Was hat der Bildungsmonitor 2021, der sich mit Kindern, Jugendlichen und Studenten beschäftigt, mit impfunwilligen ü60-jährigen zu tun?
Ich würde sagen gar nichts. Aber danke für deinen Beitrag.
Druckbare Version
Anhang 47148
https://www.ebay.de/itm/384346750349
:biglaugh:
Vielleicht das. Die Impfung für Kinder ist ja auch noch gar nicht lange genug zugelassen, als das man da irgendwas großartig mit den Daten des Bildungsmonitors abgleichen könnte. So ne Studie ist ja ein Jahr etwa in der mache. D.h. die Daten wurden irgendwann Mitte 2020 erhoben. Geimpft für Erwachsene wurde ab Dezember, wenn ich das richtig erinnere.
Zumal auch das Saarland auf Platz 4 im Bildungsmonitor steht und auf Platz 2 was die Impfquote angeht. Brandenburg ist bei beiden relatives Schlusslicht.
Eigentlich ein ziemlich nichtssagender Vergleich.
Merck hat eine Pille entwickelt, die das Risiko senken soll:
https://www.science.org/content/arti...lization-risk?
Zitat:
‘Unquestionably a game changer!’ Antiviral pill cuts COVID-19 hospitalization risk
Researchers excited about Merck drug, but caution data are preliminary and price is high.
...
A pill given early after infection with SARS-CoV-2 cuts in half a person’s risk of hospitalization and death from COVID-19, according to results announced today by the pharmaceutical giant Merck & Co. The treatment marks the first oral antiviral that has proved to be effective against SARS-CoV-2, though several others remain in development. In a statement, Merck said it plans to apply soon for emergency use authorization from the U.S. Food and Drug Administration.
Alternativer Impfstoff, NovaVax !
(Auch von Prof. Stöcker empfohlen, da selbes Wirkprinzip, wie seine eigene Impfung)
Apotheken-Umschau-Zitat:
"Der Novavax-Impfstoff NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff -
wie die Präparate von Biontech und Moderna - noch ein Vektor-Impfstoff wie die Präparate von AstraZeneca und Johnson & Johnson.
Sondern das Vakzin enthält bereits winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen."
wdhttps://www.apotheken-umschau.de/kra...ff-799237.html
Meine Meinung:
Da der Stöcker-Impfstoff noch nicht zugelassen wurde, stellt NovaVax für mich eine echte Alternative dar,
obwohl ich keine Impfung bräuchte.
Gruß
Nohands
.
Ich poste hier mal einen Text von den jemanden den ich (von früher) kenne und den er anderswo gepostet hat. Der Text ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie kontrovers die Meinungen sind - auch wenn der Bekannte tatsächlich der erste mit richtigem fachlichem Hintergrund ist den ich kenne, der so eine Sichtweise vertritt. Aber wie kann es dazu kommen - das ist für mich das wirklich Rätsel.
Warum ich jetzt dies schreibe? Weil viele Menschen den Unterschied zwischen einer "richtigen Zulassung" und einer "bedingten Zulassung" eines Arzneimittels/Impfstoffes nicht kennen. Alle in der EU und damit in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe haben "nur" eine bedingte Zulassung erhalten. Die Abläufe die dazu führen und die entsprechenden Prüfungen sind nicht vergleichbar. Es dient schlicht dazu Arzneimittel/Impfstoffe schneller in den Markt zu bringen, aber mit viel weniger Absicherung. Ganz klar haben diese Arzneimittel/Impfstoffe ein höheres Risiko auf akute und langfristige Nebenwirkungen/Schädigungen. Die ansonsten durchgeführte Klinische Phase 3 wird "einfach" an der Gesamtpopulation durchgeführt.
