Hallo zusammen,
die EWTO geht jetzt auch in die Offensive und bringt eine eigene Podcast-Serie ins Net.
Fans werden es lieben.
Haters werden...
Wie seht ihr das?
Gr. R.
Druckbare Version
Hallo zusammen,
die EWTO geht jetzt auch in die Offensive und bringt eine eigene Podcast-Serie ins Net.
Fans werden es lieben.
Haters werden...
Wie seht ihr das?
Gr. R.
https://www.youtube.com/watch?v=vmJ9WmmL7Gw
Und natürlich werden kritische Kommentare zensiert ... passt zur EWTO :kaffeetri
Sagen die Zwei die ihr Geld damit verdienen Sektionen und Formen zu verkaufen, denn aus nichts mehr bestehen die HG in der EWTO. Sparring kommt im übrigen nirgendwo in den Programmen vor und ich vermute das was für die beiden Sparring ist, hat NULL mit Sparring zu schaffen. Aber wo sind denn die ganzen EWTO Sparringsclips? Oder vielleicht mal von den Beiden ... standen ja schon im Oktagon etc. können sie ja mal posten wo sie ihr WT umgesetzt hatten in einem ordentlichen VK Sparring ... die Grandmasters ...Zitat:
Zitat von ThetwoGrandmasters
Sagen die Zwei die ihr Geld damit verdienen Sektionen und Formen zu verkaufen, denn aus nichts mehr bestehen die HG in der EWTO. Sparring kommt im übrigen nirgendwo in den Programmen vor und ich vermute das was für die beiden Sparring ist, hat NULL mit Sparring zu schaffen. Aber wo sind denn die ganzen EWTO Sparringsclips? Oder vielleicht mal von den Beiden ... standen ja schon im Oktagon etc. können sie ja mal posten wo sie ihr WT umgesetzt hatten in einem ordentlichen VK Sparring ... die Grandmasters ...
Es gibt Kampfsportarten, wie auch das Xing Xchun da kannst Du "kein" Sparring machen, so wie man das dem VK (Kick-/Thai-/Boxen/MMA, pp) her kennt.
Das wusst man seit den späten 1980ern.
Situations-"Sparring", pp. ja.
Echtes Sparring nein.
(Die Erklärung dazu und "warum" und "warum es dennoch nicht geht, auch wenn..." hatten wir hier schon zigfach.)
Und natürlich werden kritische Kommentare zensiert ... passt zur EWTO
Naja, einer steht noch.
(aus rechtlichen Gründen nur ein Teil)Zitat:
...ich finde vieles von euerem theoretischen Content richtig gut und ihr macht auf mich auch einen sehr kompetenten Eindruck. Nichts desto trotz tue ich mir sehr schwer, Wing Tsun als eine effektive Selbstverteidigung anzusehen. Wenn man es rein empirisch betrachtet so findet man tausende von Videos von Auseinandersetzungen auf der Straße wo Techniken beispielsweise aus dem BJJ oder dem Boxen erfolgreich Kämpfe beendet haben. Ich habe ehrlich gesagt bisher noch kein einziges Video gefunden wo man zum Beispiel einen Tan Sao/ Fauststoß oder andere Wing Chun Techniken erfolgreich angewendet in einer Selbstverzeidigungssituation sieht. Vergleicht man das beispielsweise mit einem Rear Naked Choke aus dem BJJ so findet man hunderte von Videos wie diese Technik erfolgreich in der SV angewendet wurde. Auch verstehe ich das Argument nicht, dass man davon ausgeht das jemand der boxt und durch tägliches Sparing ein perfektes Timing und Distanzgefühl entwickelt jemanden nicht so gut den Finger ins Auge stecken kann wie jemand der WT macht. Oder Schläge zum Hals..ein Boxer der in einer Hochstresssituation im Boxkampf seinem Gegner aufs Kinn schlägt ist hundert mal kompetenter jemand 5 Zentimeter tiefer auf den Kehlkopf zu hauen als jemand der sich SV Experte nennt. Ich diene inzwischen 20 Jahren in verschiedenen Behörden und habe Ende der 90 er auch bis zum 7. Schülergrad WT gemacht. Leider muss ich sagen das die Zeit komplett vergeudet war . Ich habe danach im Boxen und im Grappling innerhalb von 6 Monaten zehnmal besser kämpfen gelernt als vorher mit mehreren Jahren WT. Zu der Geschichte mit der 50 kg Frau..Ich bin jetzt seit über 20 Jahren im Kampfsport aktiv und kann sagen das ich nur im Grappling und im MMA und teilweise im Boxen Frauen gesehen habe die realistisch sich gegen Männer durchsetzen konnten. Bitte versteht meinen Post nicht als Hatekommentar und verzeiht Rechtschreibung und Grammatik, ich bin gerade unterwegs und schreibe auf dem Handy. Würde mich freuen eure Sichtweise dazu ...
