Stimmt, wer sich das lange gefallen lässt ist wirklich ein Trottel.;)
Alternativ könnte man auch die Lehrer verantwortlich machen, bestimmt auch witzig. Blos für den Lehrer nicht.
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Ich kenn das, ich renne mit ziemlicher regelmäßgkeit gegen diesen einen Schrank.
Jetzt denke ich langsam über eine Klage gegen den Möbelhersteller nach. Großes schwedisches Möbelhaus, das wird denen eine Lehre sein.
Nun, wenn es sich um eine Ordinalskala handelt, dann haben diese Wort-Kategorien eine Reihenfolge.
Also kann man die Wortkategorien sortiert nummerieren (auf die natürlichen Zahlen abbilden), so dass die Zahl n z.B. der Wortkategorie auf dem n-ten Platz in der Reihenfolge zugeordnet ist.
"Sehr gut" wäre dann z.B. der natürlichen Zahl 1 zugeordnet und "mangelhaft" der natürlichen Zahl 5, das arithmetische Mittel ist dann 3. Der 3 ist die Wortkategorie "befriedigend" zugeordnet.
Dann solltest Du auch nicht behaupten, der Median von 1 und 5 wäre "mitnichten eine 3 sondern eher ne gute 4, wenn man es genau nimmt."
Es ist eine feinere Einteilung, bei der bei der Abbildung von den Leistungs-Prozentpunkten auf die Kategorienmenge weniger Informationen verloren gehen. Außer man hatte vorher schon die Erweiterung ("voll" (+) und "noch" (-)): Die Punkte wären dann die Nummerierung der erweiterten Notenskala.
In Zahlennoten müsste man dann die von den Noten abgedeckten Leistungsintervalle dritteln und kommt dann wieder zu nichtganzahligen Zahlennoten: 0,7; 1,0; 1,3... die Du ja nicht magst, und außerdem gerundet sind (0,6666...; 1,0; 1,333333...).
Ich will doch wohl hoffen, dass es schwieriger ist, eine eins zu erreichen, als eine vier und die Noten steigender Leistung zumindest monoton steigen (oder fallen, wenn man die Zahlenwerte betrachtet, die mit steigender Leistung kleiner werden).
Für ungenügend war es früher es egal, ob ich nicht erschien, nicht abgab, ein leeres Blatt abgab, eines mit Zeichnungen, die künstlerisch wertvoll waren, aber mit der Aufgabenstellung nix zu tun hatten oder eines mit Ausführungen, die zwar eine Bezugnahme auf die Aufgabenstellung erkennen ließen, aber komplett falsch waren.
Laut Wikipedia beginnt z.B. bei der Leistungsbewertung des Abiturs in Brandenburg die Note "mangelhaft" bzw der erste Notenpunkt bei einer Leistung von 9% der Anforderungen.
D.h. selbst mit einer Leistung von 8% gibt es noch eine 6.
Die Stufe "ungenügend" erstreckt sich also über den Leistungsbereich "an der Schule angemeldet" bis zu 8 %-Punkte der Anforderungen (genauer 0% bis 8,x*% der in der Arbeit geforderten Maximalleistung).
*)je nach Rundungsvorschrift
Wenn Du behauptest, dass "ein Blick in die Schulgesetze und VVs / Ordnungen genügt." um festzustellen, dass es keinen Lehrerjargon gibt mit einer "eins vor dem Komma", die die Notenstufen "0,7 bis 1,5 beschreibt", dann muss wohl der Lehrerjargon vollständig abgebildet sein. ;)
Folgerichtig steht tragisch nicht entgegen.
Hängt ja auch von den Gegebenheiten ab.
Zum Schwimmen braucht man z.B. ein Schwimmbad.
Zum Klettern brauchte man früher zumindest Felsen, heute kann man da in eine Kletterhalle gehen, ist bei großer Klassenstärke wohl auch nicht so einfach.
Zum Radfahren braucht man ein Rad (Rennmaschine) und eine entsprechende Strecke.
Dann solltest Du das Land wechseln.
Hab ich auch nicht. Das behauptest du. Ich habe geschrieben, der "Mittelwert" von 1 und 5 kann eine 4 sein. "Mittelwert" in Anführungsstrichen, nicht das arithmetische Mittel, schon gar nicht der Median.
Monoton reicht nicht aus. Das haben wir hier ja gerade. Linear monoton kommt der Sache schon näher.
Wo behaupte ich das? Ich behaupte, dass es dort teils sehr explizite Vorschriften gegen das arithmetische Mitteln von Kursnoten etc. gibt. Das andere ist deine Interpretation. Das Einsen zu diesem Zweck gern mit 0,7 bis 1,5 demodeliert werden (und modeliert mit 0,7 bis 1,3) lässt sich dagegen immer argumentieren, so what?
Hafis hat nachgefragt, was Du mit 'Mittelwert' meinst und Du hast den Median genannt:
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Es liegt in der Natur einer Abbildung, bei der eine große Menge (Leistungsprozente) vollständig auf eine kleinere Menge (Noten) abgebildet wird, dass mehrere Elemente der Ausgangsmenge auf das gleiche Element der Zielmenge abgebildet werden.
Wenn Du auf einen Eimer Wasser auf eine Digitalwaage mit einer Anzeige, die das Gewicht auf eine Dezimalstelle ausgibt, stellst, dann wirst Du, auch wenn kontinuierlich Wasser eingießt, mehrere gleiche Anzeigen für verschiedene Füllstände erhalten.
Die Anzeige steigt sprunghaft aber nicht kontinuierlich.
Wenn Du den Anzeigewert über der Wassermenge aufträgst, erhältst Du eine Stufenfunktion die eben monoton steigend aber nicht streng monoton steigend ist.
Dennoch kann mit den mittels einer solchen Waage ermittelten Werten rechnen und auch Durchschnittswerte bilden.
hier:
Schwimmbad um die Ecke. Barren oder andere lustige Gerätschaften, es war alles da. Vermutlich damit der Staub sich auch mal anderswo ablagern konnte.
Und nein, zum Radfahren braucht man nicht zwangsläufig eine Rennmaschine, jedenfalls nicht für den selten Gebrauch. Eine normale Tourenkarre geht auch. Eher im Gegenteil, das trainiert noch besser weil schwerer. So ein Normalo-Rad hat doch nun wirklich jeder im Keller.
also, wenn ich kajis texte lese sehe ich, in aller regelmäßigkeit, falsches.
@ Silberpfeil
wie wäre es, wenn wir zur Abwechslung mal den harmonischen Mittelwert benutzten, das käme den Schülern wirklich sehr entgegen.
Für Dein Beispiel mit Note 1 und Note 5 wäre das dann einge gute Zwei *g*.
Für die gesamte Notenskala lägen wir dann etwa bei 2,4
und siehe da, das ist genau der Landesdurchschnitt im hessischen Abitur ;)