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Thema: Skrupellos ohne Grenzen?

  1. #391
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Die Idee abszustimmen, weil das eben keine Ditkatur ist. Abstimmungen ohne Ergebniszwang sind eben keine Diktatur.
    Richtig, So fern das Ergebnis mit der Verfassung im Einklang steht und da gehören eben die Rechte von Minderheiten dazu. Sonst gäbe es nie irgendwelche Gesetze, die denn wieder vom Verfassungsgericht kassiert werden. Genau deswegen ist ein allgemeines Messerverbot auch schwierig und man "begnügt" sich mit Waffenverbotszonen.

    Grade Messreverbotszobe eignen sich gut, kommunale
    Entscheidungen unter Beteilgung der Bürger zu treffen. Das kann man auch zeitlich befristen, um das Ergebnis neu zu bewerten.
    Das ist richtig und da wir hier auch Bürger sind, nehmen wir an der Diskussion teil, mit dem Argument, dass Waffenverbotszonen nichts bringen bzw. der Nutzen in keinem Verhältnis zu den damit einhergehenden Einschränkungen steht. Dass kann man ja auch alles diskutieren, aber ""Die meisten sind dafür" ist halt kein Argument. Es gibt einen Grund dafür, dass unsere Demokratie, aufgrund von Erfahrungen mit Populismus, von Volksentscheiden absieht. Und ob das jedem zuzumuten ist oder er/sie sich nicht so anstellen solle, entscheidet zum Glück auch nicht die Mehrheit.
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  2. #392
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Turnschuhe werden jedenfalls nicht gezielt gekauft/besorgt von denen, die killen wollen, da eigen sich bestimmte andere Schuhe viel besser.
    Und Schweizer Taschenmesser oder andere 42a konforme Messer werden gezielt zum killen besorgt?

    Ohne Verdacht aber wohl erst seit recht neuem. Und es scheint sich zu lohnen:
    ...
    Das Wocheendergebnis finde ich durchaus beachtlich.
    Hunderte Beante sind in mehreren Großstädten unterwegs und da stellt man 11 Verstöße fest und verhaftet 4 Leute? Das soll ein beachtliches Ergebnis sein?

    Die 730 Identitätsfestellungen sind ja kein Ergebnis.

  3. #393
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Es gibt ja schon seit jeher Einschränkungen und Diskussionen, ob x oder y cm ok sind. Es wurde schon sehr viel eingeschränkt. Wo ist der Erfolg?
    Das Ganze geht noch nicht lange, zu früh um umfassend zu bewerten.

    Aha, das sind dann wohl so Leute wie Katamaus, ThomasL, amasbaal und ich, die nichts Gutes im Schilde führen?!
    Wenn DU die unter die mit "oft" gemeinten subsumierst, ist das deine Sache.

    Mir ist nicht klar, was eine Abstimmung mit der Wirkung zu tun haben soll. Entweder eine Maßnahme ist geeignet ein Problem zu beheben oder nicht. Daran ändet eine Abstimmung nichts.
    Eine Maßnahme wird aber i.d.R. viel besser getragen, wenn sich die Bevölkerung dazu positionieren kann. Eine Abstimmung wäre in einer Demokratie die Form der Positionierung. Vorher natürlich Diskussion, Info etc.,. wie sich das für eine gute Vorbereitung gehört. Machen die Schweizer auch so. Scheint gut anzukommen.
    Aber ist interessant: Demokartie wird angeblich hochgehalten, passt das mögliche Ergebnis nicht, kommen Begriffe wie "Mehrheitsdiktatur" ins Spiel. Sehr bedenklich... .

  4. #394
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Das Wocheendergebnis finde ich durchaus beachtlich.
    Mir nur recht, wenn sie vermehrt kontrollieren. Vielleicht ließe sich dann in den anliegenden Parks auch wieder barfuß trainieren ohne in irgendwelche Spritzen zu treten. (https://www.tz.de/muenchen/stadt/sch...-93845011.html)

    Das wäre auf jeden Fall sinnvoller, als mir mein kleines Taschenmesser am Bahnhof abzunehmen.
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  5. #395
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Aber ist interessant: Demokartie wird angeblich hochgehalten, passt das mögliche Ergebnis nicht, kommen Begriffe wie "Mehrheitsdiktatur" ins Spiel. Sehr bedenklich... .
    Das willst Du wem hier unterstellen?
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  6. #396
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Und Schweizer Taschenmesser oder andere 42a konforme Messer werden gezielt zum killen besorgt?
    Einige bestimmt so wie ich mir grade angeguckt habe, was da so drunter fällt.

