Und ein Messerverbot hilft total, wenn eine Frau von ihrem Lebensgefährten getötet wird, wie im von Dir geposteten Artikel... :rolleyes:
Druckbare Version
Siehe hier:
Wie leicht man ungeplant/unerwartet in so einer Zone landen kann, durfte ich am letzten Mittwoch wieder erleben. Ich fuhr ab FFM mit einem Kollegen mit, auf dem Rückweg hat er das Mietauto erst noch abgegeben und wir sind dann mit dem Taxi zurück zu ihm (wo mein Auto stand). Die Abgabe erfolgte im Frankfurter Bahnhofsviertel.Zitat:
FireFlea
Das ist genau der Punkt. Warum soll ich mich dafür rechtfertigen müssen, wofür ich ein Werkzeug mit mir führe oder wie ich meinen Apfel esse. Derjenige, der mir das verbieten will, muss es sinnvoll begründen. Selbst wenn es der Staat ist. Das hat Gründe und ist auch gut so. Wohin das Gegenteil führt haben wir ja in der Geschichte zu genüge sehen können. Auch wenn das einige hier nicht zu begreifen scheinen oder nicht verstehen wollen.
Ich hatte schon mal nen Korkenzieher mit ins Flugzeug nehmen wollen, im Handgepäck, wusste nicht das das nicht erlaubt war (ist schon lange her). Musste ich abgeben.
Natürlich hatte ich nicht vor, damit Besatzungsmitglieder oder Passagiere zu bedrohen oder gar abzustechen. Die Abnahme war für mich völlig ok, das nächste mal halt im Koffer aufgehoben, der im Laderaum wartet. Sehe das Problem nicht, mich anzupassen wenn es die Situation es erfordert und das ist der Fall. Übrigens ausser dem Korkenzieher hatte ich nichts stichfähiges dabei, war also sehr effektiv. Hätte ich die Absicht gehabt was zu machen oder wäre zumindest ein Krawalltyp, der im Falle einer Streitigkeit das hervorholt, hätte ich also dieses Ding zumindest nicht nutzen können. Prävention gelungen. Und so ist das auch ein Ziel bei den WVZ. Wer das wegen seines Apfelschmauses nicht einsehen will, dem kann ich auch nicht helfen.
An mir liegt das nicht.
Sorry, der Dauerbrenner Apfel schälen kam von Euch. Schon mal mal den Kartoffelschäler versucht?Zitat:
Deutlich weniger praktisch zu transportieren als ein einklappbares Messer und dazu ansonsten zu nichts zu gebrauchen.
Ich mach ja Maniküre immer zu Hause, so unterwegs kommt das meist gar nicht so an, z.B bei Mitreisenden. Btw.: Meine Aussagen zu Kleinst SAKZitat:
Mein SAK hat z.B. auch noch eine Schere und Feile mit denen man ganz hervorragend eingerissene Nägel erstversorgen kann. Könntest du dich langsam mal entscheiden, um was es Dir eigentlich geht. Anlasslose Kontrollen hat hier niemand kritisiert, sondern das Verbot von Alltagswerkzeugen wie etwa SAK, Opinel & Co.
hats du nicht gelesen?
Du hast offenbar große Schwierigkeiten dich an Regelungen anzupassen, die offenbar von der großen Mehrheit akzpetiert werden. Btw. hast du keine signifikanten Einschränkung deiner Rechte. Deine Fussnägel kannst du zu Hause schneiden, deinen Apfel auch, oder ihn so essen. Mit Schale soll sogar besser ein, wegen der Vitamine und so. Und dann gibst da noch das Bundesverfassungsgericht, das kann man einschalten wenn man sich massiv, unverhältnismässig eingeschränkt fühlt. DAS nenn ich mal Demokratie.Zitat:
Du hast ganz offensichtlich ein schwerwiegendes Problem damit, wenn Menschen in einer Demokratie auf ihren Rechten bestehen. DAS finde ich äußerst bedenklich.
