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Thema: Qi und innere Kraft 2018

  1. #136
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    Bewußtsein ist etwas was in unserem Gehirn entsteht. Ich kann es mit Medikamenten ausschalten, ich kann die Rezeptoren benennen an die es gekoppelt ist und auch diverse Hirnareale, die dort eine entscheidende Rolle spielen.

    Bewußtsein existiert im Gehirn.

    Gibt es etwas „hinter“ dem Bewußtsein? Wenn man der Quantentheorie folgt, dann ja, denn auch unser Bewußtsein ist letztendlich nur auf quantenmechanische Vorgänge zurückzuführen.

    Wie das „Dahinter“ aussieht, ob es eine Ebene ist, in der „ich“ existiere, oder eine Schwingung von mir, oder ob es „ein großes Ganzes“ ist, in dem eine Schwingung von mir ein Teil ist, können wir nicht sagen.

    Bei uns in MS haben wir es mal so beschrieben:



    Ob man es „das Göttliche“ nennt oder eine Idee aus der Quantenmechanik meint, oder „die Leere“ oder was auch immer ist egal.
    Unser Bewußtsein macht sich Gedanken ob es etwas „hinter“ ihm gibt. Wer bin ich und wo gehe ich hin ist eine der zentralen Fragen.
    Wenn man postuliert es gäbe etwas „hinter“ allem, dann kommt man zur Verbundenheit durch dieses „dahinter“.
    Wenn man bei „universaler Verbundeheit“ ist, egal ob durch Quanten, Gott oder was auch immer, dann kommt man ganz schnell zum Gefühl der Liebe, denn sie ist mit „Verbundenheit“ assoziiert und extrem tief in unserem Gehirn verankert (wenn dieses Gefühl nicht durch Erfahrungen überschrieben/ausgelöscht wurde).

    Wir als Menschen können nur 4 Dimensionen wahrnehmen (3 im Raum und die Zeit, die aber nur schlecht). Gedanken über mehr können wir uns machen, mathematische und religiös/philosophisch, also mit Hilfe unseres Bewußtseins.
    Mathematik und Philosophie macht dies ohne Emotion, Religion mit.

    Da wir aber 4 dimensional sind können wir keine sicheren/validen Aussagen über mehr machen. Es ist so als wenn ein 2 dimensionales Lebewesen einen Bleistift beschreiben sollte, der durch ein Stück Papier gesteckt wurde „auf“ dem das Lebewesen ist...

    Wenn man „Qi“ im Rahmen einer philosophisch/religiösen Weltanschauung betrachtet, dann kommt man irgendwann an den Punkt wo es um diese „anderen Dimensionen“ geht. Den Ozean und das Meer aus dem o.g. Bild.

    Wenn man „Qi“ nutzt um zu beschreiben wie man Kraft ausübt, dann kann man das (mittlerweile) sehr wohl in westliche Worte fassen. Auch angeblich „Aufwandsloses“ oder „außerordentliches“.

    Mein Lehrer kann sich anfühlen als würde ich einen elektrischen Schlag bekommen, wenn ich ihn anfasse, oder als ob sich Schlangen oder Kugeln unter seiner Haut bewegen.

    Früher wäre das für die Menschen extrem „magisch“ gewesen, ich kann all das erklären und mir verständlich machen.
    Was man fühlt ist real und kann in den 4 Dimensionen unseres Gehirns erklärt werden. Was eine Form hat existiert in dieser Welt, denn es ist „unseren“ Gesetzmäßigkeiten unterworfen.

    Ob, oder wie, man an die Quelle und den Ozean glaubt, oder den Weg des Wassers drumherum, bleibt jedem selbst überlassen. Da gibt es kein richtig oder falsch. Nur Erfahrungen.
    Wie erfährt man etwas „hinter“ dem „Selbst“?

    Was man fühlt existiert...
    Geändert von kanken (08-04-2018 um 16:17 Uhr)

  2. #137
    Wong F. Gast

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    Unser Bewußtsein macht sich Gedanken ob es etwas „hinter“ ihm gibt.
    Genau.

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Was man fühlt existiert...
    ??? ... ist dir schon klar, dass das subjektive "Gefühl" nicht auf die Existenz von irgendwas schließen läßt, denk ich mal.

  3. #138
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Bewußtsein ist etwas was in unserem Gehirn entsteht. Ich kann es mit Medikamenten ausschalten, ich kann die Rezeptoren benennen an die es gekoppelt ist und auch diverse Hirnareale, die dort eine entscheidende Rolle spielen.

    Bewußtsein existiert im Gehirn.

    Gibt es etwas „hinter“ dem Bewußtsein? Wenn man der Quantentheorie folgt, dann ja, denn auch unser Bewußtsein ist letztendlich nur auf quantenmechanische Vorgänge zurückzuführen.

