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Richtig lesen was ich geschrieben habe, dann müsste man sich die Frage gar nicht stellen was Katamaus für eine schwachsinnige Diskussionsgrundlage aufgriff.
Das war was ich schrieb, und jetzt sollte eine Beweisführung folgen. Ob da was richtig oder falsch lief wurde gar nicht besprochen.. Da frage ich mich was der Einwand soll? Wurde etwa wieder geflunkert oder wanderte der Fehler wieder mit?Zitat:
Fakt ist dass er erschossen wurde weil sich die Beamten wohl bedroht gefühlt haben.
sag das Katamaus, der hat damit angefangen
Es ging nicht darum, ob der Schütze richtig oder falsch gehandelt hat, sondern darum, ob geschossen wurde, weil sich die Beamten, von denen der Schütze einer ist, bedroht gefühlt haben.
Ist das fragwürdig und wird noch ermittelt?
… ist ein Widersprich in sich.Zitat:
Fakt ist dass er erschossen wurde weil sich die Beamten wohl bedroht gefühlt haben.
Sinnlos. Ignore.
Hä?
Die Frage ist doch nicht, ob die Beamten sich bedroht fühlten. Das ist doch unstrittig, zumindest für den Sicherer. Sonst hätte der ja nicht geschossen.
Die Frage ist doch, ob eine reale Bedrohung gegeben war, oder das nur seitens des sichernden Beamtens falsch eingeschätzt wurde?
Die basiert auf den verlinkten Artikeln. Worauf sonst?
Die Spiegel schrieb bspw.:
Gegenfrage;Zitat:
...Dass der Jugendliche traumatisiert war, war dort laut dem Einrichtungsleiter Friedhelm Evermann bekannt.
In einem Übergabebericht aus Rheinland-Pfalz vom 22. Juni 2022, den der SPIEGEL einsehen konnte, heißt es unter anderem: »Der Jugendliche sollte dringend therapeutisch angebunden werden. Er selbst gibt an, ebenfalls therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen zu wollen. Aufgrund des Alters und der starken Traumatisierung empfehlen wir eine Unterbringung in einer therapeutischen Wohngruppe.«
Am Samstagabend vor den tödlichen Schüssen war D. von der Einrichtung als vermisst gemeldet worden. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem psychiatrischen Krankenhaus war der Jugendliche am Sonntag zurück in die Einrichtung gebracht worden...
Ist es für dich denn Zeichen einer gesunden Psyche, wenn jemand Suizid begehen will?
Wenn Du den Beitrag von mir, den Du zitiertest, genauer betrachtest, findest Du ein Zitat von Fireflea, das seine Antwort auf meine Frage war, ob das noch fragwürdig sei, findest.
Wenn Du dann die Zitatlinks weiter rückwärts klickst, stößt Du auf die
Aussage Katamaus, er könne erkennen, dass es sich bei der Aussage, "dass [der Jugendliche] erschossen wurde weil sich die Beamten wohl bedroht gefühlt haben" nicht um einen Fakt handele, sondern man das Ermittlungsergebnis abwarten müsse, auch wenn er auf Nachfrage keine alternativen Gründe für die Schussabgabe angeben konnte.
Z.B. auf Deiner insbesondere in diesem Thread sehr ausführlich demonstrierten Phantasie, wenn es darum geht, eine Situation dahin auszulegen, dass staatliche Stellen bzw. Beamte möglichst gut wegkommen.
Danke. Er war also traumatisiert.
Weiter vorne schriebst Du von einer "wie auch immer gearteten Psychose".
Benutztest Du diesen Begriff als (veraltetes) Synonym für "psychische Erkrankung" oder meinst Du die aktuelle Bedeutung?
Kommt auf die Gründe an... und natürlich, wie man gesunde Psyche definiert.
Wollte man sinnvoll darüber diskutieren, müsste man erst mal "gesunde Psyche" definieren, aber allein dieser Vorschlag würde mir im KKB wahrscheinlich als "Erbsenzählerei" oder dergleichen ausgelegt.
Im Rahmen Deiner Forderung, hier im Vorfeld tätig zu werden, müsste man auch überlegen, in wie weit man so etwas überhaupt vorhersehen kann.
Ok, mein Fehler. Ich sehe die Beiträge von Katamaus nicht.