Naja, wobei ich da zumindest diesbezüglich aus meiner eigenen Erfahrung widersprechen muss (und ich bin nun wirklich kein WT/EWTO-Anhänger) - eine kompromisslos 'reingedroschene "Universallösung" in Form von Frontkick + KFS (vorausgesetzt, es ist 'bisschen Dampf/Körper dahinter bzw. entsprechendes Mindset vorhanden) unter Berücksichtigung elementarer Prinzipien (Keil) kann durchaus kampfentscheidend/kampfbeendend sein bzw. habe ich das selbst auch schon "live" gesehen.
Dafür brauchts allerdings keine 15 Jahre WT-Training mit zig Sektionen in Chisao, "Magic Hands", theoretische Abhandlungen und ähnlichen Spielereien.
VG Dorschi
Naja, wobei ich da zumindest diesbezüglich aus meiner eigenen Erfahrung widersprechen muss (und ich bin nun wirklich kein WT/EWTO-Anhänger) - eine kompromisslos 'reingedroschene "Universallösung" in Form von Frontkick + KFS (vorausgesetzt, es ist 'bisschen Dampf/Körper dahinter bzw. entsprechendes Mindset vorhanden) unter Berücksichtigung elementarer Prinzipien (Keil) kann durchaus kampfentscheidend/kampfbeendend sein bzw. habe ich das selbst auch schon "live" gesehen.
Klar geht das.
Auch mit der Magnetic-Zonefield-Theory.
Habe ich auch zigfach erfolgreich angewandt.
"Aber":
Das kannst Du nicht im freien (!) Sparring üben.
Klar kann man das im freien Sparring üben, wurde ja früher auch fleißig im WT gemacht, wenn mich meine trübe und graue Erinnerung nicht täuscht. Aber man muss sich halt über Folgendes klar sein:
1) Das ist für alle Beteiligten sehr ungesund.
2) Das machen die Versicherungen nicht mit. Was schon so ein paar Zähne kosten... Von dem Geld kann man viele schöne Urlaube machen...
3) Das machen die Schüler nicht mit.
4) Es bringt keinen Erkenntnisgewinn.
5) Wann man nicht leicht und schwach ist, sondern groß und stark und das dann aus Gewohnheit im echten Leben anwendet in Nothilfe dann kann das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sehr teuer werden, weil mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die meisten Richterinnen in den meisten Fällen hier das mildeste Mittel vereinen würden. Strafprozess, Vorstrafen. Zivilprozess, ewige Zahlungsverpflichtungen. Und noch ein paar weitere Nachteile.
Zur Ursprungsfrage:
Ich finde es super, wenn Ausbilder Einblick geben in ihre Gedankenwelt und in ihre Wertvorstellungen. Dadurch kann dann jede Interessentin und jeder Interessent sich fragen, ob das zu der eigenen Gedankenwelt und den eigenen Wertvorstellungen passt.
Mal generell gesagt und ein bisschen food for thought Es lohnt sich vermutlich immer folgende drei Prozentwerte zu durchdenken:
1) Wie hoch ist der Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler, die ein System trainieren und die dort im Training dann Gehirnschäden und andere körperliche Schäden davontragen.
2) Wie hoch ist der Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler, die durch das im jeweiligen System trainierten Techniken in Nothilfe vermeiden können, dass sie selbst oder andere Gehirnschäden oder andere körperliche Schäden erleiden.
3) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die als Schwerpunkt unterrichteten Techniken a) in der Nothilfe Erfolg bringen, b) im Zivilprozess Erfolg bringen und c) im Strafprozess Erfolg bringen.
Baumgarten
Die Grandmaster haben geantwortet.
Siehe:
(Zitierung auszugsweise)
Danke für Deinen ausführlichen und respektvollen Kommentar! Genau solche Diskussionen braucht die Szene.
Zu Deinen Punkten:
1) Fehlende Videos:
Modernes WingTsun besteht nicht aus einzelnen erkennbaren Techniken wie einem „Tan Sao“, sondern aus trainierten Reflexen und Reaktionen. Du wirst in keinem Straßenvideo eine „WT-Technik“ identifizieren können – weil es keine Show-Techniken sind. Außerdem: Erfolgreiche Selbstverteidigung = es kommt NICHT zum Kampf. Niemand filmt eine Situation, die nicht eskaliert ist.
2) Deine Erfahrung Ende der 90er:
Das war ein anderes WingTsun. Seitdem hat sich enorm viel verändert – Schlagkrafttraining, Sparring, Drucktraining und Crossover sind heute Standard in guten Schulen. Dein Punkt mit den Formen und fehlendem Sparring ist berechtigt – leider gibt es immer noch Schulen, die zu traditionell unterrichten. Die Wahl der richtigen Schule ist entscheidend.
3) Boxer vs. WT-Experte:
Selbstverteidigung ist nicht „besser zuschlagen“. Es geht um Gefahrenerkennung, Vermeidung, Deeskalation – und NUR im Notfall um physische Verteidigung. Ein Boxer hat Schlagkraft, aber kein Training für Messer, Gruppen oder das Früherkennen von Gefahren.
4) Faktencheck:
Das KSK der Bundeswehr hat jahrelang WingTsun als Basis seines Nahkampfsystems genutzt. Polizei-Spezialeinheiten trainieren es teilweise bis heute. Tausende unserer Schüler berichten, dass sie Bedrohungen erfolgreich deeskaliert haben. Übrigens: Genau diese Punkte haben wir in der aktuellen Folge „Selbstverteidigung vs. Kampfsport“ ausführlich beleuchtet – hör gerne nochmal rein!
Wenn Du Dir mal modernes WingTsun live ansehen willst, können wir Dir gerne eine gute Schule vor Ort empfehlen – schreib uns einfach eine PM.
Wir laden Dich auch gerne auf einen unserer Lehrgänge ein, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst
Klar kann man das im freien Sparring üben, wurde ja früher auch fleißig im WT gemacht, wenn mich meine trübe und graue Erinnerung nicht täuscht. Aber man muss sich halt über Folgendes klar sein:
Wir haben das mit guten Leuten gemacht, Schloß, SEn, LGs, pp.
Es ging "nie".
(Das wurd auch schon Ende der 80er versucht, Sparring mit E.B. und T.M. und, und... Ergebnis: Die haben wieder geboxt, pp. Und Schluss mit WT und Schutz. WT haben sie dennoch wweiter gemacht.Da gibt es auch Videos davon, mit "das Schlimmste" K... mit Boxhandschuhen gegen hohe TGs... Besser das kommt nie ins Net.)
Nochmal, wir reden von einem freien Sparring, nicht Situationssparring.
Freies Sparring:
Schutz wird angelegt, jeder macht was er will.
a.)
WT (und andere Xing Xsun Stile) geht mit Schutz kaum
b.)
WT gegen WT sieht schlimm aus und führt zu nichts.
(Im Gegensatz zu Escrima, Boxen, pp. das geht super)
c.)
WT gegen ... (gerade wenn der sich bewegt, nicht statisch arbeitet, sonern vor und zurück geht, winkelt, pp.) sieht noch schlimmer aus
Ergebnis:
Es hat keiner mehr gemacht, die Gründe siehe oben.
End of Story.
Wieso das nicht?
Kopf-, Mund- und ggf. Tiefschutz sowie (MMA-)Handschuhe und ab geht die Post.
Man muss ja nicht in den 100% "Zerstörungs-Modus" gehen.
