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Ich weis was du meinst.
JKD ist für mich sehr anpassungfähig es gibt sehr viele Konzepte mit dem ich entgegen halten kann. Ich könnte hier ein Buch schreiben darüber. Ein guter Boxer hat auch Schwachstellen (z.b. er kickt nicht, er kann kein Boden oder Standup) sowie für ein Roundhouse Kick es gibt so viele JKD Lösungen für diese Probleme.
So....
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Hi
Wenn ich so Sache lese wie die Zeiten ändern sich und die Kampfkünste ändern sich, die Leute ändern sich...ist doch hirnverbrannt, wir alle haben 2 Arme, 2 Beine ,1 Kopf, Augen usw ;)....solange sich DAS nicht ändert sind die Grundsätze des Waffenlosen Kampfes gleich.
Mode ändert sich, Autos, Esskultur, Landesgrenzen, TV Shows, Filme usw....was sich in den letzten 40 Jahren seit Bruce's Tod geändert hat ist die Trainingsmethodik !
Pro Fighter sind heute fitter als 1965 fitter als 1980, belastbarer, stärker körperlich.....haben aber immer noch 2 Arme, 2 Beine, 1 Kopf...also bitte.
LG BLADE
Abgesehen davon, dass ich Tangkapan und Blade absolut zustimme, finde ich immer noch, dass es für Lees EInfluss auf die KK, inbesondere im Westen, total nebensächlich ist, wieviele Streetfights er hatte und ob diese dokumentiert wurden oder nicht.
Passenderweise wurde er ja kürzlich auf Nr. 14 in der "top 50 athletes of all time" der Sports Illustrated gewählt.
The Official Bruce Lee site | Bruce Lee Clothing | Enter The Dragon Movie | Jeet Kune Do | Bruce Lee Blog | Bruce Lee News
Also auch außerhalb der KK Foren scheint man seinen EInfluss als ziemlich hoch zusehen, auch ohne belegte Streetfights und/oder Turniere.
Du verstehst es anscheinend wirklich nix. Auch wenn sie anders kämpfen und sich das Verständnis und traningsweisen geändert haben. Der Mensch physisch in den Extremitäten bleibt gleich. Kann doch wirklich fast jeder verstehen.
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Und das ein Mensch durch andere Technik zu höherer Leistung fähig ist, ist auch klar?
Und er hatte es gut drauf, eben in diesem in Frage stellen immer meisterlich aufzutreten.
Wenn man so liest, wie er mit Schülern geredet hat, hat er sie auch immer neu... "gefordert".
War Ihnen stets auch philosophisch ne Nasenlänge voraus.
Andere benutzen dazu halt ne Kata ... und wie sie "eigentlich" zu machen/ zu verstehen ist.
Ist ja auch nicht verwunderlich, wenn ein Geltungssüchtiger junger Mann, der Leinwandpräsenz daheim hatte, in die Staaten kommt und plötzlich erstmal nur noch ein Schlitzauge ist.
Und was das KK lernen betrifft : Er musste auch weniger vergessen als andere, weil er in vielen KKs nur ein Dilettant war.
Hat ebenfalls Geltungssucht und Dilettantismus en gros :
Das Gürteltier
@Kannix:
Ich denke nicht, etwas falsch verstanden zu haben.
Meine Aussagen, denen Du - zu Recht - Substanz absprichst. Das war auch nur meine Stellungnahme zu dem Thema, ich kann in der Tat nicht viel zur Wahrheitsfindung beitragen.
Wenn wir schon von Substandz sprechen: die eigentliche Substanz meines Beitrages war die der Darlegung der Probleme bei solchen "Forschungen". Jeder Geschichtsforscher/Historiker wird mir da beipflichten. Vielleicht haben wir ja jemand Kompetenten unter uns. Ich habe mich mal aus großem interesse jahrelang für so etwas interessiert.
DARAUF hast Du interessanterweise nichts zu schreiben gehabt. Entweder weißt Du mehr als ich oder Du willst es nicht wissen? Wenn mir jemand erzählt, er kenn jemanden, der Bruse Lee selber direkt begegnet ist... nun: ICH würde da sofort nachhaken. Du nicht. Bemerkenswert.
Naja, so vehement, wie hier teilweise seitens Fans und Schülerschülern auch nur auf die Unverschämtheit des Stellens der FRAGE reagiert wird...Zitat:
Wenn mir jemand erzählt, er kenn jemanden, der Bruse Lee selber direkt begegnet ist... nun: ICH würde da sofort nachhaken. Du nicht. Bemerkenswert.
nun: Wenn ich was über, sagen wir, die Unstimmigkeiten zwischen dem Leben Jesu, wie es in der Bibel geschildert wird, und dem, wie es historisch war, wissen will, würde ich NICHT als erstes einen glühenden Verfechter der wortwörtlichen Auslegung der Bibel fragen. Du schon. Bemerkenswert. :p
Ich versteh nicht was Du sagen willst. Wen sollte ich warum zu welchem Umstand befragen?