Also die Diktatur taucht am Horizont auf, weil man in einigen Zonen Deutschlands keine Messer etc. führen darf!? Mehr Drama geht kaum.Zitat:
Das ist genau der Punkt. Warum soll ich mich dafür rechtfertigen müssen, wofür ich ein Werkzeug mit mir führe oder wie ich meinen Apfel esse. Derjenige, der mir das verbieten will, muss es sinnvoll begründen. Selbst wenn es der Staat ist. Das hat Gründe und ist auch gut so. Wohin das Gegenteil führt haben wir ja in der Geschichte zu genüge sehen können. Auch wenn das einige hier nicht zu begreifen scheinen oder nicht verstehen wollen.
Wie ist die Wirkung des Strafgesetzbuches, denn es wird ja doch geklaut, geschlägert gemordet... ? Abschaffen, weil die Guten sich an entsprechende moralische Grundsätze halten, die hinter den Gesetzen stehen?
Anlasslose Kontrollen sind eben nicht per se in jeder Zone erlaubt.
Albern und kindisch sind diese ständigen Trotzreaktionen. Es ist schon lustig wie leicht manche da sofort drauf anspringen, das sind immer die Gleichen.
Warum kann man nicht endlich mal einsehen dass,es es Verbote und Verbotszonen gibt?
Es gibt Geschwindigkeitsbeschränkungen, Tempo 30 Zonen, etc.
Alles nix für den " freien Bürger".
Ich ärgere mich auch über vieles, z.B. daas man in Fußgängerzonen nicht Fahrradfahren darf. Während ständig irgendwelche Typen mit Sondergenehmigungen mit dem Auto durchfahren, finde ich zum Kotzen.
Waa Messer angeht, wir haben hier im Vergleich sehr viele Freiheiten was Messer angeht, in manchen Ländern darfst du nicht mal ein Schweizer Taschenmesser zum Campen mitnehmen.
Ich hatte auch mal zwei Messer im Rucksack die ich beim abgeben musste als ich in Paris ins Museum wollte.
Bekam ich hinterher zurück, aber seitdem mehme ich einfach keine mehr mit, wenn ich sowas mache.
Ich hätte denen ja auch erzählen können, die brauche ich zum Äpfel kleinschneiden :rolleyes:
Irgendwann dreht man sich doch im Kreis, es gibt jetzt solche Zonen und fertig, muss man einfach mit leben.
Gibt doch größere Probleme als das, wer ein Rezept weiß wie man steigende Messerkriminalität in den Griff bekommt, kann ja die ultimative Lösung mal vorstellen, vielleicht hört ja jemand zu.
Na, dann tut es mit leid und ich kann Dir deine Frage nciht beantworten.
Clown gefrühstückt?Zitat:
Sorry, der Dauerbrenner Apfel schälen kam von Euch. Schon mal mal den Kartoffelschäler versucht?
Ich kann mich wunderbar anpassen. Nicht in allen Fällen tue ich das jedoch gerne und nicht jede Regelung halte ich deswegen auch für sinnvoll. Ich frage mich allerdings, wie Du das so machst, wo Du ganz offensichtlich bereits große Schwierigkeiten mit abweichenden Meinungen hast.Zitat:
Du hast offenbar große Schwierigkeiten dich an Regelungen anzupassen, die offenbar von der großen Mehrheit akzpetiert werden.
Und Leseverständnis ist offensichtlich genauso wenig gegeben. Denn die Dramatisierung kommt hier von Dir. Es reicht in Deutschland nicht aus, dass die (einfache) Mehrheit etwas möchte, denn mögliche Gesetze und Regeln werden u.a. auch durch die Verfassung eingeschränkt. Ich finde das gut so und habe darauf hingewiesen. Du hingegen scheinst ein Problem damit zu haben. Und ja, wenn Leute mit Deinem Demokratieverständnis an die Macht , wäre die Diktatur tatsächlich nicht weit. Sieht man ja in den USA, was passiert, wo MAGA die Mehrheit hat.Zitat:
Also die Diktatur taucht am Horizont auf, weil man in einigen Zonen Deutschlands keine Messer etc. führen darf!? Mehr Drama geht kaum.
