Das Leben ist das Leben und nicht irgend eine Seifenoper, wo Opfer immer nur Opfer bleiben. Opfer werden schneller zu "Killern" wie du denkst. Und sein wir doch mal ehrlich, sind die Kampfkünste nicht eigentlich dazu gedacht, aus Opfern starke bewußte Menschen zu machen die sich wehren können?
Wer redet hier von Rache. Ich rede von Gerechtigkeit. Von ausgleichender Gerechtigkeit.
Bei SV-Kursen wird bei einigen Übungen der oder die gegenüber auch gefragt: "darf ich dich am Hals würgen". Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, weil man nie wissen kann, was jemand schon mal erlebt hat.
Warum weisen kompetente SV-Lehrer darauf hin?
Weil sie genau wissen, daß JEDER fähig ist über seinen eigenen Schatten zu springen. Auch ohne KK und ohne sich jedes 2. Wochenende mit "gleichgesinnten" zu prügeln.
Wenn es vorbei ist, trinkst du mit deinen Trainingskollegen dein Bier und die Angst ist für immer verflogen. Was bleibt ist, was du vielleicht daraus gelernt hast. Aber was auch immer du gelernt hast, das hättest du auch unter weniger Schmerzen/Verletzungen lernen können.Ich weiß allerdings, dass auch simulierte Situationen, oder solche, bei denen man rational weiß, dass nix passieren kann, große Angst auslösen können.
Große Angst kann auch in keine Angst umschlagen und manchmal funktioniert man einfach nur noch.
Gut unter "weniger Schmerzen" vielleicht nicht unbedingt. Aber es müssen keine Schmerzen sein, die regelmäßig von schweren Prellungen/Rippenbrüchen/Kapselverletzungen etc. herrühren. Man kann sich ordentlich "weh" tun OHNE dabei zu verletzen. Das ist im Prinzip auch ein entscheidendes Element in den Kampfkünste: wenn die Gefahr vorbei ist, dann hört auch der Angriff/die Abwehr auf und somit auch der Schmerz den man zufügt.
Um jemanden krankenhausreif zu schlagen brauch man keine KK.





