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Thema: Religion in der Erziehung

Baum-Darstellung

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  1. #11
    Gast Gast

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    wenn aus dem christentum jeder nur das rausnimmt, was ihm paßt, und alles andere geflissentlich ignoriert, dann ist das ganze eine beliebige ansammlung von "religiösen überzeugungen" oder vielmehr von "wundergeschichten", die sozusagen auf einem buffett dargeboten werden.
    wenn sich jeder aus dem christentum nur seine "wohlfühl"-richtlinien rausnimmt, und dabei ganz ignoriert, was "gott" in der bibel verkündet und was "gottes sohn" in der bibel verkündet, dann macht sich jeder seine persönliche glaubenskiste zurecht. kann man machen, hat aber - da es sehr große teile der bibel und damit der grundlage des christentums negiert - nur noch sehr partiell mit dem zu tun, was der hypothetische jesus, der ebenso hypothetische paulus, die kirchenväter und ein martin luther unter "christentum" verstanden.

    letzten endes habe ich hier in dieser diskussion sehr schöne beispiele für das gefunden, was man "neo-religiös" nennt.

    amasbaal hat das wunderbar beschrieben:
    klassisch "neo-religiös": ich mache mir die welt (die religion), wie sie mir gefällt. hauptsache, die dramaturgie des events und dessen deko passen "stylish" zu meinen gefühlen... krass.


    gegen das "christentum als wellness-religion" wettern ja katholen und evangelen (zumindest amtskirchlich) schon länger:
    http://cms.bistum-trier.de/bistum-tr...ument.PK=62927

    hilft aber nicht, scheinbar basteln sich sehr viele menschen trotzdem aus versatzstücken der bibel, persönlichen moralvorstellungen und einerm gewissen maß an wundergläubigkeit ihre ganz eigene religion.
    warum man die dann noch "christentum" nennen muß, erschließt sich mir zwar nicht, aber von mir aus kann da jeder tun und lassen, was er will.
    mich juckt das nicht, ich bin kein religiöser mensch.
    nur dürfte die amtskirche das halt etwas anders sehen als die "wellness-christen" ...

    davon abgesehen schreibe ich hier meine meinung, ohne den anspruch, irgendjemanden von irgend etwas überzeugen zu müssen oder auch nur zu wollen.
    wenn für einige hier "christentum" schon VOR jesus begonnen hat ... gut, halte ich für historisch falsch, aber wers glauben mag ... das alte testament ist eine, wenn nicht sogar die glaubensgrundlage des judentums ... und jesus war jude ...
    egal.

    ich halte religion prinzipiell für eine ansammlung von albernen wundergeschichten und märchen, von unbewiesenen behauptungen, die von religiösen menschen in debatten gern a priori gesetzt werden - und bin froh, mich diesen kruden phantasiegebilden nicht unterwerfen zu müssen.
    ich persönlich halte es für falsch, das sei wiederholt, kindern die ohren mit diesen ganzen märchen vollzublasen.
    Geändert von Gast (19-03-2017 um 17:35 Uhr)

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