Albern und kindisch sind deine dümmlichen Kommentare und wenn argumentativ die Luft ausgeht kommst Du dann ad personam mit Trotz. *gähn*
Ich sag doch, es sind immer dieselben, die angep... und trotzig reagieren.
Aber wann habe ich dich "ad personam" angesprochen?
Du kannst doch Messer mit dir rumtragen soviel du möchtest, nur du wirst mit diesem Trotzverhalten nichts an Verbotszonen ändern, werdet einfach mal erwachsen.
Flugzeug und Museum - das ist doch überhaupt nicht vergleichbar mit Bahnhof und Innenstadt. Das hatte ich auch bereits geschrieben. Ich weiß vorher, ob ich ins Museum, in die Disco gehe oder ein Flugzeug besteige.
Und zum Thema einfach mal einsehen, dass es Verbote gibt - @Mguzzi siehst Du alles ein, was der Staat vorgibt und sei es noch so unsinnig? Wohl kaum. Was man in anderen Ländern darf oder nicht, interessiert mich nicht. In Nord Korea darf man auch weniger als hier, sollten wir es deswegen genau machen? Wohl kaum, das Argument ist einfach totaler Unsinn.
@kusa - Du konstruiert Dir schon wieder irgendwas zusammen. Hätte, wäre, könnte, also Prävention gelungen. Was für ein Quatsch. Maßnahmen wirken, wenn die Tätlichkeiten aufgrund der Maßnahmen sinken und nicht, wenn man sich irgendein Szenario im Kopfkino zusammenreimt.
In anderen europäischen Großstädten wie Oslo oder London gilt das, was wir hier in ein paar lächerlichen Verbotszonen haben für den gesamten Stadtbereich.
Ein Opinel darf man in Paris streng genommen nirgendwo dabei haben, das kann schon als Waffe der Kategorie D gelten.
Wen interessiert es ob du irgendwo im Stadtpark mit deinem Messerchen ein Äpfelchen schält?
Niemanden.
In der Bahn oder in den Verbotszonen nun mal ja.
Kann man sich jetzt sein Leben lang drüber aufregen, oder man akzeptiert die Regel.
Vielleicht kommt man ha irgendwann drauf dass es nichts bringt, oder vielleicht werden die Regeln noch strenger, wenn immer mehr durchgeknallte Leute die in irgendwelchen Kriegen traumatisiert wurden auf unseren Straßen rumlaufen.
Dann sehnt man sich vielleicht noch nach den heutigen Zeiten zurück.
Mit "Leben und leben lassen" hast Du es nicht so, ne? Wir legen hier ganz sachlich dar, warum wir diese Regelung (und zwar um genau zu sein: Verschärfung des Waffenrechts von bisher frei mitzuführenden Messern, welches ohnehin schon nicht mehr so viele sind und die als Waffe überwiegend ungeeignet sind, an bestimmten Orten) schwachsinnig finden. Diejenigen die hier mit Trotz und Drama (und somit ad personam) argumentieren sind Kusa und Du. Fällt Euch kein vernünftiges Argument mehr ein? Witzig, dass Ihr dann anderen genau diesen kindischen Trotz unterstellt. Fällt mal wieder in die Kategorie: Das Kamel sieht den eigenen Höcker nicht.
Aber nochmal extra für Dich zum Mitschreiben: Ich akzeptiere grundsätzlich alle Regeln in dieser Gesellschaft, nur manche erlaube ich mir, doof zu finden. Dies ist eine davon. Die Gründe hatte ich genannt. Ich erlaube mir zudem, meine Rechte als Bürger wahrzunehmen und selber zu entscheiden, was ich für mich als wichtig empfinde. Euren moralischen Impetus könnt Ihr Euch sonst wohin stecken. Dass Ihr DAS nicht akzeptieren wollt oder könnt, lässt schon tief blicken. Gott sei Dank entscheidet Ihr nicht über mein Leben.
