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Thema: Rape Culture

  1. #31
    brandenburger Gast

    Standard

    Zitat Zitat von dermatze Beitrag anzeigen
    Was sind denn schwedische Verhältnisse? Lauter hübsche Blondinen?
    Auf 100.000 Einwohner kommen in Schweden pro Jahr 46,5 bei der Polizei angezeigte Vergewaltigungen.[44] Dies ist die höchste Quote in Europa und etwa vier Mal so hoch wie in Deutschland.

    Das die Frauen seit neuesten auch immer gleich ne Anzeige machen müssen.

    Früher war alles besser.

    Mein Punktekonto ist voll.
    Geändert von brandenburger (25-09-2015 um 17:40 Uhr)

  2. #32
    KAJIHEI Gast

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    [QUOTE=Kraken;3412308]Selbstverteidigung? Allgemeine KK-Themen? Tradition und Philosophie? Gesundheit?

    Da ich keine Ahnung habe, wo das Thema reingehört. Tue ich es mal hier rein.

    "Rape Culture" Jahrelang habe ich diesen Begriff "Vergewaltigungskultur" abgelehnt. Wir verurteilen ja schliesslich allesamt die Vergewaltigung... wirklich?
    NEIN!!
    Wir erwarten von einer Frau, dass sie sich mit allen physischen Möglichkeiten zur Wehr setzt und um ihr Leben kämpft - erst DANN anerkennen wir, dass es eine Vergewaltigung war.
    Solange sie sich nicht gewehrt hat, hat sie den Angreifer "gewähren" lassen.
    So ist die Wahrnehmung.



    Wessen Wahrnehmung, wo ist so etwas normal ? Die Zeiten das man Frauen im gesellschaftlichem Einverständniss zum Beischlaf an den Haaren in die Höhle zog sind eben schon längst vorbei, ausser bei vielleicht einigen, mit Verlaub und ohne jeden Respekt, zurückgebliebenenen Machos.

  3. #33
    brandenburger Gast

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    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    zurückgebliebenenen Machos.
    Das sagt auch Alice Schwarzer

  4. #34
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    Zitat Zitat von Me1331 Beitrag anzeigen
    Das ist deine Einbildung. Polizeistatistiken sowie Berichte von Opferschutzeinrichtungen sagen etwas anderes aus.
    Wem soll ich jetzt glauben?
    Der Wissenschaft, den Sozialarbeiter*innen, den Opfern, meine Erfahrungen in diesem Bereich oder dir?
    Statistik ist der Untergang der Seriösen Wissenschaft. Es werden Korrelation dargestellt, als wären es Kausalitäten.

    Man muss klar abgrenzen, zwischen zukünftigen und vergangenen Ereignissen.

    Keine Opfereinrichtung wird dem Opfer eines Angriffes sagen: "hättest dich halt wehren müssen, hättest ja gekonnt und hätte wohl Erfolg gehabt."

    Diese Art der Zuweisung von Fehlern an das Opfer, das tun eigentlich nur Menschen, die nicht viel mit Gewalt zu tun haben und nicht wahrhaben wollen, dass es so ziemlich Jeden und Jede treffen kann.

    Dass man manchmal einfach ein Scheiss Pech hat und absolut gar nichts dafür konnte.

    Aber dass man eben etwas dafür tun kann, das Risiko zu vermindern, dass man wieder angegriffen wird, dass man etwas gegen die Angst tun kann, dass man das Verdrängen bekämpfen kann, und mit dem Verarbeiten beginnen kann.

    Eine wichtige Einsicht dabei ist häufig: "Ich kann NICHTS dafür." Auch: "Es war nicht mein Fehler." und: "Ich bin immernoch ich." "Ich habe nicht aufgegeben." und ähnliche Sätze können wichtig sein.

    Erkennen und Vermeiden sind wohl die wichtigsten Dinge und verteidigen kommt erst zum Schluss obwohl ich bei sexuellen übergriffen etwas weniger deeskalieren und mehr eskalieren unterrichte. Und stell dir vor das Situationsbezogen ^^
    Exakt.


    Also ich fasse zusammen, alle professionellen Einrichtungen sind blöd, alle Statistiken erfunden und die Physcholgen bzw Psychotherapeuten usw. haben keinen Plan von Traumata?

    Und du bist gut und natürlich immer richtig?

    xD
    Deine Strohmannargumente sind lächerlich. Was du schreibst, habe ich nie behauptet. Auch ist deine Behauptung falsch, dass Psychologen und Opfereinrichtungen in der von dir dargestellten Weise agieren.

    Der Umgang mit einem Menschen muss seinen bisherigen Erfahrungen angepasst werden.

    Menschen, die bereits Opfer geworden sind, Menschen, die die Angst mit sich herumtragen, mit diesen muss man ganz anders umgehen, als mit jenen, die noch keine oder nur geringfügige Gewalterfahrungen gemacht haben.

  5. #35
    Me1331 Gast

    Standard

    Du interpretierst schon wieder viel Blödsinn oder legst mir Aussagen in den Mund die ich so nicht getätigt.
    Lass das....