Wenn man selbiges auch am Sandsack o.ä. für die Power übt, sollten 50-60% im Sparring auch ausreichen, um die Wirkung zu testen bzw. das so einzuschleifen, dass es auch umkooperativ funktioniert.
Wieso das nicht?
Kopf-, Mund- und ggf. Tiefschutz sowie (MMA-)Handschuhe und ab geht die Post.
Weil da nicht die Post abgeht (wie im Escrima, Boxen, pp.), sondern der Frust.
Man merkt schnell, dass man die WT Techniken kaum/nicht einsetzten kann.
Wenn Du das mehrfach die Woche machst, stellst Du schnell fest, dass Du mit Man/Wu, Hoppelschritt und Verformungen der Arme, etc. nicht vial anfangen kanns und machst schnell "schlechtes Kickboxen". Wenn Du es dann hinterfragst und ausprobierst, wechselt Du in eine echte KK Schule, wo man Dir Deckung, Stand, Bewegungs- und Meidmuster zeigt, sowie "richtig zu schlagen und abzuwehren", pp. und Du hast für diesen "chinesischen Frühling (ob schön oder nicht) nichts mehr übrig.
Im WTplus ist Sparring obligatorisch.
:-)
Ich bitte um ein Video.
Irgendeines wird es sicher geben.
Sowas kann man allerdings heutzutage beim Krav Maga oder ähnlichen SV-Systemen wesentlich schneller/günstiger genauso gut/schlecht lernen, ohne sich dabei so komisch zu bewegen und irgendwelche Sifu-Großmeister-Folklore.
Tja, mittlerweile allerdings halt nicht mehr...
+1,
hier ein video von sifu wolf mit 100% power unter volldruck u n d vollkontakt:
https://youtu.be/XbfbOdUcZWA?si=F35xSuwjrybawRNu
Im sog. Klassischen WT habe ich das nicht kennen gelernt. Im WTplus war es wesentlicher Teil des Unterrichts:
1. Drills (u.a. aus dem Boxen)
2. Teile aus der Form
3. Techniken 1
4. Techniken 2
5. Sparring gegen den geübten Drill (z.B. Jab, Cross Hook) mit den geübten Techniken oder auch frei.
6. Schlagkraft und Koordination gegen Pratzen
Seltsame Behauptung , als könnte es sich nicht anders abspielen.
ich hab es anders erlebt. Ich/wir haben mit Boxern, Kickboxern gesparrt , sind in die DHFK in die Boxhalle gegangen haben dort nach Austausch gefragt und bekommen. Hatten unsere eigenen Räume wo ständig leute aus anderen KS/KK Arten dabei waren.Und ja es liess sich durchaus Sparring betreiben . Auch mit Boxern , auch mit Karatekas , auch mit Kickboxern .
Was sich deutlich unterschied war dann halt die eigene Vorgehensweise, welche leute die ein sportliches Sparring mit Abtasten und Distanzspiel gewohnt waren anfangs irritierte. Denn A) ich lief ihnen nie nach , sondern blieb in meinen Kreis und startete erst wenn sie meinen betreten hatten . Da kam öfter die Frage "was machst du da ? " weil ich mich kaum bewegte solange er ausserhalb der Reichweite war. Und b) waren sie anfangs doch überrumpelt wenn dann das durchstarten kam mit pausenlosen Eindecken an Schlägen . So wie die Anwendungen nunmal Sinn machen . Anfangs fanden da manche kein Konzept dagegen , andere stellten sich recht schnell drauf ein mit beinarbeit und beweqlichkeit . Was aber immer wieder sich herauskristallisierte war , das kaum einer damit klar kam wenn man anfing ihre Ellenbogen zu binden . was dann eben schon einen gewissen grapplerischen Part darstellt oder gleich direkt ran an den Mann ging für Wurf . Crosssparring halt. jeder macht seins.
Und man merkte das das fast jeder diese Art des Sparrings , nämlich diesen Start , diesen Überfall in den Mann nicht wollte. Sie wollten wie gewohnt abtasten , Distantspiele ... was bedeutete das man nicht oft Leute fand die öfter mit einem so ein Sparring machen wollten.
Der ganz grosse Knackpunkte an der Sparringsgeschichte ist aber folgender.
