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Thema: Machen eure Kinder auch Kampfsport

  1. #1
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    Standard Machen eure Kinder auch Kampfsport

    Guten Abend zusammen,
    Ich habe es nach 42 Jahren endlich geschafft und überlege jetzt schon wie ich meine Tochter in 3 Jahren, wenn sie 3 ist 🤣🤣 zum Babyjudo bekomme ...
    Ich finde es sehr schade dass meine Eltern mich in die 0815 Sportarten gebracht haben...OK waren auch andere Zeiten...

    Meine Frage jetzt, was kann man machen damit die Kinder den gleichen Weg wie die Eltern einschlagen?
    Sie neugierig auf papas Sport machen, einfach so mal hinschicken?

    Ich verfolge zb die Wege von Lovely Lucy und Autumn Provost

  2. #2
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    Mein Sohn trainiert BJJ. Seit 6 Jahren. Er kam von ganz alleine drauf, ohne mein Zutun. Er war vorher beim Fussball, hatte irgendwann keine Lust mehr, kam zu meinem Training und fing an. War nie beabsichtigt, gewollt oder ähnliches. Ist einfach so passiert. Und da es von ihm kommt, finde ich es auch richtig.
    Frank Burczynski

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  3. #3
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Mein Sohn trainiert BJJ. Seit 6 Jahren. Er kam von ganz alleine drauf, ohne mein Zutun. Er war vorher beim Fussball, hatte irgendwann keine Lust mehr, kam zu meinem Training und fing an. War nie beabsichtigt, gewollt oder ähnliches. Ist einfach so passiert. Und da es von ihm kommt, finde ich es auch richtig.
    Sehe ich auch so. Man sollte die Kinder verschiedene Sachen ausprobieren lassen, Judo ist sicherlich gerade für jüngere Kinder nicht verkehrt. Allerdings sollten sie natürlich Spaß dran haben bzw. entsprechende intrinsische Motivation vorhanden sein.

    Wenn man jetzt unbedingt möchte, dass sie Kampfsport machen, nur, weil man das vielleicht selber doll findet bzw. in der Kindheit/Jugend selbst nicht die Gelegenheit hatte, ist das ja im Grunde auch nix anderes als die (Klischee)-Ballett-Mutti bzw. der Vadder, der unbedingt möchte, dass sein Kind Profikicker wird, weil er selbst nicht die Gelegenheit und/oder das Talent dafür hatte.

    Bei mir ist das ganz verschieden - der eine Nachwuchs hat wenig Interesse an KS sondern bevorzugt lieber Turnen und Cheerleading. Der andere hat dann als Teenager (evtl. auch aufgrund der rauher werdenden Bedingungen für Kids in dem Alter) Interesse geäußert bzw. ja auch mitgekriegt, dass ich da was mache - da hab' ich dann natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite gestanden bzw. fördere das auch entsprechend.

    VG Dorschi

  4. #4
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    Hallo zusammen

    @frank in welchem Alter hat deiner angefangen?


    Also ich hatte schon immer gesagt wenn jemals kinder dann sollen sie früh lernen sich zu verteidigen... Andere Zeiten
    Gestern dann wieder von einer Rektorin aus München gehört " 6 KlässlerIN zwingt andere 6 KlässlerIN sich vor ihr niederzuknien und zündet auch an ". Genauer gefragt was anzünden bedeutet hat habe ich dann nicht sonst zerreißt es mich nur...

    Aber denke jeder Vater einer Tochter denkt sich da sein Teil.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Dorschbert Beitrag anzeigen
    ... Man sollte die Kinder verschiedene Sachen ausprobieren lassen, Judo ist sicherlich gerade für jüngere Kinder nicht verkehrt. ...

    +1,

    überall probetraining machen und dann da bleiben, wo es einem am besten gefällt.

