Zitat Zitat von Susi-Kunoichi Beitrag anzeigen
Eine sehr simple Sichtweise mit sehr vielen hinkenden Vergleichen...

Mannschaftssportarten kannst du überhaupt nicht vergleichen, weil technische Mängel des Einzelnen durch Mitspieler kompensiert werden.
Selbst Spitzensportler verbessern sich nur durch Perfektionierung der Grundlagen, sonst könnten sie irgendwann aufhören spezifisch zu trainieren...

Nimm als Vergleich lieber z.b Ballett oder Klavierspielen.
Ohne das gründliche und technisch einwandfreie Einüben und Eindrillen von Schritten und Bewegungen oder das Lesen von Noten und Üben von Tonfolgen und Grifftechnik wirst du zwar ein nettes Tänzchen oder holpriges Liedchen zustande bringen, aber wirklich weiterbringen wird dich nur das fleissige Üben der Grundlagen.

Frühzeitiges praktisches Anwenden von mangelhaft beherrschten Grundlagen kann zwar evtl. kurzfristig der Motivation dienen, es besteht aber auch die Gefahr der mittelfristigen Frustration...

Deine didaktischen Erkenntnisse greifen nur, wenn die Grundlagen vorhanden sind, aber auch erst dann...
6 Setzen

1.) Ob Manschaftssportart oder Einzelsportart spielt doch hier keine Rolle.
Es geht darum Bewegungen in Echtzeit in einer Realistuation zu trainieren.
Und das ist durchaus vergleichbar.

2.) Was redest du nun von Spitzensportlern ? wir waren gerade noch bei Anfängern. Natürlich müssen Spitzensportler anders trainieren als Anfänger

3.) Wieso nun Ballett und Klavier ? Hast du eine Quelle die belegt das die motorisch kognitiven Anforderungen des Klavierspielens eher mit denen z.B des Karate zu vergleichen sind als die motorischen kognitiven Anforderungen des Fußballs /basketballs. Ich finde gerade Klavier ist hier komplett nicht vergleichbar da die motorischen Anforderungen ganz anders sind als beim karate

4.) Quelle ?
Oder behauptest du das mal einfach so ?
Die Praxis zeigt das Gegenteil