Ja eindeutig,
weil zu lernen jemanden zu Boden werfen, jemanden die Gelenke schmerzvoll zu verdrehen oder gezielt auf Schwachstellen des Körpers zu schlagen hat überhaupt nichts mit Gewalt zu tun....
Wissen wir ja alle....
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Ich meine, das viel Situationen denkbar sind, die man eben nicht alle simulieren kann. Ich habe auch nach wie vor Zweifel - an diesem Punkt z.B. gehe ich konform mit Kelte - das damit die deutliche Minimierung einer Überforderung, Verletzung, Tötung etc. gegeben ist. Vielleicht !, ich betone vielleicht wäre das eine Frage der Wiederholungshäufigkeit- das zu durchlaufen, dagegen spricht die Tatsache, dass eine solche Situation sehr stressig ist und wie man auch immer die aufgeführten Verletzungen, psychischen Belastungen (Traumata?) etc. bewertet, man will sie vermutlich nicht regelmäßig in Kauf nehmen bzw. erleiden.
Natürlich hat Kanken recht, wenn er betont das Kampfkunst etwas mit Kampf zu tun hat, also letztlich auch mit der Vorbereitung auf reale Gewalt-Situationen.
Andererseits wirkt das so, dass andere Trainingsformen, die sich nicht an vergleichbare Szenarien orientieren letzten Endes praktisch (im wahrsten Sinne des Wortes) wertlos oder nahzu wertlos sind oder sagen wir wenig zielführend. Ich kann dem nicht zustimmen. Jeder erfahrene Kampfsportler wird sicher auch an seine Grenze kommen, ich glaube aber nicht das z.B. ! einer, der (intensiv) jahrelang geboxt hat, evtl. Profi war, eben deshalb im Nachteil wäre, weil er ein solches o.a. Szenarion nicht durchlaufen hat.
Es wird sicher schwierig werden, die Annahme, die hinter der o.a. Vorgehensweise steht , empirisch zu belegen, man wünscht es ja auch niemandem solche Realsituationen zu erleben. So bliebt doch eine
gehörige Portion Spekulation hinschtlich der Wirkung im Falle des Falles.
Es gibt da so viele Faktoren, die da einfließen.
Meine bescheidene Meinung, ich hoffe sachlich genug, mir gehts hier nicht um persönliche Schelte (kanken weiß das)
Mich würde noch interessieren, wie das emotionale Erleben ist (also was die Leute, die es mitgemacht haben berichten), währendessen, kurz danach und mit zeitlichem Abstand.
Also für den Wettkampf würde ich dir zustimmen. Bei der SV-Sache bin ich mir da nicht so sicher. Letzten Endes habe ich die Prüfung bei Kanken nicht gemacht, und kann von daher auch nicht mit letzter Sicherheit antworten, aber: Alle Stressdrills die ich jemals mitgemacht habe (und die ich auch noch regelmäßig mitmache) haben bei mir zumindest den subjektiven Eindruck erweckt, mich in einer ernsten Situation zumindest besser behaupten zu können als vor dem Drill.
Ob das jetzt tatsächlich zutrifft.. Woh knows?
Aber ich muss dir ehrlich sagen mich reizt an der kank'schen Variante :D auch mehr der Fakt was ich über mich selbst dabei lernen kann und weniger der SV Gedanke.
Das kam ja jetzt auch schon des öfteren.
Und - jetzt lehne ich mich mal ganz schön weit aus dem Fenster - ich denke, dass das kanken und seine Leute ähnlich sehen.
