Hier in diesem Forum geht ja ziemlich die Post ab ... ist das immer so?
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Hier in diesem Forum geht ja ziemlich die Post ab ... ist das immer so?
nein.
das passiert meistens mit leuten, die sich neu angemeldet haben und sofort voll aufdrehen. die sind dann aber auch schnell wieder weg.
außerdem gibt es forenbereiche, wo das häufiger vorkommt (v.a., wenn es um themen der art, wie dieses geht oder um politisch aufgeladene themen in sv-bereich u.ä.. Auch gelgentliche "fanboy" dogmatiker und leute, die meinen, es gäbe DIE optimale kk und alles andere ist doof... usw. usf.) und andere, wo es so gut, wie nie vorkommt (in "meinem" - fma - zb. seit vielen jahren nicht).
in letzter zeit hab ich den eindruck, dass auch einige ältere user regelrecht drauf warten, dass mal was naives oder sogar "dummes" von jemandem kommt, damit man dem das dann "zeigen" kann.
womit du aber immer rechnen mußt ist ironie und schwarzer humor... und heftigen gegenwind, wenn denn die ersten persönlichen beleidigungen unterwegs sind. ich hab den eindruck, dass hier viele "altgediente" die nase voll haben und zu schnell, zu hart reagieren. gilt auch für mich. ignorieren fällt immer schwerer.
und trotzdem gilt: nein, ist hier natürlich nicht immer und überall so.
das mag ein phänomen der zeit sein, das sich in so ziemlich allen foren/sozialen medien verbreitet: ich hab recht und wenn meine "meinung" nicht als "wahr" akzeptiert wird oder ich als person nicht genug gewürdigt werde (weil ich ja so toll bin), dann schlage ich um mich - v.a., wenn ich auch noch kritisiert werde (das können immer weniger verdauen, ohne amok zu laufen).
narzissmus halt. krankheit unserer zeit.
am besten nie mit persönlichen anfeindungen anfangen oder sich auf solche einlassen, denn, wie du ghesehen hast, zieht ein konflikt andere "nebenkonflikte" und missverständnisse nach, weil es dann hektisch wird, man unkonzentriert postet und dabei dinge und personen evtl. falsch zuordnet und weil man zunehmend sauer wird und dinge sschreibt, die man sonst so nicht schreiben würde... ich bin da auch kein heiliger - hin und wieder zumindest.
lass dich nicht abschrecken. streiten um die sache ist was tolles. kann ja gerne total kontrovers und "hart" sein. aber keine persönlichen angriffe. dann ist alles gut.
manche können einfach keinen gegenwind ertragen :D
Okay, ich verstehe. Eigentlich wie in jedem Forum.
Aber was meinst Du denn mit "altgedient"? Muss man sich hier denn erst "hochdienen", um an einer Diskussion gleichberechtigt teilnehmen zu dürfen?
Und warum warten die "Altgedienten" darauf ... wollen die auch Stress?
Versteh ich nicht.
Diskussionen, welche KK nun die Beste ist, sind ja so alt wie die KK´s selbst und letztlich gibt es die beste Methode ja nicht, sondern nur den besten Anwender oder Interpret einer Methode und oft ist es auch die Kombination verschiedener Methoden, die den Erfolg ausmacht. Penisvergleiche sind bei toxischer Männlichkeit wohl unumgänglich.
Aber was ist ein "fanboy" für Dich? Der Begriff ist mir zwar generell bekannt, aber den kann ich jetzt KK-mäßig nicht so recht einordnen. Vielleicht kannst Du mir da helfen. Bezieht sich das auf eine bestimmte KK?
Politisch aufgeheizte SV-Themen, naja, ich denke Politik hat in einem solchen Forum nichts zu suchen und man erlebt ja in vielen Foren, dass politische Themen schnell entgleisen. Liegt aber auch daran, dass die politische Diversität zunehmend abnimmt.
Was das Recht haben betrifft ... naja, man kann ja Meinungen auch mal austauschen und dann einfach so stehen lassen. Manchmal gibt es auch nicht denjenigen, der Recht hat. Manche Leute kritisieren auch nur, um den Platzhirsch zu markieren. Aber natürlich sind manche Leute auch im Unrecht, ganz klar.
