Zitat Zitat von Me1331 Beitrag anzeigen
Das ist deine Einbildung. Polizeistatistiken sowie Berichte von Opferschutzeinrichtungen sagen etwas anderes aus.
Wem soll ich jetzt glauben?
Der Wissenschaft, den Sozialarbeiter*innen, den Opfern, meine Erfahrungen in diesem Bereich oder dir?
Statistik ist der Untergang der Seriösen Wissenschaft. Es werden Korrelation dargestellt, als wären es Kausalitäten.

Man muss klar abgrenzen, zwischen zukünftigen und vergangenen Ereignissen.

Keine Opfereinrichtung wird dem Opfer eines Angriffes sagen: "hättest dich halt wehren müssen, hättest ja gekonnt und hätte wohl Erfolg gehabt."

Diese Art der Zuweisung von Fehlern an das Opfer, das tun eigentlich nur Menschen, die nicht viel mit Gewalt zu tun haben und nicht wahrhaben wollen, dass es so ziemlich Jeden und Jede treffen kann.

Dass man manchmal einfach ein Scheiss Pech hat und absolut gar nichts dafür konnte.

Aber dass man eben etwas dafür tun kann, das Risiko zu vermindern, dass man wieder angegriffen wird, dass man etwas gegen die Angst tun kann, dass man das Verdrängen bekämpfen kann, und mit dem Verarbeiten beginnen kann.

Eine wichtige Einsicht dabei ist häufig: "Ich kann NICHTS dafür." Auch: "Es war nicht mein Fehler." und: "Ich bin immernoch ich." "Ich habe nicht aufgegeben." und ähnliche Sätze können wichtig sein.

Erkennen und Vermeiden sind wohl die wichtigsten Dinge und verteidigen kommt erst zum Schluss obwohl ich bei sexuellen übergriffen etwas weniger deeskalieren und mehr eskalieren unterrichte. Und stell dir vor das Situationsbezogen ^^
Exakt.


Also ich fasse zusammen, alle professionellen Einrichtungen sind blöd, alle Statistiken erfunden und die Physcholgen bzw Psychotherapeuten usw. haben keinen Plan von Traumata?

Und du bist gut und natürlich immer richtig?

xD
Deine Strohmannargumente sind lächerlich. Was du schreibst, habe ich nie behauptet. Auch ist deine Behauptung falsch, dass Psychologen und Opfereinrichtungen in der von dir dargestellten Weise agieren.

Der Umgang mit einem Menschen muss seinen bisherigen Erfahrungen angepasst werden.

Menschen, die bereits Opfer geworden sind, Menschen, die die Angst mit sich herumtragen, mit diesen muss man ganz anders umgehen, als mit jenen, die noch keine oder nur geringfügige Gewalterfahrungen gemacht haben.