    Wie das „Dahinter“ aussieht, ob es eine Ebene ist, in der „ich“ existiere, oder eine Schwingung von mir, oder ob es „ein großes Ganzes“ ist, in dem eine Schwingung von mir ein Teil ist, können wir nicht sagen.

    Bei uns in MS haben wir es mal so beschrieben:



    Ob man es „das Göttliche“ nennt oder eine Idee aus der Quantenmechanik meint, oder „die Leere“ oder was auch immer ist egal.
    Unser Bewußtsein macht sich Gedanken ob es etwas „hinter“ ihm gibt. Wer bin ich und wo gehe ich hin ist eine der zentralen Fragen.
    Wenn man postuliert es gäbe etwas „hinter“ allem, dann kommt man zur Verbundenheit durch dieses „dahinter“.
    Wenn man bei „universaler Verbundeheit“ ist, egal ob durch Quanten, Gott oder was auch immer, dann kommt man ganz schnell zum Gefühl der Liebe, denn sie ist mit „Verbundenheit“ assoziiert und extrem tief in unserem Gehirn verankert (wenn dieses Gefühl nicht durch Erfahrungen überschrieben/ausgelöscht wurde).

    Wir als Menschen können nur 4 Dimensionen wahrnehmen (3 im Raum und die Zeit, die aber nur schlecht). Gedanken über mehr können wir uns machen, mathematische und religiös/philosophisch, also mit Hilfe unseres Bewußtseins.
    Mathematik und Philosophie macht dies ohne Emotion, Religion mit.

    Da wir aber 4 dimensional sind können wir keine sicheren/validen Aussagen über mehr machen. Es ist so als wenn ein 2 dimensionales Lebewesen einen Bleistift beschreiben sollte, der durch ein Stück Papier gesteckt wurde „auf“ dem das Lebewesen ist...

    Wenn man „Qi“ im Rahmen einer philosophisch/religiösen Weltanschauung betrachtet, dann kommt man irgendwann an den Punkt wo es um diese „anderen Dimensionen“ geht. Den Ozean und das Meer aus dem o.g. Bild.

    Wenn man „Qi“ nutzt um zu beschreiben wie man Kraft ausübt, dann kann man das (mittlerweile) sehr wohl in westliche Worte fassen. Auch angeblich „Aufwandsloses“ oder „außerordentliches“.

    Mein Lehrer kann sich anfühlen als würde ich einen elektrischen Schlag bekommen, wenn ich ihn anfasse, oder als ob sich Schlangen oder Kugeln unter seiner Haut bewegen.

    Früher wäre das für die Menschen extrem „magisch“ gewesen, ich kann all das erklären und mir verständlich machen.
    Was man fühlt ist real und kann in den 4 Dimensionen unseres Gehirns erklärt werden. Was eine Form hat existiert in dieser Welt, denn es ist „unseren“ Gesetzmäßigkeiten unterworfen.

    Ob, oder wie, man an die Quelle und den Ozean glaubt, oder den Weg des Wassers drumherum, bleibt jedem selbst überlassen. Da gibt es kein richtig oder falsch. Nur Erfahrungen.
    Wie erfährt man etwas „hinter“ dem „Selbst“?

    Was man fühlt existiert...
    Schön geschrieben . Danke

  4. #139
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Genau.



    ??? ... ist dir schon klar, dass das subjektive "Gefühl" nicht auf die Existenz von irgendwas schließen läßt, denk ich mal.
    Nicht mal auf die Existenz des Fühlenden ?

  5. #140
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Du kennst Clausewitz nicht, der sagte, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit andern Mitteln?

    Krieg ist immer das, was im Hintergrund droht, wenn die Diplomaten sagen "wir haben uns doch alle lieb und sind eine einzige grosse Familie". Friedliche Lösungen sind nur schon darum besser, weil weniger dabei kaputt geht. Weil es weniger kostet. Weil es praktischer ist und weniger Ärger und Leid bringt.

    und ja, die Erkenntnis, dass es so besser ist, hat sehr wohl was mit innerer Kraft im Sinne des jungen Tigers zu tun. Womit denn sonst?
    OK, es geht in dem Thread um "innere Kraft" oder genauer um Qi und weil's es sehr direkt mit dem Thema verwandt ist, auch um Bewusstsein und Wahrnehmung. Du befindest dich im IMA-Forum. Ich hoffe das hilft dir bei der geistigen Orientierung.

    Deine Beiträge stehen nicht im entsprechenden Kontext. Da fällt mir tatsächlich nicht ein was du sagen möchtest.
    Ist Clausewitz die Reinkarnation von SunTzi ? Und was hat Clausewitz, Machiavelli und SunTzi eigentlich mit dem Thema Qi zu tun?
    Fragen über Fragen.
    Ne, ernsthaft versuch bitte Mal geordnet rüberzubringen was du eigentlich zum Ausdruck bringen willst.

