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Als hauptberuflicher ITler schliesse ich definitiv aus, dass "wir" als Bewusstsein beschränkt sind auf ein neuronales Netzwerk das per elektrischer Signalverarbeitung alles Sein bedingt. Das wäre zwar theoretisch denkbar, aber dann würde jede einzelne Zelle sprich jedes Neuron autonom arbeiten. Wenn man zwei Transistoren zusammenschaltet arbeiten die immer noch einzeln, und bilden kein "Superbewusstsein" aus 2 Zellen. Und das gilt dann auch für 2 Billionen. Die könnten zwar sowas wie ein Fuzzy-Logic-Netz bilden, aber das wäre dann verteilt, würde ein Ergebnis erzielen anhand einer Bewertung, und es gäbe keine Stelle die das Ganze wahrnimmt. So wie wir uns wahrnehmen. Wie das funktioniert weiss ich aber auch nicht, schliesslich reicht es ein paar Löcher in den Kopf zu schiessen und das Leben ist raus.
Alter Schwede
manche Threads sind dergestalt in ihrem Inneren (Gesamtheit aller Beiträge inklusive der vorangestellten Fragestellung) gegenläufig, dass sie ihrer Natur nach keinerlei Sinnhaftigkeit entfalten können und gerade aufgrund der steten Rückführung an den Begriff des Inneren zu einer kontinuierlichen Aufreibung der Ausgangsfrage führen, ohne diese in annähernd schlüssiger Weise beantworten zu können.
Dieser Thread ist das beste Beispiel dafür, was innere Kraft nicht ist. Es fehlt eine Verbundenheit, die in unmittelbarer Weise eine Lösung des Problems gestattet, ohne auf Gegenläufigkeiten im Inneren rückgeworfen sein zu müssen.
Ansonsten (natürlich nur meine Erfahrung):
Arbeit mit Vorstellungskraft = netter Übungsansatz; wichtig ist Bewegungsgefühl als Verbindung zwischen Kopf und Körper.
Ausrichtung von Körperstruktur = nette Modellierung angestrebter Effekte, keinesfalls Grundlage für innere Kraft, denn diese wirkt auch, wenn man verkrüppelt dasteht, was dem Anspruch der KK gerecht wird, dass auch das Schwache das Starke zu überwinden vermag.
innere Kraft = Effekt (unmittelbare Wirkentfaltung, ohne Bezug auf vorhergehende Bedingungen, Arbeit mittels Bewegungsgefühlen, die nicht anzutrainieren sind, sondern wahrgenommen werden müssen zum Zweck der Verständniserweiterung; Verständnis bedingt eine entsprechende Veränderung des Körpers (Körper / Geist hängen zusammen))
Eine innere Kraft wirkt immer nur durch einen hindurch und wird nicht in einem selbst erzeugt. Die selbstproduzierte Kraft ist Verschleiß, da es zu Widerständen, Reibungen etc. im Körper kommt und eine Kraftübertragung nicht ungebremst möglich ist.
Gartenschlauch: außen
Wasser: innen
Wasser wird nicht im Schlauch hergestellt.
Mensch = Schlauch
Wasser = innere Kraft
Wo kommt sie her? Ist immer da. Loslassen, zulassen, ablassen.
Bei einer Verwirbelung des Qi im Bauch (zum Beispiel, um konkreter zu werden, bei rebellierendem Magen-Qi, das nicht wunschgemäss nach unten geleitet wird, wie es eigentlich sollte, sondern nach oben, wie es eigentlich nicht sollte) empfiehlt es sich, sehr zeitnah eine Toilette aufzusuchen. Sonst gibt's eine riesige Sauerei.
Jediismus?
Mal ernsthaft, wäre deine Vorstellung möglich, dann gäbe es Armeen mit entsprechend ausgebildeten Menschen.
Keine KK / KS würde noch anders arbeiten. Diese Fähigkeiten wären ja in jedem Menschen schon angelegt und müssten nur kultiviert werden.
Da es keine körperliche Voraussetzung gibt, macht dann Meditation unbesiegbar.