Versuche mich von allen persönlichen Anfeindungen, egal woher sie kommen, frei zu machen und mich nach Möglichkeit nicht darauf einzulassen. Deshalb heiße ich ja auch "Nice Guy". Aber ich verstehe Dich schon, manchmal mit Ironie oder schwarzem Humor.
das ganz besondere daran: nicht irgendwelche 2 sondern ausgerechnet die (mit ihrer geschichte und gegenwart). deshalb auch mein auf den ersten blick nicht passen wollender beitrag mit den chetnik trojka und "systema" und silat als gegensatzpaar im kontext der politisch-kulturellen eigenheiten und feindschaften dort ;)
gewisse dinge haben für gewisse leute halt eine gewisse faszination.
will ich dem te nicht unterstellen, machte mich aber zumindest neugierig, wenn nicht gar skeptisch.
Es gibt hier halt Leute, die sind schon eine Dekade hier und haben schon so gut wie alles gesehen- es wiederholt sich alles irgrndwann wieder= Altgediente
Fanboy- dazu empfehle ich Mal Threats über Bruce Lee etc rauszukramen und zu lesen:p Viel Spass dabei- ist teilweise Recht unterhaltsam:biglaugh:
Okay, ich verstehe. Danke, dass Du es mir erklärt hast.
Aber Deine Erklärungen werfen einige Fragen auf.
Wenn die "Altgedienten" schon seit einer Dekade dabei sind und schon so gut wie alles gesehen haben und sich alles irgendwann wiederholt, dann kann es sein, dass gerade diese Gruppe hier ein Problem hat und daraus resultierend mit den "Neuen" anfängt zu stänkern. Allüren das Revier gegen den "Eindringling" verteidigen zu wollen, Wahrung des eigenen "Besitzstandes", Angst vor Statusverlust oder einfach Langeweile könnten da schlüssige Kausalzusammenhänge darstellen.
Ich meine alleine der Begriff "Altgediente" impliziert ja sowas wie eine imaginäre Ehrung, die zur eigenen Überhöhung und dem Respektverlust gegenüber Anderen führen kann. Das beobachten wir ja nicht nur in Foren, sondern auch im nicht-virtuellen Leben. Ich selbst komme beruflich aus der Psychotherapie und habe da einige Erfahrungen ...
Daneben impliziert "altgedient" ja auch etwas serviles. Wem gilt es sich hier in einem Forum zu unterwerfen oder wem gegenüber "muss" man loyal sein?
Das Adjektiv klingt als hätte man im wahrsten Sinne des Wortes "viele Schlachten" geschlagen. Aber ich denke mal, dass niemand der "Altgedienten" als Forenkrieger wahrgenommen werden möchte, sondern einige Leute sicher auch reale Fähigkeiten haben. Aber gerade dann muss man sich fragen, warum man als "Altgedienter" dann so ne "Platzhirschmentalität" benötigt. Frei nach dem Motto: "ich bin seit einer Dekade hier, der Neue hat sich unterzuordnen und per se Unrecht (selbst wenn er vielleicht Recht hat). Da müsste man jetzt psychotherapeutisch etwas tiefer gehen, um die Ursachen aufzuklären.
Und was die von mir erwähnten "Neuen" betrifft, naja, nur weil jemand im Forum neu angemeldet ist, heißt das ja nicht, dass diese Person über keinen Sachverstand verfügen kann. Die Frage ist eben stets, will man miteinander diskutieren, Meinungen austauschen oder geht es nur um Unterwerfungsgehabe, was wir eben immer wieder bei toxischen Männlichkeitsritualen beobachten. Frauen haben da oft die bessere Diskussionskultur.
Zum Thema "Fanboy", hm, ich habe mir mal die Mühe gemacht und einige Threads zum Thema Bruce Lee studiert ... also wenn man jetzt nicht behauptet, dass Bruce Lee über´s Meer laufen oder Wasser zu Wein machen konnte, dann sehe ich da keine "Fanboy"-Allüren im Sinne der Überhöhung und Verehrung einer bestimmten Person.
Wenn jemand behauptet, dass Bruce Lee ein kompetenter Kampfkünstler war und eben viel für die Kampfkunst getan hat, dann ist das ja ein Faktum und da muss ich sagen ... hatten die Threads schon ziemlichen Unterhaltungswert, weil einige der offenbar "Altgedienten" immer wieder versuchten derartige Aussagen zu negieren und auf die Kampffähigkeit von Bruce Lee abzustellen. Das ist aber in etwa so als ob man stets das Thema wechseln möchte, weil man Tatsachen und darauf beruhende Aussagen nicht anerkennen mag. Eigentlich ein infantiles Verhalten. Ich habe eine gute Freundin, sie ist Pädagogin und sie erzählt mir, dass sie ähnliches Verhalten immer wieder bei Kleinkindern beobachtet.