    So, ein Bogen zum Ursprungsthema. Vor 22Uhr

    Für mich lässt sich da vieles bis, aus meiner Sicht alles, mit (auto-) Suggestion, Neurologie und Physiologie erklären.
    Also z.B. eine beabsichtigte Hormonausschüttung für kurzfristig erhöhte Kraftentfaltung.
    Veränderte propriozeptive Wahrnehmung, Veränderungen in der Interpretation von Daten usw.

    So, Bogen ist geschlagen, Thread darf leben.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  6. #141
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    ist dir schon klar, dass das subjektive "Gefühl" nicht auf die Existenz von irgendwas schließen läßt, denk ich mal.
    Dir ist schon klar dass dir in deinem Leben persönlich für dich das Wahrnehmen deiner "subjektiven" Gefühle enorm helfen wird auf Dauer, oder ?

    Ein Gefühl ist eine Wahrnehmung von "etwas", das ist per Definition immer existent. Und wenn es Luft im Oberbauch ist. Manchmal ist es aber auch was interessantes, oder wichtiges. Und manchmal zeigen sich da Regelkreise die einen dazu auffordern das verdammt nochmal mal wahrzunehmen und zu reagieren. Auch wenn's gar kein Qi ist.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  7. #142
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    ??? ... ist dir schon klar, dass das subjektive "Gefühl" nicht auf die Existenz von irgendwas schließen läßt, denk ich mal.
    Wenn mein Gehirn etwas wahrnehmen kann, dann existiert das, was ich wahrnehme, in dem Rahmen des Kontextes des Gehirns.

    Selbst dann, wenn ich mir diese Wahrnehmung nur einbilde (Stichwort „Schizophrenie“). Wenn ich diese „universelle Verbundenheit“ fühle, kann es eine Einbildung des Gehirns sein, sicher. Ich könnte dir sogar sagen wo im Gehirn dieses Gefühl entsteht. Hat man im Gehirn von buddhistischen Mönchen in der Meditation im fMRI festgestellt...

    Spannend wird es in dem Moment wo man Dinge feststellt, die man eben nicht mit bisherigen Methoden erklären kann. Dies geschieht im Bereich der Quamtenmechanik und im Bereich der Nahtoderfahrung.
    Sicher einiges kann man dort zumindest mit Hypoxieeffekten der Nervenetze erklären (der Film, der abläuft, das Gefühl der Liebe etc.), aber eben nicht wenn diese Leute Abläufe sehen und hinterher exakt wiedergeben können, die sie niemals hätten mitbekommen können. Seriöse Quellen sind dazu selten, aber es gibt sie. Das ist aber zu sehr OT.

    Es scheint etwas „hinter“ unsere Selbst zu geben (siehe Quantentheorie, Buddhismus etc.). Das wie und wieso werden wir aber mit unserem Selbst nur versuchen können zu beschreiben. Mehr oder weniger „emotional“...

  8. #143
    Wong F. Gast

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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ein Gefühl ist eine Wahrnehmung von "etwas", das ist per Definition immer existent.

    ... Auch wenn's gar kein Qi ist.
    Da ging mal einer durch die Wüste, der hat eine Stimme aus einem Busch wahrgenommen. Die sagte zu ihm: Du bist jetzt hier der Chef, und alle haben an mich zu glauben.

    Die Wahrnehmung Mohammeds läßt also auf die Existenz Allahs schließen?

    Es ist überhaupt nicht gesagt, ob das, was man wahrnimmt, auch das ist, für was man es hält.

  9. #144
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Für mich lässt sich da vieles bis, aus meiner Sicht alles, mit (auto-) Suggestion, Neurologie und Physiologie erklären.
    Also z.B. eine beabsichtigte Hormonausschüttung für kurzfristig erhöhte Kraftentfaltung.
    Veränderte propriozeptive Wahrnehmung, Veränderungen in der Interpretation von Daten usw.
    Ich habe ja schon selbst angeregt das als Mechanismen zu verstehen die es schon etwas länger gibt, auch in Tieren. Nur, dass man etwas mit irgendwas "erklären" kann heisst nicht dass es so ist, ich habe halt ein paar Phänomene erlebt die nahelegen dass da "noch mehr" ist. Da ich aber noch nie davon gehört habe dass Menschen im physischen Sinne Jedi-Magie ausgeübt haben, aber das zum Überleben öfter wünschenswert gewesen wäre, befürchte ich dass man da einfach limitiert ist. Was Informationen und emotionalen "Austausch" zwischen Mensch und Mensch und Mensch und Tier angeht, geht da aber mehr als Zeitung lesen. Das sind aber keine Energien die Autos bewegen können, die Emotionalität von Mensch oder Tier schon. Autos bewegt man eher mit Benzin im Verbrennungsmotor, Kränen und durch biochemische von chemischen Ressourcen abhängige Kraftgenerierung, selbst wenn die auf archaische Urmechanismen des Überlebenskampfs zurückgreifen. Egal wie es sich anfühlt, denn sonst hätte schon der eine oder andere im Rollstuhl sich die Kaffeetasse darüber ohne Arm an sich gezogen. Irgendwann mal. Ich denke diese "Idee" kann man ad acta positionieren.