Ich denke es führt zu nix. Wie Du schon gesagt hast liegen wir vom Verständnis her weit auseinander.
Nocheinmal, warum sollten sich die Kampfkünste nicht verbessern können?
Ich behaupte dass es sehr wohl so ist und Bruce Lee hat vielleicht seinen Teil dazu beigetragen.
Manche wollen es einfach nicht verstehen :o
Hi
Also ich versuche es mal so zu erklären. Amerika und Europa in den 1960ern waren was Realistisch anwendbare Asiatische Kampfkünste anbelangt noch in den Kinderschuhen. Judo, Karate waren zwar verbreitet aber Wettkämpfe waren semi oder non contact.
In Europa gab es keine Vollkontakt Wettkämpfe und ebenso wenig in den USA (erst um 1968rum) So kommen wir zu dem WAS Bruce wollte. Er wollte Crosstraining und Realistisch anwendbares Kämpfen (in den 60ern gab es das in Thailand=Muay Thai, Brasilien=Vale Tudo) aber davon wussten die Europäer und Amis fast nichts ergo Bruce auch nicht.
Die Trainingsmethodik die Bruce an den Tag legte war "Neu" für die AMIS aus den 60ern nicht aber für MT-ler in Thailand oder Vale Tudo Fighter aus Brasilien. Ich rede hier immer noch von Asiatischen Kampfkünsten, Bruce hat gesehen wie westliche Kampfkünste betrieben (viele traditionalistische Kampfkünstler haben Boxen, Ringen belächelt) und trainiert werden, eben das hat Bruce in die Asiatischen KK/KS einführen wollen (hat er ja auch in sein Training eingeführt, Sparring Handschuhe usw) und eben da ist er anfänglich auf Wiederstand gestossen.
Das war das was Bruce wollte. Und ja für die Zeit war ein Training wie es eben in THAILAND, BRASILIEN gemacht wurde neu....wären diese Leute in den 60ern nach USA oder Europa gekommen hätten sie alles abgeräumt nicht weil sie was neues gemacht haben sondern weil sie hart trainiert haben und das schon immer so gemacht wurde (zumindest in Thailand). Ich zähle jetzt bewusst nicht Laos, Kambodscha auf die auch MT unter anderem Namen gemacht haben.
Also, 2 Arme, 2 Beine usw gilt seit Millionen von Jahren, nur die Art des Trainings macht es aus. Und ja Bruce war was spezielles für die USA der 1960er Jahre.
Norris war 7 Weltmeister im rumhopsen, er ist gleich alt wie Bruce und war als eben dieser "Weltmeister" nicht halb so Fit wie Bruce. Und ich wiederhole mich nochmals, Bruce hat nichts neues erfunden (Das hat er auch selber immer wieder betont) sondern nur das gemacht was wahre Fighter seit Jahrhunderten schon immer gemacht haben.
Bruce war ebenso Openmindet, bei seinen Dreharbeiten in Thailand war er auch im Lumpini und hat sich MT Fights und Trainings angeschaut und auch die Härte des Trainings und die Intensität sehr bewundert. Wiederhole das alles was er in Thailand gesehen hat GAB ES um 1967 in den USA NOCH nicht ;)
LG BLADE
P.S deswegen sehe ich Bruce als einen genialen und sehr einflussreichen Menschen in der Welt der Kampfkünste, weil eben Europa und Amerika die Welt mit Filmen, Radio usw beeinflussen und nicht Thailand oder Brasilien, schon recht nicht in den 60ern und 70ern....man müsste auch Helio Gracie grossen Respekt zollen aber er hatte das Pech/Glück in Brasilien zu Leben wo die Medien und der Film nicht die Restliche Welt beeinflussen konnten.
Leider ist es immer noch so das die Leute ja sogar heute noch immer nach USA oder Europa schielen, und das in vielen Bereichen.
Klasse Ausführung.
Ich füge für den Uneinsichtigen noch hinzu das Joe Lewis den damals in den USA als ersten bekannten full contact fight gegen Greg baines bestritt und durch tko gewann. Auch dies ist Bruce Lee zu verdanken. Jedenfalls zu einem nicht unerheblichen Teil.
@Guerteltier
Man sollte sich auch ein wenig mit dem kulturellen Hintergrund beschäftigen bevor man wegen geltungssucht urteilt.