Text gelöscht,
Konkrete Nachfrage: Möchtest du damit behaupten, im Kampfsport lernt man, gewalttätig zu werden? Wenn ja: Warum - um Himmels willen - sollte man dann noch Eltern dazu raten, ihre Kinder zum Kampfsport zu bringen... oder glaubst du, Eltern wollen, dass ihre Kinder Gewalt trainieren..??
sorry ich bin hier nur mitleser und finde das grad spannend. was mir bei der sache durch den kopf geht ist, das es eine möglichkeit ist sein grenzen zu sehen und zu erfahren wie man reagiert, menschen die viel zu verlieren haben verhalten sich in extremsituationen anderes wie sagen wir mal ein jungspund ohne perspektive usw. und trotzdem zeigt eine solche übung jedem seine begrenztheit und das ist in meinen augen wichtig um situationen später im vorfeld schon aus dem weg gehen zu können oder zu klären. viele kampfsportler/künstler leben in ihrer kleinen welt und finden sich unbesiegbar weil sie vielleicht oft in wettkämpfen gewinnen oder in ihrem dojo die "unbesiegbaren" sind, das führt zu fehlverhalten. also ich finde die herangehensweise von kanken nicht schlimm, wenn es den darum geht wie ich das grad für mich sehe. vielleicht lieg ich auch total falsch.
tschü
Gewalt ist das Einsetzen physischer und psysischer Mittel zum erreichen eines Zieles.
Daher ja in den Kampfkünsten lernt man gewalttätigt zu handeln, eindeutig.
Entweder zum Selbstschutz, zum sportlichen Vergleich oder aus anderen Gründen.
Auch die Abwehr eines Angriffes ist Gewalt.
Ich weiß nicht was Eltern wollen und es ist mir auch vollkommen gleich.Zitat:
Wenn ja: Warum - um Himmels willen - sollte man dann noch Eltern dazu raten, ihre Kinder zum Kampfsport zu bringen... oder glaubst du, Eltern wollen, dass ihre Kinder Gewalt trainieren..??
Ich weiß nicht warum man Eltern überhaupt was raten sollte, es sind ihre Kinder und es ist ihre Aufgabe diese zu erziehen.
Ich weiß aber das ich es als Augenwicherei halte Sachen nicht so zu benennen wie sie sind nur um etwas Gesellschafts- und Familienfreundlich zu vermarkten.
Kampfkunst ist Gewalt.
Ohne Gewalt macht Kampfkunst keinen Sinn und man könnte genauso gut zum Ausdruckstanz gehen.
Dort können Kinder ebenfalls wichtige Lektionen lernen.
Aber es ist Aufgabe der Eltern das zu Entscheiden oder besser noch die Entscheidung des Kindes.
Den für viele Vereinstrainer gibt es nichts schlimmeres als unmotivierte im Verein geparkte Kinder zu bespaßen weil den Eltern der Floh ins Ohr gesetzt wurde in den Kampfkünste gebe es das Rundumsorglos Paket der Kindererziehung.
Gruß Nani
Kinder sind fasziiert von Gewalt. Kinder haben auch Aggressionen. Und sie experimentieren damit, was ich auch für einen notwendigen, unweigerlichen Schritt in ihrer Entwicklung halte. Es sind die Erwachsenen, die das in ihren Kindern oft verleugnen. Und der Sport, auch der Kampfsport, ist eine Möglichkeit, damit in einem geregelten Umfeld Erfahrungen zu machen. Es handelt sich ja doch stets (auch bei kanken, selbst wenn er oder vielleicht auch nur kelte das nicht sehen will) um begrenzte Gewalt.Zitat:
Konkrete Nachfrage: Möchtest du damit behaupten, im Kampfsport lernt man, gewalttätig zu werden? Wenn ja: Warum - um Himmels willen - sollte man dann noch Eltern dazu raten, ihre Kinder zum Kampfsport zu bringen... oder glaubst du, Eltern wollen, dass ihre Kinder Gewalt trainieren..??
Das ist doch der Punkt: Gewalttätig sein können, wenn man es sein muss.
Es gibt halt Menschen, die sind von Kleinauf mit eben jener Gewalt konfrontiert, die sich die Gutmenschen aus schönbürgerlichem Haus so erfolgreich wegillusionieren. Das sind auch diejenigen, die Kinder mit bester Überzeugung auf Lebenszeit zu chronischen Waschschlappen schädigen, indem sie immer und immer wieder predigen, Gewalt sei keine Lösung. Ist sie aber! Und sie zu leugnen lässt sie nicht verschwinden. Das ist genau so lustig wie Kinder*****graphie bekämpfen zu wollen, indem man ein "STOP"-Schild im Internet vorschaltet. Was haben wir gelacht ...