Aber gut, liegt wahrscheinlich auch daran, dass Bruce Lee eine Person der jüngeren Zeitgeschichte war und man sich deshalb heute - selbst nach seinem Tod - irgendwie angegriffen fühlt, wenn immer wieder über seine Fähigkeiten und Verdienste geredet wird. Das ist einer Art "Übervater-Komplex" mit dem wir es hier zu tun haben. Die Leute in diesem Forum müssen gegen Bruce Lee opponieren, da sie ihn als latente Bedrohung für das eigene Ego und das eigene Wachstum empfinden. Ähnlich wie bei einem Vater, der das Kind stets kleingehalten hat. Komischerweise erleben wir das bei anderen Personen aus dem Kampfkunstbereich, deren zeitperiodisches Wirken länger zurückliegt, nicht so sehr. Ich meine, niemand hinterfragt z. B. die Fertigkeiten von Gichin Funakoshi im realen Zweikampf.
Hm, wie es mir scheint, müsste das Forum einfach mal ne interne Diskussion abhalten und einige Leute müssten wohl ihre inneren Leitlinien überprüfen und überlegen, ob da nicht noch bei Werten wie Respekt und Akzeptanz Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Ich meine "Fanboy" ist ja jetzt ein Wort, mit dem man den Anderen minuieren möchte. Sowas sehen wir z. B. bei sexualisierter Gewalt gegen Frauen und ist eigentlich ein no go, falls man miteinander auf Augenhöhe sprechen möchte.
Ist jetzt hier alles nicht Thema und vielleicht können wir das bei Interesse mal in einem anderen Bereich des KKB weiter diskutieren, aber dennoch finde ich, sollte man das jetzt einfach erwähnen. Es geht uns ja alle an.
Okay, ich habe die Beiträge mal hier hin verschoben. Passt besser und stört nicht so die Originaldiskussion.
Ich denke das Kernproblem ist, dass im ganzen KK-Bereich das durchschnittliche Wissen der Ausübenden einfach komplett fehlerhaft ist. Man muss da schon ordentlich Zeit investieren, um sich der Wahrheit anzunähern. Und wenn man das ne zeitlang gemacht hat und trotzdem ständig neue Leute kommen und sich für schlauer halten, obwohl sie auch nur das fehlerhafte Durchschnittswissen reproduzieren, fehlt irgendwann die Geduld, die Leute überzeugen zu wollen. Gerade weil nur ein Bruchteil überhaupt wirklich interessiert ist, das Richtige zu lernen und sich eingestehen will, dass man bisher was falsches dachte.
Natürlich ist diese Ermüdung dann trotzdem ein Problem, weil auch neue User ja die Chance haben sollen zu lernen, andererseits können interessierte Neulinge auch erstmal viel relevantes in den Archiven finden und dann interessiert und offen nachfragen. Dann kommen eigentlich auch immer gute Antworten.
War jetzt kein Vorwurf an dich, sondern ne allgemeine Antwort auf deine Fragen.
Oder aber, es gibt Menschen denen die Suche nach Wahrheit wichtiger ist als Legenden oder Märchenbildung.
Und das Gichin Funakoshi Kampffähigkeiten nicht so hinterfragt werden liegt vielleicht daran, dass er nicht so populär ist und es auch nicht zur Debatte gestellt wurde. Ich weiß zum Beispiel nicht wer das ist. Würde hier jetzt aber jemand im Forum in die Runde werfen, dass er der beste Kämpfer aller Zeiten sei und was auch immer er getan haben soll oder hat, dann würde es wohl genauso rund gehen. Zumindest wenn auch so ein Charakter wie im Bruce Lee faden mitschreibt und ihn am Leben hält.