    Hunderte Beante sind in mehreren Großstädten unterwegs und da stellt man 11 Verstöße fest und verhaftet 4 Leute? Das soll ein beachtliches Ergebnis sein?
    Die 730 Identitätsfestellungen sind ja kein Ergebnis.
    Wenn man das von dir Unterschlagene dazu zählt: finde ich schon.
    Geändert von Kusagras (22-02-2026 um 15:47 Uhr)

  7. #397
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das willst Du wem hier unterstellen?
    Wo ist eine Unterstellung?

  8. #398
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Das willst Du wem hier unterstellen?

    Sorry, aber viel wichtiger als die ganze kontrolliererei, wäre es imo, den menschen durch schaffung von arbeitsmöglichkeiten die chance auf eine würdige eingliederung in das sozialsystem der brd zu verschaffen.

    Weil dann besteht kein anlass mehr zur kriminalität.


    Und genau in diese richtung bewegt sich die regierung jetzt:

    https://m.bild.de/politik/inland/bil....google.com%2F

  9. #399
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    Zitat Zitat von Katamaus Beitrag anzeigen
    Richtig, So fern das Ergebnis mit der Verfassung im Einklang steht und da gehören eben die Rechte von Minderheiten dazu.
    Welche Minderheiten sollen das sein; wie definierst du die?


    Sonst gäbe es nie irgendwelche Gesetze, die denn wieder vom Verfassungsgericht kassiert werden. Genau deswegen ist ein allgemeines Messerverbot auch schwierig und man "begnügt" sich mit Waffenverbotszonen.
    Um die gehts ja auch grade.

    ...aber ""Die meisten sind dafür" ist halt kein Argument. ...
    Im Sinn einer Entscheidungsfindung mindestens ein wichtiger Aspekt. Und wenn letztlich sehr wenige ein Messer mit sich führen (müssen), ist die Zahlt derer, die von einem Verbot betroffen gering. Das es nicht bringt, stimmt auch so nicht. Siehe Post oben.

  10. #400
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Das Ganze geht noch nicht lange, zu früh um umfassend zu bewerten.
    Butterfly Messer wurden 2002 verboten, für Einhandmesser und Messer über 12cm herrscht seit 2008 ein Führverbot. Also seit mittlerweile fast 18 Jahren. Waffenverbotszonen gibt es in Großstädten seit 2010, also seit über 15 Jahren. Wieviel Erfahrungswerte braucht man?

    Und Du hast geschrieben Butterflies wurden eine zeitlang gerne für Attacken genutzt. Glaubst Du die Täter wurde dann bessere Menschen oder haben sie nicht vielleicht eher andere Messer und Werkzeuge genutzt, wenn sie jemanden verletzen wollten? Vielleicht so wie hier:

    „Neue besorgniserregende Masche“ – Täter benutzen in Berlin häufiger Scheren

    Das ungewöhnliche Tatwerkzeug könnte dabei kein Zufall sein: Die „BZ“ berichtet von mehreren Fällen in Berlin, bei denen in jüngster Vergangenheit Hälften von Scheren eingesetzt werden. Sie gelten laut deutscher Gesetzeslage nicht als Waffe, sondern als Werkzeug. In Berlin gilt seit Mitte Juli ein absolutes Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr sowie im Görlitzer Park, am Kottbusser Tor und am Leopoldplatz.

    „Die Beobachtung, dass Täter bei Überfällen zunehmend Scheren oder abgebrochene Scherenklingen einsetzen, zeigt eine neue und besorgniserregende Masche“, schildert der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Thorsten Schleheider der Zeitung.


    https://www.welt.de/vermischtes/arti...r-scheren.html

    Wenn DU die unter die mit "oft" gemeinten subsumierst, ist das deine Sache.
    Das ist halt nur ein billiges Framing, dass diejenigen die ein Messer dabei haben halt ohnehin nicht ganz koscher sind und es ja sowieso nur wenige betreffe. Nochmal, seit wann ist das relevant für die Wirkung einer Maßnahme?