    Was übrigens nicht heisst, dass dieser rein biologische über emotionale Begleitphänomene triggernde Mechanismus nicht erstaunliche Körperkräfte und Tricks möglich macht. Das ist schon, für jemanden der im Leistungssport schon das eine oder andere an "Naturburschenkraft" gesehen hat, sehr beeindruckend wenn man, statt nur ein bischen schneller zu sein weil man schlicht gross und leicht ist, plötzlich innerhalb von wenigen Monaten so viel stärker wird dass man Leute die 40kg schwerer als man selbst sind vor Probleme stellt oder die einfach wegschubst.

    So, Bogen ist geschlagen, Thread darf leben.
    Geändert von Klaus (08-04-2018 um 16:52 Uhr)
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  10. #145
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Da ging mal einer durch die Wüste, der hat eine Stimme aus einem Busch wahrgenommen. Die sagte zu ihm: Du bist jetzt hier der Chef, und alle haben an mich zu glauben.

    Die Wahrnehmung Mohammeds läßt also auf die Existenz Allahs schließen?

    Es ist überhaupt nicht gesagt, ob das, was man wahrnimmt, auch das ist, für was man es hält.
    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Wenn mein Gehirn etwas wahrnehmen kann, dann existiert das, was ich wahrnehme, in dem Rahmen des Kontextes des Gehirns.

    Selbst dann, wenn ich mir diese Wahrnehmung nur einbilde (Stichwort „Schizophrenie“). Wenn ich diese „universelle Verbundenheit“ fühle, kann es eine Einbildung des Gehirns sein, sicher. Ich könnte dir sogar sagen wo im Gehirn dieses Gefühl entsteht. Hat man im Gehirn von buddhistischen Mönchen in der Meditation im fMRI festgestellt...

    Spannend wird es in dem Moment wo man Dinge feststellt, die man eben nicht mit bisherigen Methoden erklären kann. Dies geschieht im Bereich der Quamtenmechanik und im Bereich der Nahtoderfahrung.
    Sicher einiges kann man dort zumindest mit Hypoxieeffekten der Nervenetze erklären (der Film, der abläuft, das Gefühl der Liebe etc.), aber eben nicht wenn diese Leute Abläufe sehen und hinterher exakt wiedergeben können, die sie niemals hätten mitbekommen können. Seriöse Quellen sind dazu selten, aber es gibt sie. Das ist aber zu sehr OT.

    Es scheint etwas „hinter“ unsere Selbst zu geben (siehe Quantentheorie, Buddhismus etc.). Das wie und wieso werden wir aber mit unserem Selbst nur versuchen können zu beschreiben. Mehr oder weniger „emotional“...
    ...

  11. #146
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ich habe ja schon selbst angeregt das als Mechanismen zu verstehen die es schon etwas länger gibt, auch in Tieren. Nur, dass man etwas mit irgendwas "erklären" kann heisst nicht dass es so ist, ich habe halt ein paar Phänomene erlebt die nahelegen dass da "noch mehr" ist. Da ich aber noch nie davon gehört habe dass Menschen im physischen Sinne Jedi-Magie ausgeübt haben, aber das zum Überleben öfter wünschenswert gewesen wäre, befürchte ich dass man da einfach limitiert ist. Was Informationen und emotionalen "Austausch" zwischen Mensch und Mensch und Mensch und Tier angeht, geht da aber mehr als Zeitung lesen. Das sind aber keine Energien die Autos bewegen können, die Emotionalität von Mensch oder Tier schon. Autos bewegt man eher mit Benzin im Verbrennungsmotor, Kränen und durch biochemische von chemischen Ressourcen abhängige Kraftgenerierung, selbst wenn die auf archaische Urmechanismen des Überlebenskampfs zurückgreifen. Egal wie es sich anfühlt, denn sonst hätte schon der eine oder andere im Rollstuhl sich die Kaffeetasse darüber ohne Arm an sich gezogen. Irgendwann mal. Ich denke diese "Idee" kann man ad acta positionieren.

    Was übrigens nicht heisst, dass dieser rein biologische über emotionale Begleitphänomene triggernde Mechanismus nicht erstaunliche Körperkräfte und Tricks möglich macht. Das ist schon, für jemanden der im Leistungssport schon das eine oder andere an "Naturburschenkraft" gesehen hat, sehr beeindruckend wenn man, statt nur ein bischen schneller zu sein weil man schlicht gross und leicht ist, plötzlich innerhalb von wenigen Monaten so viel stärker wird dass man Leute die 40kg schwerer als man selbst sind vor Probleme stellt oder die einfach wegschubst.