Nun kann ich nicht anders als mal kurz etwas zu den völlig neuen m-RNA Impfstoffen zu schreiben. Ich habe einige Freunde, die das Risiko dieser Impfung bereits auf sich genommen haben. Meist um Freiheiten wieder zu erlangen und nicht aus Angst vor dem Virus. Leider kennen sich weder diese Freunde noch der Normalmensch mit der Wirkweise von m-RNA aus, woher auch. Und medial wird ja suggeriert, "Alles toll, super sicher...Impfparty". Ich sehe jetzt schon die Ersten die mich als Aluhutträger oder Impfverweigerer betiteln wollen. Ist nicht so, bin schon gegen alles Mögliche geimpft, sehe Impfungen auch als sinnvoll an die gegen schwerwiegende Erkrankung schützen, richtig geprüft und zugelassen sind und ein vernünftiges Schutz/Nebenwirkungsverältnis haben. All das sehe ich hier nicht. Nun hab ich ja Biologie studiert und meine Promotion u.A. über virale Wirkung von Viren auf das Immunsystem gemacht und die Induktion von Viren auf die Entstehung von Autoimmunerkrankungen. Wenn man so sagen möchte, ich bin vom Fach. Zudem befasse ich mich seit Jahren mit Zulassungsverfahren im medizinischen Bereich.
Die fehlende, teils irreführende und einseitige Informationslage in den meisten Medien und Politik, empfinde ich als Naturwissenschaftler als völlig desolat.
Wissenschaftlich stehen mir aktuell "alle Haare zu Berge" über den diletantischen, völlig unwissenschaftlichen Umgang mit der "Pandemie", unfassbar wie schlecht hier in Deutschland agiert wird, z.B. manipulierte Zahlen zur Intensivbelegung, kaum neutrale Aufklärung, unwissenschaftliche Datenerhebung usw..
Thema m-RNA Impfstoff:
Der m-RNA Impfstoff birgt ein noch nicht abschätzbares Risiko auf negative Auswirkungen auf das gesamte Immunsystem und ich sehe eine grosse Gefahr auf Induktion von Autoimmunerkrankungen.
Zum ersten Mal werden hier Impfstoffe eingesetzt, die eigene, menschliche Zellen zur Produktion eines Virusproteins zwingen. Das gab es bisher nicht, es gibt keine Referenz- oder Erfahrungsberichte früherer Impfstoffe dazu. Diese Zellen produzieren nun also Virusprotein und schleusen dies aus. Warum sollten unsere Immunzellen dies zulassen und nicht reagieren gegen diese Zellen?! Was wenn diese Proteine auf den produzierenden Zellen präsentiert werden?! Was wenn unsere Immunzellen diese menschlichen Zellen ebenfalls als "Feinde" detektieren?! Welche Studien wurden dazu gemacht? Was kommt da noch auf uns zu? Wie ist die Wirkung bei Gefässwandzellen? "Verklumpen" präsentierende Zellen im Blut untereinander?
Ich hoffe so sehr, dass dies für uns Alle gut ausgeht und geimpfte Menschen dies nicht erleiden. Aufgrund der aktuellen Zahlen, und der Bisherigen, der Erkrankung sehe ich den Mehrwert der Impfung nicht. Ich hoffe und wünsche, dass es weiter freiwillig bleibt sich impfen zu lassen. Ich hoffe und wünsche, dass die Spaltung unserer Gesellschaft endet und diejenigen die diese Spaltung fördern, unsere Grundrechte zu Unrecht einschränken, irgendwann einer juristischen Aufarbeitung zugeführt werden.
Da kann man jetzt hier viel spekulieren Julian. Der müsste konkreter werden, was er wem wie vorwirft. Und sich mit seinen Fachwissenschaftlichen Kollegen bzgl. mRNA auseinandersetzen.
Könnte viele Gründe geben, wie der zu seinen Ansichten gekommen ist.
Vom Prinzip natürlich richtig, auf der anderen Seite aber auch schwer - weil ich natürlich fachlich keine Ahnung hab, und mir seine Begründungen daher vermutlich auch nicht weiterhelfen werden. (Kann sein dass wir uns mal wieder treffen, dann werden wir aber bestimmt auch darüber sprechen.) Es ist halt irritierend (so wie du ja auch schon über die Äußerungen mancher bekannterer Leute irritiert warst, was sie auf einmal für Ansichten haben; wenn ich das richtig erinnere). Mal sehen ob sich die Irritation auflösen lässt falls wir uns treffen.
Wie gesagt, in der Sache, sprich mRNA, könnte ich mit einem promovierten Biologen ohnehin nicht diskutieren. Ich weiß aber, dass es in der Fachwelt viele Meinungen gibt, die mRNA-Impfstoffe sehr positiv sehen. Auf die würde ich verweisen.
Ansonsten scheinen mir die anderen Kritikpunkte eher Allgemeinplätze zu sein. Liest sich ein bisschen wie so'n Rundumschlag. Über politische Maßnahmen kann man diskutieren. Maskenpflicht, Impfpflicht etc.