Was den Begriff Altgedienter angeht interpretierst du glaube ich mehr da rein, als damit gemeint war.
und was ist für dich eigentlich toxische Männlichkeit?
ist schon so wie tantal geschrieben hat, manche neue tauchen auf und sind der meinung, dass sie alles besser wissen als leute, die schon seit jahren hier schreiben, deren wissen (und manchmal auch persönliches können) hier geprüft wurde.
deswegen bekommen diese personen gegenwind. eine reaktion darauf ist dann, wie im beispiel, dass diesen thread auslöste, dass ihre meinung nicht mit greifbaren fakten untermauern können, sondern pampig bzw beleidigend werden.
neue user, die eine frage stellen, evtl. nachhaken wenn sie etwas nicht verstehen, dabei aber aufgeschlossen bleiben, werden hier schnell integriert. die anderen machen die mücke (also nicht die von bud spencer :)).
Wissen ist eine Sache - jemand der hier 15 Jahre schreibt weiß nicht unbedingt mehr, als ein Forenneuling. Der Unterschied bei "Altgedienten" ist nun einmal das Standing in der Community. Man kennt sich und kann sich einschätzen, auch die Mods kennen ja in der Regel ihre Pappenheimer und bei jemandem der jahrelang Beiträge mit Mehrwert liefert wird halt ein dummer Spruch vielleicht auch eher mal verziehen als bei einem Neuling, der am besten noch von Anfang an eine forsche Diskussionskutur an den Tag legt
Naja, dadurch das sich einige auch schon über Jahre live kennen und auch zusammen trainiert haben, können diese Leute dann doch besser eingeschätzt werden, was deren Aussagen betrifft.
altgedient ist keine ehrung sondern die bezeichnung für die, die schon sehr lange dabei sind und sich dadurch ZUMINDEST vom diskussionsverhalten und von der theoretischen qualifikation her gegenseitig achten und einschätzen können - wenn es auch oft massive meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen geben kann (kommt oft vor, wenn es um politik und so geht :) ), denn es gibt DIE wahrheit ja nicht. in vielen fällen kennt man sich sogar persönlich und kann sich auch auf praktischer ebene einschätzen.
untereinander kann man da auch hin und wieder was rauher sein, ohne dass das dann zu beleidigungen und gekränktem ego fürhrt.
das wort altgedient kann dabei durch diverse synonyme ergänzt werden. ändert nichts an der bedeutung des begriffs, die aus seiner verwendung hervorgeht (immer schön den konkreten kontext des gesagten - hier die vorgänge im unsäglichen thread - beachten).
zu "fanboys" braucht man ja nun nicht wirklich noch was erklären.
allerdings sei eins zugegeben: die "alten" (besser?) können durchaus auch gemein sein zu neuen leuten. natürlich gibt es arroganz auch bei denen - sind menschen, wie alle anderen auch. das wird dann allerdings auch häufig kritisiert.
personenkult ist bei den meisten hier überhaupt nicht gut angesehen. ist ja auch was kindisches. hier geht es um "die sache" und nicht um die größere oder geringere verehrung von personen. respekt -ja, das ist aber was anderes.
respekt hab ich ganz klar auch für bruce lee. respekt hab ich auch vor der alten 75(?)jährigen dame, die letztens gestorben ist und noch vor kurzem in nem bjj wettkampf gewonnen hat (trainierte außer bjj zb. auch noch muay thai und hat erst im hohen rentenalter angefangen mit kampfsport). respekt hab ich auch vor jedem schüler, der das optimum aus sich rausholen will - egal, ob das ergebnis nun "wettkampfreif", "sv-tauglich" oder auch "nicht besonders kampffähig" ist.
ich hab in sachen kk/ks 1000 mal lieber mit leuten zu tun, die vielleicht zwar nicht die tollen klopper sind, aber mit ganzem herzen begeistert dabei sind. wenn ich bei denen fortschritte sehe, freue ich mich mehr, als wenn ich sehe, dass ein "klopper" toll kloppen kann, aber auch nicht "besser", als vor nem jahr...
Da isser ja wieder
Wer denn?
Dem Ausdruck "Altgedient" würde ich keine Bedeutung über die Umgangssprache hinaus geben.
War ja auch in dem BL-Faden vertreten von daher meine 5 Cent dazu. - Auch wenn ich das nicht so wichtig finde.
Mal abgesehen davon, dass der Titel allein ja schon eine Provokation für alle "Fans" war.
Mich triggert BL kein bisschen. Zwei Menschen die im KK-Bereich für mich wichtig waren, waren diesbezüglich auch "Fans".
Meinen Respekt hat er für das JKD und dafür, wie sehr er manche Bereiche austrainiert hatte.
