Alter Schwede

manche Threads sind dergestalt in ihrem Inneren (Gesamtheit aller Beiträge inklusive der vorangestellten Fragestellung) gegenläufig, dass sie ihrer Natur nach keinerlei Sinnhaftigkeit entfalten können und gerade aufgrund der steten Rückführung an den Begriff des Inneren zu einer kontinuierlichen Aufreibung der Ausgangsfrage führen, ohne diese in annähernd schlüssiger Weise beantworten zu können.

Dieser Thread ist das beste Beispiel dafür, was innere Kraft nicht ist. Es fehlt eine Verbundenheit, die in unmittelbarer Weise eine Lösung des Problems gestattet, ohne auf Gegenläufigkeiten im Inneren rückgeworfen sein zu müssen.

Ansonsten (natürlich nur meine Erfahrung):
Arbeit mit Vorstellungskraft = netter Übungsansatz; wichtig ist Bewegungsgefühl als Verbindung zwischen Kopf und Körper.
Ausrichtung von Körperstruktur = nette Modellierung angestrebter Effekte, keinesfalls Grundlage für innere Kraft, denn diese wirkt auch, wenn man verkrüppelt dasteht, was dem Anspruch der KK gerecht wird, dass auch das Schwache das Starke zu überwinden vermag.
innere Kraft = Effekt (unmittelbare Wirkentfaltung, ohne Bezug auf vorhergehende Bedingungen, Arbeit mittels Bewegungsgefühlen, die nicht anzutrainieren sind, sondern wahrgenommen werden müssen zum Zweck der Verständniserweiterung; Verständnis bedingt eine entsprechende Veränderung des Körpers (Körper / Geist hängen zusammen))

Eine innere Kraft wirkt immer nur durch einen hindurch und wird nicht in einem selbst erzeugt. Die selbstproduzierte Kraft ist Verschleiß, da es zu Widerständen, Reibungen etc. im Körper kommt und eine Kraftübertragung nicht ungebremst möglich ist.

Gartenschlauch: außen
Wasser: innen
Wasser wird nicht im Schlauch hergestellt.
Mensch = Schlauch
Wasser = innere Kraft

Wo kommt sie her? Ist immer da. Loslassen, zulassen, ablassen.