  6. #36
    brandenburger Gast

  7. #37
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    Zitat Zitat von Me1331 Beitrag anzeigen
    Fakt.
    Um beurteilen zu können, ob du aus meiner Sicht an einer sachlichen Diskussion interessiert bist, fasse ich noch einmal meinen Standpunkt zusammen:

    -Frauen sind NICHT selbst schuld, wenn sie angegriffen werden.
    -Das Ausnutzen der Wehrlosigkeit einer Frau ist dasselbe, wie eine Vergewaltigung
    -Ob diese Wehrlosigkeit durch Waffeneinsatz, körperliche Bedrohung, psychische Bedrohung oder Hypnosetechniken oder Drogeneinsatz erreicht wird, ist unerheblich.

    -Häufig sind Frauen nicht in der Lage, sich gegen einen Angriff zur Wehr zu setzen.
    -Zu schockiert sind sie, dass der eben gerade noch nette Mann plötzlich die Grenzen überschreitet.

    -Man muss etwas an diesem erbärmlichen Status ändern.

    -Wir müssen unseren Männern und Knaben beibringen, die Würde einer Frau zu achten und sie als gleichwertig zu respektieren.

    -Wir müssen unseren Frauen beibringen, dass sie sich wehren können.
    -Wir müssen die Mädchen und Frauen lehren, gefährliche Situationen zu erkennen und zu meiden
    -Wir müssen die Mädchen und Frauen lehren, deutlich NEIN zu sagen und immer ihre Integrität zu wahren.
    -Wir müssen den Frauen die Kraft angedeihen lassen, für sich selbst einzustehen.
    -Wir müssen die Frauen Kämpfen lehren.
    -Frauen müssen Gegner sein, statt Opfer.

    Gibt noch einiges mehr, aber das ist bei unserem Missverständnis wohl das Wichtigste.



    Zitat Zitat von freakyboy Beitrag anzeigen
    Da du ja so ein Statistik-Fuchs bist, kannst du mir ja mal eine raussuchen aus der ersichtlich wird bei wie vielen das verteidigen geklappt hat. Ich wäre ehrlich gesagt überrascht, wenn die Zahl über 5-10 % läge.
    Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die Zahl irgendwo zwischen 90-95%!!!

    Eine unglaubliche Zahl!

    Und doch sehr logisch: Die meisten Menschen, die eine Frau anfallen (oder irgendeine Gewalttat) suchen sich gezielt Opfer. Sie wollen jemand Schwaches, um sich stark zu fühlen.

    Vergewaltiger sind oftmals Menschen, die sich keiner Frau gewachsen fühlen, und die deshalb Macht ausleben wollen.

    So ähnlich, wie Gewalttäter sich eben meist ein lohnendes Opfer suchen. Vielleicht einen Grossen, der unsicher ist, oder einen Kleinen Schwachen, der ein schönes Auto fährt.

    Diejenigen, welche eine Gegenwehr "einkalkulieren" und gar anregend finden, sind in beiden Fällen die absolute Minderheit.

    Deswegen ist es wirklich immens wichtig, jeder Frau beizubringen, sich in jedem Fall vehemment zur Wehr zu setzen und von Beginn an die Eskalationsstufe hoch zu halten.

    Frauen, die bei einer Berührung bereits wegschubsen und deutliche Kampfbereitschaft zeigen haben ein viel geringeres Risiko, als Frauen, die erstmal eingeschüchtert hoffen, dass das Gegenüber aufhört.

    Wehren ist wichtig!

    Aber wir können nicht VERLANGEN, dass sich eine Frau wehrt. DAS ist der Unterschied!

    Bei einem bewaffneten Raubüberfall untersucht auch niemand den Hausherren auf Gewaltspuren und behauptet dann, er hätte sich ja gar nicht gewehrt und deshalb sei es kein Überfall.

    Verstehst du, was ich meine?

  8. #38
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von freakyboy Beitrag anzeigen
    Da du ja so ein Statistik-Fuchs bist, kannst du mir ja mal eine raussuchen aus der ersichtlich wird bei wie vielen das verteidigen geklappt hat. Ich wäre ehrlich gesagt überrascht, wenn die Zahl über 5-10 % läge.
    bitte:

