Zitat Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Ich wollte nach der Schule nichts machen, das stimmt schon. Und ich wusste schon immer das ich es schwer auf dem Arbeitsmarkt haben werde, da ich nunmal 2 linke Hände habe. Meine ausrede ist primär das ich nicht belastbar bin. Und das ist nichtmal eine ausrede, sondern ein Fakt!
Wow.
Nur wow.
*Das* ist deine Ausrede?
"Ich habe zwei linke Hände, also konnte ich ja nichts finden!"
Ich bitte dich!
Es gibt mehr als genug Berufe, in denen du nicht super-geschickt mit den Händen zu sein brauchst.
Dann wird man (die Beispiele sind nur spontan, es gibt unter Garantie bessere) halt nicht Tischler oder Feinmechaniker, sondern geht zur Müllabfuhr oder in den Einzelhandel.
Du kannst doch Krav Maga - benutzt ihr da keine Hände, weil du das nicht kannst?


Zitat Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Stell dir mal vor du hast das Ziel auf einem Gymnasium zu kommen und kommst hinterher nur auf eine Hauptschule. (Mir persönlich hätte auch Realschule oder Gesamtschule gereicht) Das ist eben etwas was hängen bleibt.
Dann arbeite an der Belastbarkeit, statt dich auf ihr auszuruhen!

Wenn du die Diagnose "Krebs" bekommst, setzt du dich dann hier, tust dir bis zu deinem Tode selber Leid und stirbst dann einfach?
Oder tust du dir zu Beginn etwas Leid - und versuchts dann, dem in den Ar*** zu treten, damit du weiterlebst?

Du bist *du*, nicht deine Diagnose!
Hör auf dich nur über deine Probleme zu identifizieren! Ist doch Kinderkacke.

Und was die Schule angeht: Wenn du so dringend auf ein Gymnasium wolltest, hättest du etwas völlig verrücktes tun können: Dafür *arbeiten*!
Hättest du eine solide Leistung gebracht, hätte es dir sogar passieren können, daß die Lehrer das empfehlen.

Passiert natürlich nicht, wenn man den Unterricht verweigert und wie ein impulsgestörtes Kleinkind Tische durch die Gegend wirft, weil der Lehrer so gemein ist.

Und ganz ehrlich: *Das* ist der Punkt, den du aus meinem Beitrag mitgenommen hast?
Da ist wieder die Sache mit: Ignorieren, was bequem ist!


Das Einzige, wo ich dir teilweise zustimme ist, daß die Vergangenheit (Kindheit/ Jugend) einen natürlich prägt und viel dabei steuert, wie man später wird.
Merke ich auch jeden Tag.

Aber nicht, weil man den bösen Erwachsenen ausgeliefert ist (wenn es dir liegt mach doch was mit Kindern, dann kannst du die ja vor den bösen Erwachsenen bewahren, wenn sie mal gerügt werden ), sondern weil man auch dort Erfahrungen macht, die einen halt prägen.

Übrigens nicht nur durch Erwachsene, sondern auch und vor allem durch andere Kinder und Jugendliche.

ABER das ist sowas von *kein* Grund, sich da jahrelang dran aufzuhängen!
Auch das sind Sachen, die man verarbeiten muß.
Merkst du was?