ja, in der tat ... besser wie mir lieb ist ... :D
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auch da ... also wenn einer zieht das man den anderen dann mit schulterstoß usw angreift ist es kein nachgeben ... erst muss man dagegen gehen ... daran erst erkennt man zugrichtung und kraft ... und dann kann man, wenn der gegner wie ein irrer zieht, sich sogar noch mehr ranziehen ... und diese ganze energie, indem man, eben, dagegengeht, nutzen und eben schulterstoß oder was auch immer machen ... gibt ja mehrere sektionen die das behandeln ...
ohne dagegen gehen ... kann ich weder richtung noch kraft noch sonstwas bestimmen denn erst am WIDERSTAND erhalte ich die nötigen informationen ...
das bringt mich nochmal zum krk der sich bis heute widerporstig gegen diese simple wahrheit verwehrt und weiterhin widerstandslosigkeit predigt ... er weiß die wahrheit und predigt trotzdem diesen unsinn mit widerstandslosigkeit ...
@mario:
du hast AUSDRÜCKLICH gesagt:
siehe beitrag #18.Zitat:
gerade im ringen geht man dagegen und gibt nicht nach ...
du hast dich also AUSDRÜCKLICH auf ringen bezogen!
ich hab darauf erwidert:
darauf du:Zitat:
eine aussage, die so pauschal völliger unsinn ist.Zitat:
gerade im ringen geht man dagegen und gibt nicht nach ...
und ich hab dir dann ganz ausführlich dargelegt, dass du keine ahnung davon hast, was beim ringen / judo und beim grappling allgemein an bewegungsmustern stattfindet.Zitat:
also du bist doch judo mann ... wenn ich an dir rumruckel gehst du doch immer dagegen oder lässt du dich von mir durch die gegend schmeissen ? gibst du meinem willen nach ?
und nun kommst du an und quakst:
was denn nun?Zitat:
wir reden hier im wing chun unterforum über wing chun und da faseln sie vom nachgeben was unsinn ist ... die schüler sind bemüht immer passiv zu reagieren irgendwo nachzugeben als reaktion und ein opfer ohnegleichen ... am besten sieht man es spätestens an der holzpuppe ... wo sollte man da wem nachgeben ? eben ...
aber auch im judo oder überall in vielen kampfkünsten wird mit so einem unsinn geworben ... man spricht vom nachgeben und kraft ausnutzen usw. dieser ganzer unsinn ...
redest du über *ing*ung? oder doch über grappling?
bleib doch bei dem, was du aus eigenem erleben kennst und quatsche nicht über dinge, von denen du nichts verstehst.
du hast keine ahnung vom ringen!
also rede auch nicht drüber!
wenn du im "wing chun unterforum" nur über dein ulkiges dingdung reden würdest, hätte ich nichts gesagt.Zitat:
und bitte lass mal dieses "du hast keine Ahnung von Judo oder Ringen" Sprüchen ... du bist doch hier im wc Unterforum und ich sag das auch nicht zu dir betr. wing chun ... oder ? also bitte ...
ABER du redest über judo / ringen, und du erzählst blödsinn über judo / ringen, und dabei zeigst du deutlich, dass du keine ahnung von judo / ringen oder überhaupt von grappling hast.
mir ist gleichgültig, was du in und mit deinem ding dung machst oder was du darüber erzählst, aber rede nicht über judo / ringen, weil du davon nun wirklich keinen schimmer hast.
du machst dich lächerlich (also noch lächerlicher als bisher, und nein, ich dachte nicht, dass das überhaupt noch möglich wäre).
ich hoffe, das war deutlich genug.
Du sagst es ist didaktischer Unsinn, nach meiner Erfahrung funktioniert es sehr, sehr gut um Anfängern erstmals dazu zu bringen nicht imer mit Kraft gegen Kraft zu arbeiten keine gute Idee ist. Wenn ich denen sage Du musst immer dagegen gehen, werden sie erst recht weiter mit aller Kraft gegen die Kraft des Gegners drücken/ziehen (ja ich weiß, dass meinst Du nicht).
