die Begrifflichkeiten sind mir in dem Zusammenhang hier gleich, nennen wir es meinetwegen ausgleichende Gerechtigkeitsphantasie.
Du sprachst von "da braucht man keine Kampfkunst.."
Also irgendein normaler Mensch, der so traumatisiert ist, dass er im normalen Leben Schwierigkeiten hat, schaltet ausgerechnet beim Anblick einer Person, die dieses Trauma ausgelöst hat, auf Kampf statt auf Angst?
Und der andere, der offensichtlich aktive Gewalterfahrungen hat, lässt sich schnell mal von einem Ungeübten umbringen?
Oder reden wir vom Kugelschreiber aus dem Hinterhalt?
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber von einer Häufung dieser Fälle hab ich noch nie was gehört.
Vielleicht mal eine Mutter, die den Mörder des Kindes erschießt.
Eine traumatisierte Person, die am Hals gewürgt wird, wird zum Killer, der eine gerichtete Aggression auf den Würger ausführt?
Ich kann mir vielleicht vorstellen, dass die ausrastet und evtl. um sich schlägt, eine Angstreaktion eben.
Sicher kann man in Panik jemanden als Teil einer Menge tottrampeln aber ein gezielter Mord (so wertet die Justiz ausgleichende DIY-Gerechtigkeit)?
also "regelmäßig" hab ich da jetzt nicht gelesen.
Hab die Erwähnung eher unter "guckt, wie hart wir sind" bzw. "Unfall" abgelegt.
Ich weiß jetzt nicht, welche Kapseln gemeint sind, aber die an den Händen werden z.B.: bei Ballsportlern recht häufig in Mitleidenschaft gezogen.
Knochenbrüche schmerzen nach meiner Erfahrung teilweise weniger, bis gar nicht, vor allem im Eifer des Gefechts.
Das Problem ist vor allem die Funktionseinschränkung oder auch der Schock, wenn was kaputt ist.
Mit einem erkannten Bruch würde ich ohne Not allerdings nicht weitermachen, weder mich schlagen lassen, noch weiterschlagen.
Auch nicht, wenn ein Arzt das emfpiehlt. Da würde ich doch eine Zweitmeinung einholen.
Wie verträgt sich das mit der ausgleichenden Gerechtigkeit, Wochen nach dem der Angriff vorbei ist?
wie hoch bist Du denn, wenn Du am Boden liegst?