Der Begriff "Kämpfer" meint hier im Board für mich nicht die Helden des Alltags. Sei es die besiegte schwere Erkrankung, oder der Umgang mit den Unbillen des Lebens. Für mich zählen da auch nicht irgendwelche illegalen "Streetfights", Legenden, Mythen oder Hörensagen".
Sondern ausschließlich das was auch entsprechend "festgehalten" wurde (überprüfbar ist).
Aber egal, ist ja schon längst wieder Vergangenheit.
Was mich "getriggert" hat, ist das Auftreten des Users. - Habe da noch zwei weitere Fäden zu gelesen.
Das hängt auch nicht daran, dass er "frisch" ist, da würde ich gleiches Verhalten bei "alten Hasen" noch weniger verstehen.
Dieses "laute advertising" bei fehlender Faktenlage triggert mich halt sehr schnell, ebenso wie "Haarspaltereien". Hat nun mal jeder sein "Knöpfchen".
Liebe Grüße
DatOlli
ich möchte daran erinnern, dass dieses Unterforum eher streng moderiert wird. Bitte bleibt beim Thema. Es ist hier völlig unwichtig, wer wieder zurück ist oder wer wen erkannt haben will etc.
Ja, ich habe diesen Thread auch gelesen. Wurde mir empfohlen, um auf das Thema "fanboy" aufmerksam zu machen.
Ich meine, der Diskussionsstil dieses Users ist sicher nicht in Ordnung, aber ... was hat er denn letztlich so offensiv behauptet, was nach Meinung der übrigen KKB-User durch die Faktenlage nicht gedeckt gewesen sein sollte und was Dich dann letztlich getriggert hat?
Du hast den Begriff "Kämpfer" angesprochen und natürlich ist mir klar, wie Du ihn definierst. Aber hat er denn wirklich behauptet, dass Bruce Lee ein Kämpfer war?
Gerade in den Therapiesitzungen, die ich mit meinen Klienten führe, stecken wir oft erstmal den Rahmen ab, in dem wir miteinander sprechen. Einfach, dass es keine Missverständnisse gibt und Gespräche somit langsam aber sicher zum Kern der Sache führen. Das ist nicht immer einfach, ja, aber es lohnt sich.
Guter und ausgewogener Beitrag, finde ich.
Klar ist, dass alle User eines Forums immer an sich arbeiten müssen, die Alten wie die Neuen.
Personenkult finde ich auch nicht gut. Wir sind alle Menschen und Menschen machen Fehler. Allerdings erkenne ich den Personenkult jetzt nicht darin, dass man die tatsächlich vorhandenen Stärken einer Person anspricht ... solange man diese Person nicht über alle Anderen stellt. Und wenn man das macht, ist das Wort "fanboy" wohl unangemessen und soll ja provozieren - auch die Reaktion, die man gerne haben möchte.
Der Threadersteller dieses entgleisten Threads hatte ja ein Video über Bruce Lee und Vic Moore eingestellt, in dem die Aussage geführt wurde, dass Bruce Lee gedemütigt wurde und sich nur noch mit "cheating" zu helfen wusste. Jetzt mal unabhängig, ob er gecheatet hat oder nicht, würde das die erhebliche Schnelligkeit, die Bruce Lee ja gemeinhin hatte, schmälern?
Und noch ne andere Frage: würdet Ihr bei jemand trainieren, wenn Ihr absolut nichts über den Background dieser Person wüsstet - also nichts über ausgeübte KK oder KS, Gürtel, Dan- / Meistergrade, Referenzen, Kampferfahrung im Sinne von Wettkämpfen etc. ...? Würdet Ihr bei dieser Person trainieren, wenn Ihr nur rein aus dem Unterricht (also optisch und akustisch) heraus ein Gefühl dafür entwickeln müsstest, ob der Dozent von dem war er unterrichtet eine Ahnung hat und mit welcher Wahrscheinlichkeit er es umsetzen kann? Oder bräuchtet Ihr tatsächlich Referenzen?
Wie bereits ge(be)schrieben. Nicht der Inhalt, sondern die Form hat mich "getriggert".
Also er hat tatsächlich nicht geschrieben:"BL ist der krasse Superfighter". Eher in der Art von Attribute sind entscheidend und die hat er über das "menschliche Mass" hinaus entwickelt.
Die Aussage ergibt sich also nicht aus den einzelnen Sätzen sondern den unausgesprochenen aber offensichtlichen Schlussfolgerungen, von mehreren.
