
Zitat von
karla.schnikov
@Gürteltier: Du arbeitst doch beruflich in diesem Feld oder? Hier wird es doch sicher Modelle geben, an denen man sich orientieren kann?
Regelmäßige Belehrung trifft es da am ehesten. Mein Köper gehört mir, über gute und schlechte Berührungen entscheide ich usw.:
TENOR : Eigene Grenzen schon als Kind offen sagen können.
Und als Erwachsener individuellere Tendenzen aushalten können. Aber eben auch SEINE eigenen Grenzen nennen.
Weibliche Annäherung an Kinder kommt übrigens gern "pflegend" daher.
Und ist viel unauffälliger.
Gerade bei Grundschulkindern gibt es viel körperlichen Kontakt. Der sollte natürlich vom Kind ausgehen.
Die Dozentin von einer Hilfsstelle für Mißbrauchsopfer stellte uns bei einer Kollegiumsinternen Fortbildung folgende Frage :
Wir sehen, wie sich ein Kind auf den Schoß eines männlichen Lehrers setzt. Der bekommt währenddessen eine Erektion. Was soll er tun ? Was würden wir tun, die wir es sehen ?
Also z.B. öfter mal das kostenlose Seminar anbieten " Was geht auf der Matte ? Und für wen ? Und wie findet mensch das raus ? " Vielleicht ein bisschen rollen und Vertrauensübungen dabei. Damit keiner einschläft.
NACHTRAG : Und wer da war, gibt beim nächsten Training ne Schnell-Zusammenfassung. Andere LG Techniken werden ja auch öfter im regulären Training aufgegriffen.
Royce Gracie 2 hat ja schon eingebracht, dass es um Grenzüberschreitungen ALLER Geschlechter gehen sollte.
Nachtrag :
Schon damit da nicht EIN Feindbild, eine einzige Richtung suggeriert wird. Über unterschiedliche Häufigkeiten und Intensitäten muss mensch glaube ich, nicht sinnieren.
Die sind schon gegeben.
Geändert von Gürteltier (08-02-2026 um 21:13 Uhr)
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