    Wenn man das von dir Unterschlagene dazu zählt: finde ich schon.
    Das von mir Unterschlagene hat halt nichts mit einem Waffenverbot bzw. Waffenverbotszone zu tun. Diesbzgl. wurden 11 Verstöße festgestellt. Der Rest ist Beifang von irgendwelchen anderen Sachen oder einfach eine Zahl, die nichts aussagt (es wurden 700 soundsoviel Identitätsfeststellungen durchgeführt. Aha, und das bringt genau was?). Sicher ist Beifang auch nichtschlecht aber die WVZ sollte sich doch am Erfolg dessen messen lassen, was sie eigentlich erreichen will.

  11. #401
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Butterfly Messer wurden 2002 verboten, für Einhandmesser und Messer über 12cm herrscht seit 2008 ein Führverbot. Also seit mittlerweile fast 18 Jahren. Waffenverbotszonen gibt es in Großstädten seit 2010, also seit über 15 Jahren. Wieviel Erfahrungswerte braucht man?
    Mag sein, aber viele Städte haben erst jetzt das genutzt (Warum wohl?) verdachtsunabhägige Kontrollen sind ers seit 2024 dort möglich.

    Und Du hast geschrieben Butterflies wurden eine zeitlang gerne für Attacken genutzt. Glaubst Du die Täter wurde dann bessere Menschen...
    Wenn das die Zielrichtung sein soll, sag mir welche Maßnahmen dazu sicher führen und wie realistsich DIE sind, umzusetzen.

    „Neue besorgniserregende Masche“ – Täter benutzen in Berlin häufiger Scheren

    Das ungewöhnliche Tatwerkzeug könnte dabei kein Zufall sein: Die „BZ“ berichtet von mehreren Fällen in Berlin, bei denen in jüngster Vergangenheit Hälften von Scheren eingesetzt werden. Sie gelten laut deutscher Gesetzeslage nicht als Waffe, sondern als Werkzeug. In Berlin gilt seit Mitte Juli ein absolutes Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr sowie im Görlitzer Park, am Kottbusser Tor und am Leopoldplatz.

    „Die Beobachtung, dass Täter bei Überfällen zunehmend Scheren oder abgebrochene Scherenklingen einsetzen, zeigt eine neue und besorgniserregende Masche“, schildert der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Thorsten Schleheider der Zeitung.


    https://www.welt.de/vermischtes/arti...r-scheren.html
    Das mit den Waffenverbotszonen und den Maßnahmen scheint Wirkung zu zeigen. Das kriminelles Pack sich anpasst, war immer schon so. Da muss wohl eien entsprechende Reaktion her.


    Das ist halt nur ein billiges Framing, dass diejenigen die ein Messer dabei haben halt ohnehin nicht ganz koscher sind und es ja sowieso nur wenige betreffe.
    Nein, das ist die Realität. Ich kenne keinen, der mit einem Messer rumläuft. Es dürften in der Tat nur ganz wenige sein und die in nem Kneipenviertel, Innenstadt, Bahnhof damit auftauchen, grade so in den Stunden, wo die Skrupel eher sinken, da wirst du überwiegend nicht die Unschuldigen treffen.

    Nochmal, seit wann ist das relevant für die Wirkung einer Maßnahme?
    Hab ich erklärt.

    ..Das von mir Unterschlagene hat halt nichts mit einem Waffenverbot bzw. Waffenverbotszone zu tun....
    Als Ergebnis einer in der WVB möglichen (sonst eben eher nicht), verdachtsunabängigen Kontrolle schon.
    Geändert von Kusagras (22-02-2026 um 16:28 Uhr)

  12. #402
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Mag sein, aber viele Städte haben erst jetzt das genutzt (Warum wohl?)vverdachtsunabhägige Kontrollen sind ers seit 2024 dort möglich.
    Das stimmt schlicht und einfach nicht. In HH darf seit 2012 verdachtsunabhängig kontrolliert werden.

    https://www.welt.de/regionales/hambu...n-duerfen.html

    Das mit den Waffenverbotszonen und den Maßnahmen scheint Wirkung zu zeigen. Das kriminelles Pack sich anpasst, war immer schon so.
    Und ich dachte es wird immer schlimmer und skrupelloser.

