Du meinst allen Ernstes, Politiker handeln in der Coronapandemie mit Entscheidungen aus gekränkter Eitelkeit?
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In der Tat.
Eitelkeit hat damit wenig zu tun.
Die Frage von Kunoichi Girl öffnet ein neues Fass.
Wäre einen anderen Faden wert, der aber hier im Board nichts mehr zu suchen hätte.
Bei dem Aderlass vorher, kein Wunder...
Nachtrag: Der Trend "mehr Tote/Millionen Ew. in DE" ist erst vor 6 Monaten eingetreten, nicht seit 12. Wenn du von Fakten u. Daten sprichst, dann halte dich auch dran.
Nur müsen die Fakten auch zur Aussage passen; die KH-Daten sind da nicht drinnen:p
Mit einfachen logischen Verständnis bekommt man schon den Dreh noch raus - notfalls googlen [emoji846]
Alles schon erfolgt u. gepostet: Übrigens was die jungen Leute und Pandemieverhalten betrifft: 100 Meter von mir laute Gartenparty, also so hundert werden es schon sein. Und heute aufgrund der steigenden Zahlen durfte ich das erste mal meinen Impfausweis nutzen im Studio... .
Sicher alles Zufälle.:p
Keine Ahnung warum Du permanent mit Dingen um die Ecke kommst die mit der Diskussion im Prinzip nichts zu tun haben.
Ob Du nun heute einen Impfausweis vorzeigen musstest oder nicht hat mit dem Umstand, dass Personen aus Nicht-Risikogruppen auch ohne Impfung selten hospitalisiert werden geschweige denn schwere Verläufe haben herzlich wenig gemein.
Es sind genug Rufe und Sehnsüchte nach einem starken Mann (m, w, d) vorhanden, und nach autoritären und autoritär durchgesetzten Lösungen, sodass die Wahl des autoritären Mikromanagement-Wegs durchaus vielen attraktiv scheint im Hinblick auf ihre politische Karriere.
Politiker hängen stark von Medien ab, alles, was einen erst mal in die Medien bringt, ist gut.
Was hat mit wem nichts zu tun?
Das ich die kleine Episoden erzählte sollte nur exemplarisch dafür stehen, dass du unglaublich großen "Quatsch" vermittelst: denn derzeit treiben derzeit junge Menschen die Pandemie und landen deutlich häufiger im KH wegen Corona als über 60-Jährige. Deine Aussage:Zitat:
Ob Du nun heute einen Impfausweis vorzeigen musstest oder nicht hat mit dem Umstand, dass Personen aus Nicht-Risikogruppen auch ohne Impfung selten hospitalisiert werden geschweige denn schwere Verläufe haben herzlich wenig gemein.
ist in genau wie die Aussage "DE stehe miserabel da" in dieser Form "bullshit" (Das in Anführungszeichen ist nicht persönlich, denn von dir hab ich ja gelernt, dass wenn es der Aussage gilt, ja nicht die Person gemeint sein kann).Zitat:
Es ist und bleibt mehrheitlich ein „alte Leute“ Problem - ...
Möglicherweise steht die boosterimpfung bald allen zur verfügung:
https://www.sueddeutsche.de/politik/...denz-1.5383340
Grüsse
Der papst gibt eindeutiges signal:
https://www.faz.net/aktuell/politik/...-17492666.html
Hoffentlich hilft‘s.
M.E. wird die frage eher sein, welchen druck man dann wieder auf die unvernünftigen Leute ausüben werden muss, die die dritte impfung nicht mehr wollen.
Man könnt sich auch überlegen, mit dem bratwurst-/belohnungsprinzip zu arbeiten.
Am besten ist wahrscheinlich die zuckerbrot- und peitschenkombination.
Nun mal langsam.
Angedeutete Kritik an den Strukturen unseres politischen Systems (bzw. präziser: an den Beweggründen der Entscheider) in die Nähe von „Querdenken“ zu rücken ist unlauter.
Angesichts der Naivität der restlichen Aussage (die hören hier in Deutschland auf die Virologen und handeln danach) allerdings fast schon verzeihlich…..
Sollte das keine Ironie gewesen sein (wo ich -zugegeben- sauber auf den Leim gegeangen wäre!), ist es ein schönes Beispiel, warum hier die Dinge so laufen können, wie sie laufen.
Also wie kann man diejenigen bestrafen, die den Versprechungen der ersten zwei Impfungen brav gefolgt sind, weil man sie zudem mit dem Solidaritäts-Argument moralisch gepackt hat und die gemerkt haben, dass sie belogen wurden und keine Lust auf weitere Experimente haben?
Hab ich natürlich absichtlich so formuliert, um zu verdeutlichen, wie es bei vielen ankommen wird.
Wie das praktisch geht, kann man im Wesentlichen in „Il Principe“ und den „Discorsi“ von Niccolo Macchiavelli nachlesen.