Viele Grüße von Thomas, der leider immer noch zu oft wirklich dagegen geht.
also ich sehe es anders und im mma hab ich viel "gerungen" oder "geworfen" usw. ich kenne mich da durchaus aus ... du wirst wohl noch einiges von mir zu hören bekommen ... gewöhn dich dran ...
und es kommt ja von dir nix sachliches, sondern nur "du hast keine ahnung" ... hahaha ...
hey, hauptsache du hast die ahnung ... ist doch auch schön ... erfreu dich dran ...
@mario:
den eindruck hab ich nicht.Zitat:
also ich sehe es anders und im mma hab ich viel "gerungen" oder "geworfen" usw. ich kenne mich da durchaus aus ...
ich halte dich in bezug auf ringen / judo / grappling für hochgradig inkompetent.Zitat:
du wirst wohl noch einiges von mir zu hören bekommen ... gewöhn dich dran ...
folglich ist es völlig egal, was ich "von dir noch zu hören bekomme".
es ist irrelevant, was du zum thema judo / ringen / grappling sagst.
wie andere diskussionen mit dir gezeigt haben, leidest du an selektiver wahrnehmung.Zitat:
und es kommt ja von dir nix sachliches, sondern nur "du hast keine ahnung"
eine sachdebatte ist daher mit dir völlig ausgeschlossen.
meine kompetenz im judo / ringen ist bekannt, und aus dieser heraus argumentiere ich.
und ja: du hast vom ringen und vom judo, vom grappling überhaupt mal so gar keine ahnung. deine entsprechenden beiträge bestätigen das eindrucksvoll.
ja, ich hab ahnung vom judo und vom ringen.Zitat:
hey, hauptsache du hast die ahnung ... ist doch auch schön ... erfreu dich dran ...
und ja, das ist schön.
ich höre aus deinen worten nichts als "mimimi".
so, und nun schwadroniere von mir aus weiter vom "dagegengehen".
ich finde dich, deine art zu diskutieren und deine inkompetenz inzwischen ziemlich langweilig.
anfangs konnte ich wenigstens noch über dich lachen, aber nun ist es eher zum gähnen.
in diesem sinne: weitermachen!
wenn du was sachliches sagen könntest würdest du es machen ... kannst du aber nicht ... daher diese sinnlosen beleidigungen ... völligst unnötig ...
schiebst stress ohne grund ... verstehe ich nicht ...
ist dein bier ... und jetzt wieder ab auf die ignorier liste ... tschööööö
nachtrag:
also ich verstehe dein benehmen gerade wieder nicht und deine beleidigungen ... es gibt doch keinen grund ... ich kann mich erinnern wie du mal eine zeit lang alle herausgefordert hast und mich auch und richtig genötigt hast bis ich schliesslich zustimmen musste ... dann haste hier angerufen und ich hatte eine ganz andere sympathische person am hörer und dann haben wir das sein lassen ... kannst dich noch erinnern ... also ich kenne zwei rambats ... einen irren sag ich mal, der richtig immer den molli macht und stress schiebt, angst und schrecken verbreiten will und einen ganz vernünftigen netten menschen ... bitte kann ich mit dem anderen netten menschen reden ... der rambat der hier wieder den molli schiebt magst du doch selbst net rambat ... denk mal nach ... bist du das ? willst wieder vorbeikommen ? was ist los rambat ?
@mario:
alle, die den damaligen thread verfolgt haben (auf den du dich beziehst) wissen, dass es dann doch etwas anders abgelaufen ist als du hier behauptest.
du hattest MICH herausgefordert, nicht umgekehrt.
was den rest angeht: um dir zu erläutern, warum es beim ringen / judo / grappling eine schlechte idee ist, prinzipiell "dagegenzugehen" müsste ich dir die grundlegenden bewegungsmuster bspw. des judo erläutern.
so viel zeit hab ich nicht.
davon abgesehen bin ich sicher, dass du jede sachliche erklärung ignorierst oder wegzudiskutieren versuchst.
mein fehler hier war, überhaupt auf dein geschreibsel einzugehen.
ich kann's nun mal nicht ausstehen, wenn jemand unsinn übers ringen / judo / grappling schreibt, vor allem dann, wenn derjenige erkennbar keine ahnung von judo / ringen / grappling hat.
ich hätte aber wissen müssen, dass es völlig sinnlos ist, dir klarmachen zu wollen, dass du einem denkfehler erliegst.
ich bin raus.
für sinnlose diskussionen mit dir ist mir meine zeit wirklich zu schade.
nein, der böse Rambat hat damals alle herausgefordert ... und ich wollte das nicht und der bad Rambat hast dann mit zig anderen die auf den Zug aufgesprungen sind richtig noch mehr auf die kacke gehauen, so dass man gezwungen war da mitzumachen, wenn man das Gesicht und seine Ehre nicht verlieren wollte ...