Aber wie gesagt, damit habe ich wenig Probleme, jedem seinen Glauben / Religion. Mit dem Auftreten eventuell schon - Hier im Speziellen.
Ja, in einer Therapiesitzung macht das Sinn. Genauso wie Roger's Sinn macht. Aber im Ernst das hier ist das KKB kein Psychologie- oder Kommunikationsforum. Auch wenn die Erkenntnisse aus den Bereichen durchaus hilfreich sind.
Liebe Grüße
DatOlli
Das ist jetzt interessant. Bleiben wir doch bei Deinem Punkt.
Die Form hat Dich getriggert. D. h. wäre der User freundlicher gewesen oder hätte die Beiträge anders formuliert, wärst Du mit denen einverstanden gewesen?
Also er hat demnach inhaltlich - Deiner Meinung nach - nichts gänzlich falsches geschrieben?
Interessant deshalb, weil es in Diskussionen oft nicht mehr um die Inhalte geht, sondern eher um Ego, Hierarchien und verletzten Stolz. Aber genau daran müssen wir alle arbeiten, denke ich.
Ja, der User hat Bruce Lee´s Atrribute gelobt, aber so weit ich gelesen habe, hat er nicht behauptet "über das menschliche Maß", sondern ich glaube "in hohem Maß", was ja nicht das Gleiche ist.
Und wenn Du mit seinen Sätzen kein Problem hattest, aber mit den "unausgesprochenen aber offensichtlichen Schlussfolgerungen", dann stellt sich die Frage, ob Du nicht einfach falsche Schlussfolgerungen gezogen hast, die er niemals aussprechen wollte und die nur für Dich persönlich offensichtlich schienen.
Das hat mit dem Thema "Aufmerksamkeit und genaues Hinsehen" zu tun, in schwierigen Diskussionen und gerade dann, wenn man nicht sofort einer Meinung ist, trübt das oft die Fähigkeit tatsächliche Botschaften wahrnehmen zu können. Mit anderen Worten, man will dann etwas zwischen den Zeilen lesen, was vielleicht garnicht vorhanden ist.
Hmm, hinkt jetzt ein wenig aber dennoch.
Nach mittlerweile 36 Jahren Training auf meiner Seite, ist das abgehaltene Training die einzige Referenz die mich noch bei einem Trainer/Lehrer interessiert. Also, ob er mir etwas vermitteln kann.
Leider funktioniert die Herangehensweise (hands-on) nicht mit Toten.
Schwer angefressen wäre ich allerdings wenn der Trainer erzählt was er für ein toller Hecht war, es dafür aber keinen einzigen Nachweis gibt. Sonder nur "Rückschlüsse"
Liebe Grüße
DatOlli
Bitte beim Thema bleiben! Diskussionskultur usw. Ob jemand mit wem auch immer trainieret hätte gehört hier nicht hin.
Lies bitte noch mal in Ruhe mit 'nem anderen Blickwinkel. Da war jetzt, aus meiner Sicht, eher 'ne Projektion.
Das mit den Schlussfolgerungen hatten wir doch schon. Naja, wenn er so "rüber kommt", auch wenn er etwas nicht ausdrücklich schreibt, so hat er doch die Information gesendet. Wenngleich auch nur im Kontext erkennbar.
Klar kann ich das "falsch" verstanden haben, so wie die anderen auch.
Die Frage ist dann nur haben wir das dann "tatsächlich" falsch verstanden. Oder haben wir den Subtext nur deutlich wahrgenommen und darauf reagiert? Für mich eindeutig letzteres.
Eigentlich hätte ich mir Tipperei sparen können und direkt auf dich zurück verweisen.
Übrigens gilt das gleiche auch für die "Nichtwahrnehmung" von Informationen.Zitat:
Das hat mit dem Thema "Aufmerksamkeit und genaues Hinsehen" zu tun, in schwierigen Diskussionen und gerade dann, wenn man nicht sofort einer Meinung ist, trübt das oft die Fähigkeit tatsächliche Botschaften wahrnehmen zu können. Mit anderen Worten, man will dann etwas zwischen den Zeilen lesen, was vielleicht garnicht vorhanden ist.
Ganz nebenbei mag ich andere Meinungen und Blickwinkel, genau deshalb lese und schreibe ich hier.
Für mich ist eine Diskussion ein "Rundgespräch". Da kann man weder gewinnen noch verlieren, höchsten Zeug Erfahrung, Wissen und Lebenszeit u.s.w..