    Zustimmung und liebe Grüße
    DatOlli

  12. #147
    discipula Gast

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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Deine Beiträge stehen nicht im entsprechenden Kontext. Da fällt mir tatsächlich nicht ein was du sagen möchtest.
    Ist Clausewitz die Reinkarnation von SunTzi ? Und was hat Clausewitz, Machiavelli und SunTzi eigentlich mit dem Thema Qi zu tun?
    ich möchte sagen, dass die innere Kraft, die einen Menschen durchströmt, aber nicht von ihm erzeugt wird, existiert, und dass diese Kraft in allen mir bekannten Kulturen angewendet wird, auch wenn sie nicht überall gleich genannt wird. Das ist zum Beispiel die Kraft, die man "Gewissen" nennt (und die bei Diplomaten durch das Studium der Geschichte, Philosophie etc hoffentlich akut und präzise entwickelt ist), oder die Kraft, auf die ich bei meinen Akupressurbehandlungen zugreifen darf.

    ich denke auch, dass allen Menschen diese Kraft aus eigenem Erleben bekannt ist und dass jeder Mensch diese Kraft in sich zulassen sollte, um die beste Version seiner selbst zu werden.

    ****

    Generäle haben insofern mit Qi zu tun, als dass sie das Qi, da in den verschiedenen Abteilungen ihrer Armee vertreten ist (Infanterie, Artillerie, Logistik, Boote, Fahrzeuge etc etc), so lenken und steuern müssen, dass sie siegen. Dass das Qi der eigenen Armee mächtiger ist als das Qi des Gegners, an den relevanten Orten und Zeiten. Was ja in der analogen Situation, wo zwei einzelne Menschen gegeneinander kämpfen, ähnlich ist, einfach in kleinerem Massstab.

    und die Generäle aller Zeiten haben halt einen effizienten Einsatz der Mittel vertreten, und jene Lösungen bevorzugt, wo sie ihre politischen Ziele mit möglichst wenig Aufwand erreichten. Was man zB in den WT-Formen, aber wohl auch in andern Formen der IMA, so findet, dass der Körper alle Glieder genau und präzise ausrichten und bewegen muss; dass man dort nicht ist, wo der Gegner angreift, und den Gegner dort angreift, wo er es nicht erwartet; das alles ist Manipulation von Qi, dem eigenen und dem des Gegners und der Umgebung.

    *************

    Generell sehe ich wenig Sinn darin, viel Mystik um den Begriff "Qi" zu verbreiten. er ist ein gutes Konzept und eine Vielzahl von PHänomenen zu beschreiben und hat als solcher seiner Berechtigung.

    ist auch ein schönes Symbol, es stellt den Reis dar, der im Kessel kocht, und den Dampf, der aufsteigt. Was die materiellen und immateriellen Aspekte von Qi illustriert. (vielleicht auf ähnliche Weise gedacht wie die Welle-Teilchen-Geschichte der Quanten, wer weiss)

    https://i2.wp.com/www.yang-sheng.org...80%2C300&ssl=1

    praktisch kann man mit "Qi" alles beschreiben, was sich bewegt, wo Dinge geschehen. Sowohl physikalisch/körperlich, aber auch psychisch. und es gibt ja auch vom Chinesischen schon sehr viele Differenzierungen und Namen für unterschiedliche Erscheinungsformen von Qi, da hat man schon ein sehr vollständiges und breit verwendbares System, um Vorgänge aller Art zu beschreiben.

  13. #148
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    Bitte mal unterscheiden zwischen innerer Kraft im Sinne von Peng Jin, und "innerer Kraft" im Sinne von emotionalem Austausch der durchaus eine durchschlagende Wirkung auf den anderen Menschen haben kann. Positiv wie negativ, und auch per körperlicher Reaktion. Das eine, die "sich wehren"-Kraft, ist körperlich, man kann sie in Newton messen. Man hebt dabei schwere Dinge als wären sie gewichtslos, oder brettert Menschen in die Wand als wären sie 30 Kilo schwer. Das ist etwas das IM Menschen erzeugt wird, und wenn man das total ausreizt ist Ruckzuck die chemische Energie verbraucht. Man kippt einfach um vor Anstrengung. Wenn das in niedrig läuft natürlich nicht, aber dabei werden keine immensen Körperkräfte frei.