Die Frage ist, was ich will. Möchte ich mit gewaltbereiten Menschen soweit mithalten können, im Zweifel heile aus einer Konfrontation mit ihnen zu kommen? Dann muss ich da durch. Möchte ich das nicht? Dann lasse ich es sein, aber gebe mich bitte nicht der Illusion hin, ich wäre mehr als ein Quacksalber, der auf Grundlage von Hörensagen und schlecht gekonntem Schlussfolgern doziert. Manche Dinge lassen sich nur erfahren. Gewalt gehört dazu.
Wer das nicht will, was wohl für die allermeisten von uns zutrifft, wird diese gewisse Grenze niemals überschreiten können. Das sollte man sich bewusst halten. Man kann sich aber trotzdem Gewaltsituationen in kontrollierter Umgebung aussetzen und hoffen, dass die Trockenübungen mit Schwimmflügeln beim ersten Triathlon reichen, damit man nicht absäuft.
So far
L.
Was kanken hier zur Begründung dieser "Prüfungen" geschrieben hat, ist in meinen Augen schlicht hanebüchener Unsinn. Im Prinzip suggeriert er, dass man einfach nur einen Menschen im Wald von mehreren "Prüfern" zusammenschlagen lassen muss, damit er zukünftig psychisch in Kampfsituationen besser vorbereitet wäre.
Menschen haben keine Tasten, auf denen man rumdrücken kann, um irgendwas neu einzustellen. JEDER, der sich auch nur ansatzweise mit Psychologie etc. beschäftigt hat, lernt zuerst eines:
Geduld und Ausdauer.
Gerade im psychologischen Bereich ist viel Zeit notwendig, um etwas positiv zu bewegen, und es gibt nur sehr selten vorgefertigte Lösungswege. Dafür sind Menschen einfach viel zu verschieden gestrickt.
Kankens (vereinfachte) Logik: Einmal den Schüler brutal zusammenschlagen lassen und schon ist der "Prüfling" für sein künftiges Leben besser gewappnet, ist damit an Naivität und Falschheit kaum zu übertreffen. Ich glaube nicht, dass es den Menschen nach solch einer "Prüfung" besser geht. Warum sollte es auch.
Ich denke, die Motivation für diese Prüfungen liegt ganz woanders. Für mich sind eigentlich nur Szenarien denkbar, die nichts mit Sport oder SV zu tun haben.
Ich habe in den letzten Jahren eins gelernt:
Das Leben ist häufig so simpel und geradlinig gestrickt, wie es den Anschein hat. Demzufolge glaube ich nicht daran, dass die Veranstalter dieser Prüfungen irgendwelche abstrakten, psychologischen Ziele verfolgen, die sie hier nicht mal in Worte fassen können. Genauer gesagt konnte oder wollte kanken hier nicht mal vermitteln, WAS eigentlich dabei geprüft werden soll.
Ich halte es vielmehr für wahrscheinlicher, dass dabei einfach nur Macht/Gewaltfantasien ausgelebt werden, mehr nicht. Und die Opfer werden mit einer Graduierung belohnt, weil sie sich verprügeln, erniedrigen und demütigen lassen haben.
(was auch erklären würde, weshalb laut kanken ausnahmslos alle "Prüflinge" die "Prüfung" bestanden haben)
Im Prinzip hat kanken die Wahrheit gesprochen: Es geht um Gewalt, Demütigung, Schmerz, Erniedrigung. Da stimme ich ihm zu.
Nur ein Punkt stimmt nicht: Diese Emotionen sind nicht der Weg, sondern das Ziel. Und nicht für den Prüfling, sondern für die "Prüfer".
