Zitat Zitat von GlaucaB1 Beitrag anzeigen
Ein sinnloser Streit:
Und ein sinnloser Text, besonders in Abetracht der Informationen, die gezielt dir hier zuteil wurden!

Die Homöopathie hat längst gewonnen und ist Teil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung.
Es gibt 125 gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland, die seit dem Jahr 2000 aus etwa über 400 Krankenkassen, im wesentlichen durch Fusionen entstanden sind. Von diesen ehemals über 400 und jetzt 125 Krankenkassen wird die Homöopathie übernommen von
einigen BKKen als zusätzliche Einzelleistung,
einigen IKKen gegen Leistungspauschale,
der TK,
der HEK gegen Abrechnung von Eizelleistung,
der Barmer,
SVLFG und
einer Knappschaftskasse der Seefahrt.

(Also keineswegs vo allen, sondern von einer Minderheit und dies gegen Widerstand seitens Politik und Ärzteschaft.)

Die Homöopathie ist weithin beliebt und wird von tausenden Ärzten bei Millionen von Patienten erfolgreich eingesetzt.
Beliebtheit ist kein relevanter Parameter. Chips, Bier und Fernsehsessel sind auch beliebt. Die Financial Times Deutschland hat vor Jahren mal publiziert, wie viele Versicherte die Homöopathie als zusätzliche Leistung in Anspruch nehmen würden, wenn sie es versichern können. Das waren etwa 5% (aus dem Gedächtnis - also ein verschwindend geringer Anteil. Ich vermute, dass hier Potenzierung nicht zählt und man Versicherte nicht verschütteln kann)

Eine Gemeinde von Homöopathie-Gegnern hält die Methode für Quacksalberei, wodurch sich der Siegeszug der Homöopathie in 200 Jahren nicht nur nicht hat aufhalten lassen, sondern sogar noch beschleunigt hat, was nicht für die Argumente der Gegner spricht, sondern für die Heilerfolge der Homöopathie.
Der Siegeszug hat sich so sehr beschleunigt, dass die Homöopathie außerhalb Europas kaum eine Rolle spielt und innerhalb Europas trotz unbestreitbarer Beliebtheit immer mehr verdrängt wird. Ich habe hierzu exemplarisch Beispiele genannt; etwa die aktuelle belgische Gesetzgebung). In 200 Jahren war man nicht in der Lage ein annähernd plausibles Erklärungsmodell zu liefern, wieso eine in sich selbst widersprüchliche, als auch anderen Erkenntnissen diametral entgegenstehende Irrlehre wirken soll, sondern konnte die Wirksamkeit nichtmal klar belegen, was bei tatsächlicher Wirksamkeit kein Problem darstellen würde.

So ist die halt die Lage.
Nein, so ist die Lage.