Nein, nix mit Jedi.
Physikalisch sicher erklärbar, auch biochemisch etc. aber auch mit dem Qi-Konzept.
Und es gibt einige, die es auch entsprechend anwenden, zwar ein kleiner Kreis, aber immerhin - nur nützen mir persönlich diese Beschreibungsmodelle nichts, denn letztlich geht es um körperbezogene Erfahrbarkeit. Dann sind alle Theorien "hinfällig", weil wer es verstanden hat, braucht es nicht mehr begrifflich, und wer es nicht verstanden hat, dem nützen alle Beschreibungen und Erklärungen nichts. Es geht nur über das Erfahren, also das unmittelbare Wahrnehmen.

In den letzten 150.000 Jahren gab es aus meiner Sicht genug, die das mitbekommen haben, wovon auch die sogenannten Taiji-Legenden berichten. Das Bizarre ist nur, dass man dies eben in den Bereich der Legenden geschoben hat, statt sich die MÜhe zu machen, nach dem wahren Kern zu suchen. Letzlich ist es der Verzicht auf eigene Kraft, damit etwas anderes durch einen hindurch wirken kann, was halt immer da ist.

Ein bisschen wie im Push hands, wenn man die Kraft des Partners gegen ihn selbst richtet. So gibt es auch eine Kraft, die im Raum immer vorhanden ist und entsprechend durch den Körper gelenkt werden kann. Da diese Kraft nicht erzeugt werden muss, braucht es keine stabilen Sammelpunkte, folglich keine starre Körper-Boden-Verbindung, die dazu führen würde, dass man sich im Raum preisgeben würde. Alles fließt und wenn man selber wie fließendes Wasser ist, wird es dem anderen sehr schwer gemacht, in fließendes Wasser zu greifen.

Ein Beispiel, was nur annäherungsweise dienlich ist, ist z. B. dass man sich auf die Zehenspitzen stellt und sich dann auf die Fußsohlen / Hacken fallen lässt. Diesen Abprall vom Boden (Rebound) kann man dann durch den Körper durchleiten. Je durchlässiger man ist, desto weniger körperinnerer Widerstand ist vorhanden und desto ungebremster kann diese Kraft übertragen werden. Das Ganze dann aber ohne diesen aktiven Aufprall, sondern nur durch einen "inneren Fall".