Er sagt dir nunmal nicht viel darüber ob deine Aktionen oder die deines Gegenübers in Real tatsächlich Wirkung zeigen würden , denn bis zum Ko kam es nun wirklich selten . Wenn KO dann eher durch Lebertreffer und nicht durch Kopftreffer. da wurden ab zu Zähne abgebrochen , Blomben flogen raus und Nasen gebrochen oder angebrochen , aber das reicht eben nicht um abschätzen zu können , was im Ernstfall bei dem anderen wirklich an Wirkung ankommt , ob es reicht oder ob er nicht noch genug Luft hat um einen dann selbst auszuknipsen. es reicht nicht um abschätzen zu können , ob man real klar im Kopf bleiben kann . Egal ob freies Sparring oder Aufgabensparring , diesen Punkt kann ein sparring nur schwer oder garnicht abschätzen lassen . Und da sind wir noch nicht einmal bei dem Punkt gezielt Strukturen zu zerstören wie Sprunggelenke und ähnliches. Wie Klamotten nutzen für den eigenen vorteil (Jacke über Kopf ziehen) und natürlich die Umgebung einbeziehen (abhänge runterstossen usw.) was aber nunmal real wirklich stattfindet.
Wenn dann jemand Sparring als einziges Kriterium ansieht ob einer real sich durchsetzen kann oder überhaupt bestehen kann , dann bekomme ich immer den Verdacht in mir , das dieser jemand den sparringspunkt so überbewertet , weil ihm einfach reale Erfahrungen fehlen und Sparring das einzige ist was er für sich vorweisen kann . und irgendwie muss er ja sein Training dann auch vor sich rechtfertigen können. so wirkt es zumindest auf mich . (ich meine damit übrigens nicht dich uruk, sollte klar sein)
ich hab einfach zu oft leute erlebt die nun wirklich nichts mit Sparring am Hut hatten , aber sich draussen gegen physisch Überlegene oder sogar gegen Mehrere sich nicht die Butter vom Brot haben nehmen lassen. Deshalb verstehe ich den Punkt "Kämpfen können " bestimmt nicht mehr nur als technische Betrachtung. Nicht wenn es um echte Anwendung geht.
Wenn man es als Techniken versteht , dann ja , es funktioniert nicht wirklich . Dann liegt der Fehler aber in meinen Augen es als Techniken zu verstehen und anwenden zu wollen. Genau DAS aber lässt sich mit Crosssparring gut erkennen und dann ablegen als Vorgehensweise . Verformungen kamen erst ins Spiel wenn der kontakt schon hergestellt war , also immer in Clinchnähe oder direkt im Clinch.Zitat:
Man merkt schnell, dass man die WT Techniken kaum/nicht einsetzten kann.
das wiederum bedeutete das es immer nahe in Richtung Grapplingsituation kam , wenn man den Vorwärtsdruck durchzog , den anderen nicht weg liess und der Andere anfing sich klammernd einzuigeln.
Ich stimme dir mit Man und Wu zu . Was Verformungen angeht , siehe oben. Die haben bei Schlagreichweite fast nichts zu suchen. Und sparring zeigt es dir recht fix auf. Hoppeln tat da übrigens keiner ! aber den Ziehschritt kann man dennoch einsetzen. Aber nicht einspurig und auch nicht 100/1.Zitat:
Wenn Du das mehrfach die Woche machst, stellst Du schnell fest, dass Du mit Man/Wu, Hoppelschritt und Verformungen der Arme, etc. nicht vial anfangen kanns und machst schnell "schlechtes Kickboxen".
Was der Vergleich immer mit dem Boxen und Kickboxen soll , werde ich nie verstehen. Wenn jemand kein Boxen oder Kickboxen je trainiert hat , dann IST es auch kein Boxen oder Kickboxen was er abruft. Nicht einmal ein schlechtes . einfach gar keins.