Das soll die letzten 150.000 Jahre (Pi *Daumen - kognitive Revolution) keiner mitbekommen haben?
Na egal.
Liebe Grüße
DatOlli
Nein, nix mit Jedi.
Physikalisch sicher erklärbar, auch biochemisch etc. aber auch mit dem Qi-Konzept.
Und es gibt einige, die es auch entsprechend anwenden, zwar ein kleiner Kreis, aber immerhin - nur nützen mir persönlich diese Beschreibungsmodelle nichts, denn letztlich geht es um körperbezogene Erfahrbarkeit. Dann sind alle Theorien "hinfällig", weil wer es verstanden hat, braucht es nicht mehr begrifflich, und wer es nicht verstanden hat, dem nützen alle Beschreibungen und Erklärungen nichts. Es geht nur über das Erfahren, also das unmittelbare Wahrnehmen.
In den letzten 150.000 Jahren gab es aus meiner Sicht genug, die das mitbekommen haben, wovon auch die sogenannten Taiji-Legenden berichten. Das Bizarre ist nur, dass man dies eben in den Bereich der Legenden geschoben hat, statt sich die MÜhe zu machen, nach dem wahren Kern zu suchen. Letzlich ist es der Verzicht auf eigene Kraft, damit etwas anderes durch einen hindurch wirken kann, was halt immer da ist.
Ein bisschen wie im Push hands, wenn man die Kraft des Partners gegen ihn selbst richtet. So gibt es auch eine Kraft, die im Raum immer vorhanden ist und entsprechend durch den Körper gelenkt werden kann. Da diese Kraft nicht erzeugt werden muss, braucht es keine stabilen Sammelpunkte, folglich keine starre Körper-Boden-Verbindung, die dazu führen würde, dass man sich im Raum preisgeben würde. Alles fließt und wenn man selber wie fließendes Wasser ist, wird es dem anderen sehr schwer gemacht, in fließendes Wasser zu greifen.
Ein Beispiel, was nur annäherungsweise dienlich ist, ist z. B. dass man sich auf die Zehenspitzen stellt und sich dann auf die Fußsohlen / Hacken fallen lässt. Diesen Abprall vom Boden (Rebound) kann man dann durch den Körper durchleiten. Je durchlässiger man ist, desto weniger körperinnerer Widerstand ist vorhanden und desto ungebremster kann diese Kraft übertragen werden. Das Ganze dann aber ohne diesen aktiven Aufprall, sondern nur durch einen "inneren Fall".
"Menschheitswissen".
All diese Gesichtspunkte – verändern die etwas an meiner grundsätzlichen Aussage? Ich denke nicht.Zitat:
Das ist nur die halbe Wahrheit. ...
„Die Philosophie“ gibt es ja auch nicht. Das Stichwort heißt Materialismus, und zwar dialektischer.Zitat:
Das ist eine seltsame Definition von "materiell".
Ich dachte eher, in der Philosophie unterscheidet man zwischen Materie auf der einen Seite und Geist auf der anderen Seite.
Das nicht, aber viele Denken, es sei keine Materie.Zitat:
Wer hat denn je gedacht, Energie wäre nicht "real existent"?
das Informieren; Unterrichtung über eine bestimmte Sache; Kurzwort: InfoZitat:
Dann hat Information auch Masse?
1. [auf Anfrage erteilte] über alles Wissenswerte in Kenntnis setzende, offizielle, detaillierte Mitteilung über jemanden, etwas
2. Äußerung oder Hinweis, mit dem jemand von einer [wichtigen, politischen] Sache in Kenntnis gesetzt wird
2. (Kybernetik) Gehalt einer Nachricht, die aus Zeichen eines Codes zusammengesetzt ist
3. Auskunft; Kurzwort: Info
(Duden)
Information braucht ein Trägermedium. Wenn das nicht grade ein „masseloses Teilchen“ ist ….
Nein, „(elektrische) Felder“ spüre ich da nicht. Und ich brauche auch nicht die „Suche“ nach diesem Gefühl.Zitat:
Du machst entsprechende Übungen und Dir wird unspezifisch warm? Falls Du andere Phänomene noch nicht erlebt hast, dann brauchst Du natürlich keine Modelle um diese zu erklären, oder die Erfahrungen zu transportieren.