Manchmal sind die Leute auch einfach nur genervt und hauen dann im Schnellschuss solche Thesen raus. Könnte auch ein Grund sein. Oder er hat fachlich mal Gegenwind bekommen und darauf hin dicht gemacht. Da scheint mir bspw. Bhakdi ein Extrembeispiel für zu sein.
Auch "Fachexperten" sind am Ende nur Menschen, mit ihren ganz eigenen Charakteren.
Das würde allerdings auch für mehr Freiwilligkeit und weniger gesellschaftlichen und politischen Druck in Richtung Impfung sprechen. Denn dann ist es eben nicht so, dass sich die Wissenschaft da fast vollkommen einig ist (wäre ja an sich auch komisch, wenn das bei so einem neuen Thema urplötzlich mal der Fall sein sollte).
Wenn man danach geht, dürfte alles nur freiwillig sein, weil es kaum ein Thema gibt, bei dem in einer wissenschaftlichen Disziplin absoluter Konsens besteht. Es gibt zumeist aber wissenschaftliche Lehrmeinungen, die forschungsbasiert entstanden sind und die von einem Großteil der Wissenschaftler in einem Fachgebiet geteilt werden.
Beim Thema mRNA würde ich jetzt aufgrund der kürze der Zeit nicht von einer "Lehrmeinung" sprechen, ich hab aber zumindest viele Beiträge gelesen, die diese Impfstoffe als am besten geeignet ausgewiesen haben. Oder die Kreuzung zwischen Astra und Biontec/Moderna.
Auf die Impfpflicht bezogen taugt das Argument mMn nicht. Es gibt ja auch noch zwei andere Technologien außer mRNA, sodass keiner gewzungen wäre genau diese Impfstoffe zu nehmen.
Nun, hierzulande sind das aber nur 2 sehr umstrittenen mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen, die in einigen Ländern gar nicht mehr verimpft werden.
Es mag ja sein, dass da für jeden, der das will, etwas dabei ist. Aber bei 1x „noch keine einheitliche Lehrmeinung“ und 1x „erhebliche Nebenwirkungen“, finde ich jeglichen Druck (und insbesondere direkten oder indirekten Zwang), sich impfen zu lassen, unangebracht.
Welche "erheblichen" Nebenwirkungen?
Wie kommt Dein Kumpel darauf, dass unsere Immunszellen das zulassen sollen, bzw. nicht reagieren?
Ich würde sagen, dann funktioniert der Impfstoff wie gewünscht.
Wir haben darüber mit Carsten Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der TU Dortmund, gesprochen. Am Telefon erklärt er: „Bei mRNA- und Vektorimpfungen wird der Bauplan für das Spike-Protein in die Zellen eingebracht. Der Impfstoff wird in den Muskel injiziert und überwiegend auch dort von den Muskelzellen aufgenommen.“ Dort werde das Spike-Protein in den Zellen produziert und sei dann auf der Oberfläche dieser Zellen gebunden, erklärt Watzl.
https://correctiv.org/faktencheck/20...toxisch-wirkt/
Zitat:
"Was wenn unsere Immunzellen diese menschlichen Zellen ebenfalls als "Feinde" detektieren?! "
Dann werden diese Zellen abgetötet.
Genauso wie andere Zellen, die ein Antigen präsentieren und keine Immunzellen sind.
Z.B. eine, die mit SARS-CoV2 infiziert ist.
https://www.youtube.com/watch?v=NHunyKjEf6c
https://www.youtube.com/watch?v=NB-aMsiScg4
Weil sie sichs leisten können, einen Impfstoff mit seltenen Nebenwirkungen durch einen Impfstoff mit sehr seltenen Nebenwirkungen zu substituieren? In anderen Ländern wird AZ en masse verimpft. Ich meine Stix hat das hier über Brasilien geschrieben.
Wollen wir jetzt hier wirklich nochmal Nebenwirkungen durchkauen? Wenn es die in "erheblichen" Maße bei einem Impfstoff gäbe, würde die Stiko oder die EU wohl die Zulassung kassieren.
Der einzige Hinderungsgrund für eine Impfpflicht - zumindest in bestimmten Berufsgruppen - ist in meinen Augen die bedingte Zulassung.