    Nein, das ist die Realität. Ich kenne keinen, der mit einem Messer rumläuft. Es dürften in der Tat nur ganz wenige sein und die in nem Kneipenviertel, Innenstadt, Bahnhof damit auftauchen, grade so in den Stunden, wo die Skrupel eher sinken, da wirst du überwiegend nicht die Unschuldigen treffen.
    Denk nochmal drüber nach: "Das ist die Realität. Ich kenne keinen..." Daras folgerst Du dann, dass diejenigen, die ein Messer dabei haben, irgendwie bzw. sicher überwiegend "schuldig" sind (es wird die überwiegend nicht die Unschuldigen treffen).

    Es mag überraschend sein aber die Realität ist nicht unbedingt deckungsgleich zu dem, was Du kennst oder weißt

  13. #403
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Wo ist eine Unterstellung?
    Soll ich Dir jetzt deinen eigenen Satz erklären?

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Welche Minderheiten sollen das sein; wie definierst du die?
    Das gilt ja allgemein. Im vorliegenden Fall könnten das z.B. Die Gruppe aller Menschen sein, die ein Opinel zum Apfelschälen mit sich führen, wie z.B. ich gerne.

    Um die gehts ja auch grade.
    Ja, und wenn die Menschen wie mich einschränken, gibt es dafür eben Grenzen in diesem unseren Lande. Insbesondere muss sich diese Maßnahme als wirksam erweisen. Ähnliche Beispiele hatten wir ja schon zuhauf in den Corona-Fäden. Tragen von Masken auf Terrassen von windigen Berghütten nur mal als Beispiel. Das nützt halt nichts und schränkt ein. Der Grad der Einschränkung bzw. die relativierende Einschätzung durch Menschen wie Dich spielt da im Rechtssystem glücklicherweise keine Rolle, sondern das muss dann irgendwann eigentlich auch nachweisbar sein. So richtig stichhaltige Beweise stehen da im Fall von Waffenverbotszonen eben noch aus, weswegen ja in der Öffentlichkeit nur genau mit diesen ganzen Pseudoargumenten gearbeitet wir ("Ich kenne keinen, der...", "Es wurden etliche hundert Menschen kontrolliert", "Es wurden zig verbotene Gegenstände konfisziert (die schon immer hätten konfisziert werden können",...). Das sagt halt alles nichts aus.

    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Mag sein, aber viele Städte haben erst jetzt das genutzt (Warum wohl?) verdachtsunabhägige Kontrollen sind ers seit 2024 dort möglich.
    Stimmt nicht ganz. Die waren auch vorher schon möglich, wurden allerdings erleichtert. Dagegen hat hier auch niemand etwas geäußert.

    Wenn das die Zielrichtung sein soll, sag mir welche Maßnahmen dazu sicher führen und wie realistsich DIE sind, umzusetzen.
    Ich war zwar nicht gefragt, aber vielleicht einfach mal die bestehenden Möglichkeiten ausnutzen. Ist ja kein Geheimnis, dass es in Bayern oftmals nicht ganz so schlimm zugeht. Hier ist aber auch sehr viel Polizei unterwegs. Und das funktioniert schon sehr lange. Während es in Städten, wo das laxer gehandhabt wird, deutlich schlimmer zugeht. Also vielleicht einfach mal die Polizei vernünftig mit Personal und Material ausstatten, anstatt sie mit Verwaltungskram zu überlasten.

    Als Ergebnis einer in der WVB möglichen (sonst eben eher nicht), verdachtsunabängigen Kontrolle schon.
    Da ist aber das eigentliche effektive Instrument die anlasslose Kontrolle und nicht die Verschärfung der Waffengesetze. Wie gesagt, versuch doch mal spaßeshalber mit nem SAK mehrfach in einen Dummy hineinzustechen ohne Dich selber zu verletzen. Viel Spaß!
    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  14. #404
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Das stimmt schlicht und einfach nicht. In HH darf seit 2012 verdachtsunabhängig kontrolliert werden.

    https://www.welt.de/regionales/hambu...n-duerfen.html
    Ich bezog mich auf das hier:

