Stimmt, ich setze Grundlagenwissen bei Menschen voraus mit denen ich fachlich diskutieren will, wie kann ich nur...
Stimmt, ich setze Grundlagenwissen bei Menschen voraus mit denen ich fachlich diskutieren will, wie kann ich nur...
Mach doch nicht so ein Geheimnis drum, was ist denn Deine Vorbildung, pustekuchen?
Nein, du versteckst dich nur hinter Titeln und Hierarchien (zeigt auch, wie du diskutierst, da du stetig versuchst meine Integrität anzugreifen: "Ich habe XY gelesen", "bist Laie", "das sagen echte Wissenschaftler so", "meine Meinung ist Stand der Forschung" etc). Ob ich Grundlagenwissen habe, ob ich Recht habe oder nicht, oder ob ich einfach nur berechtigte Kritik an dem Artikel habe, ergibt sich aus der Diskussion hier.Zitat von kanken
Warum, was würde ich dadurch gewinnen? Dann lasse ich mich doch nur auf die Strohmann-Diskussion von kanken ein.Zitat von Onkel_Escobar
Bisher behauptest du nur Dinge ohne sie nur im entferntesten zu belegen. Ich habe Dir Quellen genannt und du kennst meine Qualifikationen.
Von dir habe ich weder Belege für deine Behauptungen noch kenne ich dein Vorwissen.
Das ist nun einmal keine Grundlage einer Diskussion, sorry.
Die Grundlage ist aufgrund deiner defensiven Haltung nicht gegeben. Entschuldigung angenommen.Das ist nun einmal keine Grundlage einer Diskussion, sorry.
Im übrigen kenne ich deine Qualifikationen nicht, noch interessieren sie mich.
Im Ernst?
Du verstehst nicht, dass Du die Aussage: "Bei einem Reptil nimmt der Bereich X den größten Teil des Gehirns ein" nicht dadurch widerlegen kannst, indem Du sagst:
"Der Aufbau der Gehirne ist bei allen Wirbeltieren gleich", wenn mit "Aufbau" nicht die Größenverhältnisse der einzelnen Komponenten gemeint ist?
o.k....
Wenn Du eine Aussage ("Teil X ist der größte Teil eines Reptiliengehirns") indirekt als falsch bezeichnest, dann ist das eine Behauptung, die Du belegen können solltest, falls Du glaubwürdig rüber kommen willst.
Ich kann auch sagen, die Relativitätstheorie sei falsch, aber ich müsse das nicht belegen, schließlich stammt die ja von Einstein und nicht von mir.
Aber offensichtlich kannst Du also nicht widerlegen, dass bei Reptilien der Gehirnbereich, der beim Menschen als Reptiliengehirn bezeichnet wird, der größte ist... ist allerdings auch nicht so wichtig.
Mal was anderes, das mich mehr interessiert, als die Frage, ob Reptilien mit der Aussage "Ein Reptiliengehirn heißt Reptiliengehirn, weil das kann, was Reptilien können" diskriminiert werden oder nicht:
aus dem Artikel:
Hier kann man auf die Idee kommen, dass Kortisol im Gegensatz zu Noradrenalin bei akutem Stress nicht sofort ausgeschüttet, sondern erst bei länger anhaltendem Dauerstress (Tage/Wochen) freigesetzt würde.Ist die Bedrohung nicht unmittelbar eine Gefahr für uns (wie der Tiger) kann diese Aktivierung lange (Tage, Wochen, Monate, Jahre) anhalten. Nach einigen Tagen/Wochen führt dies zu einer Freisetzung einer anderen Substanz im Gehirn: dem Kortisol. Das Kortisol hat im Gehirn spezielle Rezeptoren über die es eine sehr interessanter und auch wichtige Funktion erfüllt:
Es baut Autobahnen ab und begünstigt den Ausbau andere Wege!!!!
Wenn ich also längerer Zeit einem Problem ausgesetzt bin, für das ich keine Lösung finde und/oder welches mich in einen Stresszustand bringt, begünstigt dies die Veränderung meines Gehirns. Eingefahrene Muster, über die ich keine Lösung finden konnte, werden abgebaut und andere werden aufgebaut, die eventuell zu einer Lösung führen können.
Damit wäre Kortisol das Hormon der Wahl für Dauerstress und eine für den Organsimus positive Rolle von Kortisol in dieser Situation wäre plausibel.