In China ist dies ein ehrvolles Ziel und klappern gehört zum Handwerk. Ähnlich umgekehrt in Deutschland wo Neid und Missgunst hoch vertreten ist.
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Und warum darf man jetzt nicht so wie der TE nach Bruce Lee's Fähigkeiten als Kämpfer fragen? Oder einen Vergleich zwischen dem was Bruce damals gemacht hat und dem was heute gemacht wird ziehen?
Ich kenn mich echt nicht in der KK-Welt aus und möchte BLADE für seine interessante Ausführung danken. Aber insgesamt sieht der Thread ein wenig wie die Jehova-Szene aus Life of Brian aus.
Versteh ich nicht. Wenn Bruce Lee in erster Linie Vollkontakt promoten wollte, wären doch ein paar öffentliche Kämpfe von ihm gegen xy (Gegner hätten sich schon gefunden) das ideale Zugpferd gewesen?
Beispiel Brasilien: Da wäre doch die ganze Vale Tudo/BJJ-Szene nie so ins Rollen gekommen, wenn nicht Leute wie die Gracies, angefangen mit Helio, persönlich ordentlich (und erfolgreich) bei den Turnierkämpfen mitgekämpft hätten.
Stell dir vor du (Deutscher in den 60 er Jahren und bist in Israeal, nur mal angenommen) gehst mit ein scharfen Katana zum Vollkontakt und tötes bzw. verletzt deinen Gegner schwer? Und sagst zu denen ich wollte nur mal promoten. Was könnte passieren? Was wäre Bruce Lee im Amiland passiert?
Das ist aber nicht der Ausgangspunkt meiner Aussage. Ich bezog mich hierauf:und hierauf:Zitat:
in Thailand war er auch im Lumpini und hat sich MT Fights und Trainings angeschaut und auch die Härte des Trainings und die Intensität sehr bewundert.
Also, um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Angenommen, ich bin ein Schauspieler/KKler mit wachsender Bekanntheit. Ich find Vollkontakt-Stockfights, wie ich sie, sagen wir, bei den Suri in Äthiopien gesehen habe, richtig cool. Ideale Trainingsmethode, vielleicht a bissl hart. Aber das will ich promoten!Zitat:
Ich füge für den Uneinsichtigen noch hinzu das Joe Lewis den damals in den USA als ersten bekannten full contact fight gegen Greg baines bestritt und durch tko gewann. Auch dies ist Bruce Lee zu verdanken. Jedenfalls zu einem nicht unerheblichen Teil.
Hol ich mir zu diesem Zweck a) Herrn Lewis und Herrn Baines, die, back in good old Israel, publikumswirksam einen (leicht entschärften) Suri-Stockkampf hinlegen, oder b) kämpf ich selber vor der, sagen wir, israelischen Öffentlichkeit mit, um jedem zu zeigen, wie cool ich die Suri-Kämpfe finde, und nutze somit meine Bekanntheit, um sowas wie ne Suri-Kampf-Kultur in der, sagen wir, israelischen KK-Landschaft zu etablieren?
Ich würde, wenns mir wirklich ernst ist, b) machen. Und zwar so oft und so öffentlich wie möglich. Auch für mich selbst und meine Entwicklung. So habens die Gracies gemacht, so habens die ersten Dog Brothers gemacht. Sonst hätte die nämlich kein Mensch ernst genommen in ihrem Ansinnen, neue Formen von Vollkontakt zu etablieren.
Möchtest du das Stickfighting ohne Schutzausrüstung vormachen, weil wie ich weis sind dort in Äthiopien auch schon welche daran gestorben. Sowie im MT waren Todesopfer zu beklagen weil MT in Thailand hart war und noch ist.
Nun stell dir vor Jeet Kune Do ist Straßenkampf (keine Regeln) das heißt ich mache ohne Schutzausrüstung in der Öffentlichkeit ein Kampf um was zu promoten, was passiert? Entweder kann der Tod eintreten oder mein Gegner wird schwer verletzt. Wäre er damit positv rübergekommen?
Man sollte sich schon in die 60 er jahre versetzen und nicht in die heutig Zeit. Weißt du was ich jetzt meine?
Es ging ihm doch nach obigem Post darum, Vollkontakt zu promoten und nicht Mord?
Wieviele Leute sterben denn so beim Vale Tudo? Wieviele beim von Bruce Lee geschätzten Muay Thai?
Und was genau haben ihm Herr Lewis und Herr Baines zu verdanken (die ja, wenn ich recht informiert bin, bei ihrem Kampf nicht gestorben sind)?