Das ist so ähnlich wie bei den meisten Initialisierungsriten: Völlig sinnfrei, es geht nur um das Ausleben von Trieben, Fantasien.
Das Ausbrechen aus dem normalen Alltag.
Ich fürchte nur das es genug Opfer gibt, die aufgrund des Vertrauensverhältnis zwischen Schüler/Trainer & Arzt zu solch einer "Prüfung" überreden lassen oder selbst ernsthaft glauben, dadurch im Leben besser voranzukommen.
Ich finde man sollt ehrlich sein, sowohl im Training als auch was SV betrifft.
Mir ist es am liebsten, meine meine Mittrainierenden und Trainer genau wissen, was sie da tun, Schläge und Tritte (als Beispiel, gilt für alles) sind da um zu verletzen, Knochen zu brechen, Schmerz zuzufügen und ja sie können auch töten.
Erst wenn jemand das wirklich verinnerlicht hat ist er sich auch der Verantwortung bewusst.
Zur SV ist noch zu sagen, dass die beste SV es ist zu lernen, nicht in solche Situationen zu kommen. Alles andere kann helfen (und deswegen sollte man es auch intensiv trainieren!) aber nur in begrenzten Situationen.
Denn wie wird das ablaufen? Man bekommt aus heiterem Himmel unerwartet eine Ab (den ersten Angriff abzuwehren ist illusorisch) und alles danach ist nicht berechenbar. Wenn es denn ein 'Danach' gibt.
Zu dir Kelte noch: WENN Kankens Prüfung so ist, wie du sie dir vorstellst ist es absolut gerechtfertigt dagegen zu protestieren, ich bin vollstens damit einverstanden. Allerdings wissen wir nicht wie genau das abläuft, wir sehen nur Kankens Worte und waren nicht dabei. Bei so einem wichtigen Thema sind Informationen aus erster Hand notwendig, die wir hier nicht besitzen und da halte ich es besser mit der Unschuldsvermutung.
Ach Kelte vlt. solltest du mal ein wenig an deinem Textverständnis arbeiten und aufhören zu schreiben was ICH in DEINEN Augen meine.
Du hast ja jetzt klar gemacht wie du die Sache siehst. Schön. Ich sehe die Sache halt ein wenig anders.
Was du versuchst ist plumpe Provokation, aber mach ruhig, ich amüsiere mich köstlich.
Grüße
Kanken
Ich wusste wo der Thread hinführt sobald der Troll im Spiel ist.
Ihr gebt Ihm nur ständig Futter. Kelte ist wieder an Erklärungen noch an Wahrheiten interessiert. Er sucht nur die Konfrontation. Das hat er eigentlich bisher in allen Threads so gehalten.
Aber schön das Kanken wenigesten noch amüsiert ist :D
Viel Spaß hier noch :)
Ich hol mir jetzt ein Bier :D
Logisch.
Das ist keine "Prüfung", Kanken.
Du hast selbst eingeräumt, dass der "Prüfling" im Kampf keine Chance hat. Also was willst du da prüfen oder bewerten? Wie er leidet?
Der "Prüfling" ist dir egal, stimmt's? Es genügt dir völlig, wenn er dir und deinen Helfern wehrlos ausgeliefert ist. Deswegen darf er keine Chance haben.
Liebst du dieses Machtgefühl über andere Menschen, kanken?
kelte = Ignore-Liste, nur mal als Tipp an alle Kämpfer, die keinen Bock auf diese absichtliche, fachlich inkompetente und hetzerische Wahrheitsverdrehung haben :cool:
Cooles Kopfkino! Gemein nur das ich dir inhaltlich nicht antworte, gell? :rolleyes:
Ich habe alles zu dem Thema gesagt, mehr als einmal. Wie lange willst du noch versuchen mich zu provozieren?
@Mods
Ich finde es schade wie ein eigentlich sehr interessanter Faden durch einen Troll kaputt gemacht wurde und das nur, weil ich ein interessantes Buch über Traumatherapie angehangen habe von dem ich dachte es könnte den ein oder anderen interessieren.