Mich würde da mal interessieren was du als "richtig" schlagen betrachtest . Ist ein Zuki falsch weil es kein Boxschlag ist oder eine Schlagen mit vertikaler Faust oder Hammerfäuste ? Oder Unterarmschläge ? Ab wann ist es richtig für dich ?Zitat:
sowie "richtig zu schlagen und abzuwehren"
Für mich zählt das es Knockout Power hat , das derjenige das Auge für Timing und Distanz besitzt und seine Technik ist mir da völlig egal, solange er sich damit behaupten kann und ordentlich Schaden fahren kann. Egal aus welchem Stil er kommt.
Wir hatten Leute die nie KK oder Ks trainiert hatten . Technisch bestimmt nicht schön anzusehen waren aber sehr wirkungsvoll vorgingen. . Und ja , da wurde auch mit dem Kopf geblockt , die Nehmerqualitäten liessen es zu, und spielen nunmal immer eine nicht unwichtige Rolle, aber seien wir mal ehrlich , welcher Sparringsgeübte bekommt nicht auch immer wieder was vor den Bug ?
Fazit : unkooperativ üben ist machbar aber es wird immer nur eine gewissen Annäherung in bestimmten Punkten bleiben und dir nie einen ausreichenden Einblick geben was man dann real wirrklich abliefern kann. Und, je realer man sich im schlagenden Bereich misst im Training desto ungesunder das Training selbst ^^ und damit fragwürdiger . Ab hier ist es eine Frage der eigenen Motivation was man bereit ist an Preis zu zahlen.
Im grapplerischen Bereich ist es in meinen Augen einfacher recht realnah zu üben , denn ein Choke lässt sich durchziehen und der Hebel erzählt dir sehr genau ob er sitzt und was kaputt machen kann ohne es tun zu müssen.
Da scheint jetzt ein Missverständnis vorzuliegen: Ich hatte mich auf die zuvor beschriebene beschriebene "Universallösung" bezogen.
Das stimmt, das hatte (und hat, aktuell) gut funktioniert.
Keine Frage.
Auch gegen gute Boxer, Karateka, Ringer, pp.
So wurden auch die "ersten Kämpfer der EWTO" überzeugt, sonst hätte der Verband und K. nie diesen Run bekommen.
Die Leier wieder. Was man nicht sehen kann existiert nicht.
Ich bin nicht mehr in der EWTO und in meiner Schule wurden keine Videos gedreht.
Von den VKs gibt es tausende, wenn nicht ... Videos, warum keines von dem WTPlus?!?
Ich bin in einer WT Schule und hier gibt es das nicht (nach vielen Versuchen eingestellt, die machen dann Boxen/Kickboxen/pp.)
Cam67
Wenn Du andere Erfahrungen hast: Super.
Wenn Du WT-Sparrings-Videos hast (von irgendeiner Schule auf der Welt, von hunderttausenden KK Videos im Netz): Bitte posten.
Hehe , ich bin medial nicht so dolle unterwegs. Ausser Fb hab ich nix und auf YT werd ich bestimmt nicht nach WT-Schulen umgucken . Sollte mal was zufällig , dank Algorhitmus und so , über den Weg laufen , werde ich an dich denken ^^ . Die Einzigen die mich videotechnisch angesprochen haben , waren die Armenier-Videos zum Thema sparring und ing ung die hier mal verlinkt wurden und prompt als übertrieben und zu brutal im Training angesehen.
Sehr gute und durchdachte Beobachtungen Cam67!
https://youtu.be/60bEsDQ-v5g?si=aUypjWoEgsvmxYYh
Baumgarten
Am Ende ähnelt sich doch alles.
https://youtu.be/_CyvXCjlQL8?si=BtABh4sqyTyT2K8V
Das sind sehr wichtige und sehr kluge Erkenntnisse von Cam67! Das sollten sich einige ausdrucken und mit Goldrahmen an die Wand hängen!!
Ich habe nie WT betrieben, aber natürlich hatte man als Latosa Escrimador viele Jahrzehnte lang regelmäßig Kontakt mit Menschen aus diversen Stilen, auch aus dem WT. Und natürlich gab es auch im WT genau wie auch in allen anderen Kampfkünsten und Kampfsportarten Menschen, die genau die von Dir Cam67 beschriebenen Qualitäten besaßen: "Knockout Power" sowie das "Auge für Timing und Distanz". Es gibt überall gute Leute. Wer die jeweils guten Leute eines Systems finden möchte muss sich seines eigenen analytischen Verstandes bedienen. Das Selbstdenken kann einem niemand abnehmen.
