Cadence - 8/10: Militärfilm mit gefühlt der ganzen Familie Sheen. Charlie Sheen will sich quasi vorm Militärdienst drücken. Lässt sich deswegen die Handflächen tätowieren und wird dann aber statt vom Militär ausgeschlossen zu werden ins Militärgefängnis gesteckt. Dieses wird von seinem Vater (nicht Film-Vater, sondern realer) geführt, der halt so nen typischer Vorgesetzter ist wie man sie aus Kriegsfilmen kennt. Hauptthematik des Films würde ich als Machtmissbrauch und Rassismus im Militär bezeichnen. Wer nun so nen Film ala Full Metal Jacket erwartet, mit Action am Ende, wird enttäuscht sein. Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil er einfach mal anders war als andere Kriegsfilme die ich kenne.
Ich muss mir ja immer bei so Kriegsfilmen an den Kopf greifen, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann wie man sich sowas freiwillig antun kann. Immer dieses im Gleichschritt laufen, Salutieren und und und. Wie so Roboter oder Marionette die keinen eigenen Willen mehr haben, weil sie einfach so dermaßen abgestumpft sind. Aber wahrscheinlich muss das so sein, damit man jegliche Befehle ausführt ohne sie großartig zu hinterfragen.
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen. Im Film bekommen die Gefangen immer einen "gig" (Schreibt man das so?) als Strafe, wenn sie irgendwas falsch gemacht haben. Im Film wird gar nicht aufgelöst was das sein soll bzw. was die Folgen sind, wenn man einen "gig" erhält. Tante Google wusste auch keinen Rat für mich? Weiß das hier jemand?
Enemy - 9/10: Seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr mysteriöser Film mit Jake Gyllenhaal. Er ist sehr langsam und nicht wirklich spannend. Ich gebe ihm trotzdem fast volle Punktzahl, weil der Film hat etwas geschafft, dass ganz ganz selten Filme schaffen. Nach dem Abspann ging es ungefähr so bei mir im Kopf: "Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas????,Hääääääääää äääääääääää????, WTF????" Der Film ist so verwirrend, sowas hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Im einen Moment denkt man, dass man nun weiß wo der Hase lang läuft nur um 10 min später festzustellen, dass es doch ganz anders ist. Selbst am Ende des Filmes habe ich für mich noch keine Interpretation gefunden die mir den Film logisch erklärt. Es sind einfach am Ende noch 1-2 Sachen offen die einfach nicht in das Gesamtbild des Films passen, weil sie meine Auflösung des Films zunichte machen bzw. weiterhin große, viele "?" auf meinem Kopf hinterlassen.




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