Demgegenüber gab es die durch Messungen motvierte Meinung, dass Kortisol sofort bei akutem Stress ausgeschüttet wird und auch da schon Einfluss auf auf das ZNS ausübt, z.B. indem es, zumindest bei Männern, die Gedächtnisleistung über Hemmung des Hippocampus herabsetzt.
Es existieren auch Hinweise, dass die Hemmung der Leistung des OFC in Stresssituationen erst durch das Zusammenwirken von Noradrenalin und Kortisol wirksam wird, nicht durch Noradrenalin alleine.
Bei Dauerstress incl. dauerhaft erhöhtem Kortisolspiegel kann die dauernde Hemmung dieser Hirnstruktur sich dann wohl tatsächlich zu Abbauvorgängen in eben dieser Struktur führen. Z.B. zeigen Depressive einen kleineren Hippocampus als Gesunde, was evtl. durch derartige Prozesse erkärt wird.
Neu ist mir, dass Dauerstress incl. dauerhaft erhöhter Kortisolspiegel kreativ macht und Neuroplastizität und positive Verhaltensänderungen begünstigt.
Weiß Prof. Hüther davon?
Mal als Außenstehender:
Auf der einen Seite ein Arzt mit thematisch passender Berufserfahrung, der einen Text schreibt (locker peer-reviewed) und entsprechende Quellen als Grundlage präsentiert.
Auf der anderen Seite ein Pustekuchen, der sich weigert, irgendwelche eigenen Qualifikationen zu nennen.
Ich kann mangels Hintergrundwissen nicht beurteilen, wer fachlich recht hat. Aber wenn Dir, lieber Pustekuchen, wichtig ist, dass Dich Drittleser in der Diskussion ernst nehmen und Deinem Standpunkt Bedeutung beimessen, solltest Du Dein Diskussionsverhalten überdenken...
So stelle ich mir eine Diskussion vor!
@simplizius
Weil dieser Vergleich keinen SINN macht. Ich habe doch einiges zum Thema geschrieben?! Dieser Teil mach auch einen großen Teil von Amphibiengehirnen und Fischgehirnen aus! Im übrigen sehen nicht alle Reptilienhirne gleich aus, es gibt große Unterschiede und eineige Arten der Gattung Reptilien haben mehr oder weniger ausgeprägte Cortices. Daher macht es keinen Sinn, die Namensherkunft auf Reptilienhirngröße zurückzuführen.Du verstehst nicht, dass Du die Aussage: "Bei einem Reptil nimmt der Bereich X den größten Teil des Gehirns ein" nicht dadurch widerlegen kannst, indem Du sagst:
Du vergisst hier, dass kanken in seinem ursprünglichen Text die Aussage auch unbegründet stehen lässt. Hat Einstein das so getan?Ich kann auch sagen, die Relativitätstheorie sei falsch, aber ich müsse das nicht belegen, schließlich stammt die ja von Einstein und nicht von mir.
Außerdem habe ich doch ein paar Erklärungen gegeben, von kanken habe ich außer: "dass sagen alle Neurobiologen auch so" und seiner falschen Definition von funktionellen Gruppen auch nix gehört.
Welches Reptil denn genau? Größe hat keinerlei Aussage bei dem Vergleich von Arten! Es macht keinen Sinn einen Gehrinbereich bei Menschen nach der Größe einer willkürlichen Klasse zu benennen!Aber offensichtlich kannst Du also nicht widerlegen, dass bei Reptilien der Gehirnbereich, der beim Menschen als Reptiliengehirn bezeichnet wird, der größte ist... ist allerdings auch nicht so wichtig.
@Ir-kahim
Woran machst du fest, dass es locker peer-reviewed sein kann? Und ihr glaubt ihm alle, weil er Arzt ist (zu sein scheint)?? Echt jetzt? Und wenn jemand Kritik hat, wird er abgewatscht und diskreditiert, anstatt über Fakten zu diskutieren und der einzige Punkt, auf dem ihr besteht ist meine Qualifikation?Auf der einen Seite ein Arzt mit thematisch passender Berufserfahrung, der einen Text schreibt (locker peer-reviewed) und entsprechende Quellen als Grundlage präsentiert.
Auf der anderen Seite ein Pustekuchen, der sich weigert, irgendwelche eigenen Qualifikationen zu nennen.
Würdest du jetzt echt mir recht geben, wenn mein Titel höher als der von kanken ist?