  6. #6
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    Zum BJJ kam er mit 12.
    Davor ein paar Jahre Fußball und ganz zu Anfang mal ein Jahr Judo, da hat ihm aber der Verein und der Trainer nicht gefallen.
    Frank Burczynski

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  7. #7
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    Zitat Zitat von Astralis Beitrag anzeigen
    Aber denke jeder Vater einer Tochter denkt sich da sein Teil.
    Meine Töchter sind nur sporadisch zum KS gegangen (Karate, MT). Die Große hat jetzt im Erwachsenenalter wieder mit MT begonnen. Dennoch haben sie gelernt, sich zu wehren bzw. Grenzen zu setzen. Das ist vor allem eine Frage des Mindsets, welches Du ihnen mitgibst. Die müssen nicht unbedingt in der Lage sein, jeden niederzuknüppeln (was ohnehin sehr schwierig sein dürfte), sondern laut, entschieden und deutlich "Nein!" zu sagen.
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  8. #8
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    Zitat Zitat von Astralis Beitrag anzeigen
    Meine Frage jetzt, was kann man machen damit die Kinder den gleichen Weg wie die Eltern einschlagen?
    Ich halte diesen Wunsch schon für weniger gut, wenn die individuelle Entwicklung des Kindes Priorität haben soll. Lass das Kind alles mögliche ausprobieren und dann selbst entscheiden.

    Anekdote dazu: Das Kind eines Trainingskollegen ist eher schüchtern. Neu in eine Gruppe fremder Menschen zu kommen, war/ist immer eine Herausforderung. Trotzdem - oder gerade deshalb - war es dem Vater wichtig, dass irgendeiner schul-externen Nachmittagsaktivität nachgegangen wird. Das kann Töpfern, Ballet, Instrument-Spielen, Ball- oder Kampfsport sein - egal. Dem Vater ging es um den sanften Push raus aus der Komfortzone und die Erfahrung, dass die Menschen eigenlich alle ganz nett sind, wenn man sich einmal überwunden hat. Am Ende hat besagtes Kind sich dann für den Sport und den Verein des Vaters entschieden, weil dort der Push aus der Komfortzone am geringsten war. Immer wenn das Kind dann in einem Motivationsloch hin und am liebsten mit dem Sport aufgehört hätte, gab es nochmal eine emotionale Ebene darüber. Das Kind hatte das Gefühl, den Vater zu enttäuschen, wenn es mit dem Sport aufhören würde.


    Meine Erkenntnis daraus: Das kann ganz wunderbar ausgehen, wenn das Kind darin voll aufgeht und Vater und Kind hier ein Hobby teilen. Es kann aber auch absolut kontraproduktiv sein, wenn das Kind keine intrinsische Motivation entwickelt und nur aus Schuldgefühlen am Ball bleibt. Wenn das Elternteil die Frage schon so stellt "Was kann ich tun, damit mein Kind das macht, was ich mache?", stehen die Weichen hier eher schlecht.

    Mein persönlicher Rat: Vielleicht noch einmal darüber nachdenken, warum es dir wichtig ist. Und falls dein Kind ebenfalls deinem Hobby nachgeht, das Kind immer ermutigen, offen zu reden und auch was anderes auszuprobieren.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    ... Dennoch haben sie gelernt, sich zu wehren bzw. Grenzen zu setzen.

    ... laut, entschieden und deutlich "Nein!" zu sagen.

    +1

    und genau hierfür gibt es sehr gute kurse - auch für kinder (selbstbewusstsein):








    Geändert von Kunoichi Girl (Gestern um 13:37 Uhr)