Du kannst doof finden, was du willst, ist mir völlig schnuppe, du kannst auch mit den Füßen aufstampfen.
Ich finde auch manches doof.
Ich brauche halt im Bahnhof kein Messer, also regt es mich nicht auf.
Da so nen Aufriss draus zu machen, finde ich persönlich albern.
Wo habe ich irgendwas von Moral geschrieben, oder doch persönlich angesprochen?
Reg dich mal ab, wenn du das ändern willst, kannst du dich ja entsprechend engagieren.
"Die da oben" das so entschieden haben, haben das ja auch getan.
Ansonsten musst du halt weiter damit leben, dass andere über dich entscheiden.
ICH habe die Verbotszonen nicht eingerichtet.
Nur mal so als Anregung, wenn Du das Thema albern findest und nix inhaltliches beizutragen hast, musst Du nicht mitdiskutieren. Kommentare wie "man kann einen Apfel auch mit den Zähnen essen" bringens halt nicht so wirklich. Vor allem, weil Dir ja egal zu sein scheint, was andere vom Thema halten. Warum also bei albernen Diskussionen, wo Dir "Schnuppe" ist, was andere denken mitmischen?
Da hast du vorher aber genau andersrum argumentiert, du wüsstest ja schließlich morgens nicht ob du abends länger wegbleibst oder wo du hingehst.
Ich weiß auch nicht, wenn ich in einer fremden Stadt unterwegs bin, was mir noch so einfällt, welches Verkehrsmittel ich benutzen werde,etc.
Z.B. in Mexico-City habe ich auch mal besser kein Messer eingesteckt.
Ich sagt es ist mir egal was jemand doof findet.
Das ist nämlich keine ernsthafte Diskussionsgrundlage.
Aber due,Diakussion dreht sich sowieso im Kreis, irgendwelchen neuen Argumente sehe ich da überhaupt nicht, nur immer die gleiche Leier.
Da will mir jemand was vorschreiben was ich nicht einsehe.
Dann ist Ende.
Unser Grundgesetz ist diesbezüglich eindeutig: Der Staat braucht gute Argumente um das zu tun. Hat er die nicht oder die Verbote erweisen sich als Wirkungslos sind sie rechtswidrig.
Ah ja und die Statistiken zu London sind was außer der Beweis für die Wirkungslosigkeit?Zitat:
In anderen europäischen Großstädten wie Oslo oder London gilt das, was wir hier in ein paar lächerlichen Verbotszonen haben für den gesamten Stadtbereich.
Und ganz direkt gefragt: Du siehst kein Problem darin das in London Handwerker wegen einem Schrauben-zieher/dreher in der Arbeitshose verurteilt werden?
Ob es wirkungslos ist, wird sich herausstellen.
Und bis dahin kann man auch mal sagen, mal gucken, find ich zwar persönlich nicht so toll, aber vielleicht hilft es ja, wir sitzen schließlich alle im selben Boot.
In der Bahn abgestochen werden will glaube ich niemand so wirklich.
Auch nicht mit selbst kleingeschnittenen Äpfeln im Mund.
(Die kann man übrigens auch zu Hause vor Fahrtantritt kleinschneiden).
Nein habe ich nicht. Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht aber es ist denke ich mal ein Unterschied, ob ich abends spontan ein Bier trinken gehe oder irgendwo in ein Flugzeug steige. Mir ist jedenfalls noch nicht passiert, dass ich unterwegs bin und dann auf einmal irgendwo hin fliege. Aber vielleicht ist das bei Dir anders und manchmal nimmst Du in der Stadt ganz spontan einen Helikopter statt der U-Bahn. :rolleyes: Und bei Museum, Disco & Co. könnte man seine Sachen in der Garderobe abgeben und wieder abholen, was im Bahnhof oder allgemein der Stadt etwas schwierig ist.