Auch so ein neuer Begriff: „die Pandemie treiben“ Ist einem vor 2 Jahren noch nicht untergekommen.
Aktuell 8 (!) Leute bei uns in Schleswig-Holstein in Beatmung. Klar, daß der Schwimmunterricht meiner Kinder auf dem Spiel steht und die jungen Leute mal wieder unsere Gesellschaft aufs Spiel setzen. Da haben wir es mal wieder zu weit getrieben.
Ich finde das wahrscheinlich nur Sch..se, weil ich noch keinen echten Krieg durchgemacht habe. Meine Schuld.
Und freue mich auch schon auf den unvermeidbaren sozialen Druck, der dann in der Klasse meines Sohnes losgeht, wenn er bald 12 geworden ist... der nächste Lockdown schielt schon um die Ecke (.. ich erinnere gern nochmal an die Worte unseres Kanzleramtsministers Helge Braun: „Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen.“
Ich weiß, ich reite drauf rum und mache den Fehler, handelnde Politiker beim Wort zu nehmen. Ich muss also den Fehler bei mir suchen. ;-)
Kurz: wir haben alles im Griff, bald jedes erdenkbare Risiko ausgemerzt und ohne Rücksicht auf Verluste jeden geschützt!
Naja, der papst bezeichnet es als gebot der liebe.
Bei uns wurde es m.W. bereits als moralische oder ethische pflicht bezeichnet.
Wahrscheinlich hat er den begriff in hinblick auf die damit zusammenhängende medizinische notwendigkeit zum schutz der menschen im sinne der kirchlichen nächstenliebe gemeint.
Vernünftige Argumente.dafür gibt es derzeit keinen Preis.
Egal.oder gar nicht so unwillkommene Nebenwirkung.Zitat:
Und um klar zu machen, wo hier auch noch ein Problem liegt:
Es vermengen sich prinzipielle Impfgegener mit Esoterik-Leuten, politischen Impfgegnern, Systemgegnern, Hypochondern, etc. pp. und schwupps….sind auch hier die Fronten verhärtet und Gräben unüberbrückbar.
Ein Impfzwang (auch durch die Hintertür) wirkt weiter gesellschaftsspaltend. Hätte man wissen können.
War den Entscheidern aber egal.
Was die Maßnahmen angeht, bin ich beim derzeitigen Stand der Erkenntnisse zumindest zwiegespalten, dass zwischen Geimpften und Ungeimpften unterschieden wird.
Die Geimpften infizieren sich fast genauso häufig wie Ungeimpfte und geben das Virus genauso weiter. Wenn ein Ungeimpfter der Meinung ist, an einer Großveranstaltung teilnehmen zu müssen und herauszufinden, ob´s gut ausgeht, dann muss er´s eben machen. Das sind ja tatsächlich zum Großteil Personen, die kein großes Risiko eines schweren Verlaufes haben.
Freilich hat der Staat eine Fürsorgepflicht allen gegenüber, aber irgendwo kippt dann m.E. auch mal das Pendel Richtung Eigenverantwortung.
Wenn BionTech und Co. eine angepasste Variante des Impfststoffs entwickelt, die Geimpfte besser vor Ansteckung und Weitergabe des Virus schützt, sähe es mutmaßlich wieder anders aus.
Das ist auch nur Polemik und unlauter.
Wieso soll es unvernünftig sein, die dritte Impfung nicht mehr zu wollen, wenn man bei der zweiten schon heftigere Symptome hatte, als ein ganzes Jahr 2020 impfungslos? Gerade wenn man sowieso nicht in einer Risikogruppe ist? Starke Impfreaktionen sind ja recht häufig.
Aber da gilt offenbar nicht "jede Impfreaktion ist eine zuviel" sondern eher das bewährte "nun stell dich mal nicht so an"
Solange dann jene, die das wollen, einfach bitte für den Rest ihres Lebens nie nie nie mehr behaupten, für Freiheit, Demokratie oder Selbstverantwortung zu sein.Zitat:
Man könnt sich auch überlegen, mit dem bratwurst-/belohnungsprinzip zu arbeiten.
Wenn man ein am alten Rom orientiertes politisches System will, dann sicher ja.Zitat:
Am besten ist wahrscheinlich die zuckerbrot- und peitschenkombination.
Ansonsten womöglich nicht.
Zustimmung im Wesentlichen.
Allerdings sehe ich meine Äusserung keineswegs als unlautere Polemik.
Maximal als überspitzte Formulierung.
-Dass die Entscheider nur auf einen sehr begrenzten Kreis von Virologen hören und auch nur, wenn es sinnvoll im Gesamtdesign der Entscheidungsstrategie ist, wäre eine komplettere Darstellung. Verkürzt auf eine Aussage, wie Politiker hören auf Virologen und handeln danach ist -pardon- mindestens als naiv zu bezeichnen.