    Das andere ist was das über Emotionen läuft, und deren Austausch zwischen Lebewesen. Gerne mit "Qi" oder geistkörperlicher Komponente, obwohl man das sicher nicht beweisen könnte. Es hilft niemandem wenn man beides in einen Topf wirft weil man weder das eine noch das andere kennt und sich was vorstellt. Das ist auch nichts was man wie böse Juju-Magie steuern kann, das kommt aus einem heraus.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  14. #149
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    ich möchte sagen, dass die innere Kraft, die einen Menschen durchströmt, aber nicht von ihm erzeugt wird, existiert, und dass diese Kraft in allen mir bekannten Kulturen angewendet wird, auch wenn sie nicht überall gleich genannt wird. Das ist zum Beispiel die Kraft, die man "Gewissen" nennt (und die bei Diplomaten durch das Studium der Geschichte, Philosophie etc hoffentlich akut und präzise entwickelt ist), oder die Kraft, auf die ich bei meinen Akupressurbehandlungen zugreifen darf.
    Erst mal vielen Dank für das strukturieren. Jetzt glaube ich eher zu verstehen vorauf du hinaus willst. Eigentlich bräuchte ich nach Klaus seiner Antwort gar nicht mehr schreiben. Aber da ich dich gebeten habe und "gequotet wurde, wäre es ziemlich unhöflich nicht zu antworten.

    Zitat:
    "Ich möchte sagen, dass die innere Kraft..."

    Das ist eher nicht das Thema, du schreibst von Gewissen u.ä., das ist durchaus innere Stärke, aber eher nicht das Thema des Threads.
    Ob Wissen Moral hervorbringt ist eine interessante Frage, die ich persönlich verneinen möchte. Aber auch das ist nicht Thema des Threads (nehme ich mal an).
    Was das Thema Akkupressur angeht, das ist sofern hier das tcm-Modell zugrunde liegt durchaus ein Ansatz.Ich höre aber durchaus ein paar Leute bereits jetzt gequält stöhnen. Aber damit wärest du im Thema.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    ich denke auch, dass allen Menschen diese Kraft aus eigenem Erleben bekannt ist und dass jeder Mensch diese Kraft in sich zulassen sollte, um die beste Version seiner selbst zu werden.
    ****
    Also mir war diese "innere Kraft", um die es hier im Forum geht vorher nicht aus eigenem Erleben bekannt. Cam67 hat ja schon öfter gefragt, ob wir dieses Erleben auch schon vor dem ima-Training hatten.
    In meinem Fall (bin aber auch Anfänger) habe ich noch nichts heiß oder explodierend oder wie auch immer gefühlt. Ich hab da nur ein Kribbeln am Rücken um die BWS herum. Für mich ist das erst mal ein Nerv, der durch Umgebungsmuskulatur gereizt wird. Die Energiebälle zwischen den Händen, sind für mich propriozeptive Wahrnehmung. Ist das gemeint? Eher nicht denke ich. Das sich bewegen durch Yi? Vielleicht.
    Aber nichts von dem war vorher zu spüren. Sondern wurde durch tägliches Training induziert. Leider gar nicht mystisch.
    Ich glaube Klaus kann dir bestätigen, dass die Fähigkeit Qi (in unserem Sinne als kampfrelevante Power) zu nutzen einen nicht zu eine besseren Menschen macht. Eher zu einem gefährlicherem. Was im KK-Sinne dann durchaus besser ist.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Generäle haben insofern mit Qi zu tun, als dass sie das Qi, da in den verschiedenen Abteilungen ihrer Armee vertreten ist (Infanterie, Artillerie, Logistik, Boote, Fahrzeuge etc etc), so lenken und steuern müssen, dass sie siegen. Dass das Qi der eigenen Armee mächtiger ist als das Qi des Gegners, an den relevanten Orten und Zeiten. Was ja in der analogen Situation, wo zwei einzelne Menschen gegeneinander kämpfen, ähnlich ist, einfach in kleinerem Maßstab.
    Auch wieder nicht so richtig das Thema, es ging um "innere Kraft / Qi" und implizierte die persönliche innere Kraft, die welche von einer Person genutzt wird.
    Du könntest natürlich von "Signal-Qi" sprechen, sofern du Qi als Platzhalter betrachtest.
    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Jeder darf glauben, was er möchte. Auch ohne jede Evidenz an das Qi. Mir erscheint die alternative Erklärung, (dass Qi als Joker für eine Reihe von Prozessen und deren Gesamtheit steht und mehr oder weniger mangels besserer Erklärung verwendet wurde), sinnvoller. Die ist nicht lückenlos, hat aber eine Reihe guter Argumente.
    Im Sinne von, die Signalgebung und das Training der Truppen haben dazu geführt, dass die Truppen schnellere Formationsänderungen vornehmen können als der Gegner. Dann könnte man das durchaus als Informations-/ Signal-Qi bezeichnen. Aber dann kannst du auch statt Gravitation Massenanziehungs-Qi schreiben. Ist jetzt nicht sinnvoll oder Thema (denke ich mal).