Mir geht es nicht um Mord. Du kannst kein Fingerstich oder Unterleibstritt im Vollkontakt zeigen und sagen juhu ich werbe mal. Schaut mal her ich kann was und der andere leidet. Und dann noch in den 60 er Jahren wo ja Chinesen, Koreaner u.s.w. so hoch im Amiland angesehen waren. Ich sage nur Vietnamkrieg.
Darum sage ich ja, versetze dich mal in die 60 er Jahre.
Leistung hat nichts damit zu tun. Ein Schlag kann schneller, direkter, härter werden usw. usw.
Aber es bleibt immer nur ein Schlag. Der Mensch ist der gleiche, physisch gesehen. Egal ob die Muskulatur stärker ist oder nicht. Es sind dieselben Muskeln die diesen Schlag ausführen.
Da geb ich Dir in mancher Hinsicht recht.
Lässt man aber mal das Groupiehafte weg und sieht nur die Fakten, wundert es mich sehr wie verbohrt hier einige argumentieren. Da drängt sich mir der Gedanke auf, warum diese Menschen soviel Energie aufbringen einen sog. Mythos zu entkräften. Und es sind dabei Menschen deren Aussagen genauso viel bewegen wie meine pers. Meinung.. Nämlich NIX....:D
Nicht so einfach, wenn man die 60er als Beispiel nimmt, und dazu Orte wie Israel oder die USA. Ich nenne da nur Beispiele wie Rassenprobleme, (es waren ja nicht nur Schwarze die Probleme hatten). Religionsunterschiede, Glaubenskriege, Sechstagekriege usw. in Israel.
Anscheinend werden hier immer wieder die damaligen Umstände im Gegensatz zu heutigen Umständen ignoriert.
Das es Lee um Kohle ging ist hinlänglich bekannt. Zuerst aus dem eigenen Statement in welchem er seine Zukunftsprognose notierte und zum anderen da dies eines der ehrenhaften Ziele in der Chinesischen Kultur sind. Reich ist dort hoch angesehen, respektiert usw.
Nie vergessen was die zeitlichen und kulturellen Hintergründe waren.
Wenn wir heute einen Bas Rutten oder sonstige MMA Größen zurück in 1970 beamen könnten und dieser sich Lee im Octagon vornehmen würde, wäre die Sache ziemlich klar... WÜrden die beiden auf der Straße aufeinander treffen, würde es nicht ganz so klar ausgehen.
Würde aber Lee noch weitergelebt haben, hätte sich mit Sicherheit im Bereich der KK einiges mehr und schneller geändert.
Aber egal wie wir es drehen. Menschen haben nicht mehr als 2 Arme u Beine und mit denen ist die Vielfalt begrenzt. Egal wie Fit egal wie schlapp.
Naja, in genau diese Zeit fallen ja auch die großen (Vollkontakt-)Boxkämpfe zwischen noch heute so berühmten schwarzen Boxern wie Ali, Frazier, Foreman.Zitat:
Nicht so einfach, wenn man die 60er als Beispiel nimmt, und dazu Orte wie Israel oder die USA. Ich nenne da nur Beispiele wie Rassenprobleme, (es waren ja nicht nur Schwarze die Probleme hatten). Religionsunterschiede, Glaubenskriege, Sechstagekriege usw. in Israel.
Anscheinend werden hier immer wieder die damaligen Umstände im Gegensatz zu heutigen Umständen ignoriert.
Versteht mich nicht falsch, ich will ja hier keinen "Mythos zerstören". Geht mir auch gar nicht darum, wie "gut" (in was auch immer) Bruce Lee nun war oder heute wäre. Bloß: Als Pionier des Vollkontaktkämpfens im Westen ist er m.E.n. eine nicht gar so geeignete Besetzung. Vielleicht als Bindeglied zwischen asiatischem und westlichem Kampfsport, ja.
Die von dir benannten Kämpfe haben nichts mit dem zu tun was Lee machte. Das eine ist sport und das andere eben nicht
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Und das ist keine Leistung?
Und man kann einen Schlag nicht durch Technik verbessern? Man kann nicht durch verbesserte Technik höhere Effektivität erreichen?Zitat:
Ein Schlag kann schneller, direkter, härter werden usw. usw.
Aber es bleibt immer nur ein Schlag. Der Mensch ist der gleiche, physisch gesehen. Egal ob die Muskulatur stärker ist oder nicht. Es sind dieselben Muskeln die diesen Schlag ausführen.
Ich weiß nicht was es da zu erklären gibt.
Danke für die Antwort, die Aussage reicht von dir.
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Ich würde empfehlen mal über die Physiologie des Menschen nachzulesen.
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Kannst du mal ein gutes Buch empfehlen
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