Wo kommen denn in dem Kontext staatliche Stellen gut weg, wenn ich schreibe, dass Flüchtlinge mit psychischen Erkrankungen nicht ordentlich betreut werden? Macht es einen Unterschied, ob stattdessen jemand mit einem schweren Trauma nicht behandelt wird?
Er war nicht nur "traumatisiert", sondern stark traumatisiert laut des Spiegelartikels den ich zitiert hatte. Es scheint sich also um gravierende Beeinträchtigungen seines Lebens gehandelt zu haben. Ansonsten hätte man ihn wohl nicht in eine therapeutische Wohngruppe stecken wollen und kurzzeitig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Ansonsten: "Psychose" im Sinne von psychische Erkankung.
Am Kern meiner Aussage geht das aber vorbei.
Was macht es deiner Meinung nach in diesem Kontext für einen Unterschied, ob eine psychische Erkankung, eine Psychose oder ein schweres Trauma nicht behandelt werden? Ich meine aus allem können suizidale Gedanken erwachsen.
Ob man darüber diskutieren muss, hängt davon ab, ob es überhaupt eine Definition von "Psyche" gibt, die eine gesunde Psyche bei gleichzeitiger Suizidabsicht bescheinigen kann. Gibt es die, oder ist das nur 'ne Nebelkerze?
Laut WHO 2019:
https://psych.ch/grund-und-spezialve...che-gesundheitZitat:
Psychische Gesundheit ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.
Glaubst du, dass jemand diese Kriterien erfüllen und sich gleichzeitig mit Selbstmordabsichten tragen kann?
Achso. Sozialarbeiter, Psychologen und Psychiater können sowas nur unzuverlässig vorhersehen, Polizeibeamte sollen aber ad hoc vor Ort verlässlich entscheiden, ob so jemand nur eine Bedrohung für sich selbst oder auch für die umstehenden Mitmenschen ist?
Wenn ich in der Hinsicht Prävention betreiben wollen würde, wüsste ich, wo ich sinnvoll ansätzen müsste.
Wie kommst du darauf, dass das nicht stattfand, sondern sofort „massiv eskaliert“ wurde?!?
Ich hab da anderes gelesen.
Nö. In den Artikeln stand z.B., dass er auf Englisch, Spanisch und Französisch angesprochen wurde, das Messerfallen zu lassen.
Stand jetzt:
Das die unrechtmäßig angefertigten Aufnahmen unverzüglich zu löschen sind, ergibt sich meine ich aus der DSGVO. Da können sich dann auch staatliche Stellen nicht so einfach drüber hinwegsetzen.Zitat:
(5) Die Aufzeichnung personenbezogener Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, ist unzulässig. Der Aufzeichnungsvorgang ist unverzüglich zu unterbrechen, sofern sich während der Aufzeichnung tatsächliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, erfasst werden. Aufzeichnungen über solche Äußerungen und Handlungen sind unverzüglich zu löschen.
Damit die ganze Sache aber Sinn macht sollten alle erlaubten Aufnahmen wenigstens ein paar Wochen gespeichert werden, da es ja sein kann, dass sich jemand erst ein paar Tage oder Wochen später über eine bestimmte Maßnahme oder das Verhalten eines Polizisten beschwert. Wenn jetzt zum Beispiel die Polizei einen Ausländer an einem Kriminalitäts-Hotspot oder in einer Waffenverbotszone kontrolliert und nichts findet, landet das nicht in den Akten. Es gäbe also von Seiten der Polizei keinen Grund die Aufnahmen aufzubewahren. Jetzt fühlte der Ausländer sich aber diskriminiert und erfährt erst später, dass er sich darüber beschweren kann, traut sich erst nicht, hält es für sinnlos oder warum auch immer er sich erst ein, zwei Wochen später beschweren sollte. Wurden die Aufnahmen jetzt aber direkt gelöscht, so sind wir am gleichen Punkt wie jetzt.
Woher hast du das denn? Meines Wissens war nur umstritten, in welcher Sprache die Ansprache erfolgte.
Das war hier von Anfang an der Status, nur versuchst dich immer daraus zu konstruieren. Beispiel: https://www.spiegel.de/panorama/tote...5-6710243255fd
Meine Erinnerung, welche vielleicht auch trügerisch sein könnte, ist auch, dass der Jugendliche, laut Presse, zumindest nicht auf französisch angesprochen wurde..