Das ist ein Diskussions und Austauschforum ... es ist doch erste Sahne wenn du sagst ich sehe das anders ... was ist daran schlimm ? nix !
Ich lerne deine Ansicht kennen und du meine ... auch wenn man anderer Meinung ist, muss man doch nicht dem anderen jegliches Wissen absprechen und beleidigen usw. In meinen Augen bist du das auch gar nicht ... ich sehe dich als einen netten und sympathischen Menschen ... jedenfalls damals am Telefon ... für mich bist du auf alle Fälle Dr. Jeckyll und Mr. Hyde ... hahaha ...
liebe Grüße
Mario
https://www.fr.de/frankfurt/frankfur...-13555800.html
Zitat:
"„Das System im Wing Chun ist so aufgebaut, dass man die Kraft des anderen umleitet und sie ihm so nimmt“, berichtet Mehle."
weich, innen, kraft umleiten, kraft nehmen ... sensible frauen und der weihnachtsmann ...Zitat:
Der 48-Jährige mit den kurz geschorenen Haaren hebt hervor, dass Frauen „viel sensibler“ seien und deshalb besonders geeignet für die Kampfkunst, die sie auch zur Selbstverteidigung einsetzen könnten. 40 Prozent seiner Kursteilnehmer seien weiblich, so Mehle. Wing Chun gelte als „weiche, innere Kampfkunst“
mit innen glaube ich wird mittlerweile das nicht zeigen können, bzw. nicht können gemeint, das nicht wahrnehmbare im gegensatz zu das aussen, also tatsächliches wahrnehmbares können beschrieben ... was soll innen bedeuten ? ist bspw. muay thai aussen ?
grüße
https://www.youtube.com/watch?v=TY4bsCpsHuI
da sagt er auch, "da geh ich dagegen" ... tja ... 1:09 ...
Nein, er sagt, "ich drück hier so'n bisschen raus ... bisschen dagegen".
Somit ist das etwas, was man als "Spannung" oder Kontakt halten" bezeichnen kann, um auf eine Druckänderung reagieren zu können, aber kein prinzipielles "dagegen gehen".
Eigentlich muss immer eine nach außen gerichtete Spannung aufgebaut werden, die wirkt aber immer in alle Richtungen, und daher weder "damit" noch "dagegen", sonst wäre man doch leichte Beute, wenn jemand den Wiederstand raus nimmst und du bist immer noch am "dagegen gehen" wirst du ganz leicht geworfen.
Ich hätte mal allgemein gedacht in der Kampfkunst. Bzw. vielleicht doch eher/nur relevant in alten Kampfkünsten und denen, die mit Waffen hantieren.
Ein Grund ist das Gleichgewicht. Wenn du mit dem hinteren Bein nach vorn drückst bzw. mit dem vorderen nach hinten, verlierst du das Gleichgewicht (und bist obendrein aus dem normalen Stand heraus langsam). Unmittelbar einleuchtend, wenn in dem weiter vorn genannten Beispiel des Ziehens eines Seiles das Seil reißt oder beim Schieben des Autos das plötzlich wegrollt (bzw. der Partner plötzlich loslässt).
Daneben ist´s ein Riesenunterschied bei der Manipulation des Partners im direkten Kontakt.
Grüße
du hast das dagegen prinzip nicht verstanden, denn wenn du den grund des dagegengehens raus nimmst, also im grunde zug oder druck, geht man nicht mehr dagegen ! gegen was sollte man da DA-GEGEN gehen ? Bei Zug zieht man und bei Druck drückt man, man geht immer da-gegen ...
wo nix ist, geht man nicht DA-gegen ! Gegen Etwas ! Widerstand ! Man leistet Widerstand gegen ETWAS ! wo nix ist kann man auch kein WIDER-Stand leisten !
nein, da ist kein unterschied ... logik und physik bleiben immer logik und physik ...Zitat:
Daneben ist´s ein Riesenunterschied bei der Manipulation des Partners im direkten Kontakt.
