@cam67:
nicht ich habe behauptet, es habe bereits vor jesus ein "christentum" gegeben.
das hat irgend jemand anders hier in dieser diskussion geschrieben - wenn ich nicht irre, war das die dame discipula ...
ich hab mich nur darauf bezogen, und das hatte ich auch deutlich gemacht, wie ich dachte.
also komm - nur weil ich manche dinge pointiert darstelle, ist das noch lange keine bissigkeit. bissig war ich früher, im selig entschlafenen kkf ...was mich noch interessiert . woher kommt eigentlich diese Bissigkeit , zum Teil schon sehr provozierende Art ?
ach komm, nu stell dich mal nicht dumm ...würde mich doch sehr interessieren was der hypotetische Jesus unter Christenum vestanden hat . bin mir eigentlich sicher daß zu seiner Zeit noch gar kein Christentum gab ^^
der hypothetische jesus war sich sehr wohl dessen bewußt, daß er mit seiner lehre von dem sehr heftig abwich, was bis dahin gültigkeit hatte.
"ICH aber sage euch ...!"
rein hypothetisch dürfte er sich also dessen bewußt gewesen sein, daß er die reine lehre veränderte und damit etwas neues schuf. das sagt er ja sinngemäß auch an etlichen stellen (lukas, johannes, markus, ich hab es bereits zitiert).
nein, er selbst dürfte das nicht "christentum" genannt haben ... aber wie uns eine userin in dieser debatte mitteilte, geht es ja um inhalte, und worte sind nur die äußere form ...
auf dem, was jesus angeblich sagte und vor allem auf dem, was ein hypothetischer paulus da hineininterpretiere, beruht im grunde das christentum, welches als erweiterung des alten testaments zu verstehen ist.
hat mir mehr als ein pfarrer erklärt ... dann wirds ja wohl so sein.
auch das hatte ich bereits erwähnt - bei volksmärchen / kunstmärchen wissen kinder, daß es eine erfundene geschichte ist.was ist mit 1001 Nacht und Rotkäppchen? wäre das ok.
märchen erheben aber in der regel auch nicht den anspruch, WAHR zu sein - das tun nur religionen. hatte ich bereits ausführlicher dargelegt, muß ich nicht wiederholen.
also da kann ich dir nicht mehr folgen ...und doch bedienst du dich ihrer um zu argumentieren . gehst also den gleichen Weg wie die von dir kritisierten religiöse Menschen. natürlich mit dem Vermerk , daß es dir eigentlich völlig Schnuppe ist ^^ich halte religion prinzipiell für eine ansammlung von albernen wundergeschichten und märchen, von unbewiesenen behauptungen, die von religiösen menschen in debatten gern a priori gesetzt werden
selbstverständlich muß ich, wenn ich religion kritisiere, auf deren inhalte bezug nehmen! wie soll ich denn sonst erklären, was ich daran so irrational finde? im gegensatz zu religiösen menschen (oder der amtskirche) setze ich dabei jedoch nichts a priori, ich versuche also ergebnisoffen zu debattieren. ich kann ja nichts dafür, daß die existenz "gottes" nicht bewiesen wird ...
und ja, es IST mir wurscht, ob jemand glaubt, daß es diese entität gibt.
das heißt ja nicht, daß ich darauf verzichte, darüber zu diskutieren. oder daß ich darauf verzichte, absurditäten anzusprechen.
das ist genau der punkt, an dem es schon wieder nervig wird ...falls du es mal schaffst deine Brille abznehmen , würdest du staunen wieviele schöne und lehrenswerte Dinge in allen Religionen zu finden sind. dazu muss man das aber auch wollen.
du unterstellst, ich hätte mich NICHT mit religion beschäftigt. und würde das auch nicht wollen. du unterstellst, mein blick sei falsch, getrübt durch eine von dir unterstellte "brille", die ich nur abnehmen müsse, um zu "sehen" ... das geht mir ehrlich gesagt zu weit.
du weißt gar nichts von mir. du unterstellst etwas und schlußfolgerst daraus munter weiter ... finde ich, ehrlich gesagt, nicht gut.
und wenn es für DICH viele schöne und lehrenswerte dinge in der religion gibt (in welcher?), dann ist das fein, aber nicht zu verabsolutieren. wer sagt dir denn, daß es auch für mich diese dinge in gleicher weise in der religion geben müsse? wer sagt dir denn, daß dein blick auf die religion der richtige ist? woher diese selbstgewißheit?
ich frage mich ohnehin, woher manche menschen eigentlich diese ungebrochene gewißheit nehmen, im recht zu sein und die dinge "richtig" zu sehen und andere belehren zu müssen ...
ich habe über inhalte und entwicklung der christlichen religion etwas gesagt , habe dabei absurditäten, widersprüche und ungereimtheiten angesprochen - und dabei erwähnt, daß ich für mich die schlußfolgerung gezogen hätte aus meinen erfahrungen mit religion (und besonders mit der christlichen), daß ich persönlich dieses konstrukt nicht brauche.
das hab ich auch begründet.
moral und ethisches verhalten benötigt keinen überbau in form einer religion.
ist schwer zu akzeptieren, ja?
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