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Thema: Homöopathie

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  1. #9
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von marasmusmeisterin Beitrag anzeigen
    Zum Placebo-Effekt:
    GWUP - Die Skeptiker - Warum gibt es den Placebo-Effekt? (Skeptiker 2/2001)
    (Hier ist es mal wieder "die Evolution", nunja)
    Das ist wohl eher eine Hypothesensammlung, die man noch überprüfen müsste.
    Natürlich ist die Frage interessant, warum sich der Körper nicht immer selbst bestmöglichst heilt, sondern das von der Beurteilung der Situation abhängt.
    Allerdings ist es wohl auch nicht einfach, Depressionen mit survival of the fittest zu erklären.


    IMO innerhalb Deiner Auswahl der bessere Artikel zum Placeboeffekt.

    Homöopathie hat einen großen Vorteil: Im Gegensatz zur Wissenschaftsmedizin, wo der Patient oft auf besserwisserische Arroganz der "Götter in Weiß" trifft, geht der Homöopath intensiv auf die psychische Befindlichkeit seiner Patienten ein. So fühlt sich der Patient verstanden, was den Placebo-Effekt ungemein steigert.
    Ich hatte durchaus schon den Verdacht, dass "besserwisserische Arroganz" ein Pflichtfach im Medizinstudium ist.
    Wobei das ja, bezogen auf den Placeboeffekt, nicht negativ sein muss.
    Wahrscheinlich erwarten die meisten Menschen von einem Experten, dass er selbstsicher und ohne Zweifel auftritt.
    Arroganz kann da als Zeichen von Kompetenz gesehen werden, so wie der weiße Kittel, Bücher im Regal und Fachbegriffe.

    IMO sind die Autoren allerdings etwas inkonsequent: einerseits finden Sie es aufgrund des Noceboeffects "unverantwortlich, Angst zu machen vor etwas, dessen schädliche Wirkung nicht durch sorgfältige Untersuchungen belegt ist, denn das bedeutet eine echte Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung."
    andererseits versuchen Sie durch Aufklärung den Homöopathieanhängern den Glauben an Homöopathie zu nehmen, wodurch sie den Placeboeffekt und damit die Heilkraft zu mindern, was natürlich ebenso die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet.

    Es gibt Ärzte, die, dem Wunsch ihrer Patienten folgend, homöopathische Mittel verschreiben, aber sozusagen zur Sicherheit und ohne Wissen der Patienten zusätzlich noch ein Antibiotikum notieren. Was Wunder, dass die Besserung dann auf Homöopathie zurückgeführt wird!
    Es gibt also Ärzte, die Patienten ohne deren Wissen und gegen deren Willen mit (neben- und wechsel-)wirksamen Mitteln behandeln.
    So was finden Dr. Rainer Wolf und Dr. Jürgen Windeler scheinbar nicht unethisch oder unverantwortlich.
    Wie läuft denn dieser Patientenbetrug ab? Stecken die Apotheker mit den Ärzten unter einer Decke und geben falsch deklarierte Arzneimittel raus?

    Zitat Zitat von marasmusmeisterin Beitrag anzeigen
    Wer heilt, hat nicht Recht, sondern geheilt.
    Wenn ich krank bin, gehe ich lieber zu einem Heiler, als zu einem Rechthaber.
    Geändert von Gast (14-03-2015 um 04:27 Uhr)

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