Zitat Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
Es gibt sicher gute und schlechte Meister. Trotzdem hat man irgendwann etwas gemeistert.
Mit der Aussage gehe ich mit. Vermutlich kommt jetzt gleich das Argument, dass irgendein hoher Shotokaner mal gesagt hat, dass er mit dem 10. Dan noch an seinem Zuki feilt. Aber andererseits, wenn Josef Ackermann von der Deutschen Bank sagen würde, er übt täglich noch Bilanzen aufzustellen, würden alle komisch gucken. Bloß bei einem 10. Dan wird bei letztlich so etwas Banalem wie einem Fauststoß (für jemanden, der 40 Jahre trainiert) Beifall geklatscht.

Zitat Zitat von DerLenny Beitrag anzeigen
Angenommen, du bist ein "guter Meister" und siehst einen "schlechten Meister."
Würdest Du ihn gedanklich als Meister einstufen?

Angenommen du bist ein "schlechter Meister" und siehst einen "guten Meister" - würdest du dich dann noch immer als Meister fühlen?

Angenommen, dein System hat 10. Dangrade. Wenn du jetzt den ersten Dan hast, und wir von einer linearen Progression ausgehen, dann hast du jetzt 1/10tel des Möglichen erreicht. Würdest Du so "Meister" definieren?
Gegenfrage: du schließt deine Ausbildung sagen wir zum Maurer mit 1,1 ab. Der Mitschüler mit 4,3. Ist er jetzt auch ein Maurer? Oder du hast dein Physikstudium frisch beendet und siehst einen erfahrenen Kollegen oder gar Stephen Hawking. Betrachtest du dich noch als Physiker?

Zitat Zitat von DerLenny Beitrag anzeigen
Ist es jetzt so schlimm, wenn ein Kind die erste Stufe erreicht und damit "die Grundlagen verstanden" hat?
Bezogen auf die Schulausbildung würde ich den 1. Dan mit dem Bestehen des Abiturs gleichsetzen. Dann geht´s mit dem Studium erst richtig los. Aber dass der 1. Dan, so wie ich dich verstehe, das Ende der Grundschulzeit (also 4. Klasse) bedeutet, das würde ich stark bestreiten.