Haben wir irgendwann Impfstoffe mit Vollzulassung, wird die sicherlich in einigen Bereichen kommen.
Ja, das ist ja die Frage, wie kommt jemand der sich ja anscheinend gut damit auskennt, darauf?
Ich kann dich ja mal mit ihm verknüpfen, dann könnt ihr das ausdiskutieren :p
Ich teile ja seine Sorgen nicht, auch wenn ich die Vorgänge beim Immunisieren etc. nicht verstehe.
Aber es irritiert mich halt (wenn auch, wie gesagt, er der erste mit biologischem oder anderen einschlägigen Studienabschluss ist den ich kenne, der es so sieht).
Yep, hier wird Astra großflächig eingesetzt(bei mir in der Stadt leben ca eine 1/2 Million Menschen; 82% der Bevölkerung, die geimpft wird(ab 12Jahren)hat zumindestens ihre erste Dosis erhalten- gehe davon aus daß das zu 35-40% mit Astra geschehen ist).....und hier in Brasilien vom Institut FiaCruz in Rio de Janeiro produziert....bis jetzt hat ANVISA (die sind unter-anderem für Zulassungen verantwortlich) keinen Alarm wegen in breiter Masse auftretenden Nebenwirkungen geschlagen- um genau zu sein, hab ich von den auftretenden Nebenwirkungen immer nur aus Europa gehört....was natürlich nicht heisst, daß hier nicht davor gewarnt/informiert wird bzw welche gibt...
In Portugal sind 98% der über 12-jährigen geimpft! :ups:
https://www.nytimes.com/2021/10/01/w...E9-N1OyvSebImk
Hi,
Impfquote und Fallzahlen hängen, laut diesem Artikel aus dem "European Journal of Epidemiology ", nicht zusammen:
https://link.springer.com/article/10...54-021-00808-7Zitat:
Increases in COVID-19 are unrelated to levels of vaccination across 68 countries and 2947 counties in the United States
Gruß
Alef
im Artikel schreiben sie dann allerdings gleich recht weit oben:
"In fact, the trend line suggests a marginally positive association such that countries with higher percentage of population fully vaccinated have higher COVID-19 cases per 1 million people. "
also: je geimpfter, desto mehr Fälle.
und dann ein paar Zeilen weiter unten:
" The lack of a meaningful association between percentage population fully vaccinated and new COVID-19 cases is further exemplified, for instance, by comparison of Iceland and Portugal. Both countries have over 75% of their population fully vaccinated and have more COVID-19 cases per 1 million people than countries such as Vietnam and South Africa that have around 10% of their population fully vaccinated."
... und dann weiter unten gleich nochmals, in Bezug auf Regionen in den USA
"Of the top 5 counties that have the highest percentage of population fully vaccinated (99.9–84.3%), the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) identifies 4 of them as “High” Transmission counties. Chattahoochee (Georgia), McKinley (New Mexico), and Arecibo (Puerto Rico) counties have above 90% of their population fully vaccinated with all three being classified as “High” transmission. Conversely, of the 57 counties that have been classified as “low” transmission counties by the CDC, 26.3% (15) have percentage of population fully vaccinated below 20%."
die Zahlen zeigen also nicht einen "Mangel an Zusammenhang", sondern einen "Zusammenhang, der eigentlich nicht sein sollte"
Die Idee wäre ja, dass es mit der Impfung weniger Fälle gibt, und nicht mehr... darum macht man es ja.
Die Regeln werden von den Regierungen vorgegeben. Nicht vom Virus und nicht von der Impfquote.Zitat:
Natürlich wirkt sich die Impfquote auch auf das Verhalten der Bevölkerung (und teilweise auch auf die Regeln) und damit auf die Art und Weise der Kontakte aus und damit eben auch auf die Ansteckungswahrscheinlichkeit.
Na es hängt aber doch trotzdem vom Verhalten mit ab. Eine bspw. ungeimpfte Bevölkerung im Lockdown wird vermutlich weniger Fälle produzieren, als eine geimpfte Bevölkerung, die auf Konzerte geht.
Und die Impfung macht man in erster Linie, um schwere Verläufe zu verhindern, wie Kanken bereits irgendwo schrieb.