    Die (nach Landesrecht) zuständigen Behörden (z. B. Polizei) dürfen gemäß dem am 31. Oktober 2024 in Kraft getretenen § 42c WaffG auch ohne Verdacht in diesen Bereichen Personen durchsuchen.
    Und ich dachte es wird immer schlimmer und skrupelloser.
    Tuts ja auch insgesamt:

    https://www.tagesschau.de/inland/ges...ewalt-100.html

    https://www.bild.de/politik/inland/k...3adf17b0ba195c

    Jedes gefundenes Messer kann schon mal nicht an dem Tag, in der Nacht eingesetzt werden. Und viele der aufgeführten Waffen wären ohen die verdachtslose Kotrolle nicht gefunden worden. Punkt. Wenn die Folgestrafen weh tun werden schon einige abgeschreckt werden.


    Denk nochmal drüber nach: "Das ist die Realität. Ich kenne keinen..." Daras folgerst Du dann, dass diejenigen, die ein Messer dabei haben, irgendwie bzw. sicher überwiegend "schuldig" sind (es wird die überwiegend nicht die Unschuldigen treffen). ..
    Insbesnodere wenn es um bestimmte Plätze geht, die Ausgehszenen etc., ja genau, da werden viele sowas nicht aus besten Absichten dabei haben.

  15. #405
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich auf das hier:...
    Nochmal zur Historie, ich habe geschrieben WVZ gibt es schon seit 2010 oder vorher. Wieviel Erfahrunsgwerte braucht man noch.

    Dann hast Du das was Du zitierst angeführt. Dann habe ich darauf hingewiesen, dass in bspw. HH anlasslose Kontrollen seit 2012 möglich sind. HH war die erste WVZ 2010.

    Also wieviel Erfahrungswerte braucht man, bis man sagen kann, ob das Ganze was bringt oder nicht, bei den ach so neuen Maßnahmen? Es gibt übrigens schon längere Erfahrungswerte mit Studien:

    Waffenverbotszone in Eisenbahnstraße Leipzig wird aufgehoben
    ...
    Für die Polizeiarbeit ändere sich mit dem Ende der Waffenverbotszone nichts, erklärte ein Polizeisprecher. Die Beamten dürften weiter verdachtsunabhängig kontrollieren. Grundlage dafür sei eine Regelung zu sogenannten gefährlichen Orten im Polizeivollzugsgesetz.
    ...
    Die Waffenverbotszone war im November 2018 eingerichtet worden. Damit sollte die Sicherheit entlang der Eisenbahnstraße verbessert werden. Laut einer Studie der Universität Leipzig aus dem Jahr 2021 hatte die Waffenverbotszone kaum Einfluss auf die allgemeine Kriminalität. Die Zone war auch immer wieder als stigmatisierend kritisiert worden.


    https://www.mdr.de/nachrichten/sachs...szone-100.html

    Jedes gefundenes Messer kann schon mal nicht an dem Tag, in der Nacht eingesetzt werden. Und viele der aufgeführten Waffen wären ohen die verdachtslose Kotrolle nicht gefunden worden. Punkt. Wenn die Folgestrafen weh tun werden schon einige abgeschreckt werden.
    Punkt. Ja tolle Argumentation. Interessant ist doch nicht, wieviele Messer eingesammelt wurden. Sondern wieviele Straftaten verhindert wurden. 11 einkassierte Messer = 11 potentiell verhinderte Straftaten ist eine schöne Milchmädchenrechnung. Da sind halt auch so Leute wie der erwähnte Kieler oben dabei, dem ein schweizer Taschenmesser abgenommen wurde. Bestimmt ein potentieller Killer. Punkt.

    Insbesnodere wenn es um bestimmte Plätze geht, die Ausgehszenen etc., ja genau, da werden viele sowas nicht aus besten Absichten dabei haben.
    Aus überwiegend werden jetzt viele. Wieviel % macht das aus, Du kennst doch die Realität? Und dass man ein Messer nicht zum Feiern in die Disco nehmen darf, das war schon immer so, da brauche ich keine Verbotszone, die jeden trifft.
    Geändert von FireFlea (22-02-2026 um 18:06 Uhr)

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