Das Bild, von dem wir grade sprachen, sollte einen Sachverhalt illustrieren. Es wird ihn wohl kaum hervorrufen.Zitat:
Ist das hier nicht die vorherrschende Meinung? Dass das Bilder sind, die als Transportmittel von Erfahrungen dienen oder um bestimmte Effekte hervorzurufen?
Heb ich mir für später auf, oder ein Fachmann schüttelt es aus dem Ärmel.Zitat:
Dann mal die Mediziner und jene mit erweiterten Kenntnissen vor...:)
Ich bestreite, dass man so zu wissenschaftlichen, also allgemeingültigen Resultaten kommt.Zitat:
Außerhalb der Fiktion könnte man von Spiritualität sprechen, eben der Zugang von der geistigen, subjektiven Seite der Welt her.
Ja, das ist schon klar. Ändert aber nichts an meiner Antwort.Zitat:
Wagner hat kein Problem.
Faust hat ein Problem.
Was ist denn deine Sicht? Was bedeutet denn "Suche nach anderen Bewußtseinsformen"? Meint das nicht "andere Bewußtseinsformen"? Wenn das nicht gemeint ist - warum schreibst du es dann? Mir ist nur eins bekannt, das zudem noch ausgesprochen gut erforscht ist - das ist das menschliche Bewußtsein.
Exakt, unsere Erkenntnisse darüber sind noch in den Kinderschuhen.
Also kann auch keiner , wirklich keiner , sagen, WAS schon "immer gewesen " ist und was nicht. Darum ging es
Man kann sich Gedanken machen über Möglichkeiten und Konsequenzen , die aus den Beobachtungen entstehen bzw. entstehen könnten ,aber niemand kann sich , im Moment , hinstellen und so tun als ob er wüsste , welcher Gedankengang nun richtig odr falsch ist.
Ich jedenfalls würde mich wundern , wenn die Phenomäne auf der Ebene wo alles entsteht , alles seine Basis hat, ( Quantenebene) , keinen Einfluss auf auf die Ebene der komplexen Strukturen ( makroskopische ) haben soll.
Als wenn da eine absolut strikte Trennung sein sollte. Würde mich stark wundern .
Abgesehen davon daß Quanteneffekte schon einige Zeit fast haushaltsmäßig genutzt werden, siehe Halbleitertechnologie.
Ebenso die Wellenfunktion von Licht, siehe Polarisierte Sonnenbrillen usw.
Ich bin jedenfalls gespannt , was da noch entdeckt wird und welche Konsequenzen dadurch entstehen, und für mich weiss ich , daß da noch lange nichts " schon immer so " gewesen ist. Da dieses " schon immer" ebenso unklar ist. Zum Glück........ Das macht es ja so spannend.
Respekt , das du so genau weisst was wirklich ist , geschieht und wirkt.
Bitte nicht spoilern
Ja stimmt schon, nix mit Jedi bei denen verbraucht sich die Energie.
Dein Konzept ist weder physikalisch noch biochemische erklärbar.
Was du beschreibst wird nicht durch den Körper erzeugt sondern durchfließt ihn, und verbraucht sich nicht.
So wie in den "alten Texten", wo die Energie zwischen Himmel und Erde fließt u.s.w..
Ich verstehe warum du das glauben willst, eventuell sogar musst. Säßen wir irgendwo bei einer Tasse Tee oder auch nem Bierchen, würde ich dir auch kein Kontra geben, einfach weil du mir sympathisch bist und dieser Glaube gut für dich ist.
Aber das ist ja nun mal die "Qi-Diskussion 2018".
Beispiel:
Wenn ich mich durch Yi bewege (Form, Luftpartner etc.), fühlt sich das an als würde mich ein "telekinetisches Kraftfeld" umschließen und mich bewegen. Biete ich dem (der Bewegung) Widerstand, wird das Gefühl des gezogen / bewegt werden so mächtig, dass ich nachgeben muss (oder die Übung abbreche).