  10. #10
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    Meinem Sohn werde ich verschiedene Sportarten anbieten. Was mir wichtig wäre, dass diese in Gruppen, am besten in Vereinen wären. Wenn er sich ausprobiert, ist es mir wichtig, dass er das macht, weil es ihm Spaß macht. Ich möchte einfach, dass der Spaß, dem ihm Bewegung macht, auch erhalten bleibt. Mein Plan ist es, ihm Judi oder Brazilien JJ anzubieten, einfach weil er sich da auspowern kann, ein gutes Körpergefühl entwickelt und gleichzeitig auch mit Regeln raufen kann. Ob ihm das Spaß macht? Wenn nicht, dann probieren wir was anderes.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Astralis Beitrag anzeigen
    überlege jetzt schon wie ich meine Tochter in 3 Jahren, wenn sie 3 ist ���� zum Babyjudo bekomme ...
    Ich finde es sehr schade dass meine Eltern mich in die 0815 Sportarten gebracht haben...OK waren auch andere Zeiten...
    Aber Judo ist doch im Grunde auch eine der "0815"-Sportarten (hier im "Osten", wo ich mittlerweile lebe ja sowieso) - aber auch in meiner Grundschulzeit (BRD) hatte gefühlt meine halbe Klasse Judo gemacht, die andere Hälfte Fußball bzw. ggf. sogar beides...

    Ansonsten hatte ich aber ein ähnliches "Problem" wie du - meine Eltern kamen eher aus dem "Arbeitermilieu" bzw. sogenannten "kleinen" Verhältnissen und hatten sich da in die Mittelschicht hochgeackert. Die wollten halt, dass ich mehr so Anschluss an "entsprechende" Kreise finde bzw. mehr so bildungsbürgerliche Hobbies pflege wie Klavier spielen, vielleicht noch Tennis o.ä. - Judo oder Karate (bzw. geschweige denn Boxen) stand da eher nicht zur Debatte und mehr gabs da zu der Zeit in unserer Gegend sowieso nicht.
    Ich bin dann im meiner Kindheit letztendlich im Schwimmverein gelandet, was mir immerhin auch recht gut lag.

    Zitat Zitat von Astralis Beitrag anzeigen
    Meine Frage jetzt, was kann man machen damit die Kinder den gleichen Weg wie die Eltern einschlagen?
    Wann hätte das jemals (geplant) funktioniert?



    Bzw. ist das überhaupt erstrebenswert? Das setzt das ja im Grunde auch die Haltung voraus, dass der eigene Weg auch das "Nonplusultra" für den Nachwuchs bzw. allgemein wäre - aber es ist ja nunmal nicht jeder gleich.

    Zitat Zitat von Astralis Beitrag anzeigen
    Ich verfolge zb die Wege von Lovely Lucy und Autumn Provost
    Okay, kannte ich bisher nicht...

    Selbst wenn sie Spaß am Judo o.ä. haben sollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie über soviel Enthusiasmus und/oder Talent bzw. die körperlichen Voraussetzungen verfügt, wie die oben genannten ja eher erst mal nicht soo hoch.

    Bei solchen Maßstäben wäre dann die Enttäuschung wohl ohnehin eher vorprogrammiert...

    VG Dorschi
    Geändert von Dorschbert (Gestern um 13:16 Uhr)

  12. #12
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    meine kinder sind während ihrer entwicklung auch beim judo oder ringen gelandet.
    halte ich auch für die beste "SV-methode" auf dem schulhof.
    nach/vor/neben fussball, cheerleading, ballett, ju jutsu.
    jetzt ist fitness angesagt.

    hauptsache es macht ihnen spass .

  13. #13
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    +1,

    überall probetraining machen und dann da bleiben, wo es einem am besten gefällt.
    Ok hier in München gibt es ab 3 Jahren entweder so judo safari Kurse via Sportverein oder BJJ via Privatstudio für knapp 100€ für 2 Einheiten. Alles andere meist ab 5/6+

    Ja im Moment ist da viel im Kopf, die kleine Maus ist 5 Wochen alt und als Papa will ich sie halt beschützt wissen.
    Ihren roten Gi mit Dragonball Logo hat sie schon, mit 3 sollte er passen ����

    Ja die beiden Mädels sind natürlich kein normaler Fall. Lucy kenn ich jetzt nicht direkt Autumn hingegen kenn ich des Familienumfeld etwas.
    Wen solche Geschichten interessieren, die autumn hat ein interessantes interview mit ihrem ebenfalls Teenager gym Kollegen
    Geändert von Astralis (Gestern um 20:19 Uhr)

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