Naja, jetzt mal ohne Schaiss, "normale" Polizeitaktik ist doch, laut brüllend("MESSER WEG, POLIZEI") den Innenhof zu stürmen...
Nix mit Ansprache auf spanisch, englisch, suaheli..
Wer glaubt den sowas..?
Ansprache auf deutsch, oder englisch kann ich mir auch noch vorstellen, aber französisch, oder spanisch halte ich für eine reine Schutzbehauptung..
In Dortmund...! :biglaugh:
Ja, nee, ist klar...:)
Bewiesen ist das aber natürlich nicht..!
Die Argumentation wird immer ausgefeilter . jetzt gehts schon garnicht mehr darum , was eigentlich wirklich passiert ist . man argumentiert einfach . "was sollen die denn sonst gesagt haben " ^^
Da kann man doch gleich das ganze Geschehen passend und komplett abbilden. Also der Junge ist dann wirklich mit gezücktern Messer auf die Beamten los. Was soll er denn sonst gemacht haben ? ^^
Wenn es stimmt das der erstmal in der Ecke kauerte mit dem Messer auf seinen Bauch gerichtet , da könnte Pfeffern duraus eskalierend wirken . Tasern in solchen Situationen klang nach den letzten Links nicht grad als erste Empfehlung , könnte natürlich auch eskalierend wirken . Wenn der dann aufsteht , um sich das Spray aus dem Gesicht zu wischen , kann das natürlich ebenfalls eskalierend interpretiert werden, ist aber eben eine Folge der Pfefferaktion vorher , usw.
Wie war die Frage gleich nochmal ?
Es ging darum, dass jemand die Aufnahmen sichten müsste um zu entscheiden, was gelöscht werden muss und was gespeichert bleiben kann.
Überblick verloren, was? Kommt vor in deinem Alter, und wenn man nur alle paar Tage mal quer liest.
Die Frage war, was die zu dem Senegalesen gesagt haben sollen, außer, er solle das Messer weglegen? Und wie man eine Ansprache auf Deutsch und Spanisch als „direkt eskalieren“ deuten kann?
kein Verlust
Du lenkst damit von dem Fehlverhalten beteiligter Polizeibeamter ab und implizierst, dass es an dieser Stelle keinen Handlungsbedarf gäbe, wenn man weiter vorne ansetzen würde.
aha
Und auf welcher Skala wird das gemessen und wodurch war der überhaupt traumatsiert?
Er war doch in einer therapeutischen Wohngruppe?
Und die psychiatrische Klinik hatte ihn wieder entlassen.
Weißt Du, wie ausgelastet psychiatrische Kliniken sind?
okay, das ist etwas anderes, als ich verstehe, wenn jemand von "Psychose" spricht.
Die Wahrscheinlichkeit einer Fremdgefährdung.
Darum ging es doch bei der Thematisierung im Kern: Das Verhalten der Beamten zu rechtfertigen. Eine reine Suizidalität reicht da ja kaum aus.
Was sollte ich denn vernebeln wollen?
Wenn man geistige Gesundheit am Wohlbefinden festmacht, dann ist wohl jeder, der sich gerade nicht wohl fühlt, psychisch krank?
Der bekommt dann von einem Arzt seines Vertrauens Psychopharmaka verschrieben, bis er wieder ein produktives Mitglied der Gesellschaft wird?
https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo
ja, sonst gäbe es ja keine Suizide oder Amokläufe von Leuten, die von Sozialarbeitern, Psychologen und Psychiatern betreut wurden.
Strohmann.
Nicht der erste in diesem Thread, genauso dies hier nicht die erste Demonstration Deiner Lesekompetenz ist:
Da steht auch Folgendes:
Dass er zum Weglegen des Messers aufgefordert worden sei, »haben die Ermittlungen nicht ergeben«.
Da steht, dass er nicht aufgefordert wurde das Messer fallen zu lassen. Ordentlich Pfeffer draufkippen ohne vorher mal in einer sinnvollen Sprache gesprochen zu haben ist meine Interpretation von direkt eskaliert ohne Anführungszeichen.
Stell dir vor es kommen ein paar Polizisten zu dir, sprechen dich auf Suaheli an und dann gehts los mit Pfeffer und Taser ... Da würd ich vermutlich auch aus der Not heraus die Flucht nach vorne antreten.