gruppe, die den richtigen weg bestreitet, und die wahrheit für sich in anspruch nehmen kann, weil man eine minderheitenmeinung vertritt." - Marq Aurel

  14. #29
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    Zitat Zitat von Pflöte Beitrag anzeigen
    Ob meine alltäglichen Kontakte mit meinen Mitmenschen irgendwie unangenehmer geworden sind, bzw. mir allgemein mehr Unfreundlichkeit bis Aggressivität entgegenschlägt, würde ich von der Frage trennen, ob die Kriminalität gestiegen ist bzw. ob mehr Irre durch die Straßen laufen.
    Stimme dem voll zu und kann entsprechend gegenläufige Tendenzen fest stellen. Z.B sind Diskussionen um sensible Themen im Freundes/Bekannten- und Kollegenkreis recht schnell eskalierend und/oder mit unversöhnlichem Ende, so eine Art "Alles oder Nichts-Prinzipl"

  15. #30
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    Zitat Zitat von egonolsen Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf, dass soziale Medien und KI die Haupttreiber der zunehmenden Verwahrlosung, Vermüllung und Verrohung von ehemals "normalen" Gegenden sein sollen?
    Haupttreiber vielleicht nicht, aber das ganze ist doch irgendwie die Krönung des ganzen. " Wichtig " ist nur noch das Smartphone und die nächste Meldung aus den " sozialen " Medien. Das führt dann zu weniger Aufmerksamkeit der eigenen Umwelt und eben auch zu einer gewissen Rücksichtslosigkeit.

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