Richtig, es bedeutet erster Dan, erste Stufe. Anfänger ist jedoch etwas anderes.
Du kannst gern die Geschichte der Kriegskünste und Japans aus den japanischen Künsten negieren. Dennoch haben sie dort ihre Wurzeln. Dass es nicht in das Weltbild vieler westlicher Budoka passt, ist vielleicht verständlich. So gesehen ist die Begrüßung und das Verbeugen jedoch auch Romantik und Budo-Werbung - das kannst du bei dir natürlich abschaffen.Zu Nishiyamas Aussage die Ritter und Samurai ließen nichts auf ihre Ehre kommen - nichts gegen Nishiyama aber das ist auch wieder Last Samurai Romantik oder vielleicht auch Budo-Werbung. Jedes Geschichtsbuch belehrt einen eines Besseren.
Und warum hat Nakayama das gemacht? Um die Jungs als Instruktoren in die Welt zu schicken und Karate zu verbreiten, nachdem sie jeden Tag eisenhart trainiert haben. Das Training ist dort auch nicht mit dem hiesigen vergleichbar. Wer mal dort in einem Honbu Dojo war, wird es schmerzlich erfahren haben.Und die JKA Instructors sind innerhalb von 3-5 Jahren von 0 auf den 3./4.Dan. Ob da jeder schon mit dem Shodan unterrichtet hat, lassen wir mal dahingestellt.
Ist bekannt und ich habe gesagt, dass es Ausnahmen gibt. Und Kase stellt in der Tat eine Ausnahme dar. Wie viele andere auch, bspw. Enoeda. Aber es ist nicht die Regel.Btw. hatte Taiji Kase, auf den Fudokan meines Wissens nach zurückgeht, mit 15 schon einen 2.Dan im Judo!
Dein Hinweis auf Ignoranz derjenigen, die nicht deiner Meinung sind, in allen Ehren. Aber nach deiner Beschreibung wäre der Kodansha auch ein Anfänger.
Aber wie du eben schreibst, ist das dein Gedanke - den kannst du natürlich haben. Jedenfalls ist die Anfänger-Definition scheinbar nicht belegbar, sofern du es nicht als "Anfänger unter den Schwarzgurten" beschreibst.





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