Evtl. könntet ihr ja darüber diskutieren ob man diese "Wiederbelebung" einfach abkoppeln könnte, den alten Faden schließt und die neue Beiträge anders einsortiert könnte (oder meinetwegen direkt ins Forumsnirvana der Löschung verschwinden läßt).
Grüße
Kanken
Off Topic: Dieser Thread ist zwar aus dem "Kinderschwarzgurtthread" entstanden, hier geht es darum aber nicht mehr.
liegt vielleicht an mir oder der Uhrzeit, aber ich bekomme irgendwie den Zusammenhang der Aussage nicht mit dem Threadthema zusammen...
Könntest du das noch einmal erläutern?
Ohne bei der "Prüfung" dabei gewesen zu sein...
Übrigens danke ThiS... Die von Blitzen erhellte Nacht in denen
der Schüler seine Wiedergeburt erlebt um nach bestandener Prüfung von Wölfen
grossgezogen zu werden hat sich jetzt eingebrannt :ups:.
Gibt es einen Weg Jemanden besser auf die plötzlich eintretende Situation a'la "jetzt wird nicht geschubst sondern aufs Maul jehaun" vorzubereiten als Kankens Jediprüfung?
Mir fällt zumindest spontan, abgesehen von Diskussionen am Teetisch und gegenseitigen "hab dich doch gern" Bekundungen keine ein... Achso Mutterwitz und Spontaneität in der Situation hab ich vergessen.
Und zum Thema Armeen und SpezEinh fällt mir nur der (natürlich alles belegt und nur über zwei Ecken) Kommentar eines Kameraden über jemanden auf Lehrgang ein: "Ich seh alles so neblig und verschwommen"..."Klar.. Weil du jede Menge auf den Kopf bekommen hast, das ist normal").
Aber btt, ich sehe nirgendwo die Verbindung von Gewalt erfahren und damit umgehen hin zu Gewalt anwenden und geniessen.#
edit: Janz verjessen...@kanken Ist das angesprochene Buch tatsächlich gut lesbar und aufschlussreich für Menschen die einen Hintergrund in der Richtung aufweisen?
Das er das alles (inzwischen mehrfach) genauer erklärt und relativiert hat.
Du nutzt selektives Zitieren, um alles in deine Weltsicht zu biegen.
Unterlass das, und lies und beachte das, was hier weiter geschrieben wurde.
Da ist was dran. Also bitte mach hier nicht weiter den Thread kaputt.
Hallo Edgebreaker,
hallo alle zusammen,
ich möchte nur kurz auf zwei Deiner Aussagen eingehen.
Ich denke ja. Im Ashihara International Karate ( ist Vollkontakt ) wird auf die " Straße " ( als Überbegriff ) eingegangen. Auf der Straße riskierst du den Verlust deiner Gesundheit oder sogar deines Lebens. Im Falle einer Niederlage im Wettkampfbetrieb leidet höchstens dein Ego.Zitat:
Gibt es einen Weg Jemanden besser auf die plötzlich eintretende Situation a'la "jetzt wird nicht geschubst sondern aufs Maul jehaun" vorzubereiten als Kankens Jediprüfung?
Im Vollkontakt Karate sind Strategie und Taktik für den Kämpfer Mechanismen, die ihm helfen können, erfolgreich mit komplizierten und ungewissen Situationen umzugehen.
Dieser Karate-Stil ist ganz auf den " Vollkontakt " ausgerichtet und enthält Kampftechniken auch für den Bodenkampf..
Dort wird auch erklärt, wie nehme ich einen Tritt oder Schlag an.
Der Unterricht erfolgt in einer freundlichen aber disziplinierten Atmosphäre.
Wenn Du mehr wissen möchtest, lese das Buch Vollkontakt- Karate- Trainig, von Höller/Maluschka, wenn Du kein Dojo in der Nähe findest.