Moderator als Schiedsrichter, war ja auch so eine lustige Idee. Setzt aber ein Nullsummenspiel voraus, um das es hier im Board hoffentlich nicht geht.
Um vor dem Ende zum Anfang zurück zu kehren.
Selbstverständlich hätte es, zumindest bei mir, sehr viel weniger "Gegenwind" gegeben, wäre sein Auftreten (und seine Message/Subtext bla) ein andere(r)s gewesen.
So, dass ist jetzt aber schon sehr viel mehr "Nacharbeit", als ich dem User und dem Thema zugestehen möchte.
Liebe Grüße
DatOlli
Ähm, was sind denn jetzt die Themen für diesen Faden?
Ich dachte dir ging es um das "Weiterführen und Aufarbeiten" des BL-Fadens. Damit es demnächst vielleicht anders abläuft - Deshalb die Auskoppelung.
Da ich das offenbar falsch verstanden habe, bin ich erst mal aus dem Faden raus - Bis ich verstanden habe (oder das zumindest glaube) um was es geht.
Liebe Grüße
DatOlli
Ein Moderator in diesem Forum ist kein Schiedsrichter. Muss er auch nicht sein. Es geht nicht ums Verlieren oder Gewinnen. Es sind keine gegnerischen Player oder ähnliches. Er muss hier auch nicht unparteiisch sein, er darf nur aufgrund unser internen Absprache seine Möglichkeiten zur Moderation nicht zur Unterstützung seiner Meinung einsetzen. Aber natürlich darf er eine Meinung haben, diese auch kundtun und sich damit eine Position verschaffen. Von daher ist das Gleichnis einfach falsch.
Naj, der BL-Faden kam erst später dazu. Im Eingangsposting ging es um die Diskussionskultur im Allgemeinen, dann im besondere in diesem Faden. Das darf auch so weiter gehen. Aber es geht nicht um das Thema des BL-Fadens. Nur um die Art und Weise, wie dort die Diskussion geführt wurde.
Es gibt Leute, die es sehr gut raushaben, eine für sich genommen akzeptable Aussage so rüberzubringen, dass sie inakzeptabel wird und die wahre Intention durchscheint. Beim Ansprechen dieser Intention haben diese Leute dann aber die Möglichkeit die Opferrolle einzunehmen und tun dies auch mit Begeisterung. Wenn sie dann zusätzlich die Sachebene weiter aushöhlen ist es eigentlich egal, ob ihnen diese Mechanismen bewusst sind und sie gezielt so handeln oder ob sie das unbewusst tun: Es bringt nichts mit denen weiter zu diskutieren. Und dann gibt es mehrere Strategien damit umzugehen, z. B. ignorieren oder sich Späße auf Kosten des anderen erlauben. Kann man sich jetzt drum streiten, ob das moralisch vertretbar ist oder nicht, aber meist verabschieden sich diese speziellen neuen User dann ja auch so schnell, dass es kein Verlust ist.
Jeder sollte für sich klar haben, mit welcher Absicht er ein Forum nutzt und wie er dafür kommuniziert und dann entstehen auch viel weniger Probleme
Naja, aber das kann auch genau umgekehrt sehen.
Man kann in Bezug auf eine für sich genommen, faktisch akzeptable Aussage (weil inhaltlich nicht falsch und vollständig) eine darüber hinaus gehende Bedeutung konstruieren und diese angebliche, aber der Aussage nicht immanente, Bedeutung, so lange wiederholen bis sich derjenige der die Aussage getroffen hat, für eine faktische Wahrheit rechtfertigen muss. Das macht man ja nicht zufällig, sondern weil man Ankerpunkte generieren möchte, um mit seiner eigenen Sicht der Dinge dagegenhalten zu können anstelle die Aussage einfach stehen zu lassen und als inhaltlich wahr zu akzeptieren.
Und eben genau diese "Strategien" zielen ja darauf ab, neue User möglichst schnell über eine Zermürbungstaktik wieder "loszuwerden", damit die altgediente Gruppe wieder unter sich ist und nur die als allgemein opportun gültigen Meinungen Raum bekommen dürfen.
Du sagst ja selbst "aber meist verabschieden sich diese speziellen neuen User dann ja auch so schnell, dass es kein Verlust ist.". Damit implizierst Du eindeutig die Wirkrichtung eines bestimmten Handelns, dass darauf abzielt wieder eine homogene Gruppe herzustellen, den "Eindringling" also erfolgreich zu bekämpfen.