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    und die Generäle aller Zeiten haben halt einen effizienten Einsatz der Mittel vertreten, und jene Lösungen bevorzugt, wo sie ihre politischen Ziele mit möglichst wenig Aufwand erreichten. Was man zB in den WT-Formen, aber wohl auch in andern Formen der IMA, so findet, dass der Körper alle Glieder genau und präzise ausrichten und bewegen muss; dass man dort nicht ist, wo der Gegner angreift, und den Gegner dort angreift, wo er es nicht erwartet; das alles ist Manipulation von Qi, dem eigenen und dem des Gegners und der Umgebung.
    *************
    Oha, jetzt fällt mir wieder ein wo ich die von dir angesprochenen Themenbereiche verorten soll.
    Du hast KRK's "Vom Zweikampf" gelesen. Du hast nur einfach weich mit innen und hart mit aussen gleichgesetzt. Das geht leider nicht wirklich. Das sollte dir aber ein Historiker erklären. Da kommt auch das Ding vor mit der Kopf ist der General, die Arme und Beine die Armeen und der sensorische Input sind die Aufklärer.
    Kurze Rückfrage, falls WT eine ima ist, wieso kauft sich die ewto dann das ILC ein? Weil Konkurrenz im eigenen Laden das Geschäft belebt?
    Wobei ich denke, das ima-training eine ema durchaus sehr bereichern kann.
    Achso ja, ima-mäßig kommt man mit unter 2 Stunden am Tag nicht wirklich weit. Falls WT eine ima ist, kommt du mit einmal die Woche 90 Minuten nicht vorwärts, also gar nicht. Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholungen. Neuronale Neuverknüpfung, muskuläre Änderungen u.s.w. Kennst du aber bereits aus dem "besser-trainieren-Thread".
    Du beschreibst Strategie, nicht manipulation von Qi. Bei Manipulation von gegnerischem Qi, kommen wir in den Bereich von Dim-Mak, Kyusho, no-touch-ko, yellow-bamboo (übrigens welche Farbe bekommt Bambus wenn er stirbt?) und so weiter. Das möchte hier, glaube ich , niemand.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Generell sehe ich wenig Sinn darin, viel Mystik um den Begriff "Qi" zu verbreiten. er ist ein gutes Konzept und eine Vielzahl von Phänomenen zu beschreiben und hat als solcher seiner Berechtigung.
    Zustimmung

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    ist auch ein schönes Symbol, es stellt den Reis dar, der im Kessel kocht, und den Dampf, der aufsteigt. Was die materiellen und immateriellen Aspekte von Qi illustriert. (vielleicht auf ähnliche Weise gedacht wie die Welle-Teilchen-Geschichte der Quanten, wer weiss)
    Zustimmung bis auf die Teilchen-Welle-Dualität. Ich finde extreme Physik zwar interessant und spannend, aber ich glaube die wenigsten hier (und da schliesse ich mich ein) haben davon genug Ahnung um das sinnvoll einzubeziehen.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    https://i2.wp.com/www.yang-sheng.org...80%2C300&ssl=1

    praktisch kann man mit "Qi" alles beschreiben, was sich bewegt, wo Dinge geschehen. Sowohl physikalisch/körperlich, aber auch psychisch. und es gibt ja auch vom Chinesischen schon sehr viele Differenzierungen und Namen für unterschiedliche Erscheinungsformen von Qi, da hat man schon ein sehr vollständiges und breit verwendbares System, um Vorgänge aller Art zu beschreiben.
    Siehe weiter oben, Zitat Wong F.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  15. #150
    discipula Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Aber da ich dich gebeten habe und "gequotet wurde, wäre es ziemlich unhöflich nicht zu antworten.

    danke :-)



    Das ist eher nicht das Thema, du schreibst von Gewissen u.ä., das ist durchaus innere Stärke, aber eher nicht das Thema des Threads.
    ich halte diese Kraft, die man "Gewissen" nennt, durchaus für dieselbe Kraft, die einem Kämpfer erlaubt, noch auf das gewisse Extra zuzugreifen, wenn die eigenen Reserven an Fitness, Kraft, Kondition eigentlich schon weg sind. Es geht um Richtigkeit, Stimmigkeit, Übereinstimmung aller Kräfte im Menschen, körperliche und geistige - das zu tun, "wozu man gemeint ist", gegebenenfalls auch gegen persönliche Interessen wie das eigene Wohlbefinden oder Rentenansprüche und ähnliche "vernünftige" egobezogene Dinge, die man gemeinhin anstrebt.

    und ja diese Kraft kann sich in gegebenen Kontexten auch darin äussern, körperliche Leistungen hervorzubringen.


    Ob Wissen Moral hervorbringt ist eine interessante Frage, die ich persönlich verneinen möchte.

    Würde ich auch verneinen, aber man kann diese innere Kraft anhand von geschichtlichen und philosophischen Fragen schulen und sich Dilemmata bewusst machen, darüber nachdenken, Lösungen suchen, und somit ein besserer Diplomat werden. Wie man diese innere Kraft auch durch körperliche Trainings in sich erlauben und verfügbar machen kann. Da muss ja auch das Muskelsystem, das Bindegewebe, die Nerven, die Knochen alle miteinander so zusammenspielen, dass es auch funktioniert.


    Was das Thema Akkupressur angeht, das ist sofern hier das tcm-Modell zugrunde liegt durchaus ein Ansatz.
    ja, nach TCM.