Okay... Kann man das iwo mal bestaunen?
Z.B. hier siehst du es die ganze Zeit (bei beiden).
https://www.youtube.com/watch?v=XL9-BwZmBp8
Und so könnte man es testen bei 0:33 (ich bin mir sicher, er kann es auch, wenn man sich mit maximaler Kraft dagegenstemmt).
https://www.youtube.com/watch?v=9cvdNgbu97k
Hier geht es um die Schrittarbeit im WT. Die in den Videos gezeigte Schrittarbeit mit dem extremen Überkreuzen gibt es im *ing*un nicht. Ich habe so eine Schrittarbeit in überhaupt keiner waffenlosen KK gesehen. Im Karate, Thaiboxen gilt sie als extrem gefährlicher Fehler.
In allen mir bekannten KKs befindet sich der Schwerpunkt im wesentlichen zwischen vorderem und hinteren Fuß. Und da gibt es kein ziehendes Bein, sondern nur ein schiebendes. Kann man sehr einfach auf einer Eisfläche testen ;)
Extreme Beispiele sind Tauziehen und Auto anschieben. Da lehnt man sich extrem weit vor bzw. zurück, so dass sich der Körperschwerpunkt deutlich außerhalb der Standfläche befindet. Da fällt man dann um, wenn das Tau reißt oder das Auto plötzlich einen Satz nach vorne macht. So große Kräfte werden aber in der KK nicht übertragen.
Kapiere ich auch nicht, das ist ja wie normales Gehen, wo der Schwerpunkt immer über ein Bein auf das andere verschoben wird, im Gegensatz zu der in KKs üblichen Gewichtsverteilung zwischen den Beinen ist es ja auch viel anfälliger für Gleichgewichtsverlust...^^
Okay, danke für die Antwort. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll, ich sehe hier eine sehr ritualisierte Form der Übung und keine freie Anwendung. Es kann sich also um eine Form des Trainings handeln die gewisse Attribute Schulen soll, das mag jemand beurteilen der sich besser damit auskennt.
Als allgemein gültige Grundregel für den bewaffneten Kampf würde ich das allerdings nicht erheben, auch das Argument mit dem Gleichgewicht würde ich so nicht unterstützen. Ich glaube eher, dass wenn die Protagonisten sich schneller nach hinten bewegen müssten so eher das Gleichgewicht verlieren. Weiterhin machen sie bei jeder Bewegung im Raum einen Schritt. Einen Schritt mache ich jedoch nur dann wenn ich eine sehr weite Distanz überwinden muss. Auf kurzer schneller Distanz ist eine art Shuffle immer noch am schnellsten, und hier kannst du gar nicht mit dem hinteren Bein ziehen.
In allen (bewaffneten und unbewaffneten) Kampfkünsten die ich so kenne ist das art der Bewegung eigentlich ziemlich identisch und da drückt man mit dem hinteren oder dem vorderen:
Kali: https://www.youtube.com/watch?v=tOEkFFhCz-4
HEMA: https://www.youtube.com/watch?v=A1tTDcakB0w
Fechten: https://www.youtube.com/watch?v=980A4Q1__Iw
Kendo: https://www.youtube.com/watch?v=tr-y97j3ePQ
...
Ich hatte mich allgemein auf die Aussage bezogen, dass die Füße sich abdrücken würden.
Ich betreibe selber auch Karate, dort gilt es nicht als Fehler. Es gibt auch eine eigene Bezeichnung für den Überkreuzschritt.
Im Stand ist das Gewicht schon grundlegend mittig zwischen den Füßen. Beim Gehen ist´s eben (wie ich es kenne) grundlegend so, dass ein Fuß unbelastet weggesetzt und sich dann dahin gezogen wird. Deswegen ist auch die normale Standbreite nicht länger als ca. Schulterbreite.
Ich vermute auf der Eisfläche das Gegenteil, wäre aber wie du sagst auszutesten.
Wie oben gesagt, ist auch der Unterschied zwischen Stehen und Gehen.
Das ist wirklich eminent wichtig, in der freien Anwendung muss es gleich recht so sein.