Klassisches Rudelverhalten ... da gibt es jede Menge Literatur dazu.
"Jeder sollte für sich klar haben, mit welcher Absicht er ein Forum nutzt und wie er dafür kommuniziert und dann entstehen auch viel weniger Probleme".
Der Satz ist ja schon ein bisschen grenzwertig, da er eindeutig impliziert, dass die Meinungsdiversität ausgehebelt werden soll, damit weniger Probleme entstehen. Das ist ein Beispiel für eine Anti-Diskussion. Eine Forum nutzt man normalerweise zum Austausch und für die Diskussion über Themen. Natürlich immer unter Beachtung der gebotenen Diskussionsregeln wie Netiquette etc. ... aber das Verlassen allgemeiner Höflichkeitsgebote kann man auch gezielt provozieren, falls man das möchte.
Und ja, man muss auch zunächst mal an einer Diskussion mit neuen Leuten interessiert sein. Was hier abzulaufen scheint, ist ein munteres "stell-Dich-ein" der altgedienten Forenkrieger zu Kaffee und Kuchen bei dem man unter sich sein möchte und jeder Neue, sich entweder anzubiedern hat, Meinungen übernehmen muss oder eben konsequent und subtil weggemobbt wird.
Hm, es scheint mir, dass hier sehr viel therapeutische Arbeit vor uns liegt.
Wenn das deine Interpretation ist, kann ich auch damit leben =)
Mein Interesse an therapeutischer Arbeit im Forum ist allerdings sehr gering, daher bin ich hier im Faden mal raus, aber vielleicht findest du ja wen, der darauf Lust hat.
Nö, dafür ist unser "Leidensdruck" zu gering. Allein der Spruch lässt mich am "Psychotherapeuten" zweifeln. Aber egal.
Ich bin ja noch recht "frisch" hier. Ein von dir beschriebenes Verhalten kann ich nicht bestätigen.
Was ich wohl feststellen kann ist, dass die Stimmung in letzter Zeit ein wenig "gereizt bis toxisch" ist. Kommt und geht.
Therapiewürdig geht anders.
So ich bin dann mal raus. Die Entwicklung in dem Faden kommt mir zu unangenehm bekannt vor. Muss ich mir nicht geben.
Liebe Grüße
DatOlli
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Habe den Faden nur überflogen daher kannst du mir ja gerne ein Beispiel zeigen falls ich mich irre. Aber soweit ich es gesehen habe, hat anfangs niemand Theorie & Praxis(folgend TP) direkt darauf angesprochen, dass Bruce Lee nicht der Kämpfer gewesen sei, für den heute einige halten. Einge haben allgmein über Bruce lee geredet, ohne TP anzusprechen und Period hat mit ihm über den Schnelligkeitstest und ob dabei geschummelt wurde, sowie über die Aussagekraft selbigens geredet. Erst als TP sich immer mehr reingesteigert und um sich geschlagen hat, wurde er direkt drauf angesprochen. Hätte er die Aussagen vorher einfach so stehen lassen wäre der Faden auch nicht so eskaliert.
Du hättest recht, wenn jeder Neuling so angegangen werden würde. Es werden aber eigentlich nur die von einem größeren Teil der Nutzer angegangen, die ein schlechtes Diskussionsverhalten bzw schlechte Manieren an den Tag legen. Natürlich gibt es einzelne, die nicht mit anderer Meinung umgehen können und einen Neuen anfahren, nur weil er anderer Meinung ist. Das hat aber nichts mit einem Rudelverhalten, sondern mit einer Charakterschwäche der einzelnen Personenen zu tun.
Nein, der Satz zeigt nicht eindeutig, dass hier die Meinungdiversität ausgehebelt werden soll. Der Satz sagt aus, was du im markierten Abschnitt selbst ansprichst. Und gerade in Foren mit einer hohen Meinungsdiversität haben es Selbstdarsteller und Kritikunfähige schwer, denn dort muss man auch mit der Meinung anderer Leben. Genauso wie Leute, die Diskussionen gewinnen wollen oder von einer Diskussion erwarten, dass am Ende alle der gleichen oder einer ähnlichen Meinung sind.
Mich würde übrigens immer noch interessieren wie du toxische Männlichkeit definierst.