    Wobei dort eher die im Menschen vorkommenden Kräfte diskutiert werden (Gu-Qi, Wei-Qi, die spezifischen Qi-Ausprägungen der Leitbahnenetc



    Cam67 hat ja schon öfter gefragt, ob wir dieses Erleben auch schon vor dem ima-Training hatten.
    In meinem Fall (bin aber auch Anfänger) habe ich noch nichts heiß oder explodierend oder wie auch immer gefühlt.
    Wenn ich den 3. Satz der Siu Nim Tao sehr (SEHR) langsam mache, wird mir auf eine recht besondere Art sehr sehr warm. boah. ich glaube, dieser Teil der Form wird auch "das Feuer anzünden" oder ähnlich genannt. Bin nicht ganz sicher.

    Das ist schon ein anderes Empfinden, als zB die Hitze an einem warmen Sommertag, oder die Hitze, die durch Rumrennen entsteht.



    Ich hab da nur ein Kribbeln am Rücken um die BWS herum. Für mich ist das erst mal ein Nerv, der durch Umgebungsmuskulatur gereizt wird. Die Energiebälle zwischen den Händen, sind für mich proprioz Sptive Wahrnehmung. Ist das gemeint? Eher nicht denke ich.
    Würde ich jetzt schon als Qi-Phänomene einordnen, so von weitem.

    Qi und körperliche Funktionen sind ja nicht streng voneinander getrennt, oder etwas Anderes. Wer propriozeptiv veranlagt ist, wird auch Qi propriozeptiv wahrnehmen, wer visuell veranlagt ist, wird Qi "sehen"...

    Sondern wurde durch tägliches Training induziert. Leider gar nicht mystisch.
    Mystiker sind und waren eigentlich immer Leute, die ein strenges tägliches Trainingsprogramm haben/hatten - eine Disziplin, eine Askese.

    Dass man Training braucht, um auf gewisse Dinge zugreifen zu können, macht sie ja nicht schlecht oder falsch. Auch nicht im Kontext von Qi.


    Ich glaube Klaus kann dir bestätigen, dass die Fähigkeit Qi (in unserem Sinne als kampfrelevante Power) zu nutzen einen nicht zu eine besseren Menschen macht. Eher zu einem gefährlicherem. Was im KK-Sinne dann durchaus besser ist.
    Es macht einen auf alle Fälle zu einem Menschen, der auf seine Fähigkeiten vollständiger zugreift, sie besser nutzt, als einer, der das nicht tut.

    Moralisch macht das einen nicht besser, aber es macht Menschen irgendwie... realer. grösser. wahrer. und das bin nun wieder ich, aber ich hab in letzter Zeit mehrfach empfunden, dass die Weigerung eines Menschen, seine Talente zu kultivieren, eine grosse Sünde sei, ein grosser Fehler, eine Perversion.

    irgendwo, irgendwann, glaube ich, kommt aber durchaus der Moment, wo es notwendig ist, mit der göttlichen Ordnung übereinzustimmen, um die eigene Wirkung auf die Welt zu vergrössern. Auch dann, wenn es ums Kämpfen in egal welchem Sinn geht. Wer innere Widersprüche hat, wird von denen irgendwann gebremst.

    Oha, jetzt fällt mir wieder ein wo ich die von dir angesprochenen Themenbereiche verorten soll.
    Du hast KRK's "Vom Zweikampf" gelesen. Du hast nur einfach weich mit innen und hart mit aussen gleichgesetzt.
    ich hab das vor Jahren mal gelesen, kann mich aber nicht wirklich an Details erinnern, und nein, ich setze nicht innen mit weich gleich, und aussen mit hart. Wie kommst du denn auf sowas?

    ich hab doch nichts von weich oder hart gesagt, und auch nichts von innen und aussen?


    Kurze Rückfrage, falls WT eine ima ist, wieso kauft sich die ewto dann das ILC ein?
    Da musst du den Kernspecht fragen, nicht mich.

    Was mich betrifft, bietet mir das ganz normale WT mehr als genug Innerlichkeit. Die Formen wurden ja schon seit eh und je als "Bewegungsmeditationen" vorgestellt.


    Achso ja, ima-mäßig kommt man mit unter 2 Stunden am Tag nicht wirklich weit. Falls WT eine ima ist, kommt du mit einmal die Woche 90 Minuten nicht vorwärts, also gar nicht. Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholungen. Neuronale Neuverknüpfung, muskuläre Änderungen u.s.w. Kennst du aber bereits aus dem "besser-trainieren-Thread".
    ich hab Akupressur, das hilft ne Menge. :-)

    Aber ich wüsste nun auhc nicht, WOHIN man mit den von dir erwähnten IMAs und diesen langen Trainingszeiten kommt. Was ist denn das erhoffte oder erwünschte Ergebnis der Sache?

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