Dass man eher sein Gleichgewicht verliert ist definitiv nicht so. Wie ein Lehrer so schön sagt: "Man kann sich mit den Füßen/Beinen nicht ins Ungleichgewicht ziehen". Drücken aber schon. Das merkt man gerade mit Waffe eigentlich auch sehr schön.
Kann offensichtlich sein, dass es nicht in allen Kampfkünsten so ist wie von mir behauptet.
Dein Kali-Video ist interessant. Er bringt ja sein Gewicht häufig komplett auf das hintere Bein und wäre dadurch kurzzeitig „eingefroren“. Trotzdem kriegt er´s mit einem Wechsel-/Seitwärtsschritt wieder aufgelöst. Was er m.E. aber kaum hinkriegt, ist eine schnelle Bewegung wieder nach vorn. Bspw. bei 1:18-1:20.
Bei 0:28 und 0:35 sieht man sehr schön, wie langsam man aus dem normalen Stand ist, wenn man sich hinten abdrückt statt vorn ohne Gewichtsverlagerung den Fuß zu setzen und sich auf das Bein zu ziehen. Freilich kommt man dann auch nicht so weit. Ist eben Arbeit gegen die Schwerkraft vs. Arbeiten mit der Schwerkraft.
Beim Kendoka sieht man an den Erklärungen m.M.n., wie sich das Kendo vom Kenjutsu entfernt hat.
HEMA und Sportfechten sind m.E. nicht einzurechnen.
Grüße
Schau dir mal an wie die Jungs trainieren und wie sie sich bewegen:
https://www.youtube.com/watch?v=ww2BN_JrPL8
https://www.youtube.com/watch?v=NKyHcfAVIH8
Da ist nichts langsam und sei mir nicht böse, aber diese Form das Trainings halte ich für wesentlich zielführender wie die ritualisierte Form in den Koryu. Ich habe auch noch niemanden in der freien Anwendung sich so bewegen sehen wie in den von dir verlinkten Videos. Also ich wüsste im Zweifelsfall auf wen ich mein Geld setzen würde.
Mag sein dass sich Kendo vom Kenjutsu entfernt hat. Aber gerade auch beim arbeiten mit Klinge ist der hintere Fuß sehr wichtig um den Schnitt oder den Stoß zu intensivieren. Zumindest wurde mir das so beigebracht, wenn ich mir ansehe wie gute Leute Tameshigiri durchführen und wie der hintere Fuß genutzt wird um das Körpergewicht in den Schlag zu bringen https://www.youtube.com/watch?v=ihWuLMlmKo8
okay...
Sei es drum es ist einfach eine andere Form der Bewegung, danke für die Antworten!
Die Bezeichnung lautet Sashi-Ashi. :) Daneben gibt es noch die Gleitschritte Suri-Ashi.
Den Gleitschritt Yori-Ashi sieht man beim Karate und Taekwondo oft, da hüpft man auf beiden Füßen gleichzeitig vor und zurück. Der Gleitschritt Okuri-Ashi ist das, was man beim Boxen als Passgang bezeichnet. Vorderen Fuß vor und den hinteren nachziehen.
Alle anderen Schritte - insbesondere die Überkreuzschritte - sieht man eigentlich nur bei Katas. Schritte, bei denen die Füße dicht zusammen kommen, machen extrem anfällig für Fußfeger/Beinfeger/Würfe. Gleichzeitig ist man unbeweglich, sobald die Füße zusammen oder gar Überkreuz stehen.
Deshalb gilt es im unbewaffneten Kampf generell als Fehler oder zumindest sehr ungünstig. Im Waffenkampf sieht das anders aus, weil man sich in einer anderen Distanz bewegt.
Warum sollte ich mich mit dem vorderen Bein nach vorne ziehen? Ich weiß nicht mal genau, welche einzelnen Muskeln diese Bewegung bewirken. Aber einfach mal vor einen Kabelzug stellen und testen, wie viel Gewicht man dabei an sich heranziehen kann. Und dann überlegen, wie viel besser der riesige Oberschenkelmuskel diesen Job macht ;) Das ist wohl auch der Grund, warum Startblöcke in der Leichtathletik so gebaut sind, dass man sich mit beiden Füßen nach vorne abstoßen kann. Und nicht so, dass man sich mit dem vorderen Fuß nach vorne zieht.Zitat:
dass ein Fuß unbelastet weggesetzt und sich dann dahin gezogen wird.