Nur muss man diesbezüglich eben immer alle Faktoren berücksichtigen und das hast Du in deinem Beitrag leider nicht. Daher meine Rückfrage. Die Hoffnung war, dass sich die Ausbreitung durch die Impfung auch deutlich verlangsamt, aber die Aussage "darum macht man es ist trotzdem" falsch (unvollständig). In erster Linie dienen Impfungen dazu Erkrankungen und vor allem schwere Verläufe zu verhindern. Wenn damit gleich noch die Ausbreitung verlangsamt oder gar gestoppt wird ist dies lediglich ein (erwünschter) positiver Nebeneffekt. Man impft aber keineswegs nur deshalb, vergleiche dazu Impfungen gegen Krankheiten die nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden. Nach der von Dir angeführten Logik würde man bei diesen nicht impfen (kein Einfluss auf die Ausbreitung).
Irgendwie schreibst du immer Sachen die am Thema völlig vorbei gehen auch wenn sie inhaltlich richtig sind. Echt anstrengend. Der Punkt ist, je weniger Einschränkungen (Regeln) bzgl. der Kontakte bestehen desto schneller kann sich der Virus natürlich auch ausbreiten.
Das ist ausdrücklich nicht meine Meinung, aber mal ein zynisches Gedankenspiel das ich anstoßen möchte, um einen Punkt zu einer möglichen Impfpflicht zu verdeutlichen:
Mal angenommen Geschlechtskrankheiten verursachen jedes Jahr mehr Todesopfer als Corona, warum nicht die Sexualität alle Bürger behördlich erfassen und die Anzahl der jeweiligen Sexualpartner per App dokumentieren? In Verbindung mit quatarlsmäßigen HIV-Tests, und so weiter natürlich. Rein logisch betrachtet könnte man so viele Menschen retten und praktisch wäre es auch, wenn man auf Facebook sehen könnte wer meinetwegen Herpes hat und wer nicht. Niemand wird hier so selbstsüchtig sein und das verweigern, oder?
Und was hat das mit Covid19 zu tun, wo wird dies dort gemacht?
Dort wo beruflich ein erhöhtes Risiko für die Übertragung von Geschlechtskrankheiten gibt, gibt es nebenbei schon verpflichtende Untersuchungen (Disclaimer: Nicht geprüft, nur Hörensagen).
Und wo ist der Bezug zur Impfpflicht?
Oder kurz gesagt, was soll dieses Gedankenspiel hier bringen?
Was ich damit andeuten möchte ist das Zwänge zwar utilitaristisch gesehen sinnvoll sein können, aber deswegen nicht automatisch moralisch sein müssen. Was Corona angeht gibt es hier(!) bisher quasi nur indirekte Zwänge, aber davon genug damit deren Zweckmäßigkeit mir den individuellen Freiheitsverlust nicht wert sind. Das gesagt, selbst wenn schon verpflichtende Untersuchungen für Geschlechtskrankheiten gibt, wir sind noch nicht so weit das Schwule sich öffentlich outen müssen und nur auf Grund ihrer Sexualität automatisch als HIV-Risikopatienten behandelt werden. Wobei, ich bin mir nicht sicher, glaube bei Blutspenden wird oder wurde tatsächlich mal diskriminiert? Kann falsch sein.
Finde ich auch in dem Sinne relevant im Bezug darauf ob ein Arbeitgeber den persönlichen Impfstatus abfragen dürfen sollte. Als Beispiel. Oder halt sexuelle Präferenzen.
Sorry, aber ich finden den Vergleich maßlos überzogen und daher nicht hilfreich.
https://www.antennemuenster.de/artik...r-1093670.html
so macht man das übrigens mit den Impfungen, dann sind auch keine Maßnahmen notwendig. Rechne ich mal durch komme ich auf insgesamt vlt 1,5 h Maske tragen pro Woche und 0 weitere Einschränkungen in meinem Leben. läuft
Und so macht man es nicht - ohne Worte:
https://www.gmx.net/magazine/news/co...offen-36234486
Stimmt, aber mMn muss man manchmal am Lautstärkeregler drehen, wenn subtile Klänge im Hintergrund untergehen. Mir geht es darum etwas wichtiges nachzuempfinden, gerade um ein gegenseitiges Verständis entwickeln zu können. Erstmal sollte man feststellen, dass es scheinbar noch Grenzen gibt die TROTZ irgendwelcher Zweckmäßigkeiten weiterhin gelten und wir noch schockierbar sind. Dann stellt sich die Frage wo man diese Grenzen genau zieht, wobei man wahrscheinlich feststellt, dass Menschen unterschiedliche Auffassungen haben und Freiwilligkeit die Natur einer Sache komplett ändern kann. Nimm es mal so: Ein gut aussehender, erfolgreicher junger Mann wirbt um eine allein stehende Frau und appelliert an deren Pragmatismus. Sie will trotzdem nicht, was in seinen Augen keinen nachvollziehbaren Sinn macht, aus diesen und jenen Gründen. Hier macht der freie Wille den Unterschied zwischen einem Flirt und Belästigung, oder Liebesakt und Vergewaltigung. Wenn eine Seite nicht will, und ich denke das ist hier deren gutes Recht, dann hat man das imho zu akzeptieren. Weiter denke ich, dass die Zwänge sogar kontraproduktiv sein können, weil sie eine Trotzreaktion auslösen.