Leider ist das aus meiner Sicht ein psychischer Effekt, der sich aus verschiedenen Quellen wie z.B. veränderte propriozeptiver Wahrnehmung in Verbindung mit einer veränderten Art der Körpersteuerung etc. entsteht. Also im Prinzip nix dolles. Auch wenn es sich irgendwie magisch anfühlt.
Soweit so normal.
Würde ich nun deinen Ansatz dazu nehmen, könnte ein Querschnittsgelähmt innerhalb eines halben Jahres (Training) wieder gehen.
Denn die bewegende Energie benötigt nicht den Körper und seine Steuerung, Muskeln Energiespeicher (u.a. ATP) u.s.w , sondern kommt von außen und bewegt (Wasserschlauch und Wasser Beispiel von dir).
Da fragt man sich natürlich auch, warum Marathonläufer ihren Körper so stark belasten, die müssten doch nur die (von außen kommende) innere Kraft nutzen, die verschleißt sich ja nicht anders als z.B. ATP. Die kämen dann ja nach 40 Km frisch wie der junge Morgen durch's Ziel.
Noch deutlicher mag ich es jetzt nicht mehr werden.
Liebe Grüße
DatOlli
So,
jetzt hab ich Sonnen-Qi getankt. :cool2:
Ausgangspunkt war, Materie und Bewusstsein .....und ob es EVENTUELL eine Verbindung zw. Beidem Gibt .......auch aufgrund der Beobachtungen auf Quantenebene , daß eben Information , in dem Fall Zustandsänderungen (z.b Spin) und die Verbundenheit von Teilchen fast schon ubiqitär ist UND daß die reine Beobachtung eben diese Zustände verändert . So daß auf der einen Seite Informationen sogar über weite strecken übertragen und gleichzeitig eine Veränderung der Realität ( Zustandsänderung) stattfindet.
Nun zu deiner Frage der dritte Versuch .
Wenn man also nach anderen Bewusstseinsformen , als dem menschlichen suchen möchte , um ev. zu sehen ob wir tatsächlich allein sind oder meinetwegen um zu entdecken , daß auch Bewusstsein vll. Garnicht sooo selten im Universum ist, DANN sollte man daß uns bekannte Konzept von Intellekt und Intelligenz ablegen und nicht erwarten es genau so wie uns bisher vertraut , wieder zu finden ( woanders) und man sollte das Phenomän "BEWUSSTSEIN" ebenfalls ANDERS betrachten , um fündig zu werden. ..... Warum ? Siehe oben. Und siehe die bisherige Diskussion.
Das war nun das Selbe zum dritten mal. Keine Ahnung wie ich dir noch genauer erläutern kann. Meine Sicht.
Und auch hier zur Sicherheit. NEIN ich sage nicht es gibt ein anderes Bewusstsein, sondern ich sage Bewusstsein ansich sollte anders betrachtet werden , als ausschliesslich menschlich. Dann könnten sich auch andere Spielarten vll. Entdecken lassen . Ausprägungen ein und desselben Phenomäns.
Meine Sicht dazu.
ich glaube, entsprechend ausgebildete Menschen werden in der Regel "Diplomaten" genannt, und in der Tat stecken Staaten eine Menge Geld und Mühe in deren Ausbildung, weil sie es auch lieber mögen, wenn es keine Toten und Verletzten gibt, statt viele Tote und Verletzte, bei Konflikten zwischen Staaten.
Dass etwas "angelegt ist und nur kultiviert werden muss" heisst ja noch längst nicht, dass dieses Kultivieren leicht ist, oder schnell geht.
Die Idee ist ja schon sehr lange vorhanden; so schreibt Sun Tzu, der so um 500 v. Chr. gelebt haben soll, dass es die überlegenste und beste Methode ist, wenn es gelingt, den Feind ohne Kampf zu unterwerfen. (aber die meisten können das halt nicht, weil es sehr anspruchsvoll ist). und der Sun Tsu hatte seine Ideen wohl auch nicht alle selbst aus dem Ärmel geschüttelt, sondern sie aus der Praxis und Überlieferung der Kriegskunst seiner Zeit gewonnen.