Ich habe es schon ausprobiert ;) Alternativ geht auch ein nasser Hallenbadboden oder einfach Socken auf Kacheln.Zitat:
Ich vermute auf der Eisfläche das Gegenteil, wäre aber wie du sagst auszutesten.
Wie gesagt, beim Waffenkampf mag das alles anders sein. Ich habe aber auch beim Escrima hauptsächlich normale Schritte gesehen. Punktschrittarbeit (PointStep) war immer nur Trockenübung, im Sparring haben alle instinktiv klassische Schritte benutzt, bei denen das hintere Bein schiebt.
M.W. ist im Kenjutsu der Kampf in Sekunden(bruchteilen) entschieden. In dem Video sieht man das sehr gut.
https://www.youtube.com/watch?v=SKh5ac4Fk80
Das sind m.E. andere Arbeitsweisen in Folge auch der unterschiedlichen Waffen. Mit einem Katana wird man bspw. schwerlich durch die Gegend springen. Sofern das gezeigte Kali in deinen Videos auf alten, praktischen Erfahrungen beruht, wird aber die Kampfweise sicherlich optimal auf die dortigen Verhältnisse angepasst sein.
Der Mann gleich am Anfang zieht doch permanent mit dem Fuß?! Bei 0:07, zu Beginn seines schnellen Laufes sieht man das bspw., beim Laufen auch. Ebenso bei seinem Schnitt bei 0:34. Überhaupt sind die Leute bis 3:39 ausgebildet und nach flüchtigem Durchschauen arbeiten die alle mit Ziehen des Fußes (nebenbei kann ich mich keineswegs auf deren Stufe stellen).
Danach sieht´s so oft aus, als könnten sich mal Unbedarfte am Schnitttest versuchen.
Der Übende bei 3:59 bspw. allerdings ist für mich topp, der senkt seinen Körper ganz deutlich mit Ziehen des vorderen Fußes. Der hintere Fuß ist im Grunde egal, er setzt ihn weg wegen des Drops. Und im Gegensatz zu vielen anderen vor oder nach ihm hält er seine Struktur.
Grüße
Und was macht der? er drückt sich mit dem hinteren Fuß nach vorne...
Natürlich kann man sich nicht so schnell bewegen, doubletten sind auch eher unwahrscheinlich, die Schrittarbeit bleibt aber Waffenübergreifend nahe identisch. Wir haben das schon mit Barhockern geübt
Es mag eine tradierte Form des Laufens sein, in einer Kata um gewisse Muskeln auszubilden oder aufgrund des Schuhwerks, in der Realen Anwendung sehe ich das nicht. Der hintere Fuß ist absolut essentiell, schau dir doch mal an wie oft der in die Matte gepresst wird, vor allem bei den Aufwärtsschwingern. Mir wurde das z.B. so beigebracht, dass man bei einem diagonalen Schnitt von oben nach unten die Kraft auf aus dem hinteren Bein holt, das vordere gleitet ohne Gewicht und beim Senken des Schnittes geht der Körper mit nach unten in einer Spiralbewegung. Ich finde das sehr effizient und man sieht diese Art der Anwendung in vielen Bereichen der KK.
Wie dem auch sei, war eine interessante diskussion!
Aus Sicht des Bagua haben beide Standpunkte Recht und aus Sicht der Physiologie des Gangablaufes auch ;)
Nein, ein Schritt hat immer verschiedene Phasen. Abdrücken und „ziehen“ wechseln sich ab und dann hat man ja auch zwei Beine.
Es ist halt immer die Frage welche Phase man warum und in welchem Bein betont. Man kann alles mögliche machen, man muss nur wissen wofür man es dann nutzen will, da der Schritt eine sehr große Auswirkung auf das Gleichgewichtssystem des Körpers hat und damit will (und muss) man arbeiten.
In der nahen Distanz sicher, sofern man da ohne Aktion die Füße kreuzt. Genau das ist aber auch einer der Nachteile, wenn man sich nicht zum Fuß hinzieht, sondern sofort seinen Schwerpunkt in die Richtung verschiebt (wie beim normalen Laufen). Einem Fußfeger kann man nicht mehr oder nur noch unqualifiziert ausweichen.
