Ich glaube dieses Thema durchzieht alle Generationen.

Bereits der Karate Meister Itosu Ankō hatte sich dafür eingesetzt, dass Karate zur Körperertüchtigung an Schulen Einzug findet. So weit ich mich erinnere, war das um 1880/1890 rum. Habe allerdings grad nicht die Quelle parat, um das genau zu datieren. Steht aber irgendwo in Gibukais erstem Band.

Und ich denke, auch der Turnvater Jahn wird ähnliche Gedanken gehabt haben, als er seine Turnübungen entwickelte und an seine Zeitgenossen herantrug.

Von daher denke ich, ist das ein generelles Problem, durch alle Generationen hindurch. Denn auch Jugendliche vor 40 Jahren werden in ihrer Freizeit lieber mit Freunden abgehangen (sitzen/stehen, so wenig wie möglich bewegen) haben, statt mit ihren Freunden kollektiv Liegestütze zu machen. Da sind die Kids mit Sicherheit alle gleich, egal welche Generation man hernimmt.
Wenn ich mich an das Rumgerüssel der Oberen bei meiner Militär-Rekrutierung erinnere....Was haben sie sich aufgeregt, dass "diese Jungen" keine gute physische Verfassung mehr haben. (Natürlich allesamt mit einem riesigen Ranzen)
War gemäss Bericht schon zur Zeit meines Vaters und meines Grossvaters so.

Ich glaube es gefällt "den Alten" einfach, über die Schlabbis von heute herzuziehen.