Wenn ich als junger Mensch auf der Suche wäre nach einer Schule für Selbstverteidigung würde ich bevor ich einen Unterrichtsvertrag unterschreiben würde wahrscheinlich den Lehrer bitten, dass er drei seiner besten Schüler am Sandsack ihre beiden härtesten Schläge zeigen lässt. Und dann würde ich den Lehrer bitten, dass mir drei seiner besten Schüler zeigen, wie sie sich gegen einen harmlosen Angriff mit milden Mitteln verteidigen. Und dann würde ich seine drei besten Schüler fragen, ob sie denn wissen, was nach dem Bundesgerichtshof die mildesten Mittel zur Abwehr eines Angriffs sind sind. Und dann würde ich den Lehrer darum bitten, dass von den drei besten Schülern zwei den einen Schüler in einem freundlichen Sparring angreifen. Und dann würde ich die drei besten Schüler der jeweiligen Schule fragen, was aus ihrer Sicht der Sinn und Zweck des Erlernens der Selbstverteidigung und der Sinn und Zweck des Lebens ist.
Und dann würde ich mir meine Denkkappe aufsetzen und intensiv überlegen, ob das zu dem passt, was ich persönlich in der Selbstverteidigung lernen möchte.
Ich finde es sehr gut, dass Du Uruk die Deeskalationsfähigkeiten für die Kunst der Selbstverteidigung betonst. Das freut mich sehr. Was die junge Generation oftmals nicht weiß: Früher ging es in der Kampfkunst und im Kampfsport oftmals in deutlich weniger Schulen als heutzutage um die Deeskalationsfähigkeiten. Dass die Deeskalationsfähigkeiten von vielen Ausbildern als extrem wichtig erkannt wurde ist das Ergebnis von Nachdenken, viel Praxiserfahrung, viel Gerichtserfahrung und geistiger Reife.
Ich wünsche allen einen schönen, friedlichen, gedankenreichen und genussreichen Sonntag!
Baumgarten
ok , da gehen wir beide unterschiedlich vor bei der Lehrerauswahl.
Die Schüler eines Lehrers waren mir lehrtechnisch recht egal , weil sie mich höchstwahrscheinlich nicht unterrichten werden . Egal ob sie sich nun gut bewegen , es technisch sauber umsetzen und/oder einen harten Schlag haben. Es bringt mir wenig für meine eigene Arbeit .
Selbst wenn man nun sagt , das es einem zeigt was der Lehrer vermitteln kann , weiss man immer noch nicht wieviel von dem was diese3 Besten abliefern tatsächlich vermittelt und damit gezielt aufgebaut wurde und was einfach nur Talent und Disposition war , was für mich selbst dann irrelevant als Ergebnis ist.
Ich habe immer nur auf den geachtet der mich dann anleiten wird , also auf den Lehrer selbst . Und da stand die Frage an erster stelle , was und vor Allem WO in welchen Bereichen kann er mich aufbauen oder gibt er mir Blaupausen das ich mich aufbauen kann. Und noch wichtiger , wo kann er es nicht , weil dort erwarte ich es dann auch nicht von ihm , sondern hole es mir woanders.
Ich brauche für das komplette Training das Körperbild desjenigen der micht tatsächlich trainiert , ich brauche seine Augen die mich korrigieren , sein Verständnis und nicht das anderer guter Leute die aber wenig oder keinen Einfluss auf mein alltägliches Training Training nehmen. So habe ich es auch in jungen Jahren gehandhabt . Weil man so gut wie nie in der Stammschule eines Lehrers trainierte . Jedenfalls nicht im Osten^^
Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Momente wo man von so gut wie jedem etwas , z.b. kleine Details lernen kann. Oft auf Seminaren geschehen. Und da war es mir herzlich egal ob sie zu den 3 besten eines Lehrers gehören solange diese Details meinen Weg bereicheren.