    Gegenwehrverhalten

    In der internen Studie des PP Bielefelds haben sich die Frauen zu 60 %, in der Studie der Po-lizeidirektion Hannover zu 67 % und in der vorliegenden Studie zu 86 % (897 von 1042 Frau-en) gewehrt.
    Der Abbruch der Tat nach geleisteter Gegenwehr unterscheidet sich in den ein-zelnen Studien: Interne Studie des PP Bielefeld: 85% Studie der Polizeidirektion Hannover: 72% Aktuelle Studie: 52%.
    Als Grund für den Rückgang der Tatabbrüche trotz Gegenwehr ist in erster Linie der stetig ansteigende Anteil der statistisch erfassten Bezieh ungstaten zu nennen. Der hohe Anteil er- folgreich geleisteter Gegenwehr lag auch bei der „I nternen Studie Bielefeld“ in der Regel bei den Fremdtätern.
    Am erfolgreichsten waren verschiedene Kombinationen von Gegenwehr und der frühe Zeit- punkt ihrer Anwendung.
    49% führten zum Abbruch, wen n schon zu Beginn der Tat Gegen-
    wehr geleistet wurde. Bei fremden Tätern waren soga r 77% Tatabbrüche zu verzeichnen, bei bekannten Tätern 37% nach frühzeitig geleisteter Ge genwehr. Von den 299 Frauen, die im sogenannten öffentlichen Raum durch fremde Täter angegriffen wurden, wehrten sich 91% (271 Frauen). Erfolgreich von diesen haben sich 80% (216 Taten wurden abgebrochen) gewehrt. Bei Beziehungstaten dagegen führte in etwa ¾ aller Fälle Gegenwehr nicht zum Abbruch. Bei den flüchtigen Vorbeziehungen gab es eine etwa hälf tige Aufteilung zwischen Abbruch/kein Abbruch in allen Altersgruppen.
    Bei Fremdtätern steigt der Anteil der erfolgreichen Gegenwehr mit zunehmendem Alter, 14 – 17 Jahre = 68 %, über 46 Jahre = 91 %.
    Fazit: Je „fremder“ der Täter war, desto eher und s tärker leisteten die Frauen Gegen- wehr und desto häufiger wurde die Tat abgebrochen .

    https://www.polizei-nrw.de/media/Dok...gen_Frauen.pdf

  9. #39
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    Zitat Zitat von F3NR1R Beitrag anzeigen
    Liest sich eher als wäre es an Männer adressiert... aber die brauchen kein Frauentraining
    Aber Awareness brauchen sie. Das Thema geht ja beide gleichermassen an.

    Ich versteh ehrlich gesagt nicht was dein Ziel ist,
    Frauen unschlagbar machen,
    Mein Ziel:

    Frauen helfen, stärker zu sein und sich zur Wehr zu setzen und so weiter.

    Männern helfen, zu einer freieren Sexualität ohne Zwang zu gelangen.

  10. #40
    freakyboy Gast

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    Ich frag mich wie aussagekräftig dieses Statistik ist. Ist klar, dass die Frauen die sich wehren erst recht zur Polizei gehen. Aber wie viele auf der anderen Seite die sich nicht wehren konnten, gehen erst gar nicht hin und erstatten Anzeige?

  11. #41
    brandenburger Gast

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    watch: Oslo Rape Epidemic

  12. #42
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    Zitat Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
    ...
    Die Zeiten das man Frauen im gesellschaftlichem Einverständniss zum Beischlaf an den Haaren in die Höhle zog sind eben schon längst vorbei, ausser bei vielleicht einigen, mit Verlaub und ohne jeden Respekt, zurückgebliebenenen Machos.
    ... mit Verlaub, die Zeiten sind keineswegs vorbei,
    auch wenn das hier zitierte Urteil aus 1966 stammt, in den Köpfen spukt es immer noch herum ...

    gruß hafis
    Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)

  13. #43
    KAJIHEI Gast

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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    ... mit Verlaub, die Zeiten sind keineswegs vorbei,
    auch wenn das hier zitierte Urteil aus 1966 stammt, in den Köpfen spukt es immer noch herum ...

    gruß hafis
    In einigen Köpfen , vor allem der Juristerei spukt so mancher Nonsens herum. Wenn man bedenkt das der Hexerei Paragraph erst Mitte des 20 igsten jahrhundersts abgeschaft wurde.
    Ohne Blödelei: Es mag noch einige Knalltüten geben die so denken, blos selbst stockkonservative Knacker in vielen Punkten wie ich sind heil froh das man endlich sagen kann "Ich liebe meine Frau" ohne dabei als Weichei dazustehen.
    Das war doch vor dreißig, vierzig Jahren deutlichst anders. da wurde nicht gefragt ob man seine Frau liebt, sondern eher "kann sie kochen, waschen...v..ögeln ?"
    Kurz die Frau als Ding.
    Logischerweise darf man seine "Sachen" behandeln wie man will.
    Dieser Blödsinn ist doch nun schon längst vorbei und das ist auch gut so.
    Geändert von KAJIHEI (25-09-2015 um 19:53 Uhr)

  14. #44
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    ... mit Verlaub, die Zeiten sind keineswegs vorbei,
    auch wenn das hier zitierte Urteil aus 1966 stammt, in den Köpfen spukt es immer noch herum ...
    na das Gesetz ist aus dem Jahr 2009

    „Ehefrauen dazu verpflichtet, sich mindestens einmal in vier Tagen den sexuellen Forderungen ihres Mannes zu unterwerfen“

  15. #45
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    Zitat Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
    na das Gesetz ist aus dem Jahr 2009
    ... na ja, die 'Freiheit Deutschlands' wurde zwar auch in Afghanistan verteidigt, aber ansonsten gelten bei uns afghanische Gesetze nur eingeschränkt ...

    gruß hafis
    Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)

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