Was meinst du? Hätte ich schreiben sollen:Aber wenn Dir, lieber Pustekuchen, wichtig ist, dass Dich Drittleser in der Diskussion ernst nehmen und Deinem Standpunkt Bedeutung beimessen, solltest Du Dein Diskussionsverhalten überdenken...
Also ich bin ja Prof. Dr. Dr. und ich kenne die Titel von 5 Büchern, deswegen habe ich recht.
Überlege dir mal selbst, ob das so richtig ist!
Nö. Aber ich würde Dich mit einer entsprechenden Qualifikation ernst nehmen. Wie soll ich denn als komplett Fachfremder sonst beurteilen können, ob das, was Du sagst, sinnvoll ist oder Du nur ein Korinthenka** bist, der sich im Internet nach dem Anschauen von 2 Dokus wichtig macht?
Kanken kann jeder in Münster besuchen gehen und nachprüfen, wer er wirklich ist. Außerdem gibts hier im Forum einige, die ihn persönlich kennen. Also kann er sich Aufschneiden/Lügen nicht erlauben.
Das Problem ist doch einfach, dass 99% hier Laien sind und wir einen Text von einem Arzt aus seinem Fachbereich lesen. Dann kommt jemand und behauptetet die Aussagen des Arztes seien falsch. Woher soll ich das beurteilen können wer jetzt recht hat?
Dann will ich die Qualifikation des Kritikers wissen, aber er weigert sich diese zu nennen. Woher soll ich wissen, dass Du weißt wovon Du sprichst? Und ja es würde einen riesigen Unterschied machen, wenn Du ein Prof. Dr. Dr. wärest in diesem Fachbereich, dass würde nämlich bedeuten, dass Du auf diesem Bereich schon wissenschaftlich gearbeitet und Erfolge vorzuweisen hast.
Also wenn Du Deine Glaubwürdigkeit erhöhen willst, erzähl mal lieber was Du machst?
Edit: da war einer schneller.![]()
Du hast mit all Deinen Äußerungen absolut Recht, Kortisol wird natürlich auch "akut" ausgeschüttet. Wie gesagt mußte ich stark vereinfachen und viele Sachen weglassen. Alleine über Kortisol und die Regelmechanismen könnte man viele Vorlesungen füllen.
Mir ging es in dem Artikel eher um die Auswirkungen eines "Dauerstresses", da scheint es interessante Regelmechanismen zu geben wann wie welche Rezeptoren exprimiert werden und in dem Zusammenhang mit der Plastizität hatte ich das nur behandelt.
Die akuten Mechanismen bei Angst/Stress behandel ich evtl. mal später, aber Kortisol spielt da auf alle Fälle eine Rolle (die Rolle von Testosteron scheint auch interessant zu sein, aber da weiß ich noch zu wenig drüber und lese noch...)
Hüther ist ein zweischneidiges Schwert. Wie du gemerkt hast mag ich seinen Ansatz schonallerdings ist eher auch nicht, nun ja, unumstritten. Was ich von ihm halten soll weiß ich schlußendlich noch nicht, vieles gefällt mir jedoch aber gerade in neuerer Zeit kommen da komische Dinge, was davon Presse und Gerüchte sind (Erziehungscamps etc.), keine Ahnung, wäre jedoch schade um einen so kreativen Kopf, aber das Gehirn der Menschen verändert sich halt
Zum Dauerstress: Das Gehirn ist ja bestrebt den Stress zu beenden DIESER Vorgang sorgt für Kreativität. Es will es beenden da er auf Dauer eben nicht gut ist.
Wenn wir ein Problem sehen werden wir halt kreativ (oder auch nicht)...
Ich mag Deine Fragen, man merkt das Du Ahnung hast, ich habe leider dieses WE zu wenig Zeit um ausführlich schreiben zu können und es würde hier wahrscheinlich auch zu speziell werden, aber vlt. später und an anderer Stelle. Wenn du in MS oder der Nähe bist melde dich mal, das wäre bestimmt interessant.
Grüße
Kanken
Indem man sich ansieht, wie er mit Kritik umgeht und ob er wilens ist, sich mit dem Inhalt auseinanderzustezen. Und nicht auf formellen Qualifikationen herumreitet.Dann kommt jemand und behauptetet die Aussagen des Arztes seien falsch. Woher soll ich das beurteilen können wer jetzt recht hat?
Wie auch immer. Wenn kein Interesse besteht, dann halt nicht.
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