In meinen jungen Jahren habe ich das genauso gehandhabt wie Du. Aber als Tipp für den Nachwuchs würde ich auch wenn ich es früher so wie Du gemacht habe trotzdem empfehlen, auf die besten Schüler eines Ausbilders zu schauen: Wenn ein guter Lehrer es nicht schafft, seinen besten Schülern in ihren besten Jahren seine besten für sie jeweils individuell am besten passenden Konzepte weiterzugeben, kann dann dieser Lehrer wirklich ein guter Lehrer für den Nachwuchs sein?
Baumgarten
Hmh, Nehmen wir mal an ich gebe so einen Tipp an jemanden ab , der eine Schule sucht. Kann dieser jemand überhaupt einschätzen wer dort überhaupt zu den 3 Besten gehört ? Ich meine , auf welcher Basis will er die Qualität einschätzen und die Besten in Was ? Selbst wenn er den Lehrer die 3 Besten aussuchen lässt kann er immer noch nicht die Auswahl korrekt beurteilen .
Dazu kommt das Verständnisgefälle . Einem Anfänger verschliessen sich wichtige , grundlegende Details um Qualitätsunterschiede , den Stil betreffend erkennen zu können. Völlig normal .
was die Jahre angeht. Woher weiss dieser Suchende was diese "Besten" tatsächlich an Entwicklung zurück gelegt haben in diesen Jahren ? Vll waren sie schon nach einem Jahr top in Bezug zur Wehrhaftigkeit , wegen Vorleben und Talent usw. und der Rest war nur Stilverfeinerung. Verstehst du worauf ich hinaus will ?
Der Anfänger kann es gar nicht einschätzen. Nicht diese Punkte . was er aber tun kann , ist zu sehen und zu entscheiden ob das was er beim Lehrer aktuell vorfindet , an Athletik, an Dynamik , menschlichen Verhalten , an Kommunikationsbereitschaft , an Präsenz , ev. auch an Technik soweit er was erkennen kann der Anfänger usw. intuitiv als passend empfindet , das die Chemie stimmt (halte ich für nicht unwesentlich) ob es ihn aktuell beeindruckt und zwar so das er länger verweilen möchte und der Rest ist halt Versuch und Irrtum . Wie sonst auch immer . Ich meine , die Meisten auch hier im Forum haben eine gewisse Wanderschaft hinter sich . Haben also bei Mehreren bis Vielen gelernt . Haben gesucht , manchmal gefunden , ab und zu geirrt , ...
Alles verläuft in Phasen . Anders hab ich es nicht kennen gelernt . Deshalb bin ich da mit diesem "Besten" halt sehr mißtrauisch . Was damals für mich richtig gut und the Best war ist heute teilweise beschmunzelnd , weil man sich entwickelt , weil es ein Weg ist
Gleich mit dem "Besten zu starten ist mir zu idealistisch , auch als Empfehlung
@Cam67: Deine Auffassung ist gut begründet und nachvollziehbar, genauso hoffentlich meine Auffassung. Wie immer muss jeder für sich persönlich entscheiden auf welcher Grundlage eine Lehrer-Auswahl getroffen wird. Sorgfältiges Nachdenken lohnt sich auf jeden Fall, um verlorene Zeit zu vermeiden.
@Uruk: Die Videos der beiden WT-Ausbilder finde ich gut gelungen, über Details könnte man natürlich immer diskutieren.
Baumgarten
Die Groß-Meisters sind wieder da:
https://www.youtube.com/watch?v=fAzHhP3Xjmc
Jetzt mit einem Thema, dass hier schon viele beschäftigte.
Wahrheit...?
Schwindel..?
Seht selbst.
Hurra sie sind wieder da ;)
Die beiden sind, wenn ich es richtig verstehe, so ungefähr der Jahrgang meines Vaters und meiner Onkel.
Irgendwie haben sie aber in einer anderen Zeit gelebt (ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen).
Bei Königs Aussage, dass er nicht wusste wie die Chum Kiu aussah weil das Wing Tsun Kuen erst später raus kam, hatte ich keine große Lust mehr weiter zuzuhören.
Denn das ist Quatsch.
Mal am Rande - König macht seit einiger Zeit CrossFit (habe dazu ein paar Beiträge von ihm beim Training gesehen). Merkt man findet ich auch, zwischenzeitlich war er ja mal ziemlich rundlich.