Wieder die Gleiche sinnfreie Argumentation. Nein, niemand will in der Bahn abgestochen werden. Kürzlich wurde erstmals ein Bahn Mitarbeiter in der Bahn totgeschlagen. Jetzt fordert man mehr Personal oder will alternativ auf Kontrollen verzichten, um die Mitarbeiter nicht zu gefährden. Klappt dann bestimmt super gut mit der Durchsetzung von Messerverboten, wenn weniger kontrolliert wird... Und die Aggro Klientel wird dann auch bestimmt ganz friedlich sein aber Hauptsache der normale Bürger wird eingeschränkt.
Sorry, aber ich habe es begründet.
Deine obige antwort ist kein (gegen)argument.
Außerdem finde ich Deine "flapsige" art hier absolut unangemessen.
Denn es geht immerhin um (bereits verlorene) menschenleben.
Imo überhaupt nicht.Zitat:
...
aber auch OT.
Denn es ergab sich aus dem zusammenhang des themas der skrupellosen messerangriffe und deren (tödlichen) folgen.
Dagegen kann man imo genau so wenig etwas machen, wie gegen die messerangriffe.Zitat:
Wie erfolgreich das Verbot von Drogen und Drogenhandel ist wisse wir aber - leider - auch alle ;-)
Albern und kindisch ist, dass du dir ein Einzelbeispiel herauspickst um das ganze ins lächerliche zu ziehen. Messer sind Multifunktionswerkzeuge mit einem sehr breitem Anwendungsspektrum. Darunter welche, die durch kein anderes Werkzeug sinnvoll abzudecken sind. Daher ist deine "Argumentation" eben mindestens kurzsichtig, wenn nicht sogar ignorant.
Und hier jetzt noch ein schöner Strohmann. Niemand hat hier grundsätzlich etwas gegen Verbote. Sie müssen aber eben zielführend sein und Einschränkungen wohl begründet (siehe dazu auch die Beiträge von Katamaus).
Wie leicht man plötzlich unerwartet in so einen Zone geraten kann habe ich bereits geschildert. Wenn dann eine Kontrolle dazu führen kann, dass man (neben der Strafe) persönlich harte Konsequenzen zu erwarten hat, ist das halt etwas was man nicht stillschweigend hinnehmen sollte. Und ja, wenn ich vorher weiß, dass ich in so einen Bereich komme, lasse ich halt alles zuhause.
Habe ich das gefordert?
Auch hier, wer fordert so etwas. Ein (legales) Messer zu besitzen und zu führen ist aber erstmal keine Straftat und vor allem gibt es dabei auch keinen der Geschädigt wird!!!. Daher ist es absurd hier mit dem Strafgesetztbuch und den obigen Beispielen zu kommen.
Ich komme nach wie vor nicht drüber, dass ausgerechnet diejenigen, die sich einmal mehr als unfähig erweisen, sachlich zu argumentieren, was von Trotz und Fuß aufstampfen faseln. Kannste Dir nicht ausdenken.
Klappt ja super...
https://www.t-online.de/nachrichten/...tgenommen.html
Wer redet von hinnehmen?
Ich hatte rmpfohlen, wenn man etwas ändern will sich politisch zu engagieren.
Zu lamentieren und sich persönlich eingeschränkt zu fühlen ändert gar nichts.
Natürlich kann man kritisieren was demokratisch gewählte Vertreter tun.
Hier kommen zwar Argumente warum es schlecht ist oder wirkungslos, es kommen aber keine Vorschläge wie man das mit der Messerstecherei anders in den Griff bekommt.
Das mit dem Mulitifunktionswerkzeug ist ja gut und schön, aber eine dieser Funktionen ist halt Töten und verletzen.
Und erzähl mir nicht ich könnte mit meinem 42a konformen Victorinox Forester niemanden abstechen.
Natürlich geht das.
Können wir bitte aufhören so zu tun als gäbe es keine Zahlen dazu ob das was bringt?