Mir geht´s genau anders. Bei Übungen, die ich übe und bei denen man in Kontakt mit dem Partner ist (und die entfernt PushHands ähneln), scheitert es sehr häufig, wenn man "vergisst", mit dem vorderen Fuß zu ziehen und stattdessen mit dem hinteren drückt.
Die hintere Oberschenkelmuskulatur. Die Muskeln, die du nutzt, wenn du die Ferse an den Hintern bewegst.
Vielleicht ist es so, dass diese Muskeln schwächer sind als die vordere Oberschenkelmuskulatur. Dafür arbeitest du eben mit der Schwerkraft und musst nicht deine Masse hochwuchten und hast immer dein Gleichgewicht. Der hier kann das Ausnutzen der Schwerkraft par excellence (wodurch auch schon indirekt ein Ziehen des Fußes erreicht wird):
https://www.youtube.com/watch?v=SRRrKPZTDvc
Auf einem Seminar hat der knapp 80jährige Lehrgangsleiter die Annäherung an einen Gegner gezeigt. Er war außerhalb meiner (Fuß)Reichweite, mit einem Mal stand er vor mir. Ich weiß bis heute nicht, wie er das gemacht hat. Mein plausibelstes Szenario ist, dass er mich irgendwie abgelenkt und dabei seinen Fuß nach vorn gesetzt hat, ohne seinen Körper zu bewegen und dann sich zu dem Fuß gezogen hat. Will auch sagen, es ist ein großer Unterschied ob man Sparring macht und sich sowieso die ganze Zeit bewegt oder aus dem Nichts mit einer Aktion die Sache beenden will.
Startblöcke sind vielleicht ein etwas unpassender Vergleich, da ja keiner in dieser Körperhaltung arbeitet.
Stimmt, sehe ich auch so. Müsste ryoma mal sagen, ob das in seiner Schule so gelehrt wird.
Interessante Info, wie auch allgemein die Diskussion, stimmt! Wie kann man sich denn das Vorstellen, dass die Kraft aus dem hinteren Fuß geholt wird?
OK. M.E. ging´s nur darum, ob man seine Centerline mit Bewegen des Körpers sofort mit bewegt oder erstmal am Ort lässt und sie dann hinzieht.
Grüße
Vorab: Endlich mal eine sehr interessante Diskussion ;)
Ich habe es gestern Abend ganz pragmatisch einfach getestet: Glatter Steinboden, an einem Fuß Socke (kaum Grip), am anderen Turnschuh (maiximaler Grip).
Bei kleinen und langsamen Schritten merkt man keinen Unterschied. Sobald die Schritte schneller und vor allem länger werden, werden die Unterschiede deutlich: Wenn ich am hinteren Fuß die Socke habe, komme ich kaum noch von der Stelle, rutsche permanent mit dem hinteren Fuß weg. Habe ich am hinteren Fuß den Turnschuh, kann ich mich locker und sicher bewegen.
Das gilt für alle Stände (Zenkutsu-Dachi, Kokutsu-Dachi, Thai-Box-Stand, WT-Stand.
[QUOTE]Die hintere Oberschenkelmuskulatur. Die Muskeln, die du nutzt, wenn du die Ferse an den Hintern bewegst.[QUOTE]
Da müsste man glatt einen Sportmediziner fragen. Das Heranziehen mit dem vorderen Bein entspricht in etwa einer Beinschere nach vorn. Denn die Beine sind ja nur leicht gebeugt, ich ziehe nicht nach unten, sondern nach vorne. Das müssten also die Adduktoren sein?
Für mich stellt sich der Bewegungsablauf recht einfach dar: Das hintere Bein schiebt den Körper nach vorne, Bauch- und Rückenmuskulatur halten den Körper in der Senkrechten. Das vordere Bein fängt den Körper mehr oder weniger nur ab, damit er aufrecht bleibt. Das kann man als Heranziehen des Körpers empfinden. Meines Erachtens zieht man das hintere Bein einfach nur nach, den Rest erledigt der Schwung des Körpers, den er durch das hintere Bein erhalten hat.