Ich denke, Du sprichst nur nach, was irgendwo in einer Kneipe nach dem 8.Bier gelabert wurde.Zitat:
Und zum Thema Armeen und SpezEinh fällt mir nur der (natürlich alles belegt und nur über zwei Ecken) Kommentar eines Kameraden über jemanden auf Lehrgang ein: "Ich seh alles so neblig und verschwommen"..."Klar.. Weil du jede Menge auf den Kopf bekommen hast, das ist normal").
Die Bundeswehr ist eine modere Armee und dort werden keine Kameraden geschlagen, um eine bestimmte Prüfung zu bestehen.
Da hat die Bundeswehr den § 12 Kameradschaft, der streng ausgelegt ist.
Werden Soldaten in den Auslandseinsatz geschickt und dort wird nicht mehr gespielt, dann gibt es extra Ausbildungsveranstaltungen. Das kann jeder nachlesen, einfach im Internet die Seite der Bundeswehr aufrufen.
Auch bei der Bundeswehr gab es und wird es immer geben, daß Vorgesetzte oder Ausbilder sich nicht an die Spielregeln halten. Das wird aber beim Bekanntwerden abgestellt und die Verantwortlichen müssen mit einer Disziplinarstrafe rechne oder kommen vor ein Gericht.
Das Karate im DKV ist auch im DOSB- Fachforum " Sport und Gesundheit "
vertreten. Am 1. Gesundheits- und präventionspolitischen Abend mit Vertretern der Politik in Berlin, wurde über vieles gesprochen.
Aber die von kanken vorgestellten " Prüfungen " bestimmt nicht erwähnt, die gibt es im DKV -Karate nicht.
Wenn ich meine Ansichten hier darlege, dann versuche ich meine Kritik positiv darzustellen, denn sonst macht der andere Gesprächspartner einfach zu, hört sich meine Gedanken nicht mehr an.
Muß ich daher zuerst einen Kommunikations-Kurs besuchen, wenn ich hier im Board schreiben will?
Vielleicht wäre es nützlich ..
Meine Zeilen möchte ich mit diesem Satz beenden:
" Wertschätzung für einen anderen Menschen beruht auf der Hochachtung, die wir für uns selber empfinden."
Aus dem Buch: Sechs Stragegien, souverän mit Ärger und Kritik umzugehen.
Noch einen schönen Tag...
soto
OT: Das macht er leider überall und wenn ihm sachliches Wissen fehlt (und davon fehlt ihm sehr, sehr viel), reisst er Zitate aus dem Zusammenhang und verdreht sie durch Provokationen. Er ist schlimmer als ein Troll, er ist ein Heckenschütze übelster Sorte. Und wenn ich noch OT was anmerken darf, die KKB-Führung sollte überdenken, ob dieses Foren-Torpedo nicht einfach mal rausgeschmissen wird.
Ich kann nur jeden User eindringlich warnen, NIEMALS eine Diskussion mit kelte einzugehen, sondern direkt die Ignore-Funktion zu nutzen. Vielleicht erledigt sich das Problem dann von selbst. OT-Ende
OT --- Obacht, mit karate hat das hier nix zu tun ... ---
Nein, das behaupte ich nicht.
Dazu habe ich ja oben schon geschrieben:
Man lernt nicht gewalt-tätig zu werden. Ganz im Gegenteil.
Aber indem man Techniken übt, die jemandem, der nicht gelernt hat, diese Techniken anzunehmen, ohne sich zu verletzen (das nennt man im aikidô "ukemi" und wird ebenfalls geübt) aller Wahrscheinlichkeit nachhaltig schädigen werden, übt man eine sehr konkrete Form körperlicher Gewalt.
Im dôjô ist das durch die Etikette, die in den japanischen KKen eine gewissermaßen gegengewichtige Funktion hat und von den Übungsformen, die die darauf abzielen, daß Übungspartner aneinander und miteinander wachsen.
Nichtsdestotrotz läßt sich bei jeder Technik, die geübt wird, sagen, welchen Körperteil sie verletzt, so sie denn tatsächlich in einer realen Situation gelingen sollte.
