Ich will damit sagen, dass die Wahl der Krankenkasse doch letztlich irgendwo ne Pseudowahl ist. Weiß doch kein Mensch, welche Leistungen ich schon morgen dringend brauchen und welche ich vielleicht nie in Anspruch nehmen werde. Denke, so ziemlich alle Kunden wollen einfach nur, wenn was ist, nach aktuellem Stand der Medizin versorgt werden, egal, was das ist oder was man da machen oder nicht machen muss. Ich seh da nicht den geringsten Raum für ne sinnvolle wirtschaftliche Konkurrenz.
Das gleiche wie mit der Gesundheit ist es mit der Bildung: Wenn man den Begriff auch nur halbwegs ernst nimmt, kann man da nicht einfach Leistungen ausgliedern, oder anfügen, bloß weil das so auf Seite Fuffzehn im Kassenvertrag steht.
Könnte man ja innerhalb einer größeren Region freistellen. Wer in 100 km um seinen Wohnort so gar keinen Arzt finden mag, dem er sein Wehwehchen zu schildern geneigt ist, dem gehts vielleicht auch noch ganz gut.Ich bin jedenfalls froh, dass ich meinen Hausarzt frei wählen kann und nicht womöglich verdonnert bin auf Ewigkeiten in den Händen eines Vollhorstes zu sein, nur weil ich in seinem Bezirk wohne.![]()






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