Z.b. Hamburg hat solche Zonen seit 2008 und es gibt darüber Auswertungen.
https://www.buergerschaft-hh.de/parl...rbotszonen.pdf
Es ist ernsthaft frustrieren das einem Seit 10 Jahren in solchen Diskussionen immer gesagt wird "lass doch erstmal sehen ob das wirkt" in völliger Ignoranz der Tatsache dass es schon lange Zahlen gibt.Zitat:
Die Anzahl der Straftaten hat sich seit Einführung der Waffenverbotszonen als auch
der Durchsuchungsbefugnis nach § 4 Absatz 2 Satz 2 PolDVG noch nicht merklich
verringert. Die Anzahl der Straftaten, die mit einem Tatmittel durchgeführt wurden, ist
leicht gestiegen. Bei den Ordnungswidrigkeiten gegen die waffenrechtlichen Bestimmungen hat es ebenfalls noch keine durchgreifenden Veränderungen gegeben.
Ansonsten? z.b. Leipzig: Da schafft man eine Zone ab.
Interessant dabei? Die Möglichkeiten zur Kontrolle bleibt über die Einstufung als "gefährlichen Ort" möglich. Wirkliche mehr Sicherheit gibt es aber vor allem durch entsprechende Polizei Präsens nicht dadurch das Bürger für ihr kleines Taschenmesser kriminalisiert werden.Zitat:
Laut einer Studie der Universität Leipzig aus dem Jahr 2021 hatte die Waffenverbotszone kaum Einfluss auf die allgemeine Kriminalität.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachs...szone-100.html
Auch in anderen Städten sieht das nicht besser aus:
https://www.tagesschau.de/inland/inn...mkeit-100.html
Das was akut hilft ist vor allem die Präsenz von Beamten auf der Straße. Wieder mehr Beamte im regulären Streifendienst. Nicht mehr Kameras, Stabsstellen und Einschränkungen für Bürger.
Das geht auch mit einem Schraubenzieher. Einer aufgehauenen Glasflasche und vielem anderen.
ein messerverbot gibt es in london seit 1988.
verschärft 2019.
seitdem sind die zahlen für messerstraftaten in england und wales auf 51.000 geklettert. also seit 2014 kontinuirlich steigend. sprich haben sich in 12 jahren verdoppelt. während es schon ein hartes verbot für schnittige werkzeuge gab. trotz verschärfung 2019.
der beobachtungszeitraum erscheint ausreichend lang um ein resüme zu ziehen.
das verbot funktioniert nicht!
es soll messerstraftaten verringern.
aber die haben sich in 12 jahren verdoppelt.
warum sollte also ein sich über jahre ständig verschärftes verfahren, das so nebenbei die straftaten verdoppelt hat, weiter eskaliert werden?
genau meine art von humor :klatsch:
Wenn ich jemanden ersteche, breche ich sehr nachhaltig das Gesetz.
Da wird mich die Verbotszonenmissachtung wohl nicht viel inneren Mehr-Aufwand kosten.
Deine schlussfolgerung finde ich nicht zwingend.
Denn es könnte doch sein, dass ohne dieses verbot die zahlen sich in den letzten 12 jahren viel mehr vergrößert hätten, als "nur" verdoppelt, also zb vervierfacht?
Das ist imo so (umgekehrt) ähnlich, wie wenn man bei einem raucher, der 100 jahre alt wurde, argumentiert, rauchen habe keine schädlichen auswirkungen auf die gesundheit.
Denn möglicherweise wäre dieser raucher als nichtraucher, bei sonst gleichen lebensbedingungen, zb 110 jahre geworden.
Darf etwas, dass wirkungslos ist nicht kritisieren wenn man nicht sagen kann was funktioniert? Muss ich sagen was gegen Krebs im Endstation hilft, wenn ich sage das Globuli da nicht helfen? Sorry, aber auch das empfinde ich als reichlich absurd.
Davon abgesehen ist die Aussage falsch, hier im Thread wurden schon Vorschläge gemacht und im anderen Faden in dem wir das Thema ausgiebig diskutiert hatten, gab es noch sehr viel mehr.