Interessanterweise gibt es den Effekt daß das Lernen und Üben solcher Techniken - nicht nur im aikidô - den Umgang mit Gewalt im "realen Leben" positiv beinflußt. Die meisten fortgeschrittenen KKler oder KSler, die ich kenne, sind in dieser Hinsicht sehr ausgeglichene und ausgleichende Menschen. Klingt romantisierend, ist aber in meinem Umfeld tatsächlich meine Erfahrung.
Kann man denn KK oder KS üben, ohne daß die Dimension der Gewalt in einer bestimmten Art und Weise mindestens indirekt anwesend ist?
Ich bin hier eingestiegen, weil ich auf eine Aussage zu einem Video von einem kyukoshin Training reagiert habe. Zu Kindern und KK habe ich mich nicht geäußert.Zitat:
Wenn ja: Warum - um Himmels willen - sollte man dann noch Eltern dazu raten, ihre Kinder zum Kampfsport zu bringen... oder glaubst du, Eltern wollen, dass ihre Kinder Gewalt trainieren..??
Dennoch:
Ca. 75% der Eltern, die ihre Kinder bei uns anmelden möchten, haben die Intention, daß ihr Kind lernt, sich auf dem (Grund-)schulhof zu wehren.
100% der Sozialpädagogen, die meinen, es täte den von ihnen betreuten Kindern gut aikidô zu üben, sind der Meinung, daß es ihnen helfen würde, das Ausagieren von Gewalt kontrollieren zu lernen.
Beide Gruppen von Kindern nehmen wir grundsätzlich nicht auf.
Kriterium ist für uns einzig, ob es ihnen - und zwar den Kindern, nicht den Eltern - Spaß macht, aikidô zu üben. Ob ihnen die Form des Bewegens und die Art der Partnerarbeit Freude machen.
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Levine ist Psychiater und Körpertherapeut, schreibt aber dieses Buch für interessierte Laien, es ist somit sehr gut verständlich.
Gerade für Leute mit einem Traumahintergrund (und Levine definiert Trauma sehr weit, was ich gut finde) ist es mit Sicherheit sehr aufschlussreich. Einige Dinge finde ich teils etwas abgedreht, das tut dem Buch aber keinen Abbruch!
Grüße
Kanken
Oha, mein Fehler. Das "belegt" in dem Text ist eigentlich ein "unbelegt".
War übrigens nur das 7. und vor dem Block :p;).
Aber wie gesagt nur einmal gehört und nirgendwo Bestätigung gesehen, da hast du natürlich Recht.
Auch wenn der 12er mittlerweile leider mehr und mehr nur noch auf dem Papier existiert wenn es darum geht für andere mit gerade zu stehen :(. Aber gänzlich anderes Thema und gehört hier nicht hin.
Was Ashihara (und auch Kyokushin) angeht fehlt mir leider jegliche Erfahrung damit um über die Tauglichkeit diskutieren zu können.
Ich schrieb, dass ich mir keinen besseren Weg vorstellen könnte jemanden darauf vorzubereiten, weil ich mir keine mildere Herangehensweise vorstellen kann den realen Stress und die Angst bis hin zur Schockstarre zu vermitteln (Ausser natürlich man nimmt die Schüler mit in die nächste Klitsche und macht da die grössten Jungs am Tresen an :rolleyes:;)).
Ahaaalsoo...Weniger die Techniken, als vielmehr die Situation im ganzen waren gemeint.
Danke, dann werde ich das wohl tatsächlich mal anlesen und weiterreichen.Zitat:
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Levine ist Psychiater und Körpertherapeut, schreibt aber dieses Buch für interessierte Laien, es ist somit sehr gut verständlich.
Gerade für Leute mit einem Traumahintergrund (und Levine definiert Trauma sehr weit, was ich gut finde) ist es mit Sicherheit sehr aufschlussreich. Einige Dinge finde ich teils etwas abgedreht, das tut dem Buch aber keinen Abbruch!
hf gl