Wie gesagt, das sind alles übersspitzte teilweise relativ abstrakte Gedankenspiele, aber ich möchte damit auf etwas hindeuten das untergehen zu scheint. Anhand des ersten Beispiels: Versetze dich doch mal gedanklich in einen gleichgeschlechtlich orientieren Menschen und wie dieser sich wohl fühlt, wenn er nun vor dem Betritt eines Ladens einen HIV-Test vorweisen müsste. Oder dessen Sexualität behördlich bzw. öffentlich abrufbar erfasst werden würde, samt damit einher gehender Diskriminierungen. Fühlt sich nicht gut an, oder? Die Equivalenz zu Impfverweigerern ist hier offensichtlich vorgeschoben und das Außmaß der Empfindung nicht vergleichbar, aber es geht ungefähr in diese Richtung. Eben subtiler als das, aber wie gesagt manchmal muss man am Lautstärkeregler drehen. Ich denke man muss ein bisschen nachfühlen, um Ängste und Sorgen tatsächlich zu verstehen, anstatt diejenigen einfach nur als Idioten abzutun und dann irgendwas zu verordnen (selbst wenn es Idioten sind). So ließe es sich auch leichter kommunizieren. Was Kampfsport angeht herrscht hier doch auch gemeinhin die Meinung, dass die reinen Kopfgeburten nichts taugen und man manche Sachen hautnah erleben muss.
Ich persönlich habe absolut nicht dagegen wenn sich Menschen impfen lassen, aber ich finde es nicht richtig sie dazu zu zwingen (auch wenn Impfzwänge in Deutschland Geschichte haben). Egal ob direkt oder indirekt. Soll nicht heißen, dass du das getan hättest Thomas, ich meine das allgemein. Aber der generelle Ton in der Öffentlichkeit scheint in diese Richtung zu gehen.
Anderes Thema: Habe irgendwo die Behauptung gehört, dass eine falsche Verabreichung der Dosen für einen Teil der Impfschäden verantwortlich sein könnte, oder dass es (in Amerika) wohl keine klare Richtlinien geben würde. Derjenige meinte gute Schule wäre es bei einer muskularen Verabreichung leicht an der Spritze zu ziehen, um sicherzustellen dass da kein Blutgefäß getroffen wurde. Wenn man Blut zieht sollte man die Spritze samt Impfung wegschmeißen und sich eine neue Stelle suchen. Wird die Impfung trotzem verabreicht riskiert man wohl Blutgerinsel. Macht das Sinn?
Fairer Weise gilt das hautnahe Erleben im Sinne einer emotionalen Nachvollziehbarkeit sicherlich für beide Seiten. Jemand der einen Angehörigen an Corona verloren hat, oder den Schaden beruflich jeden Tag sieht, wird die Thematik auch anders empfinden. Genauso wie Menschen, die ihre Kinder nach einer Impfung verloren haben bzw. massive Impfschäden erleiden mussten. Auch wenn die selten sind. Trotzdem, ich könnte so jemanden auch nicht ins Gesicht sagen, tja, passiert halt. Ich würde mir allgemein ein bisschen mehr Mitgefühl wünschen. Wir scheinen als Gesellschaft zu verrohen, was ich auch an mir selbst sehe. In den sozialen Medien wünschen sich die Menschen teilweise schon gegenseitig den Tod, oder jubeln wenn ein Mitglied der anderen Seite Brustkrebs bekommt oder sowas, wie bei einer Politikerfrau gerade in den USA.