UFC hat einfach nur die Entwicklung aus dem Kickboxen korrigiert. Früher waren sich die Leute schon bewusst, dass Grappling und Boden entscheidend ist. So gut wie jede KK hatte Grappling und Bodenelemente, manche basierten eigentlich fast nur darauf... (vor allem das frühe, sehr gefürchtete Judo)
Ich nehme ehrlich gesagt an, dass sich wenig verändert hat. Ja klar, der Körperbau hat sich verändert (aber das wahrscheinlich primär durch Ernährung), es stehen effektivere Trainingsmethoden zum Muskelaufbau zur Verfügung (auch hier wieder unter Anderem auch durch Ernährung), aber ich nehme mal an, dass sich die KKs an sich nicht viel weiterentwickelt haben, wenn überhaupt vielleicht eher zum Schlechteren... Warum? Weil die Leute sich schlicht weniger die Köpfe einschlagen (ergo weniger Tests, ergo weniger Selektionsdruck, ergo mehr Müll). Durch die heutige Gesellschaft haben extrem viele inzwischen nichts mehr mit Gewalt zu tun (was ja löblich ist), bzw. sobald man geschlagen wird, wird der Anwalt gerufen. Schulhofrangeleien? Sofort werden Psychologen, Eltern usw. eingeschaltet. Diese Entwicklung hat dazu beigetragen, dass die Selektion geringer geworden ist bzw. man den Leuten teilweise sehr seltsame Vorstellungen von Kampf aufschwatzen kann. Auch ist die Bedeutung von Nahkampfwaffen (im Sinne von Speeren, Schwertern etc.) und Empty Hand heute militärisch auch nicht mehr relevant (bzw. weit weniger als früher), bzw. nicht bei der breiteren Masse des Militärs. Ergo auch hier wieder nichts, was der Entwicklung helfen würde.
Ich bezweifle, dass sich die KK-Szene wirklich weiter entwickelt hat in den letzten 40 Jahren. Die Kombination aus Kommerzialisierung, medialer Präsenz und eine größer werdenden Gewaltfreiheit werden eher für Gegenteiliges gesorgt haben.





